ZitatOriginal von Andy/GWD
Nächste Saison in der 2. Liga Nord - Herzlich Willkommen
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Ab jetzt geht's für den TuSEM im 2. Handball-Bundesliga Nord Board weiter.
2.BuLi Süd
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Tusem auf Rang drei in der Zuschauergunst
Tusem, 25.05.2010, Dietmar Mauer
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Essen. Statistiken sind so eine Sache. Von den einen verteufelt, von den anderen zur einzigen Wahrheit erkoren. Und dennoch – ganz von der Hand zu weisen ist nicht, dass die nackten Zahlen durchaus eine gewisse Aussagekraft besitzen.
Zum Abschluss der Saison in der zweiten Handball-Bundesliga gibt es auch wieder eine solche Statistik. Und darin ist zu lesen: Tusem ist eine feste Größe im Handball. Zwar schafften die Essener letztlich sportlich nur knapp den Klassenerhalt, die heimischen Fans zeigten ihnen aber keineswegs die kalte Schulter. Die 17 Heimspiele am Hallo sahen laut Handball-Bundesliga (HBL) 25925 Fans – 1525 im Schnitt. Nur der Bergische HC (27180) und der TV Bittenfeld (37889) durften sich über mehr Andrang an ihren Kassenhäuschen freuen. Schlusslicht in der Punkte-Tabelle und in der Zuschauergunst ist der Leichlinger TV (7765).
306 Spiele wurden in der Saison 2009/10 ausgetragen. Dabei gab es 190 Heimsiege. 90 Mal verließen die Gäste das Parkett als Sieger. 26 Mal gab es keinen Sieger. Der Tusem liegt da irgendwie im Trend, holte er doch die meisten Punkte zum Klassenerhalt in eigener Halle. Nur einmal gewann er auswärts, einmal gab es ein Unentschieden. Im Schnitt fielen 58,92 Tore pro Spiel. 30,45 für die Heimmannschaft – 28,47 für die Gäste. Für einen Spitzenwert sorgten die TSG Friesenheim und der Tusem am letzten Spieltag. Ihr 38:35 ist ein echter Ausreißer.
Erfolgreichster Tusem-Torschütze war – wie bereits berichtet – Matthias Gerlich (208/60) auf Platz drei in der Torjägerliste. Der 2,04-Meter-Rückraumspieler kam zunächst nicht recht in Schwung, traf – auch dank seiner guten Siebenmeter-Quote von 80 Prozent – später aber mehrfach zweistellig. Auch die vor ihm liegenden David Breuer (Korschenbroich/316) und Danijel Grgic (Saarlouis/270) gehören zu den sicheren Strafwurf-Schützen der Liga.
Ganz oben ist der Tusem hingegen bei den Zeitstrafen vertreten. Abwehrchef Paul Trodler machte alle 34 Saisonspiele mit, erhielt dabei 54 Zeitstrafen (Quote 1,6). Soviel wie kein anderer. Patrick Wiencek, der in der Liste der „bösen Buben“ den achten Platz einnimmt, war ebenfalls in allen Spielen dabei und kam auf 36 Zeitstrafen (Quote 1,1).
Bei allem Für und Wider statistischer Zahlenwerke bleibt dennoch eines unumstößlich: Im Herbst beginnt die Saison 2010/11. Und dann fangen alle wieder bei Null an.
TUSEM erhält Lizenz für die 2. Bundesliga
20.05.10
Heute Morgen erhielten die Geschäftsführer des TUSEM, Dr. Niels Ellwanger, Stefan Hecker, Michael Keusgen und Thomas Vomfell die Nachricht über die Erteilung der Lizenz von der HBL. Der Gesamtverein TUSEM e.V., der Antragsteller und Lizenzinhaber ist, übertrug die Lizenzrechte in einem langfristigen Vertrag an die TUSEM Sport & Marketing GmbH. „Innerhalb eines Jahres konnte durch unsere kontinuierliche Arbeit eine Menge Vertrauen zurück gewonnen werden. Die Erteilung der Lizenz für die kommende Saison ist eine Bestätigung unserer Arbeit in der zurückliegenden Saison“, so die Geschäftsführer.
Der TUSEM wird auch weiterhin den wirtschaftlich soliden Kurs verfolgen. Ein langfristiger und seriöser Aufbau und nicht der schnelle, gekaufte sportliche Erfolg ist das Ziel der TUSEM-Führung. Ellwanger: „Wir müssen nun weiterhin die gesunde Basis für den Erfolg in der Zukunft schaffen. Ein langsamer Aufbau einer starken Mannschaft und eines guten Umfeldes sowohl in sportlicher als auch in finanzieller Hinsicht müssen Stück um Stück unsere Ziele sein.“ Die sportlichen Ziele für die kommende Saison sind klar: der einstellige Tabellenplatz, um in der eingleisigen 2. Bundesliga zu bleiben.
Der TUSEM wird sich von Jahr zu Jahr weiter entwickeln und mittel- bis langfristig wieder in die TOYOTA-Handball-Bundesliga zurück zukehren. Denn dort gehört der Traditionsverein aus Essen hin.
Die überaus erfreuliche Lizenzvergabe spornt alle Mitarbeiter des TUSEM nun einmal mehr an, mit voller Intensität am Ausbau dieses sportlichen aber auch finanziellen Grundgerüsts zu arbeiten. In der Sommerpause werden alle Beteiligten die Ärmel hochkrempeln und mit Hochdruck an der sportlichen Entwicklung arbeiten. Auch im Marketing wird am Auftritt des TUSEM in der Öffentlichkeit gefeilt. Die Durchführungen der TUSEM-Events und des Business Club werden ausgebaut und in der nächsten Saison noch besser präsentiert.
TUSEM schafft den Klassenerhalt
16.05.10
Am Ende durfte in der Sporthalle „Am Hallo“ der Klassenerhalt bejubelt werden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten siegte der TUSEM letztlich souverän gegen die HG Saarlouis mit 35:31 (17:15) und hat so aus eigener Kraft den Klassenerhalt realisiert. Pasqual Tovornik war mit zehn Toren der überragende Torschütze beim TUSEM, der in Jan Kulhanek einen starken Rückhalt hatte. Für die Gäste traf Danijel Grgic (10/4) am häufigsten. Der TUSEM hatte im letzten Heimspiel ein wenig Mühe in die Partie zu finden. Die Gästeabwehr stand sicher und auch HGS-Torhüter Sven Ehrich konnte in der Anfangsphase mit einigen Paraden glänzen, so dass der TUSEM schnell mit 0:2 zurücklag. In den ersten Minuten übernahm vor allem Pasqual Tovornik im Angriff Verantwortung und ließ Saarlouis nicht enteilen. Hinten war es dann der seit Wochen starke Jan Kulhanek, der mit seinen Paraden den Ausgleich zum 4:4 (9.) ermöglichte.
Insgesamt ging die Mannschaft jedoch zu fahrlässig mit seinen Chancen um, eine mögliche Führung wurde leichtfertig vergeben und Saarlouis konnte erneut enteilen. Als Grgic von der Siebenmeterlinie zum 5:7 (15.) getroffen hatte, sah Wolfgang Brandt Gesprächsbedarf. Zwar sollte Andre Kropp den Rückstand noch einmal vergrößern, dann schlug der TUSEM jedoch zurück und nutzte eine erste Zeitstrafe gegen Peter Nielsen, um nach zwei Gegenstößen von Wöss beim 9:8 (20.) erstemals in Führung zu gehen. Als wenig später Paul Trodler den dritten Gegenstoß in Folge verwandelte, musste nun Andre Gulbicki die Auszeit beantragen.
Der TUSEM kontrollierte nun die Partie, Saarlouis hatte aber nach einem Schlagwurf von Nielsen zum 11:9 (22.) seine Torflaute überwunden. Die Gäste spielten nun wieder munter mit, konnten ihrerseits jedoch eine Zeitstrafe gegen Martin Farkasovsky nicht nutzen, um den Rückstand weiter zu verkürzen. In Unterzahl überwand Pasqual Tovornik mit seinem fünften Treffer den HGS-Deckungsverbund zum 16:13 und beim Stand von 17:15 wurden dann die Seiten gewechselt.
Im zweiten Spielabschnitt knüpfte der TUSEM an seine Leistungen in der Schlussphase der ersten Halbzeit nahtlos an. Als Pasqual Tovornik zum 20:16 (34.) getroffen, räumte Sven Ehrich den Kasten für Darius Jonczyk. Ein Impuls ging von dieser Einwechslung jedoch nicht aus, Saarlouis tat sich vor allem im Positionsangriff schwer gegen die gut stehende 6:0-Abwehr des TUSEM. Dass die HGS dem TUSEM jedoch keine Nachlässigkeiten erlaubte, zeigte sich wenig später, als Sven-Malte Hoffmann im Gegenstoß zum 23:21 (40.) verkürzte.
Angeführt von Danijel Grgic und Daniel Fontaine kämpfte Saarlouis bis zum Schluss mit großer Moral gegen die drohende Niederlage. Der TUSEM setzte dem jedoch ebenso Kampf, Leidenschaft und eine große Portion Abgeklärtheit entgegen. Die knappe Führung hielt und als Grgic von der Siebenmeterlinie an Kulhanek scheiterte und auf der Gegenseite zwei Minuten vor dem Ende Gerlich per Strafwurf zum 33:30 traf, war der Klassenerhalt perfekt. Auch die nach einer Auszeit noch einmal verordnete offene Deckung brachte den TUSEM, der sich am Ende mit 35:31 durchsetzte, nicht mehr von der Siegerstraße ab.
Nach dem Schlusspfiff standen natürlich die Verabschiedungen der Teammitglieder im Vordergrund. Feuerwehrmann Wolfgang Brandt übergibt den Stab an Maik Handschke, Stefan Nippes (Leichlingen), Martin Wozniak (Wermelskirchen), Max Krönung (Hamborn) und Patrick Wiencek (Gummersbach) haben bereits neue Vereine gefunden. Darüber hinaus endet aber auch das Engagement für die in der zweiten Saisonhälfte nachverpflichteten Martin Farkasovsky und Milan Berka und auch der langzeitverletzte Andre Niese wird nicht mehr für den TUSEM auflaufen. Ebenso wird Dr. Gerrit Weißberg das TUMEM-Team verlassen.
TUSEM Essen – HG Saarlouis 35:31 (17:15)
TUSEM: Kulhanek, Nippes Schulz, Wozniak, Tovornik 10, Pöter 1, Gerlich 7/4, Trodler 2, Schütte 3, Farkasovsky 3, Wöss 3, Wiencek 6, Ciupinski, Krönung
Saarlouis: Ehrich, Jonczyk Kühn, Fontaine 6, Hoffmann 4, Koppenburg, Kessler 1, Nielsen 4, Lohrbach 4/2, Grgic 10/4, Kropp 2 Strafminuten: 8/6 Siebenmeter: 4/4 ; 6/8 Schiedsrichter: Fratczak/Ribeiro
Saison 2010/2011
Zugänge:
Handschke (Trainer) <-- ThSV Eisenach
Laout <-- HC Erlangen
Prokopec <-- ThSV Eisenach
Kropp <-- HG Saarlouis
Handschke <-- HC Empor Rostock
Abgänge:
Wiencek --> VfL Gummersbach
Nippes --> Leichlinger TV
Wozniak --> TuS Wermelskirchen 07
Krönung --> Spfr. Hamborn 07
Farkasovsky --> ?
Berka --> ?
Niese --> ?
Handball, 2. Bundesliga Süd
Heiße Herzen bei Tusem-Triumph
Tusem, 27.12.2009, Thomas Richter
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Essen. Der Tusem überwintert in der 2. Liga auf einem Nicht-Abstiegs-Platz: Mit einem hart erkämpften 34:29 im West-Derby über den starken Aufsteiger TV Korschenbroich sorgten die Essener auf den Tribünen für heiße Fan-Herzen. Einen emotionaleren Jahresabschluss konnte sich die Tusem-Seele kaum wünschen. 2010 kann kommen!
Die Weihnachts-Tage auf der Couch hatten bei den Zuschauern Lust auf Handball geweckt. Denn am „dritten Feiertag“ platzte die Halle am Hallo aus allen Nähten. Zum einen wurden die Gäste vom Niederrhein von einer riesigen und lautstarken Fan-Delegation begleitet, aber auch auf Seiten der Essener war die Neugier gigantisch. Vor dem Sport wartete aber noch eine Ehrung: Tusem-Kreisläufer Patrick Wiencek wurde von Verbands-Offiziellen für den Gewinn des WM-Titels mit dem U-20-Nationalteam ausgezeichnet. Der Applaus für den Publikumsliebling war weltmeisterlich.
Dann ging’s los. Und die Essener machten von Beginn an nicht den Eindruck, als ob ihnen die Weihnachts-Gans noch schwer im Magen liegen würde. Im Gegenteil: Siegeshungrig präsentierten sie sich. Und dank der Treffer des geehrten Wiencek stand fix eine 4:0-Führung zu Buche. Die Halle, sie hatte früh Betriebs-Temperatur erreicht.
Doch wer nun glaubte, dieses Westderby würde ein Spaziergang für die Gastgeber, der wurde schnell eines Besseren belehrt. Fortan legten auch die Gäste ihren Festtags-Tran ab. Ihre kurze Deckung – wahlweise gegen Tusem-Torjäger Matthias Gerlich oder Mittelmann Philipp Pöter – erwies sich als wirkungsvolle Waffe. Zudem liefen die torgefährlichen Breuer-Brüder Simon und David im Angriff „heiß” – und schon war der stolze Tusem-Vorsprung dahin.
Stefan Nippes fügte sich mit Parade ein
Essens Trainer Kristof Szargiej reagierte, wechselte bereits nach 13 Minuten die Torhüter. Und Stefan Nippes, der Jan Kulhanek ablöste, führte sich gleich mit einer Parade ein. Das spornte seine Teamkollegen derart an, dass ihnen sogar drei Tore in Unterzahl gelangen. Die Emotionen, sie kochten hoch und erreichten gefühlte Erstliga-Temperatur. Und als die Essener dank eines tollen Zwischenspurts auf fünf Treffer davongezogen waren (13:8, 21.), ordnete TVK-Coach Kalid Khan eine Auszeit an. Zu vieles gab es, das es für ihn zu korrigieren galt.
Danach verpassten es die Essener gleich mehrmals, den Vorsprung noch deutlicher zu gestalten. Vor allem Wiencek zeigte sich bei zwei Gegenstoß-Chancen unkonzentriert. Und das half den Gästen, ein zweites Mal ins Spiel zurückzufinden. So kam es, dass zur Pause die zuvor so komfortable Führung des Tusem auf ein einziges Tor zusammengeschrumpft war.
Direkt nach dem Wechsel suchten die Essener viel zu hektisch den Abschluss. Vor allem Pasqual Tovornik versuchte, ein Tor zu erzwingen – ohne Erfolg. Die Gäste machten es vor, wie effektiv abgeschlossen wird. Und plötzlich waren sie es, die vorn lagen. Das lag auch an den zahlreichen Zeitstrafen, mit denen sich der Tusem wie schon so oft in dieser Saison ständig selbst dezimierte. Zudem stieg die Zahl der technischen Fehler. Doch selbst in permanenter Unterzahl drehte der Tusem die Partie – und das, obwohl selbst Gegenstöße und andere Großchancen „liegen gelassen” wurden. Zwar versuchte Coach Szargiej ständig, seine dauergeforderten Spieler auf der Platte gestenreich zu beruhigen. Doch mit „literweise” Adrenalin im Blut ging bei diesen nun oft die Übersicht und Coolness im Abschluss verloren.
Doch alle, die in dieser Saison das Tusem-Trikot tragen, verfügen vor allem über eines: ein gigantisches Kämpferherz. Das half, um mit einem sensationellen Endspurt den Sieg perfekt zu machen, der den Tusem in der Tabelle aus dem Keller spülte.
TUSEM unterliegt 28:29 in Korschenbroich
05.09.09
Gut gekämpft, doch am Ende mit leeren Händen musste der TUSEM die Korschenbroicher Waldsporthalle verlassen. Nach einem schnellen Gegenangriff erlöste Marcel Görden die TVK-Anhänger mit dem Treffer zum 29:28. David Breuer (14/6) war erfoglreichster Torjäger der Gastgeber, für den TUSEM trafen Richard Wöss (7) und Philipp Pöter (5) am häufigsten für das neuformierte Team. „Wir haben gegenüber dem Pokalspiel einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Es ist schade, dass die gute Leistung heute nicht mit einem Punkt belohnt wurde“, so Stephan Krebietke von der sportlichen Leitung des TUSEM.
Die rund 800 Zuschauer in der Waldsporthalle sahen ein Duell auf Augenhöhe. Zunächst konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil erarbeiten. Als der TUSEM nach einer roten Karte (17.) bereits früh auf seinen Juniorenweltmeister Patrick Wiencek verzichten musste, konnten sich die Gastgeber erstmals auf 12:9 absetzen.
Trainer Kristof Szargiej reagierte zehn Minuten vor dem Seitenwechsel mit einer Auszeit. Die junge Mannschaft kämpfte sich jedoch bis zum Anschlusstreffer heran, zur Pause führte der TVK dann jedoch mit 15:13. Auch im zweiten Spielabschnitt schenkten sich beide Teams über weiter Strecken nichts. Dem TUSEM gelang durch Philipp Pöter der Ausgleich zum 18:18 (35.). Noch einmal setzte sich Korschenbroich auf drei Tore (22:19) ab, doch der TUSEM reagierte.
Stefan Nippes rückte für die Schlussviertelstunde zwischen die Pfosten und wurde zunächst zum unüberwindbaren Hindernis für die Korschenbroicher Offensivabteilung. Der TUSEM übernahm beim 22:23 (49.) die Führung, konnte sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Immer wieder glich Korschenbroich den Spielstand aus und nutzte dann in der Schlussphase eine Überzahlsituation, um die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden. „Der TVK verfügt über eine eingespielte Mannschaft und spielt guten Tempohandball. Bei uns haben heute die Anspiele an den Kreis nicht optimal funktioniert. Dennoch hat die Mannschaft gut gefightet“, so Stephan Krebietke, der sich über die Unterstützung der ca. 100 mitgereisten Essener Fans freute.
TV Korschenbroich – TUSEM Essen 29:28 (15:13)
Korschenbroich: Bauer, Leclaire
Deppisch 3, Gelbke, Kasal, D. Breuer 14/6, S. Breuer 2, Görden 3, M. Breuer, Piske, Marquardt 5, Ilper 2, Rommelfanger
TUSEM Essen: Kulhanek, Nippes
Tovornik, Pöter 5, Gerlich 2, Trodler 2, Niese 3, Schütte 3, Wöss 7, Wiencek 2, Ciupinski 1, Pausch 3
Strafminuten: 10/14
Siebenmeter: 6/9 ; 0/0
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Eggert/Szuka (Dormagen)
Ein Stich ins Tusem-Herz
Essen, 06.09.2009, Thomas Richter, 0 Kommentare, Trackback-URL
Niederlage in Korschenbroich durch ein Gegentor in letzter Sekunde. Gute Leistung der Essener bleibt unbelohnt. Rote Karte gegen U-20-Weltmeister Patrick Wiencek.
TV Korschenbroich - Tusem 29:28 (15:13)
TVK: Leclaire, Bauer – Deppisch (3), Gelbke, Kasal, D. Breuer (14/6), S. Breuer (2), Görden (3), M. Breuer, Piske, Marquardt (5), Ilper (2), Rommelfanger.
Tusem: Nippes, Kulhanek – Tovornik, Pöter (4), Gerlich (3), Trodler (1), Niese (3), Schütte (3), Wöss (8), Wiencek (2), Ciupinski (1), Pausch (3).
Schiedsrichter: Eggert/Szuka (Dormagen). Strafminuten: 10/14.
Rote Karte: Wiencek (Tusem, 17., Foulspiel). Zuschauer: 800.
Spielfilm: 1:2 (3.), 6:6 (12.), 8:7 (15.), 12:9 (20.), 12:11 (24.), 15:13 (30.), 18:15 (33.), 18:18 (36.), 21:19 (39.), 22:23 (49.), 25:25 (55.), 27:28 (58.), 29:28.
Korschenbroich. 26 Sekunden stehen als Restzeit auf der Hallenuhr. Spielstand 28:28. Ballbesitz Tusem. Essens Trainer Kristof Szargiej hat eine Auszeit genommen und legt die Taktik für diese vermutlich letzte Szene fest. Seine Vorgaben lauten: den Ball behaupten, sich foulen lassen, erst Sekunden vor Schluss abschließen. Doch sofort, als das Spiel wieder beginnt, zeigen die Referees per Handzeichen „Zeitspiel” an – obwohl dieser Angriff soeben erst begonnen hat. Ein Pfiff. Freiwurf Tusem. Noch 15 Sekunden. Erneut ein Pfiff. Die Schiedsrichter sprechen dem TVK den Ball zu. Pass nach vorne auf Kreisläufer Marcel Görden. Der trifft mit der Schluss-Sirene.
Ein Stich ins Tusem-Herz.
Kristof Szargiej stürmt in seiner ersten Erregung sofort aufs Feld, will die Schiedsrichter zur Rede stellen. Die ignorieren ihn, gehen wortlos in die Kabine. Eine Antwort auf die spielentscheidenden Entscheidungen im packenden Endspurt hätte der Letzte-Sekunden-Verlierer aber verdient gehabt. Denn diese – in ihrer Entstehung – denkbar unglücklichste aller möglichen Niederlagen war eine ungerechte Bestrafung für den couragierten und ermutigenden Auftritt des neu formierten Aufgebotes.
Auch als sich die Gemüter ein wenig abgekühlt hatten, wollte Szargiejs Ärger nicht schwinden. Wie kann es sein, dass die HBL ein Gespann aus dem nur 20 Kilometer von Korschenbroich entfernt gelegenen Dormagen für diese Partie ansetzte? Wie kann es sein, dass der TVK neun Siebenmeter zugesprochen bekam, der Tusem keinen einzigen? Wie kann es ein, dass vergleichbare Aktionen der Akteure auf beiden Seiten unterschiedlich bewertet wurden? Fragen wie diese waren es, die im Trainer bohrten.
Bei allem Frust vergaß der Coach nicht das Wesentliche: 1.) Seine Mannschaft zu loben. „Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung der Jungs. Wir haben hier heute unverdient verloren. Die Punkte sind jetzt weg. Aber daraus müssen wir lernen. Wir wussten, dass wir Geduld haben müssen.”
2.) Die Gründe für die Niederlage nicht allein bei den Referees zu suchen. Vor allem in der ersten Hälfte gab es im Spiel der Essener noch manches zu bemängeln.
So fand Torwart Stefan Nippes gar nicht ins Spiel (siehe Zweitgeschichte). Zum anderen verdiente die Wurfauswahl der Rückraumspieler Matthias Gerlich (ließ etwa einen Alleingang aufs Tor ungenutzt) und Andre Niese (erzielte das erste Tusem-Saisontor) zu Beginn das Prädikat unglücklich. Mit ihren „Fahrkarten” warfen sie TVK-Keeper Marcel Leclaire, der allein in Hälfte eins neun Paraden zeigte, quasi warm.
Hinzu kamen sechs Ballverluste nach technischen Fehlern, ein Wechselfehler (Pöter) sowie eine umstrittene Rote Karte gegen Patrick Wiencek. Der U-20-Weltmeister hatte Gegenspieler Dennis Marquardt einen heftigen Stoß von vorn gegeben, eine Verletzungsabsicht war aber nicht zu erkennen. „Ich fand die Entscheidung hart, muss sie aber akzeptieren”, so Wiencek.
Kapitän Ben Schütte wollte trotz aller Enttäuschung nicht das Positive vergessen, das den 100 mitgereisten Essener Fans Mut machte. So arbeitete die Deckung vorbildlich und unterband das gefürchtete Tempospiel der flinken Gastgeber. Die Moral stimmte, denn auch nach Drei-Tore-Rückständen gingen beim jungen Tusem-Team die Köpfe nicht runter. Und sogar spielerisch setzten sie mit Finesse und guten Spielzügen manchen Glanzpunkt. All das reichte nicht, um dieses intensive Auftaktduell erfolgreich zu beenden. Doch wie sagte Regisseur Sven Pausch zu Recht: „Das Glück, das uns heute noch gefehlt hat, müssen wir uns erarbeiten.”
So kennt man Flatten, hat den Sinn für die Realität schon längst verloren.
GER-DEN 32 : 24 (13:11)
Herzlichen Glückwunsch ![]()
Ergebnisse der ersten Testspiele:
TuSEM - TuSEM II (OL) 38 : 22
Bayer Uerdingen (RL) - TuSEM 25 : 36
HC RW Oberhausen (LL) - TuSEM 19 : 34
Die Personalplanungen für die kommende Zweitligasaison sind beim TUSEM abgeschlossen.
Vom Pokalgegner Eintracht Hagen kommt Paul Trodler als zweiter Kreisläufer neben Patrick Wiencek.
Für Tusem-Trainer Kristof Szargiej ist der Neuzugang kein Unbekannter, er konnte Trodler bereits selbst trainieren. „Paul ist für mich ein absoluter Wunschspieler, der vor allem auch in der Abwehr unserem jungen und hungrigen Team die nötige Stabilität verleihen wird“, so Szargiej.
Bereits in der Jugend, wo er für die HG Oftersheim-Schwetzingen und die SG Leutershausen spielte, errang der Kreisläufer die ersten Meriten. Als B-Jugendlicher gewann er die süddeutsche Meisterschaft, in der A-Jugend die Vizemeisterschaft im SHV. Das Studium an der Ruhr-Uni Bochum als Bachelor in Sport und Germanistik hat ihn ins Ruhrgebiet geführt, wo er die letzten beiden Jahre für den VfL Eintracht Hagen spielte. "Ich bin froh, dass es mit dem Wechsel noch geklappt hat. Ich möchte mich für bei den Verantwortlichen von Hagen bedanken, dass sie mir diesen Wechsel ermöglicht haben", so Trodler.
„Mit vielen Gesprächen konnten wir eine Mannschaft zusammenstellen, die - ganz nach unserem Motto - zum großen Teil aus Spielern der Region besteht. Wir werden nun gut in der 2. Handball-Bundesliga mitspielen können. Die Spitze werden und wollen wir in der kommenden Saison noch nicht angreifen, das wäre für dieses junge Team noch zu früh“, meint Pressesprecher Stephan Krebietke.
Damit ist nun jede Position mindestens doppelt besetzt. Jan Kulhanek, Stefan Nippes und Florian Kundt bilden das Essener Torhütergespann. Auf den Flügeln wirbeln die Eigengewächse Daniel Krüger und Mike Schulz gemeinsam mit Kapitän Ben Schütte und dem Österreicher Richard Wöss. Im Rückraum stehen dem TUSEM gleich acht Spieler zur Verfügung. Philipp Pöter, Matthias Gerlich und Martin Wozniak sorgen für Gefahr aus dem linken, André Niese und Pasqual Tovornik aus dem rechten Rückraum. Die Spielgestaltung übernehmen Sven Pausch, Max Krönung und Simon Ciupinski.
Kader TUSEM Essen der Saison 2009/2010
Jan Kulhanek (TW), Stefan Nippes (TW), Florian Kundt (TW), Ben Schütte (LA), Daniel Krüger (LA), Philipp Pöter (RL/RM), Matthias Gerlich (RL), Martin Wozniak (RL), Sven Pausch (LA/RM), Max Krönung (RM), Simon Ciupinski (LA/RM), André Niese (RR), Pasqual Tovornik (RR), Richard Wöss (RA/RR), Mike Schulz (RA), Patrick Wiencek (KM), Paul Trodler (KM)
Trainer: Kristof Szargiej
Am 13. Juli startet der TUSEM in die Vorbereitung
Die neue Mannschaft um Trainer Szargiej ist formiert und geht am 7.8.2009 in die Vorbereitungsspiele auf die kommende Bundesligasaison. Trainingsstart für die Mannschaft ist der 13. Juli 2009. Am 14. Juli 2009 wird die Mannschaft einen Laktattest machen, um die läuferischen Grundlagen optimieren zu können. Das besondere am neuen Konzept beim TUSEM ist die Verfolgung der Entwicklung einzelner Spieler und die verbesserte Trainingssteuerung.
Spielplan:
H.C. Rot Weiß Oberhausen 22/88 : TUSEM Essen
Tag: Freitag, 07.08.2009
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Willy-Jürissen-Halle, Lothringerstraße 75, Oberhausen
Karten: für dieses Spiel steht ein Kartenkontingent in der Geschäftsstelle der TUSEM SM GmbH zur Verfügung
EWV-Cup
Tag 1: Sa, 08.08.2009
Zeit: 14:30 Uhr
HSG Rheinbach : TUSEM Essen 17.10 - 17.40 Uhr
TUSEM Essen : TV Korschenbroich 18.30 - 19.00 Uhr
TUSEM Essen : TV Emsdetten 19.50 - 20.20 Uhr
Tag 2: So, 09.08.2009
Zeit: 10:00 Uhr
Finale: 16:20 Uhr
Siegerehrung: 17:00 Uhr
Ort: Sporthalle an der Parkstraße in Würselen-Broichweiden, (bei Aachen)
Karten: direkt beim Veranstalter
Handball Turnier Gevelsberg
Tag: Sa, 16.08.2009
Zeit: 11:30 Uhr
11.30 Uhr: HSG : TUSEM
14.30 Uhr: Rheinhausen : TUSEM
18.15 Uhr: Finale
Ort: Halle West, Am Hofe 10, Gevelsberg
Karten: für dieses Turnier steht ein Kartenkontingent in der Geschäftsstelle der TUSEM SM GmbH zur Verfügung
15. Internationaler Handball Pfalz-Cup
Tag 1: Di, 18.08.2009
Zeit: 17:15 Uhr
TUSEM Essen : TSV Dormagen 19:00 Uhr
TUSEM Essen : BM Valladolid 20:30 Uhr
Tag 2: Mi, 19.08.2009
Zeit: 17:30 Uhr
Ort: Friedrich-Ebert-Halle, Erzberger Straße 89, Ludwigshafen-Friesenheim
Karten: direkt beim Veranstalter
Grün Weiß Essen Werden : TUSEM Essen
Tag: Fr, 21.08.2009
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: Sporthalle im Löwental, Im Löwental 35, Essen-Werden
Karten: für dieses Spiel steht ein Kartenkontingent in der Geschäftsstelle der TUSEM SM GmbH zur Verfügung
ASV Hamm : TUSEM Essen
Tag: Sa, 22.08.2009
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Maxi-Park-Arena, Karl-Koßmann-Straße 2, Hamm
Karten: für dieses Spiel steht ein Kartenkontingent in der Geschäftsstelle der TUSEM SM GmbH zur Verfügung
SV Teutonia 1919 Bochum-Riemke : TUSEM Essen
Tag: So, 23.08.2009
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Heinrich Böll Sporthalle, Wielandstr., Bochum
Karten: für dieses Spiel steht ein Kartenkontingent in der Geschäftsstelle der TUSEM SM GmbH zur Verfügung
Alle Fans und Pressevertreter sind herzlich eingeladen, die ersten Spiele der neuen TUSEM-Mannschaft anzusehen. In diesen Spielen werden die Stärken der Spieler deutlich. „Die Mannschaft muss sich zusammenfinden, die Spieler müssen sich kennenlernen und ins Spielsystem kommen. Diese Vorbereitung mit Freundschaftsspielen und Turnieren ist daher sehr wichtig für uns“, so Trainer Szargiej.