Beiträge von Ovian

    Der VfL Gummersbach verpflichtet zur neuen Saison den 21-Jährigen Rückraumspieler Andreas Schröder von Ligakonkurrenten TV Neuhausen.


    Er hat in dieser Saison bereits 93 Tore in 24 Bundesligaspielen erzielt und hat sich vom Nachwuchstalent zum Stammspieler und Leistungsträger entwickelt. Beim VfL hat Schröder einen Dreijahresvertrag unterschrieben. „Ich freue mich sehr darüber, mit dem VfL Gummersbach einen traditionsreichen neuen Verein gefunden zu haben. Der Verein hat meiner Meinung nach ein großes Potenzial. Ich hoffe meinen Teil dazu beitragen zu können, um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, um dann wieder in anderen Tabellenregionen mitspielen zu können. Die neue Halle wird da auch ein großer Faktor sein und darauf freue ich mich sehr“, sagte Andreas Schröder, der noch bis Saisonende mit dem TV Neuhausen um den Klassenerhalt kämpfen wird.

    Sein Vertrag beim TV Neuhausen läuft am 30. Juni 2013 aus, dann wird der Rechtshänder das Trikot des VfL Gummersbach tragen. „Für mich ist Andreas ein kommender Nationalspieler. Daher freue ich mich umso mehr, dass er sich für den VfL Gummersbach entschieden hat“, so VfL-Geschäftsführer Frank Flatten.

    Zur Person:

    Andreas Schröder ist am 26. August 1991 geboren. Er ist 1,95 groß und 105 Kilogramm schwer und begann seine Handballkarriere beim TSV Rotenburg. Im Jahr 2008 wechselte er als 17-Jähriger zum HSC Bad Neustadt in die Regionalliga, zwei Jahre später spielte er für die HSG Frankfurt Rhein-Main in der zweiten Bundesliga (160 Tore in 33 Spielen), ehe er nach seinem Wechsel zum TV 1893 Neuhausen im letzten Jahr in die Bundesliga aufgestiegen ist (118 Tore in 38 Spielen). Mit 93 Toren ist er aktuell Neuhausens bester Feldtorschütze und rangiert damit auf Platz 16 der HBL. siehe VfL Gummersbach - Detail

    Die Torschützen vom f.a.n.-Cup:

    VfL - MT: Pfahl (10/2), Putics (5), Zrnic (4/1), Lützelberger (2), Igor Anic (2), Eisenkrätzer (2), Heyme (1), Dörr (1).

    Vielleicht habe ich etwas verpasst, aber kann mir jemand etwas zu den beiden letztgenannten vfL-Torschützen sagen??!?

    Also bitte, Valcic hat genug Chancen gehabt. Was dabei heraus kam war desolat. Ich kann mich an kein Bundesliga-Spiel erinnern in dem er eine gute Leistung gebracht hat. Alles kann man Hasanefendic nun wirklich nicht anlasten. Aber von einem Spieler, der auch nicht mehr so jung ist, erwartet man schon, dass er wenigstens die ein oder andere Chance nutzt. Aber auch gegen unterklassige Gegner wie Besa oder in einigen Testspielen hat er haarsträubende Fehler en masse produziert. Das war nicht die Ausnahme, das war die Regel.
    Und hier einen Vergleich zu Pfahl in seiner ersten VfL-Saison zu ziehen, ist maßlos übertrieben. Bei Adi gab es wenigstens (auch vor Alvanos' Verletzung) einige Lichtblicke. Die kann ich bei Valcic (mit Ausnahme eines CWC-Spiels in Portugal) nicht erkennen.
    Sollte man ihn wirklich von der Payroll bekommen können, sollte man die Chance schleunigst nutzen. Schlechter ist ein Johnny Eisenkrätzer definitiv nicht.

    100%ige Zustimmung!!!

    Zitat

    Original von Jasmin1986
    Da geb ich dir teilweise sogar recht. Ich hab mir auch schon öfter gedacht, vielleicht wäre es sinnvoll, wie der Tusem in der zweiten Liga weiterzumachen, sich zu sanieren, neue Sponsoren an Land zu ziehen, und dann von vorne angreifen. Das Problem ist da nur, wenn du es nicht schaffst, für die erste Liga Sponsoren zu holen, dann wirst du das für die zweite erst recht nicht schaffen. Mit einem Stefan Hecker würde es vielleicht funktionieren, aber nicht, so leid es mir tut, mit einem Zouzou Houlet.
    Sollten also nach dieser Saison die Lichter ausgehen, dann werden sie in der Bundesliga auch nicht mehr angehen, leider. :(

    Glaubt mir eines: Wenn der VfL einmal aus der 1. Bundesliga verschwunden ist, wird er nie mehr zurückkehren, sondern innerhalb von vllt fünf Jahren in Regional- oder Oberliga versunken sein. So etwas mag in Essen oder Nordhorn funktionieren. In Gummersbach ist man seit Jahrzehnten deutsche oder europäische Spitzenklasse gewohnt (richtig, die vermeintlich wenigen Jahre in Mittelfeld oder tiefer werden als Betriebsunfälle betrachtet oder verdrängt). Bei unterklassigem Handball würden die Oberberger mehr noch als zur Zeit von den guten alten Zeiten schwärmen, die Gegenwart jedoch gepflegt ignorieren. Eine solche Entwicklung würde dem Zulauf des Handballs in der gesamten Region (wobei die Anhänger der benachtbarten Dorfvereine die Probleme des großen "Konkurrenten" durchaus teilweise mit Schadenfreude betrachten) erheblich schaden und z.B. der mittlerweile ausgezeichneten Handballakademie bald die Grundlage entziehen.

    Dann noch zum Thema Stefan Hecker: Er war es doch, der zu Zeiten eines H.P. Krämer die Geschäftsjahre als Manager mit zu verantworten hat, in denen hohe sechsstellige Verluste geschrieben wurden. Die Verträge mit überhöhten Gehaltszahlungen, die heute die Kostenseite belasten, wurden doch weitgehend von ihm geschlossen. Dass unmittelbar nach seinem Wechsel zu TUSem dort Insolvenz angemeldet wurde (die er keinesfalls zu verantworten hat), spricht nicht gerade für sein wirtschaftliches Gespür.

    Ohne jeden Schritt der jetzt Verantwortlichen nachvollziehen zu können, halte ich deren Weg für offener und ehrlicher.