Richtig, könnten sie, aber meines Erachtens nicht am Standort Mannheim. Die Teams aus Paris oder Barcelona könnten vom Kader her weit schlechter sein, trotzdem klingen sie besser. Man darf da nicht vom Handballfreak aks potenziellen Zuschauer ausgehen. Die füllen die Halle nicht. Der Gelegenheitsbesucher füllt die Halle und da sind alle außer Kielce, und die auch nur bedingt, kein Kassenschlager.
Sehe ich absolut genauso. Das ist in Mannheim (noch immer) ein Punkt, den man beachten muss.
Man geht doch aber normalerweise in die Arena, um primär die eigene Mannschaft in der CL spielen zu sehen. Da sollten doch auch Gegner wie Skopje und Zagreb ziehen. Wieso klappt das in Kiel und Flensburg, aber nicht in Mannheim? (nicht böse gemeint) Klar, in Kiel und Flensburg ist die Tradition deutlich größer als in Mannheim. Aber die Löwen haben sich die letzten Jahre richtig stark entwickelt (inkl. Meisterschaft) und sollten doch 4000-5000 Zuschauer für ein CL-Spiel mobilisieren können. Meiner Meinung nach kann das nicht nur am Standort liegen, sondern vielmehr vielleicht am Marketing 
Du gibst dir die Antwort selber, und ich stimme dir absolut zu!
Wie oben schon geschrieben ist es in Mannheim nach wie vor so, dass ein nicht unerheblicher Teil der Zuschauer wegen des Gegners kommt und nicht wegen der Löwen selbst. Das ändert sich. Langsam zwar, aber vielleicht (hoffentlich!) hilft die Meisterschaft dabei, dass dieser Prozess beschleunigt wird. Die Tradition fehlt hier einfach noch. Kinder, die früher mit ihren Eltern zu den Löwen gingen und nun ihre eigenen Kinder dabei haben, gibt es schlicht und ergreifend noch nicht.
Waldhof Mannheim spielt meines Wissens in der vierten Liga.
Richtig, der Waldhof spielt in der Regionalliga. Der Zuschauerschnitt in der Saison 2015/16 lag bei 6593 und damit höher als bei Holstein Kiel (3. Liga!), die einen Schnitt von 5193 hatten. Der Waldhof mag in der 4. Liga spielen, aber er ist in Mannheim kein unbedeutender Faktor.
Wenn man aus der vorherigen Saison 2014/15 Frankfurt (das Spiel gegen Hamburg) raurechnet dann haben die Löwen den Zuschauerschnitt in der vergangenen Saison gesteigert. Auch das Spiel in Lemgo wo 1500 Löwenfans angereist sind und das Public Viewing mit 5000 Zuschauern im Friedrichspalast zeigen den Aufwärtstrend.
Was sich Flensburg, Kiel über viele Jahre in der Zuschauerbindung aufgebaut habem können die Löwen eben nicht in wenigen Jahren aufholen. D.h. der harte Kern von Fans, das sind die, die sich jedes Spiel ansehen, muss noch zulegen. Das wird auch passieren wenn die Löwen weiterhin oben mitspielen und attraktiven Handball zeigen.
Im Augenblick ist die SAP Arena Fluch und Segen zugleich. Sollte man aber ständig 10.000 Zuschauer und mehr haben ist die SAP Arena dann aber nur noch Segen. Ich dnke, in 5 Jahren können wir da sein.
Vollste Zustimmung (außer zu "Lemgo"
)! Wobei ich nicht unbedingt mit 10000 Zuschauen als Minimum rechne, sondern eher damit, dass man einen Schnitt von 9000-10000 Zuschauern erreichen kann. Ich wärejedenfalls fürs erste froh, wenn die Löwen in jedem Heimspiel einer HBL-Saison mindestens 6000 Zuschauer hätten.
Zurück zum Thema: Sportlich haben die Löwen in meinen Augen die einfachere Gruppe, dafür aber die längeren Reisezeiten. Die Löwen sollten in der Lage sein mit Vardar und Kielce um die ersten drei Plätze in der Gruppe zu spielen.
In den Heimspielen wird man wahrscheinlich wieder Gas geben und in den Auswärtsspielen wahrscheinlich wieder die Kräfte einteilen. Und es war ja letzte Saison durchaus nicht so, dass wir auswärts dann chancenlos waren. Da die Spiele nur auf Sky gezeigt werden, ist das auch nicht weiter tragisch.
Man darf sich dann nur im Achtelfinale nicht wieder so dämlich anstellen.
Sechs von sieben Auswärtsspiele im Osten Europas ist eher suboptimal. Denke auch, dass die Löwen in den Heimspielen Gas geben und in den Auswärtsspielen schauen werden, was möglich ist, ohne sich total zu verausgaben und zu viele Körner zu lassen, die in der HBL und im DHB Pokal fehlen könnten. Allerdings wäre es durchaus lohnend, um Platz 1 mitzuspielen oder wenigstens auf Platz 2 oder 3 zu landen, um im Achtelfinale einen (vermutlich) etwas leichteren Gegner zu haben.