Beiträge von highnote

    Wo wird die Sparpolitik aufgeweicht? Wenn tatsächlich neue Sponsoren gewonnen werden können (was i.Ü. abzuwarten bleibt!) und dadurch die Millionen von AR nicht mehr benötigt werden, dann ist das genau das, was seit Jahren als Ziel formuliert wird. Wie man das jetzt auch schon wieder als Vorlage nutzen kann, um den HSVH anzugreifen, ist mir schleierhaft.
    Es wurde verlautet, dass zur kommenden Saison der Etat reduziert werden wird, es sei denn, es steigen neue Geldgeber ein. Das ist doch logisch.

    Na, wenn Rudolphs Beitrag bei 3 Mio liegen soll, obwohl er den HSV eigentlich auf eigene Beine stellen wollte, ist das nicht sparsam. Und wenn der Etat auch noch dehnbar ist, da die Priorität ist, weiterhin um Titel mitzuspielen, zahlt das im Ernstfall, d.h. wenn nicht noch Sponsoren dazukommen, doch wohl auch der Herr Rudolph. Ansonsten wären ja neue Sponsoren bestimmt auch lauthals vorgestellt worden.

    Ich denke, diese Äußerung.

    Dann wäre es richtig, den einzelnen Poster direkt zu benennen und nicht pausschal "die Kieler" anzusprechen. Dann brauchen sich die "unschuldigen" Kieler nicht angegriffen zu fühlen. Ich finde ja Verallgemeinerungen sowieso nicht toll. Und wenn der Poster benannt ist kann man sich besser mit den Argumenten auseinandersetzen.
    P.S. Keyser Soze: Ich denke auch, dass Deine Äußerung deutlich daneben war. Und wenn Du meinst, dass bockig sein die richtige Reaktion ist, musst Du Dich nicht wundern, wenn Dich keiner hier ernst nimmt.

    Wie kommst Du darauf. Meinst du, weil die erste 7 so überragend ist, braucht man keine gute 2.Reihe? Das funktioniert aber nicht über die gesamte Saison. In dieser Saison gab es reichllich Spiele, in den der THW seiner ersten 7 keine Pausen erlauben konnte. Gegen Ende der Saison wird dann auch die erste 7 mal müde. Gegen Magdeburg hätte ich mir eine gute 2. Reihe gewünscht.

    Hat der SCM denn jetzt weniger fleißig trainiert, wenn er trotz klarer Schirileistung pro Kiel und bei
    10 minütiger Unterzahl in Kiel, ein absolut verdientes Unentschieden holt?
    Ich glaube der gute Alfred hat sich mit seiner Aussage, sollte er sie denn so getätigt haben, ein Eigentor geschossen.
    :nein:

    Wie man an der Diskussion hier sieht, war das Eigentor doch schon, überhaupt auf die Frage zu antworten, warum der THW wieder oben steht. Der Kader des THW ist diese Saison nicht so überragend und die anderen Topmannschaften sind ja auch nicht nur mit Mittelklassespielern besetzt.

    Freundschaft!

    (...)

    Davon sprach ich. Die Leistungsfähigkeit gegen die wirklichen Brocken war lange nicht so gegeben.

    (...)

    Das ist doch das, was beim THW als Umbruchsaison bezeichnet wird. Dass es für Mittelklassevereine reicht, war trotz der Abgänge zu hoffen / erwarten. Dass es gegen die Topmannschaften enger wird als in den Jahren zuvor war aber auch klar. Der THW hat eben nicht mehr die gleichwertig besetzt Bank. Und wenn die Mittelmänner abwechselnd verletzungsbedingt ausfallen, dann reicht es eben gegen die Topteams nicht immer.

    Freundschaft!

    Ja, der THW hat in dieser Saison große Probleme gegen Topmannschaften und Magdeburg. :D

    Ich muß mich erstmal erholen. Seit dieser Saison machen TV-Spiele wieder vermehrt Spaß, weil nicht alles schon nach zehn Minuten entschieden ist.

    Probleme gegen die Topmannschaften?
    gegen die RNL zu Hause gewonnen, Auswärtsspiel kommt noch
    gegen Flensburg auswärts verloren, Heimspiel kommt noch
    gegen Hamburg auswärts und zu Hause gewonnen
    gegen Berlin auswärts gewonnen, Heimspiel kommt noch.
    gegen Melsungen zu Hause gewonnen, auswärts verloren
    gegen Magdeburg auswärts verloren, zu Hause unentschieden
    Da sehe ich keine besonderen Schwierigkeiten. 3 von 5 Auswärtsspielen gegen 2. bis 7. zu verlieren ist nicht so ungewöhnlich. Und ein Heimspiel unentschieden ist auch nicht so besonders. In den meisten Spielzeiten gibt es für den THW mal eine Heimniederlage. Und das mit einer nicht unwesentlich umgebauten Mannschaft. Finde ich schon ganz ordentlich.

    Was soll er denn auf die Frage, warum der THW wieder oben steht Gescheites sagen?
    Und Schwalb bleibt gelassen. Der hat ja auch schon genug Äußerungen von sich gegeben, die andere ihm als Überheblichkeit auslegen können.
    aus der Mopo
    Schön auch der Kommentar :

    Von wo ist denn der THW hervorgeschossen? ?(

    Was dachtest Du, welchen positiven Effekt des hohen Etats ich meinte? Dass die Spieler von goldenen Tellern essen? Natürlich ist es die die Klasse der Spieler. Und wenn der THW bei ähnlichem Etat wie der HSV einen so deutlich besseren Kader hat, dann war da die Geschäftsführung wohl fleißig. Im übrigen hat der THW den hohen Etat nicht geschenkt bekommen. Also sollte das auch nicht immer wieder so negativ hervorgehoben werden.


    Wiencek wäre auch bei manch andermn Verein durchtrainierter.
    Gislason ist sicherlich ein sehr guter Trainer, der auch sehr viel wert auf körperliche Fitness legt. Aber rundheraus zu behaupten, dass in Kiel besser trainiert wird, halte ich doch für eine sehr gewagte These.
    Der THW hat in den vergangenen Jahren sehr viel richtig gemacht und hat damit viele Erfolge eingefahren. Aber wen ich zum Beispiel sehe, was Balingen mit sehr viel schlechteren Bedingungen erreicht hat, so kann ich nicht erkennen, dass dort schlechter trainiert wurde.

    Und auch bei den Rhein Neckar Löwen kann man erkennen, dass dort mittlerweile gut gearbeitet wird.

    Ich frage mich deshlab, wovon wollte Gislason denn ablenken?

    Von dem ewigen Hinweis auf den größten Etat! Der ist eben nur die halbe Miete für das erfolgreiche Team. Und wenn die Rhein Neckar Löwen mittlerweile gut und erfolgreich arbeiten, ist das nur der Beweis, dass Geld alleine keinen erfolgreichen Handball bringt. Außerdem hat Gislason ja auch nicht von "allen anderen" gesprochen. Gegenüber Balingen ist sicher nicht der Fleiß der Vorteil, sondern die Klasse der Spieler. Ich denke, dass Gislason das sehr wohl unterscheidet und wertschätzt. Gegenüber dem HSV, der in den letzten Jahren offiziell ähnlich hohe Etats gehabt hat, wie der THW und bei dem eine externe Etataufstockung wahrscheinlicher ist als beim THW, liegt es vieleicht doch eher, ich formuliere es mal weniger scharf, an der Arbeitsweise. Das "vielleicht" interpretiere ich auch eher als Hinweis, dass es außer dem großen Etat womöglich auch noch andere Gründe für die Erfolge gibt.


    Ich halte das für eine Unverschämtheit. Auch wenn er mit dem Wörtchen "vielleicht" versucht, seine Meinung zu relativieren. Aber nun gut: bestimmt meint er das ganz anders oder das wurde falsch übersetzt. Alfred und THW: ihr seid die Besten!

    Ist doch auch die Frage, ob man sich den Schuh anzieht.

    Es gibt schon Unterschiede zwischen dem THW und den anderen Vereinen, die nicht nur vom Geld kommen. Die Vorbereitung des THW wird immer wieder als besonders intensiv beschrieben. Das könnten andere Vereine mit weniger Geld auch machen. Und von den Topvereinen ist der THW der Verein, der die wenigsten "schlechten Tage" hat. Und im Gegensatz zum HSV spielt der THW seine Klasse in der Regel über die ganze Spieldauer aus. Da wird die Spannung immer hoch gehalten. Der HSV kommt häufig schwer in Gang oder lässt im Gefühl des sicheren Sieges auch mal nach. Auch das hat nicht wirklich was mit dem Etat zu tun. Allerdings hat der THW sich so über Jahre den Nimbus der "beinahe Unbesiegbarkeit" erarbeitet. Das hat in der Form keine andere Mannschaft in Deutschland. Das macht dann das Siegen etwas leichter, wenn der Gegner sich sowieso keine Chancen ausrechnet.

    Da hat er jahrelang einfach stillschweigend den Etat ausgeglichen. Nun macht er eine PK und gibt bekannt, dass einige Geschäftsstellenmitarbeiter entlassen werden. Sollen die jetzt eingespart werden, oder bekommen die ein neues Angebot? Wenn er mit der Leistung nicht so zufrieden war, vielleicht ja nicht.
    Und Martin Schwalb schwört die Spieler darauf ein, bis zum Schluss vollen Einsatz zu bringen. Das klingt für mich insgesamt so, als ob es sich die Angestellten unter dem Rettungsschirm A.R. zu bequem gemacht haben.

    Dazu passt ja auch das bisherige Trainingspensum beim Fußball-HSV. Ich hab von einer Einheit von 60 Minuten / Tag gelesen.

    Wenn man als Berliner bedenkt, das das Hamburger 9Millionen-Budget für uns die 1-2 Tore Unterschied zwischen CL Und EHF-Cup ausgemacht hat und wir damit auch kleinere Brötchen backen müssen, fällt es schwer nicht in Häme zu verfallen.
    Diese Eruption in HH kann den gesamten deutschen Handball beschädigen.
    Da kann man nur hoffen es gelingt den Hamburgern, ähnlich wie den Rhein-Neckar-Löwen, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und durch seriöses Wirtschaften und kluges sportliches Handeln einen stabilen Spielbetrieb aufrechtzuerhalten.

    Der Unterschied zu den Rhein-Neckar-Löwen ist das Management. Nach dem Wegfall der Nielsen-Millionen hat Thorsten Storm seine Arbeit gut gemacht. In Hamburg gibt es keinen, der nach Rudolph weitermachen könnte. Dafür sorgt Rudolph ja schon dadurch, dass kein Geschäftsführer lange genug bleiben darf.

    (...) wenn so etwas der TVG hinbekommt sollte das auch der THW hinbekommen, wobei Leute wie Vujin oder Zeitz sicher (noch) weniger Boch auf Grundschule haben als beispielsweise ein Nils Kretschmer
    (...)

    Wieviel Bock die beiden haben, weiß ich nicht. Allerdings läuft beim THW mindestens seit 2012 die Aktion "THW macht Schule" . Weshalb sich keine weiterführende Schule für eine Kooperation findet, weiß ich nicht. Da sind vernutlich Hallenzeiten und Stundenplaneingriffe deutlich schwieriger als in einer Grundschule. Und die Bundesligamannschaft musste lange Jahre in verschiedenen Hallen trainieren, weil die Hallensituation in Kiel anscheinend nicht so komfortabel ist.

    Wobei es mich schon wundert, dass zum Erhalt des Jugendzertifikat der Handballsport in der Schule zwingend in den vormittäglichen Unterricht integriert werden muss. In der Regel wird der Sportunterricht eher in die Randstunden oder den Nachmittag gelegt, weil dann die Konzentrationsfähigkeit der Schüler ohnehin nachlässt. Wer will schon Mathe unterrichten, wenn die Klasse gerade aufgedreht und ausgepowert aus einer Doppelstunde Handball kommt.

    Abgesehen davon ist es schon ein wenig schräg, Anforderungen zu stellen, bei denen der Verein von der Kooperation von Anderen abhängig ist. Auch wenn es die meisten schaffen und der THW ja bisher auch geschafft hat. Oder ist diese Forderung neu?

    Ach, so war's gemeint. Ich war mir nicht so ganz sicher - Ausverkauf kann man durchaus in mehreren Kontexten benutzen.

    Aber ausverkauft heißt ja auch nicht voll besetzt, sondern eben alle Karten wurden verkauft. Bedauerlich, wenn die Leute dann wegbleiben, jedoch realistisch gesehen wohl nicht zu vermeiden.

    Ich wäre dafür, dass z.B. die Plätze, die vom Dauerkartenbesitzer bis 10 Minuten vor Spielbeginn nicht in Anspruch genommen wurden, erneut an Tagesgäste verkauft würden - die Netto-Einnahmen könnte man spenden.

    Keine Ahnung, ob sich der Aufwand lohnen würde - wieviele HBL-Spiele sind denn "ausverkauft"? Wieviele Dauerkarten-Plätze bleiben ungenutzt? Schwer zu sagen ...

    Da wäre ich gegen! Ich bin nämlich manches Mal nur knapp vor Spielbeginn in der Halle. Es gibt bestimmt auch einige, die durch Stau o.ä. einfach mal zu spät kommen. Außerdem ist der Aufwand mit Ticketleser an allen Eingängen auch ziemlich groß, denn die übrigbleibenden Plätze kann man ja nur elektronisch ermitteln.

    Unterstes Niveau ist allerdings überall möglich. In Kiel durftest du erleben, dass Zuschauer auf fremde und eigene Spieler los gegangen sind.....

    Keine Entschuldigung, aber diese "Alleinschuldthese" in Richtung FL ist doch Quatsch.

    Damit hat diese "Diskussion" mal wieder den THW erreicht. Das war ja klar. Der Kieler Zuschauer ist für seine Tat reichlich angefeindet worden und hat sich inzwischen nicht mehr daneben benommen. Idioten und Aussetzer gibt es überall mal und so eine Einzelaktion kann man nicht wirklich verhindern.
    Aber nur in Flensburg gibt es offensichtlich regelmäßig / dauerhaft Äußerungen / Taten einer (kleinen?) Fangruppe, die weitgehend unkommentiert ihr beschämendes Verhalten an den Tag legen darf. Da könnten die "guten" Fans mit ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit sicher einfach gegenhalten. Oder sie lassen die anderen gewähren und machen den Eindruck, als ob sie das Verhalten der Minderheit nicht so schlimm finden.


    Ich verstehe die Logik hinter einem solchen Führungsspieler, der bei schwierigen Situationen plötzlich auftauchen soll, um das Spiel zu ordnen und herumzureißen, immer nicht. Nehmen wir mal an, eine Mannschaft hätte einen solchen: wieso soll der erst auftauchen, wenn die Situation "schwierig" wird? Andersherum: man hat den natürlich das ganze Spiel von Anfang an eingesetzt. Der ist natürlich genauso an einem Rückstand schuld. Warum soll der dann ausgerechnet plötzlich aufdrehen, wenn man zurückliegt? Macht der dann nicht was falsch? Oder fordert man schlicht einen Typen, der auch nach 45 Minuten Spielzeit noch genauso spritzig, kraftvoll und hochkonzentriert ist wie am Anfang - während beim Gegner die Kräfte und Konzentration nachlassen?

    Das ist genauso, wie der Torhüter, der zum Matchwinner wird, weil er im ganzen Spiel drei Bälle, aber eben die letzten 3, hält. ;)