Beiträge von highnote

    Schuster bleib bei deinen Leisten.
    Gislason präsentiert eine Lösung. Ich weiß aber nicht, welches Problem er damit lösen wird. Sicherlich wird es nicht die Attraktivität des Handballs in Deutschland steigern. Selbst wenn dann die Spiele aus Buenos Aires oder Shanghai übertragen werden, wer soll sich die denn ansehen.
    Das Ganze hört sich mehr nach Harlem Globetrotters als nach Wettkampf an.


    Auf jeden Fall gibt es dann kaum noch Gästefans in den Hallen, denn die Reisekosten kann dann kaum noch einer bezahlen.

    Mische mich mal in den Vergleich Dule - Aron ein.
    Als beide wechselten, war Dule weiter als Aron, besonders in der Abwehr.
    Im Laufe der Zeit näherten sie sich an, weil Dule, nett ausgedrückt, stagnierte, Aron besser wurde.
    Letzte Saison dann machten beide zunächst einen Satz nach vorne, bis Aron durch Wehwechen ausgebremst wurde, Dule hingegen förmlich explodierte.

    Wenn Aron diese Saison fit bleibt, wird er durch mehr Spielzeit wieder aufschließen und 2014 hat der THW dann das bestmögliche RM-Duo, was man sich nach aktuellem Stand denken kann.


    Zum Vergleich Dule / Aron sei noch der Hinweis erlaubt, dass Dule 2 Jahre älter ist. Das ist gerade in dem frühen Stadium der Karriere ein nicht unwesentlicher "Vorsprung".


    Wäre der perfekte Ersatz und eigentlich sogar mehr als das. Er könnte ein Stückweit das Vakuum füllen, daß die Neuzugänge möglicherweise erzeugen. Ich kann es mir aber nicht vorstellen, daß er zurückkommt. Er hat Kiel ja schließlich nicht aus sportlichen Gründen verlassen, sondern weil er näher bei seiner Familie sein wollte, die schon vor seinem Wechsel zurück nach Schweden gezogen ist. Wenn sich an der Situation grundlegend nichts geändert hat, wird er auch nicht kommen, so einfach ist das.


    Lt. KN hat Kim gesagt, dass die Kinder ja jetzt ein bischen älter sind und er nur mit der Familie kommen würde.

    DerJunge sollte erst mal Leistung im Nationalteam bringen bevor er solche Sätze raushaut.
    (...)


    Also ich finde die im Titel genannte Aussage im Interview nicht wieder. Das Interview klingt für mich vernünftig. Abgesehen davon muss m.E. niemand irgendetwas leisten, bevor er seine eigene Meinung haben und äußern darf.

    (...)
    Es war für mich eine Verhöhnung des deutschen Handballs wie der Trainer des Jahres 2012, Alfred Gislasson, im vorweg genommenen Endspiel um die Champions League, zwei Stammspieler der Nationalmannschaft komplett auf der Bank sitzen lässt und stattdessen seinem in dieser Begegnung keinesfalls überzeugenden Landsmann und einen verletzten und ebenfall kaum auffallenden Schweden den Vorzug gibt. Zeitz kann es sich leisten, weiterthin die beleidigte Lebenwurst zu spielen und Bitter macht beim HSV auf Familie und zeigt ebenfalls ungestraft was er vom deutschen Trikot hält. (...)


    Du unterstellst Alfred Gislasson also, dass er Klein und Wiencek nicht gebracht hat, weil er vom deutschen Handball nichts hält. Bei Klein und Sigurdson kann man sicher drüber diskutieren, aber Wiencek ist in der abgelaufenen Saison klare Nr.3 hinter Ahlm und Toft-Hansen gewesen. Insofern wäre zunächst Toft-Hansen dran gewesen. Abgesehen davon ist Erfahrung für solch ein Spiel von nicht zu unterschätzender Bedeutung.
    Zeitz hat ´ne ganze Menge Prügel einstecken müssen als er sich verletzt in den Dienst der Nationalmannschaft gestellt hat, aber aufgrund der Verletzung nicht so gut spielen konnte. Da kam wenig Rückendeckung von Trainer und Verband. Immerhin hat er 166x für die deutsche Nationalmannschaft gespielt. Aber das zählt natürlich nicht, wenn man für die Nationalmannschaft spielen darf. :verbot:
    Aufgrund welcher Regel möchtest Du denn Herrn Bitter bestraft sehen. Der gute Mann hat 142x für Deutschland gespielt. Aber die Ehre fürs Vaterland zu spielen, solange man laufen kann, geht natürlich über die eigene Familie. :verbot:
    Was für hohe moralische Ansprüche hier manchmal gestellt werden, wundert mich doch.


    War nicht eine der ersten Amtshandlungen von Elwardt (und Holdorf-Schust und Konsorten) in Kiel auch gewesen, Nielsens Einstieg ("Übernahme") in Kiel abzulehnen? Dafür können sich die Kieler auch beglückwünschen. Hat möglicherweise auch Hannings Überlegungen beeinflusst (allerdings hat er damals in Hamburg auch selbst erlebt, dass der Einstieg eines Mäzens positiv wirkte, weil die Insolvenz abgewendet wurde).


    Das war noch zu Schwenkers und Serdarusics Zeiten. daraufhin war ja der Nielsen so beleidigt, dass er alles drangesetzt hat, dem THW zu schaden.


    Duvnjak spielt ja schon in der Liga, in sofern ändert sich dadurch nichts für die deutschen Nachwuchsspieler. Mit Canellas kommt dann ein Ausländer dazu. Das ist natürlich ein Zeichen gegen den deutschen Nachwuchs. :rolleyes:
    Die beiden werden sicher gutes Geld verdienen, aber ich glaube nicht, dass es die von Dir genannten "ganz andere Dimensionen" sind. Im übrigen frage ich mich bei der Diskussion immer, mit wem die deutschen Nachwuchsspieler sich den messen sollen, wenn die ausländischen Topspieler ihnen nicht mehr die Stammplätze streitig machen sollen. Dann spielen über kurz oder lang nicht mehr so viele deutsche Mannschaften im Europapokal mit. Wir werden ja sehen, was in Berlin los sein wird, wenn die Mannschaft mit deutschen Nachwuchsspielern nicht mehr so erfolgreich ist. Die Spitzenteams müssen ja auch erfolgreich sein, weil sie sonst die Spieler nicht bezahlen können. Und wenn ausländische Spieler in der Lage sind, sich in der Spitze durchzusetzen, liegt es doch nicht daran, dass die deutschen Topclubs lieber Ausländer nehmen. Wenn deutsche Nachwuchsspieler aber die Vorbereitung im Verein nicht mitmachen können (Lord Vader schrieb es hier und Dr. Brack wurde für diese Aussage von Heiner Brand abgekanzelt), ist es doch klar, wenn sie nicht so viel eingesetzt werden.

    Als Katastrophenalarm ausgerufen wurde.

    Dass Katastrophenalarm ausgerufen wurde...?

    Als Katastrophenalarm ausgerufen wurde.

    So habe ich die Nachrichten verstanden. Wurde ja oben schon mal ausgeführt, dass die HBL von vornherein gesagt hat, sie wird mit 0:2 werten.

    Siehst Du, und ich sehe ihn. Und nun?
    (...)


    Der Zeitpunkt, als Katastrophenalarm ausgerufen wurde, ist sicher entscheidend. Fraglich ist aber, ob und wann die HBL vom Katastrophenalarm Kenntnis hatte, denn wenn in einer Stadt Katastrophenalarm ausgerufen wird, muss das nicht automatisch der Rest der Welt mitbekommen. Und wie ist der zeitliche Zusammenhang zwischen Katastrophenalarm, Spielverlegeung und Spielabsage?
    Wo ich den Unmut verstehen kann, ist die Aussage der HBL, es würde bei einer Absage auf Grund der sich verschlimmernden Lage mit 0:2 Punkten gewertet. Da hat sich die HBL das sicher zu einfach gemacht. Allerdings ist auch da interessant, ob zum Zeitpunkt dieser Aussage die Katastrophe abzusehen oder sogar schon ausgerufen war.
    Wie dem auch sei. Ein solches Fehlverhalten einer bürokratischen Einrichtung, die logischerweise zunächst nach den Regeln entscheidet und nicht immer diese Entscheidung moralisch hinterfragen kann und soll, so hoch zu hängen halte ich nicht für notwendig. Dafür passieren Tag für Tag so viele andere unglaubliche Dinge, dass wir eigentlich garnicht mehr aus dem Lamentieren rauskämen. Richtig ist sicher, sich Gedanken zu machen, wie eine solche Situation besser zu regeln ist.

    (...) Fakt ist, dass man hier darauf abstellt, ein Verein in einem Katastrophengebiet müsse ein Handballspiel ausrichten, zur Not in einer fremden Halle, was auch was Anderes ist als wie die A-Jugend zu einem Auswärtsspiel zu fahren.
    (...) Ich bin selbst Nicht-Betroffener, und ich habe auch genügend andere Nicht-Betroffene gesprochen, die den Ernst der Lage sehr gut realistisch einschätzen können. Es ist also möglich, es macht nur einfach nicht jeder. Das ist zugegebenermaßen auch nicht einfach gewesen, eben weil sich die Lage doch unerwartet schnell zugespitzt hatte. Im Nachhinein ist die Beurteilung halt einfacher. Darum würde ich persönlich es auch an so einfachen Triggern wie "für das Gebiet wurde Katastrophenalarm ausgerufen" für höhere Gewalt festmachen.


    Wann hat sich die Lage so sehr zugespitzt, dass eine Absage die einzige richtige Lösung war? Hatte die HBL die entsprechende Information? Sollte die HBL das Spiel von sich aus absagen, wenn es, wie Du schreibst zugegebenermaßen nicht einfach war, den Ernst der Lage einzuschätzen? Da muss doch der SCM schon sagen, wie es aussieht. Und wenn da kommt, wir spielen in Aschersleben, kann die HBL doch nicht von sich aus absagen. Kurz darauf wurde dann vom SCM abgesagt. Wann bitte hätte die HBL von sich aus das Spiel absagen sollen? Zwischen der Spielverlegung und der Absage? Doch vorher? Hat der SCM um die Absage durch die HBL gebeten und ist nicht erhört worden? Hat die HBL den SCM unter Druck gesetzt, dass Spiel trotzdem auszutragen? Wie ist denn der Kontakt zwischen SCM und HBL abgelaufen? Wenn ich das alles nicht weiß, sehe ich keinen Grund, der HBL etwas vorzuwerfen, nur weil es im Nachhinein die bessere Lösung gewesen wäre.


    (...) Fakt ist aber, der SCM hat gehandelt. Erst hat man die Durchführung in einer Ausweichhalle für möglich gehalten, dann (ob nun Minuten oder Stunden später) aber doch abgesagt. Wie gesagt, wäre der Punkt wichtig gewesen, hätte man ja auf eine Verbandentscheidung drängen können. Hat man aber nicht, sondern hat die zwei Minuspunkte auf sich genommen. Das finde ich ausgesprochen löblich und respektabel, denn den Göppingern, die ja nun für die Situation auch nichts können und die für das Spiel bereit standen, einen Punkt abzuknöpfen, wäre auch ungerecht gewesen.

    Etwas widersprüchlich finde ich, einerseits allen Nicht-Betroffenen hier vorzuhalten, sie könnten den Ernst der Lage gar nicht beurteilen, andererseits aber der HBL vorzuwerfen, sie hätten das Spiel bereits absagen sollen, als sich der SCM noch um eine Ausweichspierlstätte bemühte ... Ich bin kein Freund der HBL-Führung, und schon gar nicht von Herrn Bohmann, aber ich finde, hier wird ihnen zu Unrecht der "Schwarze Peter" zugeschoben.


    Sehr gutes Post!

    das spiel wird abgesagt....wenn zeitlich möglich neuterminierung...wenn zeitlich nicht möglich wegen saisonende, etc, punkteteilung, wertung 0:0 tore


    Punkteteilung hat aber ggf. Einfluss auf die Tabelle und in dieser Spielzeit hätte ein solcher Punkt Großwallstadt gerettet. Da kann man nur losen, für wen die höhere Gewalt dann von Nachteil ist (3 Lose : Heimsieg, Unentschieden, Auswärtssieg).

    Für alle Eventualitäten eine Lösung parat zu haben ist utopisch. Also hält man sich zunächst an die Regeln, die man hat. Und wenn diese keinen nennenswerten Einfluß auf die Tabelle haben, lässt man es dabei bewenden. Das, was von der HBL öffentlich kommuniziert worden ist, war sicherlich nicht unbedingt verständnissvoll formuliert, aber beim Kontakt mit dem SCM sah es vermutlich anders aus.
    Zu den Alternativern: Wann wäre denn z.B. ein Nachholspiel möglich gewesen? In 2 Wochen oder noch später? Dann sollten die Spieler aber eigentlich im wohlverdienten Urlaub sein oder gehören evtl. sogar schon neuen Vereinen an. Das wäre dann genauso unnütz.
    Natürlich hätte man dies und das machen können. Aber hätte das jetzt irgendwas geändert? Sollte man ein Ergebnis schätzen, das nach dem Tabellenstand wahrscheinlich gewesen wäre?
    Wer weiß denn, ob die HBL nicht bei einer Konstellation, wie von Geraldo geschildert, anders entschieden und einem Nachholspiel zugestimmt hätte? Aber auch da wäre ja die Frage, ob ein Heimspiel zeitnah erfolgen könnte.
    Die Fußballer von Holstein Kiel z.B. hätte es neulich beinahe getroffen, weil 2 Spieltage vor Saisonende ein anderer Verein in Insolvenz gegangen ist und sie durch den Verlust der 6 gegen diesen Verein erreichten Punkte plötzlich Tabellenzweiter waren. Sie sind trotzdem aufgestiegen, aber wenn nicht, hätten sie auch schwerlich jemanden dafür haftbar machen können.
    P.S. Den Magdeburgern und allen anderen von den Flutwellen betroffenen wünsche ich, dass die Sicherungsmaßnahmen der Flutwelle standhalten und die trotzdem aufgetretenen Schäden schnell und mit unbürokratischer Hilfe behoben werden können!


    Man kann doch nicht ernsthaft behaupten, dass es keinen stichhaltigen Grund gab, oder?


    Dass heißt, die HBL zwingt den Verein dazu, die Punkte aufzugeben? Es gab doch wohl eine Anfrage, ob man das Spiel absagen / verlegen kann?


    Das mit dem stichhaltigen Grund gilt nicht für die Spielabsage sondern für das "nicht antreten". Die HBL hält sich an die Regeln, in diesem Fall an die Regel, dass die Spiele am letzten Spieltag zeitglich stattfinden müssen. Wenn sie es nicht täte, gäbe es womöglich einen Klagegrund für eine andere Mannschaft. Und es ist die Flutwelle, die Magdeburg zur Absage zwingt und nicht die HBL. Es ist nun manchmal so, dass die höhere Gewalt nur einzelne trifft und es ist nicht die Sache der HBL nach eigenem Gutdünken die Regeln zu ändern, weil gerade jemand besonders schlimm betroffen ist. Wo willst Du da anfangen?. Man kann Regeln kaum für alle Eventualitäten auslegen.

    Zitat Bohmann: "Die Absage war völlig nachvollziehbar" Wenn das so ist, warum ist dann die HBL nicht von allein drauf gekommen?


    Die HBL kann ja nicht von sich aus ein Spiel absagen. Das muss schon von einer Mannschaft ausgehen. Und die Wertung ist auch o.k., denn Göppingen konnte da noch weniger für als Magdeburg. Auch wenn es bitter für Magdeburg ist bzw. zum Glück nicht entscheidend geworden ist.