Weßeling, Wasielewski, Pöhle. Dann fehlen ja nur noch Schliedermann und Kress vom TVE und wir spielen sicherlich um den direkten Wiederaufstieg. Sorry, wir haben uns in der Vergangenheit schon viel zu oft bei schlechten Zweitligisten und Drittligisten bedient: Hüttenberg, WHV, Lemgo II, TVE. So kommt die HSG doch keinen Meter weiter.
Beiträge von Skrbc
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TCLIP, in Sachen Kalafut muss ich dir widersprechen. Er ist im Angriff gut (wenn auch grade in einem kleinen Tief), taugt in der Abwehr aber eher weniger. Deswegen fängt Kubes in den letzten Spielen immer mit de Boer an, der in der Abwehr ok ist, dafür im Angriff aber viel liegen lässt. Das Kreisläuferspiel ist natürlich auch regelmäßig recht durchschaubar, vor allem wenn man als Gegner gut eingestellt wurde (wie heute Wetzlar) und einen Rückraum hat, der so grottig ist.
Die HSG kämpft zwar immer, aber das spielerische Niveau ist z.B. gegenüber Essen deutlich schlechter. Die HSG hat in der laufenden und in der letzten, abgebrochenen Saiso 17 Punkte geholt, das ist soviel wie Balingen in nur dieser Spielzeit. Leider reicht das nicht für den Erhalt der Klasse.
Possehl ist in der 1.Liga so ungefähr der schlechteste Halblinke der Liga. Zu wenig Durchschlagskraft vorne und in der Abwehr vielmals zu spät dran. Dazu eine Vielzahl von Fehlpässen. Er bleibt, Vorlicek muss gehen.
Ein Weck wird nicht nach Nordhorn kommen. Nordhorn steht nicht für eine Weiterentwicklung von Spielern, das zeigt der derzeitige Kader. Bei Kalafut hatte ich Hoffnung, doch als Kreisläufer müsste er Abwehr können. Das wollten sie ihm beibringen, was in der 1.Liga eigentlich fast schon beängstigend ist. Kubes hatte, genau wie bei Prakapenia, pädagogisch wertvoll von deutlichen Verbesserungen gesprochen. Der eine ist weg, der andere nicht mehr in der Start 7.
Einen Wesseling braucht hier eigentlich auch keiner. Dann hätte die HSG den Rückraum eines Zweitliga-Kellerkindes. Die Ansprüche sollten andere sein.
Die HSG sollte dringend an ihrem Konzept was Spielerverpflichtung und Entwicklung angeht, feilen. Vorbilder gibt es. Der kleine Fraatz ist damals nach Solingen gegangen, da er in Nordhorn keine Perspektive sah und seine Entwicklung stagnierte. Wie das geht, zeigt ein Hinze. Nicht nur bei Fraatz.
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GN, 12.03.2021, Frank Hartlef
"Und bei der HSG würden sie es natürlich am liebsten sehen, wenn den Fans im Nordhorner Euregium und der Emsland-Arena in Lingen auch in der kommenden Saison weiter Spitzensport in der 1. Liga geboten würde. „Die Zuversicht ist da, auch wenn wir wissen, dass wir dafür natürlich noch viel tun müssen“, sagt Stroot. Wirtschaftlich laufe alles nach Plan, versicherte er: „Wir haben den Etat erneut nach oben hin angepasst.“ Konkrete Zahlen mochte er zwar nicht nennen. Aber wer das aktuelle Budget auf 3,5 bis 4 Millionen Euro taxiert, liegt wohl nicht ganz falsch. Dass Partner und Sponsoren trotz der Krise zur Stange halten, ist ihm eine besondere Erwähnung wert. So können die Verantwortlichen in Ruhe für die kommende Spielzeit planen und zum Beispiel einen Nachfolger im linken Rückraum für Anton Prakapenia suchen, der in die Schweiz abgewandert ist."Die GN ist kein Käseblatt und Hartlef ein langjähriger seriöser Sportjournalist dieser Tageszeitung. Für beide Hallen keine Miete, Geschäftsstelle keine Miete. Sicherlich irgendwo im Etat als Sponsorenleistung wiederzufinden, aber faktisch riesen Vorteil gegenüber anderen Clubs. Spielergehälter sind teils fürstlich, m.M.n. unterdurchschnittliche Verpflichtungen (aktuell Stegefelt oder Torbrügge). Bültmann (ja, sorry) hat kein Kontrollgremium über sich. Er ist Alleinherrscher. Langjährige seriöse Gesellschafter haben hingeschmissen. Insgesamt alles nicht sehr transparent.
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Der Ballbesitzwechsel irritiert mich weiter. Wenn es 2min für GWD gibt, folgt doch daraus eigentlich auch der weitere Ballbesitz für die HSG?????? Oder wurde der Vorteil laufen gelassen und nachträglich bestraft? Oder das Nordhorner "Bankvergehen" war vor der GWD-Strafe. Verwirrend.....
GN, 23.04.2021, Frank Hartlef, Nebenbericht zum Spielbericht:
Kubes: „Wir haben es nicht geschafft, kühlen Kopf zu bewahren“
Lingen Sie hatten sich so viel vorgenommen für dieses „Schlüsselspiel“, wie Daniel Kubes es nannte, als der Trainer der HSG Nordhorn-Lingen die 20:22 (11:12)-Niederlage gegen GWD Minden erklären sollte. Dass die Gastgeber mit leeren Händen dastanden, war enttäuschend genug, doch schlimmer wog, dass sie diese Schlappe gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga sich selbst ankreiden mussten: „Wir haben es nicht geschafft, kühlen Kopf zu bewahren“, erklärte Kubes – und bezog sich vor allem selbst in die Kritik mit ein.
Natürlich gab es Gründe, die Schiedsrichter zu kritisieren. Wie stets, wenn viel auf dem Spiel steht und zwei Mannschaften sich mit allen Mitteln bekämpfen. Und natürlich waren sie alle heißgelaufen auf der HSG-Bank, nachdem sich die Mannschaft nach einem Fünf-Tore-Rückstand (14:19/47.) auf einen Treffer herangekämpft hatte (18:19/56.). Und als sie diese Aussicht auf eine Wende bei 19:21 (60.) von den Schiedsrichtern durchkreuzt sahen, war die Empörung groß: Jannik Otto und Raphael Piper entschieden auf Strafwurf für die Gäste, nachdem Sander Visser sie bei einem Kempa-Versuch erfolgreich gestört hatte. „Für mich war das korrekt verteidigt“, erklärte Kubes, wusste aber auch um seinen Fehler: „Deswegen darf ich mich trotzdem nicht so aufregen.“ Die Folge: Es gab eine Zeitstrafe gegen die Bank und die HSG geriet in Unterzahl. Dass Björn Buhrmester im HSG-Tor den Siebenmeter entschärfte, erhielt zwar die Hoffnungen, beruhigte aber auch nicht gerade die Nerven. Und so wurden die Bemühungen um den erneuten Anschlusstreffer durch einen weiteren Eigenfehler konterkariert: Der starke Torhüter Bart Ravensbergen eilte zu früh zurück aufs Feld – was dem Technischen Delegierten nicht entging. Frank Böllhoff machte die Schiedsrichter auf den Wechselfehler aufmerksam. Und statt Siebenmeter für die HSG und Zeitstrafe gegen Mindens Kreisläufer Joshua Thiele, entschieden die Unparteiischen nun auf zwei Minuten gegen Ravensbergen und Ballbesitz für GWD – das Spiel war gelaufen.
„Dass wir so die Nerven verlieren, darf nicht passieren“, ärgerte sich Kubes, der ohnehin wusste, dass sein Team diese Partie nicht in den letzten Minuten verloren hatte: Die Vielzahl an Fehlern von Beginn an hatte zur Folge, „dass wir gar nicht erst in einen Flow gekommen sind“, analysierte er. Ganz anders der Gegner: Da setzten Leistungsträger wie der neunfache Torschütze Juri Knorr oder der überragende Torhüter Malte Semisch (12 Paraden) Zeichen. „Das hat den Unterschied ausgemacht“, sagte Kubes. -
na- verfälscht du wieder :
bei mir steht die quelle doch dabei : kommentator
und selbär hat dazu etwas gelesen , ich schrieb vom interview nach dem spiel bei sky....das nennt man dann "hören"
Guten Morgen TCLIP! Du musst dich hier nicht rechtfertigen. Du bist gut so, wie Mutter Natur dich erschaffen hast. Das Forum als Mittelpunkt deines Schaffens wird immer an deiner Seite sein. Der eine hört, der andere liest. Such´ dir das für dich Passende raus. Ich mag dich, wirklich. Du bist ein charakterlich einwandfreier Typ und hast am Ende völlig richtigerweise Recht. -
Ich habe den Satz so gestern auch auf der HBL Seite gelesen, kann ihn aber nicht mehr finden. Vielleicht hat die Redaktion da etwas die Spitzen geglättet?
Dito. TCIP nicht, und deswegen stimmt`s nicht.
" Minuten Strafe am Ende und damit Ballbesitz Minden übrigens wegen Wechselfehler Ravensbergen. Quelle: Grafschafter Nachrichten. Quelle für TCLIP wurde nicht angegeben.
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Juri Knorr: "Wir waren schlecht, Nordhorn war noch schlechter. Pöhle 3/13, Possehl 1/1, Vorlicek 2/3, Terwolbeck 0/0. Kannst du keinen Hering mit vom Teller ziehen. Beschämende Angriffsleistung mit gefühlt 20 technischen Fehlern obendrauf. Sky will die Abstiegsfrage immer spannend reden, aber die Messe ist längst gelesen, vor allem in Bezug auf die direkten Vergleiche.
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Du entlarvst dich selbst, ohne dass du es merkst, werter TCLIP. Das Forum unter deiner Dauerbeobachtung und zu jedwedem Thema und zu jedem Verein deinen Senf dazugeben. Gefährliches Halbwissen bei völliger...
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man braucht auch nur die öffentlich zugänglichen quellen nutzen, die aussagewert haben-
zb. northdata etc.
da kann man dann auch mal bilanzsummen etc. einsehen.dann muss man nicht so viel spekulieren- offensichtlich etat und spieleretat verwechseln und kann auch erkennen,
dass die angaben der person (user) der hier mehrfach die handelnden personen dort beleidigt, verunglimpft und
straftaten bezichtigt hat, mit den tatsächlichen gegebenheiten der ausgabenmöglichkeiten für die spieler
nicht stimmen.
TCIP...dann zähle mal die Beleidigungen, Verunglimpfungen und Bezichtigungen auf. na los, auf geht`s. Kritik: ja, Infragestellen von Kompetenz der sportlichen Leitung: Ja, Wiederholung dieser Aussagen: ja. Alles andere: nein. Du stellst Behauptungen auf, um damit Meinungen anderer zu diffamieren. Mich beruhigt, dass du dass eigentlich zu jedem Thema in diesem Forum machst. -
TCLIP, du bist ein Tausendsassa. Journalist, Jurist, Kaufmann, Forenblogger. Du verlangst dir gegenüber Respekt, dann gewähre diesen auch anderen. Und dass grade du von substanzlos schreibst, wird ein Großteil der User hier kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen. Ok, du bist per du mit den meisten Bundesliga-Größen, wirst ja auch nicht müde, dass zu betonen. Aber gehe doch mal davon aus, dass auch andere User hier über ein Netzwerk verfügen, dass dem deinigen zu keinem Zeitpunkt hinterherhinkt. Anderen Anonymität vorwerfen und selbst nur krudes Halbwissen verbreiten. Armer TCLIP. Wenn ein Großteil des Tages damit drauf geht, in diesem Forum zu posten und jeden zu belehren, der nicht vor 12 aufm Baum ist, dann Gute Nacht Marie.
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Richtig, nichts Neues. Das macht es umso schlimmer. Kubes sagt was, Bültmann (der nicht Co-trainer ist), packt sich einzelne Spieler raus und labert sie voll. Oder gibt gleich alles vor, wie in Göppingen. Er ist machtbesessen. Und hat vor allem seine eigene Position im Auge. Er will am Ruder bleiben und hatte es sich mit Kubes schön zurechtgelegt. Nur das dieser jetzt bei dem Training anwesend ist und nicht wochenlang als Nationaltrainer fehlt. Die Personalentscheidungen des Herrn Bültmann sind schlecht und die Mannschaft spielt seit Jahren auf Bültmann-Niveau. Kaum Weiterentwicklung zu erkennen. Und das bei dem Etat. Mir ist das auch zu wenig Druck von Außen. Es scheint völlig ok zu sein, dass die HSG absteigt. Was ist das für eine Haltung im Profisport?
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Nach dem gestrigen Spiel gegen Göppingen fasse ich die aus meiner Sicht größte Baustelle der HSG zusammen: Mit Kubes, Bültmann und Lucas stehen 3 Funktionsträger beisammen, deren Rollen überhaupt nicht klar sind. Kubes ist Cheftrainer, Bültmann sportlicher Leiter und Lucas Co-Trainer. Bültmann funkt in jeder Auszeit in die Taktik rein, Lucas ist Mikroträger und Kubes ist mit der Bültmann-Rolle sichtlich unzufrieden und muss sich regelrecht zusammen reißen. Man wird mir hier wieder Bültmann-bashing vorwerfen, aber was dieser Typ da macht, ist super unprofessionell. Die letzte Auszeit in GP war der Gipfel. Da sagt er den Spielzug an, nicht Kubes. Zu dem nimmt nach den Auszeiten immer wieder Einfluss auf einzelne Spieler, motzt wie eh und je mit den Schiedsrichtern. Für die schlechte Zusammenstellung der Truppe ist Bültmann verantwortlich. Und auch für solche Entscheidungen, Vorlicek wegzuschicken und den grausamen Possehl zu halten. Seine Verpflichtungen Stegefelt und Prakapenia sind dauerhaft verletzt und nicht erstligatauglich. Pöhle, was soll man zu dem sagen...Vorne ohne Kopf, hinten ein Klopper. Terwolbeck, Miedema: Kein Erstliganiveau. Ich fordere, die Verantwortlichen auf, Bültmann zu ersetzen.
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Im Podcast habe ich den HC Erlangen als graue Maus bezeichnet. Mit diesem Beitrag gab es hier zwei seit September 2020, das sagt alles.
Aber immerhin metallicgrau im Vergleich zu Melsungen.
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Es reicht nicht, ein paar Nationalspieler zusammen zu holen und dann zu denken, dass man mitsingen kann im Konzert der Spitzenclubs. Ich kann bei Meslungen kein Konzept erkennen. Die Mannschaft ist ähnlich seelenlos wie die Messehalle, in der sie spielt. Melsungen wird außerhalb der Kasseler Berge nicht wahrgenommen, Bekanntheitsgrad =0. Irgendwie freut es mich ein wenig, dass eine Mäzenin wie Frau Braun auf diesem Weg nicht nicht zum Ziel kommt.
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Meine Rede. Hartlef ist schon richtig informiert, das ist kein Wald- und Wiesenreporter. Bültmann, Stroot und Co. zahlen sich selbst ein fürstliches Salär. Spieler wie Prakapenia haben sich schlappgelacht, so viel Kohle haben die hier bekommen. Das mag ein TCLIP hier nicht so gerne hören, aber die Verantwortlichen glauben Bültmann alles, haben selber keine Fachahnung und kein Handballnetzwerk. Bültmann Burnout, 2 Wochen gesund, Vertrag verlängert, Bültmann wieder Burnout. Schnell Sveinsson loswerden (fragt den mal nach Bültmann...),Kubes holen, der spielt das Bültmann-Spiel mit. Nur das er nicht mehr Nationaltrainer ist, wird Bültmann ärgern. Da hätte er immer ein Zugriff auf`s Training gehabt.
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Wen diffamiere ich denn? Warum sollte der Etat nicht stimmen? Ich kritisiere, das passt dir nicht. Und ich bin der Meinung, dass sowohl sportliche als auch wirtschaftliche Entscheidungsträger nicht erstligareif sind. Ich bin seit vielen Jahrzehnten dabei, aber so was wie in den letzten 2 Jahren hat keiner verdient. Dieser ganze Werbeagentur-Sprech gemixt mit sportlicher Inkompetenz, zum Haareraufen.
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ja-
es wird vlt. der letzte auch noch verstehen,
dass zw. etat und spieleretat ein unterschied ist....Selbst ich verstehe das. Aber zur Wirklichkeit gehört auch, dass die ansonsten kolportierten rund 2 Mio Kröten quatsch sind. Die HSG zahlt weder in Nordhorn noch in Lingen Hallenmiete, die Geschäftsstellenräume gehören einem Gesellschafter usw.. Also genug übrig für einen feinen Spieleretat, liebster TCLIP.
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Und bei der HSG würden sie es natürlich am liebsten sehen, wenn den Fans im Nordhorner Euregium und der Emsland-Arena in Lingen auch in der kommenden Saison weiter Spitzensport in der 1. Liga geboten würde. „Die Zuversicht ist da, auch wenn wir wissen, dass wir dafür natürlich noch viel tun müssen“, sagt Stroot. Wirtschaftlich laufe alles nach Plan, versicherte er: „Wir haben den Etat erneut nach oben hin angepasst.“ Konkrete Zahlen mochte er zwar nicht nennen. Aber wer das aktuelle Budget auf 3,5 bis 4 Millionen Euro taxiert, liegt wohl nicht ganz falsch. Dass Partner und Sponsoren trotz der Krise zur Stange halten, ist ihm eine besondere Erwähnung wert. So können die Verantwortlichen in Ruhe für die kommende Spielzeit planen und zum Beispiel einen Nachfolger im linken Rückraum für Anton Prakapenia suchen, der in die Schweiz abgewandert ist.
Grafschafter Nachrichten vom 12.03.21
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Ich kann skrbic eigl. nur bei einem Punkt recht geben. Unser Rückraum ist von allen Abstiegskandidaten, der wahrscheinlich schlechteste. Nur Pöhle und Vorlicek können da rausstechen, wobei Pöhle auch viele verwirft. Den restlichen Spieler scheint es an Selbstvertrauen zu fehlen. Da vermisse ich Spieler wie Heiny und Wiese. Überzeugen tut die HSG dafür in Sachen Abwehr und sie hat bisher alle anderen Abstiegskandidaten geschlagen. Sollte dies wieder gelingen, ist ein Klassenerhalt möglich.
Es reicht eben nicht, nur die Abstiegskandidaten zu schlagen. Da muss hier und dort noch ein Extrapunkt gemacht werden. Und auch in Sachen Abwehr überzeugt die HSG nicht. Bis auf Coburg sind alle anderen Mannschaften in der Abwehr besser, sprich sie haben weniger Gegentore kassiert. Die HSG hat in 9 von 20 Spielen mehr als 30 Gegentore bekommen. Bei den erzielten Treffern sind nur die Eulen schlechter. Dazu geht der Trend der HSG klar nach unten. Die letzten 4 Spiele wurden mit mind. -6 verloren, die Gegner waren u.a. Erlangen und Hannover auf Platz 13 und 14.
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Wie von mir bekannt, betrachte ich die Mannschaft und vor allem die Funktionsträger drum herum eher kritisch. Das Management hat aus der Grottensaison 19/20 keine Schlüsse gezogen und glaubt, mit dieser Truppe die Klasse halten zu können. Dabei floppen die durch Bültmann getätigten Verpflichtungen auf ganzer Linie. Prakapenia mittlerweile gewechselt, Possehl Totalausfall in jedem Spiel, Stegefelt hat nicht umsonst nur bei Hüttenberg gespielt und ist fürchterlich fehlerbehaftet, Pöhle kann nur schmeißen und ist mental nicht stark genug. Seine Wurfquote ist unterirdisch. Der Reporter beim Melsungen-Spiel erwähnte, dass die HSG von allen Mannschaften statistisch gesehen den schlechtesten Rückraum hat. Der HSG Rückraum ist peinlich. Technische Fehler wie eine Kreisligatruppe, ein Spielaufbau ohne nennenswerten Druck oder Abwehrverschiebung. Lobenswert sind Kalafut, Weber und Mickal, die wirklich gut spielen aber auf ihren Positionen von der Qualität des Rückraums angewiesen sind. Erwähnen möchte ich auch Vorlicek, der seine Verletzungsanfälligkeit in den Griff bekommen hat und ständiger Unruheherd ist. Und genau den verlängert man nicht und holt den RR aus Emsdetten. Das sollen Bültmann und Kubes mal erklären. Krönung der ganzen Misere ist eigentlich nur noch die Nachverpflichtung von Torbrügge, der bei seinen seltenen Ausflügen an den Kreis nicht trifft und in der Abwehr auch keine Akzente setzt. Nicht umsonst war er in WHV gelandet. Die HSG hat einen Etat von rund 3,5 Mio Euro, der Output ist lächerlich. Floskeln wie Matchday, Pre-game-Show usw. setzen den Amateuren im Management die Krone auf. Die HSG wird sicher absteigen, nach dem BHC folgen Essen und Balingen. Gegen den TuSEM mag noch was gehen, gegen Balingen nicht. Egal welcher Gegner kommt, es wird suggeriert, man können diesen auf jeden Fall schlagen. Die unkundigen Anhänger glauben dran, posten ihre Hoffnungen unter die Berichte und nach 5 Minuten ist in aller Regel die Messe gelesen. "Wir müssen die Fehler in den Griff kriegen", dann gewinnen wir auch wieder. Töröööööö. Die Auszeiten von Kubes sind eigentlich Comedy, da wird nichts vermittelt, andere Trainer sind da wesentlich effektiver. Zudem schaltet sich Bültmann immer wieder ein und nervt die Spieler. Die HSG hat 9 Pünktchen und das zweitschlechteste Torverhältnis. M.M.n. ist nichts besser als letzte Saison.