Beiträge von Phoibos

    Dauerkartenrekord der TSV Hannover-Burgdorf
    Bereits über 500 Dauerkarten verkauft

    Die TSV Hannover-Burgdorf, Neuling in der TOYOTA-Handball-Bundesliga
    hat bis heute bereits mehr als 500 Dauerkarten für die Saison 2009/2010
    verkauft. Das sind mehr als das doppelte Kontingent aus der Vorsaison. Die Handballinteressierten freuen sich auf Bundesligahandball in der AWD-Hall in Hannover. Auch im August können weiterhin Dauerkarten bestellt werden. Die Preise liegen zwischen 100 und 250 Euro in verschiedenen Kategorien. Für Familien gibt esPaketpreise mit einem oder zwei Erwachsenen und bis zu drei Kindern unter 18 Jahren von 250 bis 520 Euro. Mit einer Dauerkarte erleben Handballfans bis zu vier Spiele kostenlos gegenüber Einzelpreisen und der nummerierte Stammplatz ist bei allen Spielen reserviert.
    Bestellformulare können im Internet unter http://www.handball-hannover.de,
    in vielen Burgdorfer Geschäften oder beim kartenservice@tsv-burgdorf.de
    angefordert werden.

    Es war einfach unfassbar... Denke aber das wird jetzt zu sehr Off-Topic.

    Aber eins muss ich noch loswerden: Viel geiler kann man nicht aufsteigen!

    Wäre ja langweilig wenn man Hin- und Rückspiel deutlich gewonnen hätte ;)
    Die letzten Sekunden des Spiels werden wohl jedem Zuschauer noch eine lange Zeit in Erinnerung bleiben.

    Den finanziellen Aspekt habe ich bei meinen Überlegungen bisher außer Acht gelassen. Aber das kommt ja auch immer darauf an wie es finanziell in der Familie aussieht. Natürlich ist es in dem von dir beschriebenen Fall ein Unding die Familie so eine finanzielle Last tragen zu lassen.
    Es gibt aber auch genug Spieler, bei denen das finanzielle nicht der wichtige Punkt ist, da sich die Eltern da keine Sorgen drum machen müssen.

    Denke das der Unterschied zwischen uns beiden ist, dass ich bisher nur positive Berichte über Internate gehört habe, wohingegen du auch viele negative Erfahrungen kennengelernt hast.
    Ich habe meine Kenntnisse zum Beispiel auch von einem Spieler, der den Sprung in die zweite Bundesliga (bzw. wenn er sich weiter durchsetzen kann jetzt auch erste BL) geschafft hat. Und das sind eigentlich alles positive Erfahrungen.

    Ich denke, dass die Übungsmöglichkeiten und auch die Übungsleiter in einem gut organisierten Verein nicht schlechter sind als in einem HBLZ. Ich denke das ist auch von dem jeweiligen Charakter abhängig, ob er sich in einem Internat wohlfühlt oder nicht, dass sollte jeder selber entscheiden.

    Und zu den Abwerbeversuchen durch HBLZ: Das kommt ja nicht nur von denen, man wird als guter Spieler ja immer wieder von anderen Vereinen angesprochen, und das geht schon ab der C-Jugend los. Vor 10 Jahren war es mit den Internaten noch nicht soweit, als dass sich diese Möglichkeit für mich ergeben hätte und ich mir Gedanken darüber machen musste.
    Es ist daher auch jedem Spieler selbst überlassen, ob er in seinem alten Verein bleibt, zu einem neuen wechselt oder in ein HBLZ geht. Und da kommt es dann natürlich auch darauf an was die Alternativen ihm bieten bzw. versprechen. Und wenn man in ein HBLZ geht, in welchem einem von einer Karriere als Bundesligaspieler vorgeschwärmt wird, dann lässt sich ein 14jähriger auch ohne Probleme überreden, weil es sich einfach toll anhört. Und die Eltern haben meist nicht den Handballschverstand, um zu sehen ob es für Ihren Sohn reicht später einmal Geld mit Handball zu verdienen. Das ist leider so und lässt sich auch nicht ändern. Da kann man als Trainer des Heimatvereins noch so gute (meist auch richtige) Argumente darlegen, der Traum von der 1.Liga ist einfach zu groß.

    Dann will ich euch den Kader der TSV Hannover-Burgdorf nicht vorenthalten:

    Spielerkader:
    Tor:
    Meyer, Jendrik
    Hübe, Alexander

    Rechtsaußen:
    Bergmann, Thomas
    Hohenberg, Marc

    Rückraum Rechts:
    Buschmann, Jan Fiete
    Przybecki, Piotr

    Rückraum Mitte:
    Brack, Daniel
    Bedzikowski, Jacek
    Jonsson, Hannes Jon

    Rückraum Links:
    Pauzuolis, Robertas
    Jurdzs, Aives
    Fauteck, Jannis

    Linksaußen:
    Lehnhoff, Lars

    Kreisläufer
    Habbe, Frank
    Stelmokas, Andrius
    Rydergard, Gustav

    Trainerstab:
    Frank Carstens (Trainer)
    Dirk Pauling (Co-Trainer)
    Karl Domizlaff (Betreuer)
    Stefan Wyss (Sportlicher Leiter)

    Zugänge:
    Daniel Brack (HBW Balingen)
    Jan Fiete Buschmann (GWD Minden)
    Jendrik Meyer (SG Flensburg-Handewitt)
    Aives Jurdzs (ASK Riga)
    Gustav Rydergard (Alingsas HK)
    Piotr Przybecki (HSG Nordhorn)

    Abgänge:
    Heidmar Felixson (TuS Nettelstedt/Lübbecke)
    Daniel Deutsch (Spfr. Springe)
    Tomasz Tluczinsky (TuS Nettelstedt/Lübbecke)
    Maciej Steczniewski (zurück nach Polen)
    Ruwen Thoke (SC Magdeburg II)
    Christopher Nordmeyer (Karriereende)
    Fabian Hinz (Spfr. Springe)
    Arne Leunig (Spfr. Springe)
    Stefan Schmidt (SG Hohnhorst/Haste)

    Zitat

    Original von Jasmin1986
    Ich sehe Internate als sinnvoll an um sich an eine spätere Profikarriere heran zu arbeiten. Ich bin davon überzeugt das ein kleiner Verein, es nicht schaffen seinen Jugendklassen tägliches Trainig anzubieten. Und hier meine ich auch täglich. Hinzu kommt die ganzheitliche Betreuung und die Unterbringung im Internat.
    So und das es jeder dann in die erste Mannschafft ( 1. Liga) schaffen kann ist ja kaum möglich. Das ziel ist es aber, wenn man eine Internat oder HBLZ besucht hat nacher damit Geld zu verdienen. [...]

    Ich finde Internate auch sehr sinnvoll, da dort eine ganzheitliche Betreuung möglich ist. Dies ist der (meiner Meinung nach) schwerwiegendste Vorteil eines Internates.
    Bei uns in Burgdorf wird versucht, dass die A-Jugendlichen (spielen in der Regionalliga) auf mindestens 4, am besten 5 Trainingseinheiten in der Woche kommen, indem sie zusätzlich zu ihre 3 A-Jugend-Einheiten noch in der 2.Herren (Oberliga) oder 3.Herren (Landesliga) mittrainieren. Außerdem sollen in der Saison auch Spiele in den Herrenmannschaften absolviert werden. Es ist also schon möglich, auch als "kleiner" Verein, einem Spieler jeden Tag eine Trainingseinheit zu bieten und zudem 2 Spiele am Wochenende absolvieren zu lassen.
    Der Vorteil eines Internats liegt da, dass die Spieler direkt neben der Sporthalle untergebracht sind. Dies ist bei uns nicht der Fall. Spieler die von außerhalb nach BUrgdorf gewechselt sind wohnen auch noch bei Ihren Eltern und haben tlw. eine Anreise von mehr als einer Stunde. Mit der Trainingszeit sind die Spieler täglich nur für den Handball 4 Stunden unterwegs.
    Dies finde ich eindeutig zu viel, da in diesem Alter (wie schon von erwähnt) die Interessen auch bei anderen Dingen liegen sollten.

    Daher würde ich es einem Spieler eher empfehlen in ein Internat zu wechseln, in welchem auch noch Zeit für andere Sachen bleibt.

    Als wir früher (vor ca. 10 Jahren) mit der C-Jugend auf einem urnier in Dänemark waren, durfte dort geharzt werden. Selber haben wir aber zum gleichen Zeitpunkt auch in unserer Liga (damals höchste in der C-Jugend) geharzt.

    Zum Thema ob Kinder mit Harz spielen sollten:
    Denke nicht, dass Kinder schon von Anfang an mit Harz spielen sollten. Zuerst ist es doch wichtig die Grundlagen des Werfens zu trainieren, wozu ich "normale" Würfe zähle, also keine Trickwürfe. Wenn ich meine D-Jugend mal mit Harz trainieren lasse (wollen sie immer gerne, also dürfen sie es so 2 mal im Jahr), dann werden nur Dreher und andere Trickwürfe versucht. Würden sie das jedes Training machen, würde keine vernünftige Wurfhaltung mehr trainiert werden, mit schöner Wurfauslage, Bogenspannung, etc.
    Man müsste es meiner Meinung nach einfach mal über einen längeren Zeitraum versuchen, ob das Ausprobieren von Trickwürfen nach ein paar Trainingseinheiten wieder aufhören würde.
    Wer stellt denn mal seine Mannschaft zur Verfügung??? :)

    Bei uns in Burgdorf (genauer gesagt ja in Hannover) gibt es in der AWD-Hall das gute Gilde.
    Kostet 2,50 Euro für nen 0,3L Becher plus 1€ Pfand.

    Aber wirklich schmecken tut es nicht, freu mich da schon auf Flensburg und auf ein leckeres Flens :)