§ 4 war ja noch relativ leicht zu verstehen, aber das ist ja nun das reinste Fachkauderwelsch: Puh...
Beiträge von tsvfieber
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Jetzt fält auch noch der Breuer lange aus (Jochbeinbruch). Bin sehr gespannt, ob Ratka dem DHC nun endlich, endlich neues spielerisches Leben einhaucht, um die personelle Misere im Rückraum aufzufangen! Sonst gibt es gegen Ahlen-Hamm, wenn Pomeranz spielen kann, richtig Haue im Sportcenter. Die haben ja auch noch aus dem Hinspiel vieles wieder gut zu machen!
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Wo ist denn das so geregelt?
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Kann der TSV seine Lizenz nicht einfach dem DHC/DDHC unter Verzicht auf all seine Rechte daraus für eine unbegrenzte Nutzung ab dem 1. Juli übertragen? Dann könnte man sich bis zur übernächsten Saison komplett trennen. Sollte der TSV dann wieder selber in die 2. Liga wollen, wird er schon an eine neue Lizenz kommen.
Aktuell wären damit alle Beteiligten aus dem Schneider und Lieven/Flatten hätten echt Schwein gehabt, dass ihnen der Allerwerteste gerettet wird, weil keiner das Aus des Profihandballs in Dormagen zum Ende dieser Saison verschulden will. -
Warum hört und liest man denn zu dem Lizenchaos nichts mehr, hier nicht, auch nicht in den beiden Anzeigenblättchen in Dormagen? Da habe ich gestern und vorgestern extra online drauf gelauert, aber Fehlanzeige. Weiß jemand etwas Neues???
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Es will uns doch hoffentlich niemand erzählen, dass der DDHC öffentlich verkündet wird, ohne dass jemand vorher in § 4 der Spielordnung geschaut hat? Der ist quasi das erste Gebot bei der Gründung von Spielgemeinschaften... Scheint leider, dass es genau so ist!
Eben wegen dieses § 4 gab es in Hamm und Ahlen keine Spielgemeinschaft im verbandsrechtlichen Sinn, sondern eine Kooperation der wirtschaftlichen Träger und einen Namen. Alles schon durchgekaut. Man hat sich dort wirklich nicht erkundigt???
Wenn ich das hier so lese, dann hat es ja wohl zumindest einen telefonischen Kontakt gegeben. In der PK/Video erweckt Lieven den Eindruck, es sei quasi alles geklärt, auch wenn er betont, dass er noch nichts Schriftliches hat.
Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!
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Im Rheinischen Anzeiger von heute gibt es einige interessante Passagen:
"... Zuvor hatte DHC-Geschäftsführer Heinz Lieven in einer ausführlichen Präsentation im Vergleich zur Pressekonferenz im swissotel Neuss/Düsseldorf „einige Dinge klar gestellt“. Darunter war vor allem der „Verzicht“ des DDHC, in der Saison 2013/14 mit einer eigenen, zweiten Mannschaft in der Dritten Bundesliga anzutreten. ..."
Ich habe die Videos der PK in Neuss alle gesehen: Das war dort ganz anders gesagt worden.Zitat Ratka: "Noch nie gab es in einer Region so breit und so zielgenau die Möglichkeit, junge Spieler auszubilden.“
Teilweise falsch. Der TSV Bayer Dormagen hatte einmal einen Unterbau in der Regionalliga. Und es ist der TSV Bayer Dormagen, der das Teilinternat und den Landesleistungsstützpunkt betreibt sowie die überwiegende Zahl der Bewohner des Sportinternats in Knechtsteden stellt. Gute Rahmenbedingungen gibt und gab es in Dormagen schon lange. Ex-Trainer Kai Wandschneider hat ja vorgemacht, wie es gelingt, den einen oder anderen Spieler erfolgreich nach oben zu ziehen (Mahé, Holst)."... „Missverständnisse“ rund um die Pressekonferenz nach Weihnachten hat Lieven nach eigenen Angaben mittlerweile ausgeräumt. „Der TSV trägt das Zukunftsmodell mit“, erklärte der Delhovener. Dessen Vorstand habe er selbstverständlich über die heutige Pressekonferenz informiert. Auch am 27. Dezember habe er mehrfach versucht, TSV-Geschäftsführer Frank Neuenhausen zu erreichen. Im fünften Anlauf habe er diesem dann eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen und um Rückruf gebeten. Die Spieler des aktuellen Kaders habe er „am ersten Weihnachtsfeiertag informiert, ohne Ross und Reiter zu nennen“, was absprachegemäß nicht möglich gewesen sei. So kam es übrigens auch, dass der DHC-Aufsichtsratsvorsitzende Heinz Hilgers nichts von der Pressekonferenz in Neuss wusste."
Das spricht für sich: Die Kritik nach der Pressekonferenz in Neuss scheint Lieven doch arg getroffen zu haben, wenn er sich so im Detail dazu äußert. Ändert aber nichts daran, dass es einfach nur stillos ist, einen Partner wie den TSV Bayer Dormagen erst am Tag selber informieren zu wollen.Und dann noch das Hirngespinst mit der Multifunktionsarena in Neuss für 9 oder 10 Mille. Mir wäre lieber, Lieven würde erst einmal schauen, dass er diese Saison, was den Etat angeht, sauber über die Bühne bringt! Abgesehen davon würde mich interessieren, mit welchem Zuschauerschnitt Flatten/Lieven für die neue Saison kalkulieren, wenn es im Wechsel ein Heimspiel in Dormagen und in Düsseldorf geben soll. Die Sache mit der Philippshalle scheint ja bei weitem noch nicht klar zu sein.
Die beiden Neuzugänge machen Ratka nach der erfolglosen zweiten Hälfte der Vorrunde das Leben ja nun sehr einfach: Mit Hegemann und Lenz ist die Rückrunde weitgehend ein Selbstläufer.
Abschließend noch der treffende Kommentar aus dem Rheinischen Anzeiger:
"Böse Zungen behaupten, dass drei Düsseldorfer nun Dormagen übernehmen: Der neue DDHC-Geschäftsführer Frank Flatten kommt von der HSG, Trainer Richard Ratka war in Düsseldorf viele Jahre Trainer und Spieler, Michael Hegemann ist ein HSG-Akteur, der bei Ratka nun der vakante Führungsspieler sein soll. Was im Umkehrschluss für die vorhandenen, älteren DHC-Spieler nicht gerade ein Ritterschlag ist...
Auch ohne böse Zunge sind Flatten und DHC-Geschäftsführer Heinz Lieven schon mal zwei Dinge gelungen: 1. Flatten bleibt Geschäftsführer und Manager eines Zweitligisten, was angesichts des drohenden Zwangsabstiegs der HSG dort nicht mehr der Fall gewesen wäre. Zugleich kann er dadurch weiter Vize-Präsident der HBL sein. 2. Lieven kann sich aus dem operativen Tagesgeschehen wieder in den ruhigeren Aufsichtsrat zurückziehen.
Spannend bleibt: Wie wird sich der TSV Bayer Dormagen positionieren? Dessen Vorstand findet das „Zukunftsmodell“ bei weitem nicht so toll, wie Lieven behauptet. Der TSV ist Lizenzinhaber und Eigentümer des Sportcenters. Das sind zwei starke Trümpfe, die der (D)DHC nicht hat!" -
Warum ist die Frage Deiner Meinung nach falsch gestellt?
Wenn man auf der Homepage des Rheinischen Anzeigers einmal abstimmt, stellt man fest, dass man das so oft machen kann, wie man will, wenn man die Seite neu aufruft. Das ist für mich viel eher ein Hinweis darauf, dass das Abstimmungsergebnis nicht unbedingt repräsentativ ist. Wobei ich so aus der Leverkusener Ferne betrachtet schon den Eindruck habe, dass die Tendenz richtig ist. Umgekehrt wird das für die Hardcore-Fans der HSG sicherlich genau so gelten... -
Deine Pressekarte ist sicherlich unbezahlt und wird am Einlass auch gescannt...

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Es waren leider nicht nur Außenstehende, die den DHC nach den ersten fünf Siegen schon wieder auf dem Weg ins Oberhaus sahen...
Gestern Abend gab es in der Halbzeitpause an der längsten Theke Dormagen eine vorherrschende Frage : War das bisher ein Spiel nur auf Oberliga- oder war es doch Regionalliga-Niveau?
Immerhin hatte Ratka die Leistung in Minden relativiert, indem er in der NGZ-Vorschau sagte, dass die Abwehrleistung dort einfach nur schlecht war. Gestern Abend war es besser, vor allem Meyer hatte wieder einen richtig guten Tag erwischt. Im Angriff allerdings war das wie seit einigen Wochen leider nur biedere Hausmannskost. Die Leistung von gestern dürfte allerdings nicht ausreichen, um in Korschenbroich etwas zu holen.
1.363 Zuschauer haben übrigens viele in der Halle nicht gesehen. Ich schätze, es waren mit gutem Willen 1000- 1100. Vielleicht werden die Dauerkarten vom DHC immer en gros eingerechnet, egal ob die Inhaber kommen oder nicht.
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Die Frage ist ja auch immer, ob es so gesagt wurde, wie es da steht?
Trotzdem ist die Aussage über die beiden zuletzt von Saarlouis gewonnenen Spiele für Ratka peinlich. Denn das wird sich der Schreiberling mit Sicherheit nicht selber ausgedacht haben.
Am Sonntag müssen 2 Punkte her, egal wie!!!
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Der "Leverkusener" hat gerade online folgende Analyse im Rheinischen Anzeiger gefunden:
"Wer zum Saisonauftakt in der MaxiPark-Arena die in allen Mannschaftsteilen und allen Belangen überzeugende Leistung des DHC beim 31:24 gegen Hamm-Westfalen gesehen hat, der muss sich nach dem spielerischen und kämpferischen Offenbarungseid in der zweiten Halbzeit gegen Potsdam fragen, was aus dieser Mannschaft in den zehn Spielen danach geworden ist? Doch die sportliche Krise hat nicht von heute auf morgen am Höhenberg Einzug gehalten. Schon gegen Nordhorn zeigten die Spieler von Trainer Richard Ratka eine Halbzeit lang eine dürftige Leistung, ehe die Aufholjagd kam, die am Ende nicht belohnt wurde. Auch beim Heimsieg gegen Erlangen war lange Zeit Sand im Getriebe, ehe gute zehn Minuten nach der Pause zu dem Vorsprung führten, der am Ende zum Sieg reichte. Gegen Essen gab es diese guten zehn Minuten gar nicht. Die erste Saisonniederlage im Westderby vor endlich einmal guter Kulisse im Sportcenter tat schon richtig weh. Zu erwarten war, dass Torhüter Jendrik Meyer nicht eine ganz Saison lang auf dem hervorragenden Niveau der ersten acht Partien agieren kann. Nicht zu erwarten war, dass die Abwehr es auf einmal nicht mehr schafft, konstant konzentriert und aggressiv zu Werke zu gehen. Gegen die biederen Potsdamer gelang dies nur am Anfang... Noch erschreckender ist aber, was aus dem Angriffswirbel übrig geblieben ist, den der DHC-Rückraum in Hamm entfacht hatte. Bartosz Konitz produziert mittlerweile zu viele Fehler, Björgvin Holmgeirsson befindet sich in einer generellen Formkrise und Ondrej Zdrahala ist bei seinen Vertretungseinsätzen oft zu eigensinnig, was den derzeit eh nicht optimalen Spielfluss noch mehr hemmt. Ganz blass bleibt David Breuer im rechten Rückraum, der in der Vorsaison noch zweitbester Torschütze der Zweiten Liga-Süd war (222/105). Ihm scheint das spielerische Grundkonzept Ratkas am wenigsten zu liegen. Breuer ist klein, kann nicht über große Abwehrblöcke werfen. Er braucht eine schnelle Spielanlage, braucht generell Tempospiel. Doch davon ist der DHC derzeit meilenweit entfernt. Die mittlerweile recht statisch anmutenden Auslösehandlungen scheinen nur dem Zweck zu dienen, die Abwehr auf die Kreisläuferseite zu verlagern, damit dann auf der anderen Seite Platz für individuelle Aktionen ist. Diese Rechnung kann allerdings nur aufgehen, wenn die individuellen Fähigkeiten auf diesen Positionen so groß sind, dass dies konstant zum Erfolg führt. So ist es aber nicht – und mit den drei Niederlagen in Folge wird auch das Selbstbewusstsein gelitten haben. Dennoch kann und muss jeder Spieler vom Anfang bis zum Ende kämpfen – egal, wie es steht! Der Wille dazu, der erforderliche Biss, der geht dem DHC derzeit insgesamt leider ab. Wie es besser geht, zeigen die Gästemannschaften, die sich damit nun zweimal hintereinander mit zwei Punkten belohnt haben. Ratka hat sich nach der Heimniederlage gegen Nordhorn selber in die Pflicht genommen, indem er sagte, dass sich seine Mannschaft nun weiter entwickeln müsse. Hat sie seitdem offensichtlich nicht. Der Trainer ist daher nun um so mehr gefordert!"
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Erschreckend ruhig hier geworden...
Gegen Potsdam muss der DHC am Freitag unbedingt gewinnen, um nicht endgültig in eine Abwärtsspirale zu kommen. Nicht auszudenken, denn das wäre die 3. Pleite im 5. Heimspiel. Aber gegen den Aufsteiger sollte es auch so reichen. Spannender ist für mich, wie Ratka nun die Mannschaft weiter entwickelt. Er hat sich ja nach der Pleite gegen Nordhorn in der NGZ selber in die Pflicht genommen.
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Schön, dass die Mannschaft die Leistung vom Pokalsieg im Spiel gegen Hamm bestätigen konnte. Sicherlich weiß unser Trainer jetzt etwas genauer, wo die Mannschaft steht. Wenn jetzt noch im ersten Heimspiel nachgelegt werden kann, sind die Minuspunkte ganz schnell egalisiert.
Wenn ich den Rheinischen Anzeiger von heute online lese, dann weiß er das nicht. Bittenfeld ist auf jeden Fall eine ganz andere Nummer als Hamm. Geht das erste Heimspiel verloren, steht der DHC wieder bei Null.
Und schon haben wir wieder das "Dilemma" der letzten Jahre. Unberührt aller Querelen und sonstigen Unzulänglichkeiten ist die Mannschaft schon wieder auf einem guten Weg, und tritt in eine sogenannte Vorlage. Und wieder wird niemand im Verein sein (wer auch), der den Steilpass dankend aufnimmt, und einfach mal versucht, ein paar "Trittbrettfahrer" im positiven Sinne (Sponsoren) zu gewinnen, um ihnen die Ware aufstrebender Verein schmackhaft zu machen. Jetzt ist die einmalige Chance etwas gemeinsam zu schaffen und zu wachsen. Sponsorengelder für nächstes Jahr werden jetzt vergeben. Bitte nicht wieder Anfang nächsten Jahres die peinlichen Bettelbriefe verschicken.
Völlig richtig: Wer soll es auch machen? Der Stab neben dem Feld wurde offensichtlich vor allem aus finanziellen Gründen zusammen gestrichen. Also weniger Köpfe für die gleiche Arbeit... Bettelbriefe braucht ohnehin niemand mehr in Dormagen zu verschicken. Ich glaube, dass mindestens 90% der Leute, die in der vergangenen Saison mit ihrem Geld geholfen haben, diese nicht mehr wieder machen werden!
Vielleicht erinnert sich der ein oder andere noch gut daran, wie sehr wir in aller Munde waren, als der damalige TSV am ersten Spieltag in Kiel einen Punkt ergatterte. Das war Werbung pur in ganz Deutschland.
Was der Derad mit einem größeren Team nicht geschafft hat, wird Lieven mit einem kleineren nun auch nicht schaffen. So, wie das in den vergangenen Monaten gelaufen ist, erweckt dies mehr den Eindruck, als ob der Kapitän einfach nur überfordert ist. Von daher gilt das Gesetz der Provinz: Wer das meiste Geld gibt, hat das Sagen!
Das gleiche könnte doch jetzt auch wieder passieren, wenn die Mannschaft postwendend die 8 Minuspunkte egalisiert.
Für die Mannschaft und den Trainer, die wieder einmal nichts dafür können, würde mich das freuen, ich glaube aber nicht daran. Warten wir den Freitag ab, danach geht es nach Düsseldorf. Beide Aufgaben sind schwer genug.
Schon ist der DHC (und Dormagen) wieder in aller Munde. Diese Gelegenheit sollten unsere Marketingfachleute nicht verstreichen lassen.
Welche Marketingfachleute?
Und bitte tut mir einen großen Gefallen: Behandelt die jetzigen Sponsoren auch als Partner, so wie sie auch auf der Homepage genannt werden, und nicht als lästige Geldgeber. Es sind nicht die Kühe. die man melken kann, sondern Eure Geschäftspartner.
Wohl war. Da höre ich aus Dormagen nichts Gutes: Die einen haben keinen Ansprechpartner mehr, die anderen sind von dem großen Umbruch nach der vergangenen Saison not amused. Wer gibt sein Geld schon für einen Verein, der letztlich von einem Mäzen geführt wird, von professionellen Strukturen rund um die Mannschaft aber ganz weit entfernt ist???
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Schon unglaublich, was so manch einer über den DHC denkt. Gibt tatsächlich genug - siehe das Voting hier - die glauben, der DHC könne direkt wieder aufsteigen...
Mal das Sportliche außen vor gelassen: Die "neuen" Strukturen sind doch eher provinziell, das Sagen hat der, der das meiste Geld gibt und selber den GF machen muss, weil es dann doch nicht so viel Geld ist, dass da ein Hauptamtler beschäftigt werden kann. Dormagen kann froh sein, wenn es dauerhaft die 2. Liga schafft - insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht! -
Ich glaube nicht, dass derzeit dramatisch viele Dauerkarten verkauft werden. Ferienzeit, durchwachsene Ergebnisse in der Vorbereitung, die Stimmungslage insgesamt... Um so überraschter war ich, als ich die Zuschauerzahl beim Test gegen die Franzosen gelesen haben. Wenn da wirklich mehr als 400 Leute waren, dann aber mal "Hut ab!". Wobei mir zugetragen wurde, dass es leider keinen Hallensprecher gab. Dabei wäre das doch ein absolutes Muss gewesen bei den vielen neuen Spielern/Namen! Aber gut, warum soll das Drumherum jetzt besser laufen als vorher? Sind ja auch weniger Leute, die die Arbeit machen müssen...
Weiterhin wurde mir zugetragen, dass der polnische Abwehrspezialist von Herrn Lieven Mitte Juni in einem Gespräch quasi für die 2. Liga verpflichtet worden ist - so nach dem Motto "Du bleibst aber da"... Später soll er sich daran nicht mehr erinnert haben. Statt dessen soll er dem Spieler gesagt haben, ob er denn etwas Schriftliches in der Hand habe... Wäre nach meinem Kenntnisstand nicht das erste Mal, dass das so bei Herrn Lieven in DHC-Zeiten gelaufen ist. Immerhin hat Dmytruczynski vier Jahre lang ordentlich abgeliefert, sich bis auf die Verletzungen und die Zeit, als das Baby frisch da war, immer voll reingehauen. Wann wird er denn, wie andere, die viel kürzer da waren, mit Blumenstrauß und Foto in der Halle verabschiedet???
Bin auch mal gespannt, ob das Versprechen eingelöst wird, dass alle Spender, die Geld für die Rettung des DHC gegeben haben, auf einer Tafel im TSV-Sportcenter verewigt werden...
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Auszüge aus http://www.rheinischer-anzeiger.deRA: Gesetzt den Fall, es hätte die Insolvenz und den damit verbundenen Zwangsabstieg in die Zweite Liga nicht gegeben. Hätten Sie mit ihrer Mannschaft in der Relegation gegen den TV Hüttenberg den Klassenerhalt geschafft?
Wandschneider: In sportlicher Hinsicht glaube ich schon, dass wir da eine sehr gute Chance gehabt hätten. Im Gegensatz zu Minden haben wir gewusst, wie man erfolgreich gegen eine 3-2-1-Abwehr spielt. Im Jahr davor haben wir ja unter noch schwierigeren Umständen mit einer Youngster-Truppe die Relegation überstanden. In diesem Jahr waren wir besser besetzt. Im Jahr davor wussten die Jungs, wofür sie gekämpft haben. Dieses Mal wäre es aber so gewesen, dass viele Spieler wussten, dass sie nicht in Dormagen bleiben.
RA: Nach zehn Jahren und vier Monaten sind Sie nun nicht mehr Trainer der Dormagener Bundesliga-Handballer. Warum?
Wandschneider: Die beiden vergangenen Jahre waren, was das Geschehen außerhalb der Mannschaft anging, doch sehr unerfreulich. Die wirtschaftliche Entwicklung war im Grunde genommen schon in den vergangenen drei Jahren dramatisch. Eine Folge davon war einen enorm hohe Spielerfluktuation. Unter diesen Umständen konnte ich nicht mehr so arbeiten, wie ich das für mich als Trainer beanspruche. Ich habe in dieser Zeit das Vertrauen verloren, dass es in Dormagen eine realistische Perspektive für die Erste Liga gibt. Nach dem Ausstieg der Bayer AG muss man mittlerweile konstatieren, dass das wirtschaftliche Umfeld trotz aller Hoffnungen, die es gab, nicht für die Erste Liga ausreicht. Wenn der Etat bei einer Million ¤ liegt, sollte man sich überhaupt nicht mit dem Thema „Erste Liga" beschäftigen. Alles andere ist Vorspiegelung falscher Tatsachen.
RA: Was ist Ihnen besonders negativ in Erinnerung geblieben?
Wandschneider: Da gibt es nur eine Sache. Seitdem ich in Dormagen bin – und das ist mehr als ein Jahrzehnt – hat die wirtschaftliche Entwicklung zu keinem Zeitpunkt mit der sportlichen Entwicklung Schritt gehalten. Sportlich hat die Mannschaft immer die Kohlen aus dem Feuer geholt, während in den anderen Bereichen nicht annähernd solche Leistungen erbracht wurden. Natürlich war das schwer, nachdem die Bayer AG als Hauptsponsor ausgestiegen ist. Dann mussten Altlasten in Millionenhöhe abgebaut werden. Dann gab es vor drei Jahren wieder ein Loch in Millionenhöhe und zuletzt das Insolvenzverfahren. Die Verantwortlichen haben hier zu keinem Zeitpunkt ihre eigenen Vorgaben umgesetzt.
RA: Christopher Nordmeyer, ihr Trainerkollege aus Hannover, hat sie nach dem Spiel dort gelobt. Es gebe Spielzüge, die aus Dormagen stammen und nun von der ganzen Liga gespielt werden. Warum setzen die Topmannschaften generell wenig auf Spielkonzepte?
Wandschneider: Der Balinger Trainer Rolf Brack hat vor ein paar Jahren in einem Interview sehr treffend gesagt, dass die großen Teams keine Taktik brauchen, sondern nur die kleinen. Nur die Trainer, die in ihrem Kader nicht die individuellen Möglichkeiten haben, wie die Mannschaften, die einstellig platziert sind, müssen immer wieder aufs Neue Möglichkeiten finden, aus dem Ganzen mehr zu machen als die Summe seiner Teile. Dabei waren vor allem auch mental ganz besondere Aufgaben zu bewältigen. Es gibt mehrere Trainer, die sich im taktischen und strategischen Bereich immer darum bemühen, die nicht oder nicht ausreichend vorhandene individuelle Qualität der eigenen Spieler auszugleichen. Das aber ist eine Erfahrung, die für die zukünftige Entwicklung von Vereinen große Vorteile bringen kann. Auf Dauer wird aber auch das gegen die ganz großen Namen wie Kiel und Hamburg nicht ausreichen. Da gibt es einfach Grenzen. Bei den Großen werden einfach neue Spieler geholt, die das individuelle Niveau wieder oder weiter anheben.
RA: Was das Spiel dieser Mannschaften mitunter aber auch nicht attraktiver macht...
Wandschneider: Da muss ich alle Trainer der Ersten Liga in Schutz nehmen. Letztlich ist die HBL eine Geldmaschine. Hinzu kommen jedes Jahr die Großveranstaltungen wie Weltmeisterschaft, Europameisterschaft und Olympia. Dazu kommen noch die Europapokalwettbewerbe. In vielen Vereinen hat das zur Folge, dass die Trainer die Spieler sehr oft gar nicht da haben. Hinzu kommen die vielen Pflichtspiele. Allein in der Vorrunde der Champions League sind das ja schon zehn Begegnungen. Da bleibt gar nicht mehr die Zeit, um an den zwei, drei Tagen bis zum nächsten Spiel an der Mannschaftstaktik zu arbeiten.
RA: Die Junioren-Nationalmannschaft ist gerade zum zweiten Mal hintereinander Weltmeister geworden. Schaut man sich den Kader vor zwei Jahren an, findet man nur wenige Namen, die es bis in die Erste Liga geschafft haben. Woran liegt das?
Wandschneider: Das ist das Grundproblem, um das es schon seit einigen Jahren geht. Heiner Brand hat das immer wieder angesprochen, es ist den Vereinen aber auch bewusst. Diese Spieler sind 18 bis 21 Jahre alt. Sie sind nach Aussage ihres Trainers Martin Heuberger alle erst- oder zweitligareif. Ausländische Spieler sind in dem Alter in der Regel in ihrem Heimatland Stammspieler in der Ersten Liga. Manche schon als A-Jugendliche, so wie ich das in Dormagen mit Kentin Mahé und Max Holst gemacht habe. Wir brauchen Trainer, die solchen jungen Spielern das Vertrauen und Einsatzzeiten geben – und dafür die volle Rückendeckung der Vereinsführung haben. Das ist natürlich bei den Teams sehr schwierig, die ganz oben und dann auch noch im Europapokal spielen. Aber dann müssen die Spieler – und auch ihre Berater – auch so vernünftig sein, zu Vereinen zu wechseln, wo sie ausreichende Einsatzzeiten bekommen können. Ein besseres Training als ein Pflichtspiel gibt es nicht. Wenn die Liga diesen Weg gehen würde, gebe es irgendwann auch wieder genug Spieler für die Nationalmannschaft, die nicht nur die erforderliche Qualität, sondern auch die erforderliche Erfahrung haben."Nicht zum ersten Mal, dass Wandschneider einige bemerkenswerte Aussagen tätigt. Schließt nahtlos an sein Interview in der Handball-Woche an. Das war, glaube ich, kurz nachdem die Insolvenz des DHC herauskam.
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Wenn die Runde schon abgeschlossen und der Link verschoben wird, dann sollte doch auch ein Bereich für die neue 2. Liga eingerichtet werden...
Warum liest man eigentlich nichts darüber, dass Clausing unterschrieben hat? Wenn ich das richtig sehe, ist er auf LA die Besetzung für die 3. Position, also der "Japaner"!

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Habe gerade online den neuen Fips durchgeblättert. Eine durchaus interessante Analyse von Oliver Baum:
DeeHaaCee – oh weh!?
Der DHC Rheinland geht in jeder Hinsicht einer ganz schwierigen Spielzeit entgegen. Zwar wurde nach der abgelaufenen Saison vor allem unter dem Primat des knapperen Etats der erwartete Schnitt gemacht. Er fiel jedoch teilweise anders aus, als es viele erwartet haben dürften.
In sportliche Hinsicht dürfte die Auswahl von Richard Ratka als Trainer noch die positivste Nachricht sein. Natürlich ist ein David Breuer in der Form der vergangenen beiden Jahre eine Verstärkung für jede Mannschaft der Zweiten Liga. Er dürfte aber auch ein stattliches Sümmchen kosten. Denn nach Angaben des TV Korschenbroich, der den Linkshänder gerne gehalten hätte, wurde Breuer am Ende kein verbessertes Angebot mehr vorgelegt, weil dazu schlichtweg das Geld fehlte. Einen Tag später unterschrieb der Rückraumspieler in Dormagen... Selbst wenn noch ein gestandener Kreisläufer mit Abwehrqualitäten gefunden wird, selbst wenn noch die eigentlich vorgesehene Erstbesetzung für die Rückraummitte verpflichtet werden kann, ist der Kader mit acht bundesligaerfahrenen Akteuren so dünn besetzt, dass sich von ihnen kein einziger ernsthaft verletzen darf. Denn dahinter kommen nur noch Nachwuchsspieler, von denen jede Menge noch gar nicht bekannt sind. Die jungen Akteure, die aus der Aufbauarbeit des TSV Bayer Dormagen der vergangenen Jahre noch übrig geblieben sind, sind schon längst zum „Beuteobjekt“ für andere (Bundesliga-)Vereine geworden. So gesehen ist es richtig, dass die Kooperation des DHC mit dem TSV nun enger gestaltet werden soll. Die Frage ist nur, ob es dafür nicht schon etwas zu spät ist? Denn Ex-Trainer Kai Wandschneider hatte schon vor Monaten festgestellt, dass aus den unteren Jahrgängen kaum noch jemand das Zeug hat, um den Sprung in den Profi-Handball zu schaffen...
In organisatorischer Hinsicht sind die Umstrukturierungen nichts anderes, als die gleiche Arbeit auf weniger Köpfe zu verteilen. Wie sollen ein bisheriger Assistent und eine bisherige Geschäftsstellensekretärin das bewältigen, was zuvor insgesamt vier Mitarbeiter abgedeckt haben? Das ist faktisch kaum darstellbar. An dieser Stelle wurde schlichtweg das falsche Signal gesetzt. So jedenfalls sehen sinnvolle Strukturen für einen Sportverein im Profibereich unter dem Aspekt der Zukunftsfähigkeit jedenfalls nicht aus. Heinz Lieven ist dadurch dazu verdammt, endlich das umzusetzen, was schon im vergangenen Jahr im Konzept stand: Vermarktung Richtung Süden (Kölner Raum) und Richtung Norden (Rheinland) mit Agenturpartnern. Doch auch die dürften ihren Anteil am finanziellen Kuchen haben wollen, wenn denn einer gebacken wird...
Da mutete es fast schon abenteuerlich an, dass der DHC zusammen mit der City-Buchhandlung nun auch noch als Veranstalter von kulturellen Events im Sportcenter auftreten will. Es ist mehr als fragwürdig, ob die Auftritte von Ray Wilson, der zwölf Tenöre, der Höhner und zweier Musicals so viel hergeben, dass am Ende zusätzliches Geld in der DHC-Kasse ankommt. Mal abgesehen davon, dass es noch keinen neuen Nutzungsvertrag mit dem Vermieter der Halle, dem TSV Bayer Dormagen, gibt. Der bisherige Vertrag bezog sich nur auf den Trainings- und Spielbetrieb...
Am Ende bleibt noch eine Feststellung: Mit der Kündigung von Joachim Kurth, der unzweifelhaft nicht in all seinen Arbeitsbereichen überzeugen konnte, mit dem freiwilligen Ausscheiden von Trainer Kai Wandschneider bleibt neben dem Spielfeld kein Kopf mehr übrig, der seit vielen Jahren für den Dormagener Bundesliga-Handball gestanden hat. Auf dem Spielfeld sind es nur noch Tobias Plaz und Michiel Lochtenbergh, die schon länger dabei sind. Alle anderen – weg! So mancher Fan wird so manchem Akteur nachtrauern – und sich fragen, ob die neueste Entwicklung dem entspricht, was denkbar war, als viele ihr privates Geld gespendet haben, um den insolventen DHC zu retten...
Nur wenn in den kommenden zwölf Monaten alles optimal läuft, wird der DHC die „sorgenfreie“ Saison spielen, die sich Ratka wünscht. Ansonsten heißt es spätestens im Juni 2012: DeeHaaCee – oh weh!
(http://www.rheinischer-anzeiger.de )Der Cut ist sicherlich ein gutes Stück weit anders ausgefallen, als viele gedacht haben. Ich frage mich, mit welcher Motivation Mahé weiter seiner Trainerarbeit nachgehen wird? Er wollte den Job haben, den Ratka bekommen hat, ging am Ende aber leer aus. Andererseits hat er auf der Trainerbank auch noch keine Bäume ausgerissen: Abstieg mit der 2. Mannschaft des TSV in die Oberliga, jetzt nur noch die A-Jugend. Nun ja, bei der Lösung mit ihm hätte sich vermutlich vor allem der TSV gefreut, weil er seine P-Rolle hätte entlasten können.
Die Sache mit den Events ist doch wohl ein verspäteter April-Scherz! So was machen ja selbst die Vereine nicht, die absolut professionelle Organisationsstrukturen haben. Wenn der Buchhändler das machen will, dann auf eigene Rechnung. Der "neue" DHC sollte sich lieber auf seine Kerngeschäft konzentrieren. Da gibt es angesichts der Umstrukturierung auf allen Ebenen genug zu tun!
Unterm Strich muss wirklich alles optimal laufen, damit die Saisonziele erreicht werden können. -
Oh, oh, oh, auch wenn Verträge erst mit dem 10.6. abgeschlossen werden können, ist es wohl ein deutlich negatives Zeichen, dass über die komplett offene Personalsituation nichts durchdringt: Trainer? Khan scheint raus aus dem Rennen; aus gut unterrichteter Quelle ist zu hören, dass er Lieven verklagen will, weil es eine Einigung per Handschlag gab und Khan darauf hin zwei andere Anfragen abgelehnt haben soll. Dafür dann Mahé senior? Und bei den Spielern?Böhm weg, Lindner Karriereende, Mahé junior weg, Lindt weg, Tesch weg, jetzt auch noch Vortmann. Das mutet wie eine ganz böse Version der zehn kleinen Negerlein an... Dafür habe ich irgendwo gelesen, dass Lieven sich wieder mit irgendwelchen japanischen Funktionären getroffen hat. Wirtschaftlich dürfte das Thema völlig ausgelutscht sein, weil japanische Unternehmen nicht an unterklassigem Sport interessiert sein dürften. Sportlich ist es auch ausgelutscht, denn Ergänzungsspieler mit maximal Regionalliga-Niveau helfen in der eingleisigen 2. Liga nicht weiter... Macht alles keinen guten Eindruck!!!