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    aus der Rhein-Neckar Zeitung von heute

    ....Ein Nachfolger steht nach Informationen dieser Zeitung parat: Es ist
    Niklas Ruß (Friesenheim), das Eigengewächs. Der Manager möchte sich dazu
    nicht äußern. Nur so viel: „Verlässt uns Goggi, sprechen wir natürlich
    auch mit Niklas.“
    Eine Baustelle wäre geschlossen. An einer weiteren wird gebuddelt.
    Gemeint ist der rechte Rückraum: Olafur Stefansson geht, Krzysztof
    Lijewski kommt wohl erst gar nicht. Übrig bleibt Michael Müller. Also
    heuert Alexander Petersson (Vertrag ab 2012) schon im Sommer bei den
    Löwen an?! Gute Idee, aber veraltet, ein Luftschloss. Storm: „Unsere
    finanziellen Möglichkeiten und Vorstellungen und die aus Berlin liegen
    sehr, sehr weit auseinander.“ Einer, der die Lücke schließen könnte, ist
    Steffen Weinhold (TV Großwallstadt). Storm: „Wir werden auf dieser
    Position gut besetzt sein.“

    In einer anderen Sache spricht er dagegen Klartext: Spekulationen,
    die darauf abzielen, dass Petersson und Torhüter Niklas Landin (Vertrag
    ab 2012) nie zu den Gelbhemden wechseln werden, erstickt er im Keim:
    „Beide kommen so wie geplant. Das ist sicher, sie sind zwei Eckpfeiler
    unserer Planung.“

    Zwei Weltstars, die eines verdeutlichen: Auch künftig wird im
    Löwengehege auf einem hohen Level gespielt. Doch der eine oder andere
    Abstrich lässt sich nicht vermeiden. Storm, der Nachdenkliche: „Wir
    müssen sehr intelligent und überlegt agieren, aber ob wir uns auch
    zukünftig für jede Position zwei Weltklasseleute leisten können, ist
    fraglich. Ich sehe eher zwölf Topspieler und vier Nachwuchskräfte.“ Und
    weiter: „Es wird sich einiges bei uns ändern, dass heißt aber nicht,
    dass es schlechter werden muss.“


    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1904

    Storm-Interview aus der Rhein-Neckar Zeitung
    .........
    > Thorsten Storm, was ist an der Meldung dran, dass Sie nach Hamburg wechseln, um dort Präsident Andreas Rudolph zu ersetzen?

    Ihn zu ersetzen, kann ich mir finanziell gar nicht leisten. Das gibt mein persönlicher Geldbeutel nicht her (lacht). Aber es ist nett, dass man bei der Suche jetzt meinen Namen ausgegraben hat.
    > Das kann man also definitiv ausschließen?
    Ich habe hier genügend Arbeit und einen langfristigen Vertrag mit den Löwen bis 2015 vereinbart, den ich einhalten möchte. Das habe ich bislang immer so gehalten und das wird auch diesmal so sein.
    > Sonderlich viel Spaß macht die Arbeit bei den Löwen aktuell aber sicher nicht. Es gibt da ja einige Störfeuer...
    Es ist zurzeit keine einfache Aufgabe und man kann sicher nicht davon sprechen, dass wir in Ruhe arbeiten können. Aber wir werden jetzt intern über die Zukunft mit allen Gesellschaftern des Klubs sprechen und dabei stehen die neuen Pläne von Jesper Nielsen im Mittelpunkt.
    > Ist es nicht schade, dass ein Achtelfinale in der Königsklasse eher nebensächlich ist?
    Für das Team und auch mich steht immer das nächste Spiel im Vordergrund. Wir wollen Zagreb schlagen und ins Viertelfinale einziehen. Dafür werden wir alles geben. Und dann steht wieder die nächste Partie in Melsungen an, dann Kiel und Flensburg. Das Rad dreht sich immer weiter.
    .......
    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1857

    @ Wöller

    also gegen Barcelona (15/5) fand ich ihn nicht so schlecht. Es ist ja auch immer eine Frage, wie man auf der Außenbahn eingesetzt wird. Bekommt man kaum noch Bälle wie Gensheimer ab dem 2. WM-Spiel ist es für einen Linksaußen schwer zu treffen...

    Ich denke schon, dass er zurzeit zu den besten Außenspielern der Welt zählt.

    aus der Rhein-neckar Zeitung von heute

    ....Es ist das letzte Gruppenspiel, eigentlich geht es um nichts mehr.
    Und das wird sich bemerkbar machen: „Es werden vor allem die spielen,
    die zuletzt weniger gespielt haben“, verrät der Trainer.
    Demnach dürfte auch Gudjon Valur Sigurdsson mal wieder auf die Platte
    zurückkehren. Storm: „Goggi hat es derzeit schwer. Uwe ist aktuell
    wahrscheinlich der beste Außenspieler der Welt.“ Trotzdem muss eine
    Lösung gefunden werden. Denn für einen wie Sigurdsson, der wohl bei
    jedem anderen Bundesligisten gesetzt wäre, ist die Situation mehr als
    nur unbefriedigend. Momentan soll jedenfalls fraglich sein, ob der
    Kapitän seinen Vertrag bis 2012 erfüllt. Storm dazu: „Wir werden alles
    tun, um einen guten Weg zu finden.“
    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1798

    aus der Rhein-Neckar Zeitung von heute

    ...In Sachen Torhüter Kasa Szmal und Olafur Stefansson, dem Halbrechten, gibt es übrigens nach wie vor keine Entwarnung. Beide können zwar trainieren, sind aber nicht voll belastbar. Gudmundsson: „Es kann sein, dass beide operiert werden müssen. Und gerade im Fall Szmal bräuchten wir dann eine Absicherung.“ Im Klartext: Fällt der polnische Hexer aus, wird reagiert. Bis zum 15. Februar – dann schließt das Transferfenster – haben die Gelbhemden noch Zeit. Fakt ist: Wenn ein Torhüter kommt, dann nur einer, der im Ernstfall auch eingesetzt werden kann. Eben keinen, der nur den Spielberichtsbogen füllt.

    Und da ist die Auswahl nicht sonderlich groß. Oder etwa doch? Gudmundsson verrät: „Wir hätten einige Alternativen, die in unterschiedlichen Preiskategorien angesiedelt sind.“ Zu einer könnte nach RNZ-Informationen Tomas Mrkva werden. Der Torsteher, der am Mittwoch mit der HSG Ahlen-Hamm in der SAP Arena gastierte, würde ins Beuteschema passen. Vor allem dann, wenn sich die finanziellen Probleme der HSG, die angeblich kurz vor der Insolvenz steht, bewahrheiten. Gudmi über Mrkva: „Er wäre sicher nicht die schlechteste Alternative.“ Löwen-Manager Thorsten Storm nickt: „Das ist ein guter.“

    Zurück zu Stefansson. Was, wenn er unters Messer muss? Dann könnte es zu einer sofortigen Rückkehr von Gabor Ancsin kommen, den die Löwen bei der TSG Friesenheim zwischengeparkt haben.

    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1727

    aus der Rhein-Neckar Zeitung von heute

    ...Und Szmal? Was, wenn der Torhüter, der Welt-Handballer von 2009, ausfällt?

    Sonderlich optimistisch wirkte der Hexer gestern nicht: „Es könnte
    sich um einen Einriss im Meniskus handeln“, pustete Szmal tief durch,
    „da müssen wir abwarten.“

    Ersetzt werden könnte der Pole durch Chrischa Hannawald, den
    Torwart-Rentner, der erst kürzlich Henning Fritz vertrat.
    „Spielberechtigt wäre Chrischa nach wie vor“, verrät Storm. Aber auch
    eine Dauerlösung? Eher nicht. Storm weiß das. Und er hält die Augen
    offen. Ist etwa ein sofortiger Wechsel von Niklas Landin, der bereits ab
    2012 bei den Löwen unter Vertrag steht, ein Thema? „Gute Idee“, grinst
    der Manager, „aber in meinem Budget ist Landin noch nicht vorgesehen.“

    Und falls Hauptsponsor Jesper Nielsen, der Landin so früh als möglich
    ins Löwengehege holen will – die RNZ berichtete bereits – seine prall
    gefüllte Schmuckschatulle mal wieder außerplanmäßig öffnet? „Dann wäre
    das eine gute Sache, die uns sportlich weiterbringen würde“, betont
    Storm....
    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1711

    aus der heutigen Rhein-Neckar Zeitung

    ...Derzeit tauschen sich die Macher auf Mallorca aus. Dort findet ein Treffen zwischen den Löwen und AG Kopenhagen statt. Nielsen und Löwen-Manager Thorsten Storm sind vor Ort, diskutieren über die Zukunft. Klar ist: Mikkel Hansen wird nicht von Kopenhagen zu den Löwen wechseln. Storm: „Das ist kein Thema. Mikkel ist dort die Identifikationsfigur. Ähnlich wie ein Uwe Gensheimer bei uns.“

    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1703

    aus der Rhein-Neckar Zeitung von heute

    Niklas Landin, Dänemarks Keeper,
    hatte daran einen großen Anteil. Storm:
    „Er ist der Torhüter der Zukunft.“ Und
    der, der Löwen. Ab 2012 – oder nun
    doch schon im Sommer? – wird er
    dort das Tor hüten.

    aus der Rhein-Neckar-Zeitung von heute:

    nach Nielsen bestätigt nun auch Storm den Abgang von Stefansson.

    ...Olafur Stefansson wirkte leer und ausgebrannt. Er muss seinem
    mittlerweile hohen Handball-Alter trotz aller spielerischer Genialität
    Tribut zollen. Eine WM_Pause wäre für ihn in seiner letzten Saison bei
    den Löwen wohl besser gewesen.
    Aber er ist ein Mannschaftsspieler und
    opfert sich immer dem Team. Das zeichnet ihn so aus. Aber körperlich
    wirkt er nach diesen vielen Spielen (alleine bei den Löwen durch den
    Ausfall von Müller) wie: Akku leer.

    auch der Rest des Textes, in dem es um Bewertungen der Löwen-WM-Spieler geht, ist interessant. Vor allem das runterbuttern von Roggisch und Gunnarsson. Vielleicht tauche beide bald häufiger bei den Wechselgerüchten auf...

    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1698

    aus der Rhein-Neckar-Zeitung von heute

    Thorsten Storm: Diese WM hätte niemand gebraucht


    Heidelberg. Das desaströse WM-Abschneiden der deutschen Handball-Nationalmannschaft wirft viele Fragen auf. Löwen-Manager Thorsten Storm spricht im RNZ-Interview Klartext, prangert Missstände an.
    > Thorsten Storm, die deutschen Handballer haben bei der WM in Schweden einen historischen Tiefpunkt erreicht. Wie ist dieses Misserfolg zu erklären?
    Der deutsche Handballer hat es vielleicht zu leicht. Schon bevor er etwas erreicht hat, ist er als Nationalspieler in der Bundesliga sehr bekannt, verdient viel Geld, ist ein kleiner Star. Ein ähnlich guter ausländischer Spieler muss mehr geben, um sich in Deutschland einen Namen zu machen. Tatsächlich ist der talentierte deutsche Spieler mit seinem Wechsel in die Bundesliga noch nicht am Ende der Fahnenstange.
    > Was heißt das konkret?
    Er muss weiter gefördert werden, vor allem auch im Einzelcoaching. Nur dann fördert man die individuelle Stärke und Leistungsfähigkeit. Nur nicht zufrieden sein mit dem Erreichten, immer nach Höherem streben. Das ist die Basis, um einen kompletten Spieler zu formen. Darin muss der jeweilige Klub sich seiner Rolle bewusst sein und den Nachwuchsmann unterstützen. Und das bedeutet auch, ihn wohltuend auf dem Boden zu halten.
    > Es wird gefordert, dass mindestens vier deutsche Spieler im Kader eines Bundesligisten stehen sollten ...
    Mit einer Begrenzung von Ausländern wird unsere Situation nicht besser, eher schlechter. Kämpfen. Job ernst nehmen. Hunger haben auf Erfolg, aber auch Konsequenzen spüren. Das führt dazu, dass man auch Verantwortung oder Führung in einer Mannschaft übernehmen kann.
    > Anders gefragt: Wie realistisch ist eine Ausländerbeschränkung?
    Sie wäre sehr schwer zu realisieren. Man stelle sich vor, dass pro Verein nur sechs Ausländer möglich wären. Dann wäre der Markt für die restliche Besetzung des Kaders durch deutsche Spieler sehr begrenzt. Und knappes Gut wird dann noch teurer. Wer soll das finanzieren? Die Vereine? Warum setzt sich ein talentierter ungarischer Spieler bei einer WM gegen einen talentierten deutschen Spieler durch? Weil es keine Selbstbeschränkung gibt?
    > Viele Bundesliga_Spieler gaben bei der WM kein gutes Bild ab ...
    Die WM hatte einen wirtschaftlichen Hintergrund, aber keinen sportlichen Sinn! Alle Bundesliga-Akteure auf den spielentscheidenden Positionen im Rückraum haben bei dieser Weltmeisterschaft verloren. Die Nationalspieler aus anderen Ligen waren kräftemäßig und mental voll da. Sie hatten die längere Vorbereitungszeit, dagegen ist bei uns in der stärksten Liga der Welt die Frequenz enorm hoch.
    > Sollte man den Terminplan entzerren?
    Ja. Diese Häufung von WM und EM entwerten den Sport und ihre Bedeutung. Diese WM hätte niemand gebraucht. Das gleiche gilt für manches Ligaspiel und manche Europacup-Begegnung.
    > Wäre es ratsam, wenn die Liga und der Verband näher zusammenrücken, um so gemeinsam die Krise zu bewältigen?
    Sicherlich. Es geht nur gemeinsam. Tatsächlich ist es aber so, dass der DHB sich allein als Weltmeister 2007 fühlt, für die Niederlagen aber alle anderen verantwortlich macht. Es wird Zeit, sich an einen Tisch zu setzen. Die Gründe für den Abstieg im Mutterland des Handballs sind längst bekannt. DHB-Präsident Ulrich Strombach spricht davon, dass der DHB in der wesentlich besseren Verhandlungsposition ist. Gegen wen will er denn verhandeln? Wir sitzen doch alle in einem Boot. Aber das scheint man dort nicht so zu sehen. Er sagt, dass eine deutsche Liga, die alleinverantwortlich handelt, international nicht anerkannt werden würde.
    > Und wie geht es in dieser Sache nun weiter?
    Das werden wir sehen. Ohne die Bundesliga ist das Handball-Licht jedenfalls aus. Ich bin mir sicher, dass die Spieler sich immer für die Bundesliga entscheiden würden, weil das ihr Arbeitsplatz ist, der sie und ihre Familien ernährt. Solche Argumente wie die des DHB-Präsidenten sind kontraproduktiv und keine Verhandlungsposition.


    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1695

    aus der Rhein-Neckar-Zeitung von heute
    Andersson hatte offenbar ein Angebot von Melsungen und der HSG Ahlen-Hamm, will aber eher einen Exoten übernehmen. Auch auf die Beurlaubung bei den Löwen blickt er zurück


    Die Lust wächst wieder ...


    Kent-Harry Andersson sucht neue Herausforderung

    „Göteborg ist mir zu weit weg“, gibt er zu. „Die Spiele der Schweden schaue ich mir erst live in der Halle an, wenn die Hauptrunde in Malmö läuft.“ Kent-Harry Andersson, der bis Ende September als sportlicher Berater der Rhein-Necker Löwen tätig war, fährt derzeit regelmäßig die gut 50 Kilometer von seinem Wohnort Beddingestrand, um die WM Hallen in Malmö oder Lund zu besuchen. Ganz entspannt sitzt er dann auf einem Presseplatz, verfolgt selbst Partien wie Serbien gegen Algerien bis zum bitteren Ende und plaudert mit alten Bekannten. Er möchte viele Teams sehen, um sich Eindrücke zu verschaffen. In ihm wächst die Lust auf ein neues Traineramt.Die Bundesliga will sich der Schwede mit seinen 61 Jahren allerdings nicht mehr antun. Der HSG Ahlen-Hamm und der MT Melsungen hatte er im Herbst abgesagt. Auch Schweden und andere große Handball-Nationenhat er nicht im Visier. Ihn lockt echtes Neuland. „Australien oder Brasilien wären gut“, bestätigt Andersson. Da schimmert sein geografisches Interesse durch. Früher hat er als Erdkundelehrer gearbeitet und vor EuropapokalReisen hat er sich gerne über Land und Leute informiert. „Den Januar warte ich ab“, sagt er. „Ab dann werden wir sehen, was sich ergibt.“ Im Moment genießt der Skandinavier seine schöpferische Pause. Nach seinem plötzlichen Schluss bei den Rhein-Neckar Löwen hat er in punkto Handball nichts mehr gemacht. Der Zeit im Badischen weint Kent-Harry Andersson nicht hinterher. „Meine Aufgabe war nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte“, erzählt er. „Eigentlich sollte ich sportlicher Berater der Löwen, aber auch von AG Kopenhagen sein. Dann war ich aber fast nur in Mannheim, und kaum noch in Dänemark und in der Nähe meiner schwedischen Heimat.“ Über den Löwen-Gesellschafter Jesper Nielsen sagt er nichts Schlechtes, das Ende in Mannheim verwundert ihn aber noch immer. „Eines Tages sollten Ola Lindgren und ich zu ihm“, plaudert er mit schmunzelndem Unterton. „Wir dachten, es geht um die Vertragsverlängerung. Schließlich gab es zuvor in neun Spielen acht Siege.“ Handball-Kenner wissen, was kam: Das schwedische Duo wurde beurlaubt. Der Vertrag zwischen Kent-Harry Andersson und den Rhein-Neckar Löwen ist inzwischen aufgelöst.Dann kommt das Gespräch auf Deutschland und den exotischen Gegner Bahrain. Dort ist der Däne Ulrik Kirkely Trainer. Andersson hat eine Bitte: „Wenn du ihn triffst, grüße ihn von mir und frage, ob er dort längerfristig als Trainer arbeiten möchte.“ Nach kurzer Pause ergänzt er: „Auch Bahrain wäre ein neues Land – und für mich sehr interessant.“ 

    aus der heutigen Rhein-Neckar Zeitung


    Bohmann rät zum Roggisch-Verzicht

    29.12.2010 · Pressebericht

    Heidelberg. Spielt er oder spielt er nicht? Er spielt nicht! Die
    Rhein-Neckar Löwen haben sich vor dem heutigen Landesderby bei Frisch
    Auf Göppingen (19.30 Uhr/Sport1) gegen einen Einsatz von Oliver Roggisch
    entschieden: Der lange Blonde, der Defensivspezialist im badischen
    Rudel, kann sich bereits voll und ganz auf die Silvester-Feierlichkeiten
    konzentrieren. Storm: „Das Risiko ihn gegen Göppingen zu bringen, wäre
    zu groß! Wir würden eine nachträgliche Bestrafung riskieren.“

    Die Gelbhemden reagieren damit auf den Machtkampf zwischen der
    Handball-Bundesliga (HBL), die den Nationalspieler für das Spiel gegen
    Frisch Auf „freigesprochen“ hat, und dem Deutschen Handball Bund (DHB),
    der auf eine 14-tägige Sperre pocht – die RNZ berichtete gestern
    exklusiv.

    Frank Bohmann, Geschäftsführer der HBL, hat Storm übrigens
    zähneknirschend zu einem Verzicht geraten: „Falls Roggisch spielen würde
    und es käme zu einer Klage des DHB, wäre es nicht sicher, dass die
    Löwen Recht bekommen.“ Oder anders ausgedrückt: Eine Niederlage am
    „grünen Tisch“ wäre die Folge. Szenekenner glauben den Grund für das
    Kompetenzgerangel zu kennen: Auslöser soll eine Sitzung der HBL und
    sämtlicher Bundesliga-Clubs gewesen sein. Auf ihr wurde Mitte Juni 2010
    beschlossen, dass eine 14-tägige Sperre keinen Sinn macht. Einstimmig
    sprach man sich gegen den DHB-Beschluss aus. Und plädierte für eine
    Ein-Spiele-Sperre. Der Haken: Der DHB wurde nicht mit ins Boot geholt,
    wurde quasi übergangen – und soll nun beleidigt sein.

    Beleidigt hin oder her, Storm wurmt das Ganze mächtig: „Diese
    Selbstgefälligkeit ist schon erstaunlich. Wenn es um Abgaben, Erlöse
    oder sonstige Vorteile geht, werden wir zur Kasse gebeten und jetzt ist
    keiner zuständig.“

    Konfrontieren konnte man den DHB damit gestern nicht. Die
    Geschäftsstelle ist zwischen den Jahren nicht besetzt. Auch die Handys
    sind aus. Lediglich Peter Rauchfuß, der Schiedsrichterwart des DHB,war
    erreichbar, aber der falsche Ansprechpartner: „Damit haben wir als
    Schiedsrichter nichts zu tun. Das ist Sache der Rechtsordnung und fällt
    somit nicht in unser Aufgabengebiet.“

    Apropos 14-tägige Sperre, macht die überhaupt Sinn? Ein Beispiel:
    Würde Roggisch heute in Göppingen die Rote Karte sehen, würde die
    14-tägige Zwangspause während der Bundesliga-Pause verpuffen. Bewerten
    will Rauchfuß die Zwei-Wochen-Sperre nicht. Nur so viel: „Manche Spieler
    verpassen dadurch drei Spiele, andere zwei, manche gar keins.“ Storm
    kontert: „Mich würde interessieren, wie es gelaufen wäre, wenn am
    Mittwoch ein WM und kein Liga-Spiel anstehen würde.“

    Wie auch immer, die Löwen haben den Schwarzen Peter, sind in der
    Zwickmühle. „Wir sehen uns als Spielball der HBL und des DHB“, erklärt
    Storm, „die Kommunikation zwischen beiden ist einfach sehr schlecht:
    Letztlich leidet der Handball darunter, egal welcher Verein.“

    Frust, der heute Abend ausgeblendet wird: Die Löwen müssen die
    Krallen ausfahren, ordentlich zubeißen, um im Landesderby etwas reißen
    zu können.
    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1641

    Verwirrung um die Roggisch-Sperre. Riecht nach Machtkampf

    aus der Rhein-Neckar-Zeitung von heute

    Am Sonntagabend, dem 2. Weihnachtsfeiertag, sah er aus wie ein Fan. Ein Löwen-Fan: Oliver Roggisch, der Abwehr-Fels des badischen Handball-Bundesligisten, trug einen schwarzen Pullover aus dem Löwen-Fansortiment. Und Jeans. So nahm er hinter der Bank Platz, sechzig Minuten lang. Gegen Balingen hieß es für ihn Daumen drücken statt Verteidigen, Klatschen statt Austeilen. Roggisch war gesperrt, rotgesperrt. Kurz vor Weihnachten – gegen den TBV Lemgo – hatte er zu kräftig hingelangt, was eine Sperre von 14 Tagen nach sich zog.


    Folglich wäre der Nationalspieler also auch noch morgen bei Frisch Auf Göppingen (19.30 Uhr) gesperrt. Ist er auch, irgendwie aber auch nicht. Denn auf der Löwen-Geschäftstelle, die über Weihnachten eigentlich geschlossen ist, überschlugen sich gestern die Ereignisse. Doch der Reihe nach: Zunächst „flatterte“ ein Fax der Handball-Bundesliga (HBL) herein, das alle erfreute: Oliver Roggischs Sperre wurde auf ein Spiel reduziert, sprich seinem Einsatz in Göppingen steht demnach nichts im Weg. Der Absender der freudigen Botschaft war Andres Thiel, der einstige Weltstar, der mittlerweile als Justiziar der HBL fungiert. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn der Deutsche Handball-Bund (DHB) will nicht so wie die HBL will: Er pochte wenig später auf die 14-tägige Sperre.

    Und wer hat nun Recht? Schwer zu sagen! Fakt ist: Setzen die Löwen Roggisch ein, riskieren lm Nachhinein eine Niederlage am „grünen Tisch“. Storm genervt: „Da hat man ein Strafmaß schriftlich und gleichzeitig die Einschränkung, dass der Einsatz auf eigenes Risiko geschehen würde, weil die Rechtslage nicht eindeutig ist. Das verstehen am Ende nicht mehr viele Fans.“

    Kurios: Sämtliche Bundesligisten haben kürzlich einen Beschluss verfasst, der sich genau mit diesem Thema befasst: Künftig sollen Handballer nach einer Roten Karte für diese Vergehen nur noch für eine Begegnung gesperrt werden. Der Haken: Der Beschluss tritt erst im neuen Jahr, also in der nächsten Woche in Kraft. Den Löwen sind also die Hände gebunden. Storm stellt klar: „Roggisch wird nicht spielen, wenn wir nicht eindeutig wissen, dass uns im Nachgang keiner am grünen Tisch bestrafen kann. Ich kenne unsere Freunde!“

    Andernfalls könnte es den Löwen wie dem Bergischen HC ergehen. Der Zweitligist bekam sechs Punkte abgezogen, weil er einen Spieler einsetzte, den die HBL „freigesprochen“ hatte, was der DHB aber nicht anerkannte. Chaotische Zustände sind das. Völlig undurchsichtig, irgendwie aber auch erheiternd. Im Handball-Oberhaus hat es einen vergleichbaren Fall bislang jedenfalls noch nicht gegeben. Und die Löwen müssen es ausbaden.

    aus der Rhein-Neckar-Zeitung von heute

    ....Die Zukunft von Grzegorz Tkaczyk scheint mittlerweile übrigens
    geklärt zu sein. Er soll bereits in der letztenWoche einen
    Dreijahresvertrag in Kielce unterschrieben haben. Dr. Mariusz Czok
    wollte das auf RNZ-Nachfrage (noch) nicht bestätigen. „Wir verhandeln
    mit mehreren Vereinen. Aber es ist davon auszugehen, dass es Grzegorz
    zurück in die Heimat ziehen wird, was auch mit familiären Gründen
    zusammenhängt“, erklärt Tkaczyks Berater, der die Dreijahres-Offerte von
    Kielce bestätigt: „Das stimmt, aber ihm liegt zum Beispiel auch ein
    Drei- bis Vierjahresvertrag von Wisla Plock vor.“ Interessantes gibt es
    in diesem Zusammenhang auch über Bartosz Jurecki zu berichten: Der
    Kreisbär aus Magdeburg soll ebenfalls in Kielce unterschrieben haben.
    Wie auch immer, die Nachfolge von Tkaczyk bei den Löwen ist eigentlich
    geklärt: Zarko Sesum, dem viele Experten eine große Zukunft prophezeien,
    soll wohl die Lücke schließen.

    Sorgen bereitet der rechte Rückraum. Olafur Stefanssons Abgang nach
    Kopenhagen ist nach RNZ-Informationen mittlerweile beschlossene Sache.
    Und seine „Erben“ bereiten Kopfzerbrechen. Michael Müller laboriert nach
    wie vor an seinem Kreuzbandriss. Krzysztof Lijewski sollte hingegen
    längst wieder fit sein. Doch seine Schulter will nicht so wie die Ärzte
    wollen. „Er hat noch immer Schmerzen“, sagt Storm, „und ist krank
    geschrieben.“ Wird der rechte Rückraum, in den man so viele Hoffnungen
    gesetzt hat, also erneut zur Baustelle? „Bei Krzysztof müssen wir
    abwarten. Er hat sich mittlerweile weiteren Therapien unterzogen.“ Storm
    wirkt nachdenklich, als er das sagt, aber zuversichtlich: „Wir
    beobachten das und hoffen, dass er wieder ganz gesund wird.“

    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1583

    @ SGG
    Also ich denke schon, dass man als Redakteur nur ein Bild stellt, dass auch passt, also in dem Fall eine Lösung darstellt, mit der man selbst rechnet, oder sie sich zumindest vorstellen kann. Alles andere macht eigentlich keinen Sinn.

    Zu Heinevetter: Sein Bild erschien in der RNZ am 11. November und zwar unter der Überschrift: "Kein Fuchs zu den Löwen".
    Und der Unterzeile: "Absage an Handball-Nationaltorhüter Heinevetter". (Das lässt sich als RNZ-Epaper-Kunde prima nachprüfen ;)). In diesem Zusammenhang ist
    das Heinevetter-Bild also eigentlich nicht mit dem Beutler-Bild aus dem MM zu vergleichen. Es steht eine andere Botschaft dahinter.

    Zu Beutler: Den hatte die RNZ vor einem Jahr auf der Rechnung. Nun der MM. Und vielleicht kommt es ja auch so. Ich bin mir sicher, dass sich der MM etwas dabei gedacht hat. Das mit Stojanovic hat doch noch niemand bestätigt. Oder habe ich was verpasst?

    @ sgg

    Ja, als einer von vieren. Aber, dass er es nun definitiv sein soll, ist schon neu. Und heute taucht im Mannheimer Morgen sogar noch Beutler auf, mit einem Bild. Der scheint demnach der Favorit des MM zu sein. Bin mal gespannt, wer das Rennen macht.

    @ vorlaut: das hast du für dich in deiner abgedrehten Welt abgehandelt. Für alle anderen war es nämlich nie ein Thema...

    aus der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung:

    ...Zudem wird am Mittwoch wohl auch mal wieder einer etwas zeigen, der schon lange nichts mehr gezeigt hat: Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson steht vor seinem Comeback. Die Ärzte gaben ihm grünes Licht. Gleichzeitig wird sich Niklas Ruß verabschieden. Er kehrt noch in dieser Woche nach Friesenheim zurück. Storm: „Er hat zwar nicht oft demonstrieren können, was er drauf hat, aber neben einem Uwe Gensheimer ist das auch nicht einfach. Danke an Niklas! Er wird seinen Weg machen.“

    Und es gibt noch mehr Neuigkeiten. Nach RNZ-Informationen ist die Nachfolge von Kasa Szmal geklärt: Goran Stojanovic (VfL Gummersbach) wird ihn im Sommer 2011 beerben. Storm wollte das nicht bestätigen: „Wir melden uns erst, wenn eine endgültige Entscheidung für die Nachfolge von Kasa gefallen ist.“ Doch das ist ohnehin Zukunftsmusik.

    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/1526

    @ N.M.

    Vielleicht stammt das mit Zeitz aus der selben Quelle wie das mit Glandorf und Flensburg. Das stand dort auch zuerst. Rund zwei Wochen vor der offiziellen Bestätigung.

    Andererseits kann ich mir ohnehin nicht vorstellen, dass Zeitz Kiel verlässt.