Beiträge von Poweruser

    Zitat

    Original von Laggy
    :nein: Muss das schon so früh entschieden werden? Jetzt ziehen die Spieler in die 2. Manschaft runter, damit die in die Oberliga aufsteigen, was bedeutet, das unsere 1. Manschaft, die momentan Tabellenführer ist, nicht aufsteigt. :wall:


    Ich verstehe nicht, was Du meinst. Wer zieht Spieler runter, welche Mannschaft ist z.Zt. die Nummer eins ??? ?( ?( ?( ?( ?(

    Eine tolle Atmosphäre ist in Balingen in Baden Würtemberg. Die Halle hat zwar baulich gerade mal RL Niveau, aber was die Leute da auf die Beine stellen, ist schon toll. Man steht und sitzt direkt am Spielfeldrand auf Holzbänken, aber alle s ist total friedlich. Friesenheim ist nicht so gut, bei uns war die Stimmung auch nicht toll. Aue ist Klasse, Solingen z.T. auch. Dormagen ist sehr gut, die Halle ist der absolute Hit in der 2. Bl Süd. ALs wir da gespielt haben, waren 2.500 Zuschauer in der Halle. Gensungen ist nicht so toll, was das Publikum und die Halle angeht. Gelnhausen ist von der Halle her ganz gut, das Publikum ist sehr ruhig aber fair. Mehr fällt mir nicht ein.

    Vorfreude auf das Aufstiegsbier

    Spielmacher Michael Hegemann will mit der HSG am Samstag die Rückkehr in die Handball-Bundesliga perfekt machen.
    Als Michael Hegemann der Westdeutschen Zeitung am 18. November einen Redaktionsbesuch abstattete, hatte er es wohl geahnt, als er die Kopfzeile "HSG schafft Sprung in die Bundesliga" in das Redaktionssystem eingab. Knapp fünf Monate später ist der Aufstieg zu 99,9 Prozent perfekt, die HSG ist vor den letzten vier Spielen nur noch ein mickriges Pünktchen vom Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse entfernt. Am Samstag, 18 Uhr, soll es im Heimspiel gegen den EHV Aue dann klappen. "Wir werden alles daran setzen, ich bin zuversichtlich, dass wir gegen Aue gewinnen. Wir möchten hinterher schließlich das ein oder andere Aufstiegsbierchen genießen", sagt Michael Hegemann.
    Der 27-Jährige hatte maßgeblichen Anteil am Höhenflug der HSG. Auch in der kommenden Saison trägt der "Scharfschütze vom Dienst" (221 Tore) das Trikot der Düsseldorfer. "Die 1. Bundesliga ist eine neue Herausforderung. In erster Linie wird es für uns wichtig sein, den Klassenerhalt zu schaffen", sagt Hegemann.
    Dass gerade der Top-Torschütze der HSG erhalten bleibt, zeigt, dass er in Düsseldorf an der richtigen Adresse ist, obwohl seine Entscheidung pro HSG einige Wochen offen war und Spekulationen über einen neuen Klub immer neue Nahrung bekamen. "Ich habe mir lange Gedanken gemacht, was sinnvoll ist. Ich fühle mich bei der HSG sehr wohl. Das Umfeld stimmt, und mit Richard Ratka als Trainer haben wir genau den richtigen Mann." Obwohl gedanklich angespannt, machte Michael Hegemann seinen Job beim Zweitliga-Tabellenführer in der Zeit der Entscheidung sehr gut, warf Tore am Fließband und trieb als Spielmacher immer wieder die Mannschaft an.
    Dabei hätte Hegemann, mit dem Gardemaß von 1,93 m in der Spielzeit 2004/2005 finanziell auch eine Etage höher ankommen können. "Hamburg und Essen haben Interesse gezeigt, dazu noch einige andere Klubs aus unteren Tabellenregionen." Aber der Lehramtsstudent gaben dem HSV und dem Tusem einen Korb, obwohl er die Uni in Essen besucht. "Die Entfernung nach Düsseldorf ist in Ordnung. Ich brauche noch ein oder zwei Semester, dann bin ich mit dem Studium fertig", sagt Hegemann, der später als Lehrer an einer Grundschule unterrichten möchte.
    Dass der überwiegende Teil der Mannschaft in der kommenden Saison zusammenbleibt, gehört ebenfalls zum Plus für die HSG. "Wenn zu viele neue Spieler kommen, muss man sich erst wieder einspielen. Und in der 1. Bundesliga bekommt man keine Zeit dazu, weil das Niveau höher als jetzt ist. Nur, ohne Verstärkungen geht es auch nicht, wenn wir die Klasse halten wollen. Es wird in jedem Fall nicht leicht."
    Obwohl bei der HSG sportlich alles für die erste Saison nach acht Jahren in der 2. Bundesliga unternommen wird, um ein gutes Team auf die Beine zu stellen, sind die finanziellen Zwänge bei einem erwarteten Etat von 1,7 Millionen Euro gegeben. Gummersbach beispielsweise bringt es auf 3,5, Lemgo gar auf 4,2 Millionen Euro. Aber bei der HSG zählt nicht nur das Geld, der herrschende Zusammenhalt hat in der laufenden Spielzeit schon Berge versetzt.

    Quelle: WZ

    Datum: 13.04.2004

    Zitat

    Die Highlight-Spiele finden in der Arena statt. Es reizt nicht sonderlich, für ein Heimspiel gegen ein 08/15-Team extra nach Gummersbach zu jückeln.

    Ein Highlight Spiel haben wir ja dann schon: VFL Gummersbach gegen HSG Düsseldorf. Highlight für Gummersbach. :baeh: :baeh:

    Spaß muß sein: Für uns natürlich auch. Das letzte mal haben wir Gummersbach bei uns im Vorbereitungsturnier in der Philipshalle zusammen mit Lemgo und CF Barcelona gehabt. Das war vor 2 Jahren.

    Wir werden wahrscheinlich unsere Topspiele in der Philipshalle austragen, nicht in Ratingen. Das werden aber auch nur 5 - 6 sein, denke ich mal. Die Halle ist ansonsten zu teuer.

    Zitat

    Original von saskiaGM
    So etwas kann nur aus Düsseldorf kommen. Warst du schon mal zum Handball in Köln? Ach wie dumm von mir, natürlich nicht!

    Es ist einfach eine ganz eigene Atmosphäre. Handball ist da nicht nur ein Spiel, sondern es wird einfach viel mehr geboten. Auch nach einem Spiel hat man in der wunderschönen Domstadt einfach viel mehr Möglichkeiten. Und du glaubst gar nicht wie viele Gummersbacher nicht ein Spiel in der Saison in der alten EEH sehen, dafür aber Dauerkarten für die Arena haben.

    In Gummersbach läuft gar nichts. Du kanns´t froh sein, wenn du mal ein Bier bekommen hast, denn erst mußt du quer durch das Foyer und Biermarken kaufen, dann wieder zurück und dich beim Bier anstellen. Da stehst du dann ewig und wenn du gerade dein Bier hast, ist die Pause vorbei. Zu Essen? Klar es gibt Brühwürstchen! Echt toll!

    Gut nach dem Spiel trottel alles dann in die "City", aber auch das ist einfach nicht mit Köln zu vergleichen. Und sooo teuer sind die Karten auch nicht wie immer getan wird. Für Jugendliche fängt es schon bei 3€ an.

    Also ich kann nur hoffen, dass durch einen dummen Zufall mal gegen Düsseldorf in der Arena gespielt wird. Dann wirst du es ja mal erleben!


    In den letzten Jahren bin ich diverse Male in Gummersbach gewesen und auch in der Kölnarena.

    Ich kann das mit der Atmospäre nachvollziehen, die ist wirklich einmalig in der Kölnarena. Aber wenn ich weit oben sitze, dann ist es eigentlich egal, ob da unten Halma oder Handball gespielt wird. Ich sehe dann alles besser über den zugegebener Maßen tollen Videowürfel. Aber dafür gehe ich nicht zum Handball. Handball bedeutet für mich nah dran sein, Emotionen usw. Und das ist es, was ih meine: Wenn ich zum Handball gehe, dann wegen des Sports. Sind das dann wirklich alle Handballfans ?? Oder gehen die meisten dann nur da hin, weil da etwas los ist, egal was ??? Das war meine Frage.

    Für mich ist das ein Phänomen, mit der Köln-Arena. In Gummersbach sind wohl selten mehr als 2.000 Zuschauer, wenn überhaupt. Und wie kommt man dann in einer Stadt wie K.... (für einen Düsseldorfer ist das eine "verbotene Stadt") bis 19.000 Zuschauer zusammen ??? Das können doch nicht alle Handballfans sein, denn wenn sie es wären, dann würden viele von denen auch die 60 km über die Autobahn (1/2 Stunde) nach Gummersbach fahren. Ich verstehe das nicht ganz. Oder werden da über die Kreissparkasse Köln Stapelweise Karten verschenkt ???

    Praktisch ist die HSG im Falle eines Erfolgs in Obernburg schon in die Bundesliga aufgestiegen dank der Tordifferenz. Aber Manager Frank Flatten sagt: „Uns fehlt dann weiterhin ein Punkt.“ Sicher ist sicher.
    Auch wenn sie nicht gern darüber reden: Sportler sind abergläubisch. Handballer sind dabei keine Ausnahme. Da mag der Vorsprung auf die Verfolger noch so groß sein, der Trainer tritt auf die Bremse. „Wir sind noch nicht durch. Es wird nur immer wahrscheinlicher“, erklärt Richard Ratka. Wie groß die Aufstiegswahrscheinlichkeit angesichts von sechs Zählern Vorsprung fünf Spieltage vor Schluss ist, will der Trainer des Zweitliga-Spitzenreiters HSG nicht sagen. „Dafür müssten wir Sven Hertzberg fragen. Der studiert Wirtschaftsmathematik und sollte es wissen“, sagt Ratka gut gelaunt. Hertzberg wiederum schweigt; das ist aber auch so seine Art. Und gar nicht leiden kann es der Trainer, wenn sich einige Spieler bereits mit Aufstiegssekt ablichten lassen. „Solche Bilder sind das falsche Signal“, mahnt er.
    Sein Manager springt ihm bei. „Das darf es nicht geben“, sagt Frank Flatten.
    Gleichwohl gelten für ihn qua Amt andere Regeln. „Wir gehen allein vom Aufstieg aus. Darauf richten sich all unsere Planungen und Bemühungen.“ Im kleinen Kreis mit Ratka und Präsident Erwin Schierle wird auch intensiv am neuen Kader gebastelt. Gespräche mit den Spielern haben bereits stattgefunden. Näheres will Flatten nicht sagen, er vertröstet auf die nächste Woche. Stattdessen gibt er Ratkas Aberglauben ein Fundament: „Wenn wir gegen Obernburg gewinnen, haben wir acht Punkte Vorsprung. Das reicht nicht, uns fehlt dann weiterhin ein Punkt aus den restlichen Spielen.“
    Die Rechnung ist einfach: Bei einem knappen Erfolg über die Mainfranken
    hätte die HSG zusätzlich zu den acht Zählern 70 Tore Vorsprung. Verliert die
    HSG die restlichen Spiele jeweils mit fünf Toren, müsste Oßweil seine Partien jeweils mit 13 Treffern Unterschied gewinnen. Auf den ersten Blick unwahrscheinlich, doch ausschließen will es niemand. Und sollte die HSG gegen Obernburg gar verlieren, könnte es noch einmal eng werden. Das Restprogramm ist durchwachsen: daheim gegen Aue, dann beim Dritten Melsungen, dann gegen Friesenheim und schließlich in Erlangen. Am Reißbrett sollten sich mindestens vier Punkte ergeben, aber eben nur dort. Der HSG-Trainer kennt die Zahlen, ihn interessiert aber nur Obernburg. Im Hinspiel unterlag es 20:43 - für die HSG der höchste Pflichtspielsieg in der Vereinsgeschichte. Seit dieser Klatsche hat sich Obernburg aber gemausert. 15 ihrer nunmehr 24 Zähler erkämpfte sich die Mannschaft in der Rückrunde, und das ohne große Verstärkung. Im Gegenteil: Olivier Coly und Sebastian Conradt gingen, beide erfüllten nicht die Erwartungen. Als Ersatz kam aus der Regionalliga Sebastian Lindner. „Obernburg ist eine junge Truppe. Solche Teams sind zum Saisonende hin besonders gefährlich“, meint Ratka. Außerdem hat das Management Zeichen gesetzt: Es soll nach oben gehen. Der ehemalige Düsseldorfer Henning Siemens sowie Ex-Nationalspieler Heiko Karrer haben für die neue Saison unterschrieben. Obernburg wandelt sich damit zur Filiale Großwallstadts. Da trifft es sich ganz gut, dass die Partie im Elsenfeld stattfindet eine Erinnerung und ein Vorgeschmack zugleich auf bessere Bundesligazeiten.

    Der Traum wird langsam Realität

    Um 19:58 Uhr wurde das Spiel zwischen Tuspo Obernburg und der HSG Düsseldorf in der umgebauten Untermainhalle in Elsenfeld vor 900 Zuschauern abgepfiffen. Das Team von Trainer Richard Ratka hatten einen souveränen und nie gefährdeten 34:25 (18:13) – Sieg eingefahren.
    Das Team um Kapitän Nils Lehmann klatschte sich ab, bildete einen Kreis und feierte den Sieg, anschließend wandte sich das Team an seine Fans und bedankte sich mit Applaus und der Welle. 50 Düsseldorfer Anhänger hatten sich mit privaten Pkws auf den Weg nach Elsenfeld gemacht. Nach dem Schlusspfiff gab es nur noch „Aufsteiger, Aufsteiger“ – Rufe und „Nie mehr zweite Liga, nie mehr, nie mehr...“ – Gesänge.
    Keine Frage, die HSG Düsseldorf befindet sich auf der Abschiedstour in der 2. Handball – Bundesliga Süd. Souverän führt die HSG Düsseldorf die Tabelle mit 53:7 Punkten und 908:703 Toren (+ 205) an. Die TSG Ludwigsburg-Oßweil könnte die HSG in den verbleibenden vier Spielen theoretisch noch gefährden. Oßweil ist mit 45:15 Punkten und 1002:873 Toren (+ 129) Zweiter.
    Das Team von Trainer Richard Ratka hat somit 8 Punkte Vorsprung und zudem das wesentlich bessere Torverhältnis (+ 76 Tore mehr als die HSG).
    Im Heimspiel gegen den EHV Aue am 17. April 2004 (18 Uhr, Sporthalle an der Gothaer Straße in Ratingen-West) kann das Team um Kapitän Nils Lehmann die Rückkehr in die Handball-Bundesliga nach 8 Jahren durch ein Unentschieden endgültig besiegeln. Die TSG Ludwigsburg-Oßweil spielt dann zu Hause gegen den HC Erlangen (Beginn: 20 Uhr).
    Zum Spiel selbst: Richard Ratka schonte Torhüter Almantas Savonis – für ihn spielte Daniel Sdunek, der mit insgesamt 15 Paraden eine sehr ordentliche Partie machte. Ansonsten schickte er Jens Sieberger erneut auf die Linksaußenposition, Sven Hertzberg agierte links, Michael Hegemann auf der Mitte, Alexander Petersson rechts und Frank Berblinger wirbelte wie gewohnt auf der rechten Außenbahn und Jörg Schürmann am Kreis. Auch in der Abwehr saß Kapitän Nils Lehmann zuerst auf der Bank. Und wie in Kornwestheim legte die HSG auch in Obernburg los, wie die Feuerwehr, zog über ein 3:1 in der 5. Minute bis auf 10:4 in der 13. Minute davon. Auch eine Auszeit von Tuspo – Coach Dr. Fabian (8. Minute) brachte nur wenig Erfolg – bis zur 20. Minute konnten die Hausherren auf 9:11 verkürzen. Ab der 17. Minute kam dann Lehmann für Petersson in der Abwehr, Sieberger wechselte im Angriff auf die Mitteposition, Hegemann nach Links und Hertzberg auf Linksaußen.
    Die HSG setzte sich dann weiter ab – 15:10 nach 25. Minuten. Mit diesem Fünf – Tore – Polster ging es dann in die Pause, 18:13 hieß es für das Team von Richard Ratka.
    Die endgültige Entscheidung fiel zu Beginn der zweiten Halbzeit, in der Richard Ratka Robert Heinrichs für Jörg Schürmann brachte. Drei Treffer von Frank Berblinger und zwei Treffer von Michael Hegemann zwischen der 34. und 37. Minute brachten der HSG die erstmalige Zehn – Tore – Führung zum 23:13.
    In der 37. Minute gab Rene Wagner sein Comeback und wurde von den Fans mit „Rene Wagner – Handballgott“ – Rufen gefeiert. Almantas Savonis wehrte eine Minute später noch einen Siebenmeter von Tobias Milde ab. Die Partie war längst entschieden. Die Zuschauer sahen ein munteres Spiel, in dem die Gastgeber alles gaben. Zehn Minuten vor Ende der Partie begannen die HSG – Fans mit der „La Ola – Welle“ und feierten ihr Team.
    Acht Minuten vor Ende der Partie durfte dann auch noch Fabian Schneider auf Linksaußen ran. Frank Berblinger erzielte dann in der 58. Minute mit seinem zehnten Treffer nochmals eine Zehn – Tore – Führung zum 32:22 heraus. Am Ende gewann die HSG hochverdient mit 34:25. „Nun fehlt uns noch ein Punkt um die Rückkehr endgültig perfekt zu machen. Es ist sportlich, sich erst dann als Aufsteiger feiern zu lassen, wenn wir rein rechnerisch uneinholbar sind. Zum Spiel in Obernburg: Hier sind zwei ungleiche Mannschaften aufeinander getroffen. Tuspo hatte viele Verletzte, diese Phase haben wir gerade hinter uns und wir konnten so bis auf Mirko Bernau aus dem vollen schöpfen. Wir haben klar und verdient gewonnen, aber Kompliment an die junge Mannschaft aus Obernburg. Das Team hat guten Handball geboten und alles gegeben“, so Ratka auf der Pressekonferenz.
    Nach dem bitteren Aus in den Relegationsspielen in Schwerin in der vergangenen Saison soll nun in knapp zwei Wochen gegen Aue die Rückkehr in die Handball – Bundesliga realisiert werden. Damit würde ein Traum in Erfüllung gehen. „Jetzt feiern wir erst einmal Ostern“, so Richard Ratka.
    Statistik:
    Tuspo: Matthias Ritschel, Sven Stein – Volker Schuster, Tobias Milde (4/2), Sebastian Schulz, Tom Meisinger (5), Marcel Klein (3), Roland Hench (1), Raul Alonso, Bastian Schüßler (4), Holger Horlebein (1), Geremia Massa (4), Sebastian Linder (3/2) – Trainer: Dr. Frantisek Fabian
    HSG: Almantas Savonis (bei zwei Siebenmeter), Daniel Sdunek (1. bis 60. Minute) – Sven Hertzberg (6), Fabian Schneider, Robert Heinrichs (1), Frank Berblinger (10), Michael Hegemann (7/2), Jens Sieberger (2), Nils Lehmann, Jörg Schürmann (2), Rene Wagner, Alexander Petersson (6) – Trainer: Richard Ratka
    Schiedsrichter: Jürgen Hilfinger, Ulm und Ralf Kroner, Senden
    Zuschauer: 900
    Zeitstrafen: Tuspo: 6 – HSG: 4
    Siebenmeter: Tuspo: 5/4 (38. Minute: Savonis wehrt Wurf von Milde ab) – HSG: 2/2
    Beste Spieler: Tuspo: Meisinger, Massa – HSG: Berblinger, Hegemann

    Quelle: Markus Hausdorf, Pressesprecher HSG

    Knaller werden wohl in der Philipshalle stattfinden. Und zum Thema Magdeburg möchte ich nur sagen: Was ist denn da sportlich noch als alternative da ??? Und : Wie ist denn die Halle finaziert worden ? Hat das Magdeburg alleine gestemmt ? Oder ist da Geld von Sponsoren gekommen ? Wenn ja, dann frage ich mich, wie das geht, denn Magdeburg ist Industriell ja niocht gerade gut ausgestattet. Und was Köln angeht: Wenn Gummersbach in seiner alten Halle spielt, kommen auch nicht mehr als 1.500 bis 2.000 Zuschauer. Kein Kölner fährt die 50 km bis Gummersbach, um Handball zu sehen. In die Kölnarena geht man, weil das mittlerweile zu Recht die gute Stube der Stadt Köln geht. Und noch was : Die Kreissparkasse Köln, die die Kölnarena finanziert, ist auch Sponsor beim VFL. Und die Kreissparkasse ist natürlich interesseriert, die Halle voll zu bekommen. Da läuft wohl der Verkauf auch über deren Tresen mit.

    Außerdem habe ich gesehen, daß noch vor einem Jahr Stapelweise Freikarten abgegben wurden, sogar in Düsseldorf, damit die Halle voll wird.

    Zitat

    Original von Helge
    Das mit den Zuschauerzahlen ist wirklich problematisch. Selbst das Spiel gegen Oßweil war nicht vollständig ausverkauft!

    Ich verstehe das nicht so recht. Fußball ist in Düsseldorf viertklassig und der Eishockey-Boom ist längst abgeflaut.

    Eigentlich müssten die Leute der HSG die Tür einrennen, schließlich gibt es guten und spannenden Spitzensport zu sehen und kein müdes Gekicke in Liga 4...

    Ich drücke den Verantwortliche die Daumen, den richtigen Draht zu den Sportfans zu finden!

    Allerdings wäre bei uns auch nicht mehr los, wenn wir dunkles Kölsch verkaufen würden ;) :D

    Aber sind wir doch mal ehrlich: Handball ist ein Sport, der vornehmlich in Klein- und Mittelstädten gespielt wird (Essen mal ausgenommen). Kiel zählt nicht, denn da gibt es keinerlei alternative rundum. Und man hat die Ostseehalle.

    Wir haben, auch zu 1.Liga-Zeiten, nie vor mehr als 1.700 Zuschauern gespielt. Das Düsseldorfer Publikum ist so, daß Du unter den ersten zehn mitspielen mußt, dann kommen auch die Zuschauer. Und was die Philipshalle angeht: Die muß schon mit 4.000 Leuten voll sein, damit da eine gute Stimmung aufkommt. Ansonsten sitzt Du da einfach zu weit weg. Das Finanzielle kommt noch dazu.

    Ich denke, daß sich in die Zuschauerzahlen im Raum Ostwestfalen auch im Falle des Aufstiegs von Nettelstedt verschieben werden. Dankersen/Hotti hat es ja schon vorgemacht, die gehen nach Hannover, um dort neue Zuschauerschichten zu erschließen.

    Das Problem mit der Halle haben wir schon seit Jahren. In Ratingen haben wir ja schon eine von der besseren Qualität. Bisher haben wir immer in Schulturnhallen gespielt. Apropos Ratingen: Das ist die Halle, in der wir auch schon 1. BULI gespielt haben !!!!!!! Und ein Düsseldorfer fährt nun nicht mal nach Ratingen, auch wenn das nur 20 - 30 km sind !!! Verstehe ich zwar nicht, denn ich fahre diese Entfernung zu jedem Heimspiel, ist aber so. Und was die Beliebtheit des Oberligisten Fortuna Düsseldorf angeht :1. hat man eben mal Steuerschulden in Höhe von 400.000,00 Euro erlassen. 2. Die Firma Walter Bau, die das neue Stadion baut, ist auch bei der Fortuna engagiert. Oder wie glaubt ihr, das die sich einen Thomas Bertold als Manager leisten können ? Die Spieler sind übrigends alle Vollprofis. Soviel zu den Prioritäten in der Stadt Düsseldorf.