Beiträge von löwe

    Von einer Bekannten, die bei einer Zeitung im Einzugsgebiet der SGL und der Löwen arbeitet, habe ich heute erfahren, dass die SGL eine Pressemitteilung versendet hat, in der sie morgen zu einem Pressegespräch lädt. Darin steht, dass der neue Hauptsponsor vorgestellt wird und ein bekannter Neuzugang fürs Trainerteam...

    Die Spekulationen um Henning Fritz scheinen ja auch beendet zu sein. Es ist offenbar nicht gelungen ihn in einer anderen Funktion an den Klub zu binden. Wobei manch Offizieller das angeblich ohnehin nicht wollte. Er hätte ja zu mächtig werden können. Wie die Rhein-Neckar-Zeitung heute berichtet, wird er künftig als Torwarttrainer bei der SG Leutershausen mitarbeiten. Zudem soll die SGL, die mitten im Einzugsgebiet der Löwen liegt, einen neuen Großsponsor gefunden haben. Ich befürchte schlimmes -- wer weiß, wie lange die Löwen noch die Nummer eins in der Kurpfalz sind...

    aus der Rhein-Neckar Zeitung vom Montag

    Bald wie Wetzlar oder
    Großwallstadt?
    Uli Roth, der Macher der SG Leutershausen, im Redaktionsgespräch
    Heidelberg. Die SG Leutershausen ist zurück,
    ist wieder wer im deutschen Handball.
    Was vor ein paar Jahren mit dem
    Neustart in der Oberliga begann, wird ab
    dem 1. September in der Zweiten Liga
    fortgesetzt. Bei den „Roten Teufeln“ freut
    man sich auf die neue Herausforderung,
    was sich am Freitag zeigte, als Uli Roth,
    der SGL-Macher, und Pressechef Ralph
    Kühnl in der RNZ-Sportredaktion zu einem
    Interview-Termin vorbeischauten.


    > Uli Roth, zunächst zu etwas Unerfreulichem:
    In der vergangenen Woche
    machte eine Pressemitteilung die Runde,
    in der der Eindruck vermittelt wurde,
    dass die SGL ihre Zweitliga-Lizenz
    noch nicht sicher hätte.Eshandelte sich
    umeine Fehlinformation, oder?
    Richtig ist, dass die Handball-Bundesliga
    GmbH von uns eine Nachbesserung
    verlangt hat, und das auch zu Recht. Es
    geht konkret darum, dass der Stammverein
    der SG Leutershausen an unserer
    Handball-GmbH 51 Prozent der Anteile
    halten muss, damit wir eine Lizenz
    erhalten. Das wurde bei uns bei Gründung
    des Konstrukts falsch protokolliert.
    Die Korrektur dieses Fehlers geschiehtindiesenTagen.
    Dasistabernicht
    mehr als eine Formalie und hat auf unsere
    Arbeit keine Auswirkung. Ärgerlich
    war, dass die HBL eine Pressemitteilung
    herausgegeben hat, deren scharfer
    Ton hinter dem Lizenzvorbehalt für
    die SGL ein größeres Problem hätte vermuten
    lassen können, was unser UmfelddannauchtatsächlicheinenTaglang
    verunsichert hat. Wir konnten diese Verunsicherung
    durch viele Telefonate ausräumen,
    und schließlich hat auch die
    HBL eingeräumt, dass diese Pressemitteilung
    unglücklich war. Denn eigentlich
    ist es so: Was die Finanzierung und
    die Planung der kommenden Saison angeht,
    wurden wir von der Lizenzierungskomission
    sogar gelobt.


    > Mit welchem Ziel startet die SGL ins
    Unterhaus?
    Wir verfolgen einen Zwei-Jahresplan.
    Unserer Ansicht nach macht es nämlich
    keinen Sinn endlos vorauszuplanen.
    Wichtig war uns vor allem, dass die Trainerfrage
    früh geklärt war. Zudem haben
    wir uns auch dagegen entschieden, die
    Mannschaft komplett umzukrempeln.
    Denn wir haben Jungs im Team, die sich
    verdient gemacht haben. Für uns war immer
    klar, dass wir mit Spielern wie einemMarcWetzel,
    einem Jonas Gunst oder
    einem Simon Kuch, die uns aus der Oberliga
    in die Zweite Liga geführt haben,
    weiter zusammen arbeiten wollen. Wir
    haben einen Kader beisammen, der funktioniert.
    Und dem auch junge Spieler angehören,
    die noch am Anfang ihrer Karriere
    stehen und von denen man noch einiges
    erwarten kann. Der Altersdurchschnitt
    beträgt 22,5 Jahre. Das ist der
    jüngste in der Zweiten Liga. Echte Profis
    sucht man bei uns nach wie vor vergeblich.
    Die Gegner werden nun aber etliche
    davon haben. Folglich geht es im
    ersten Jahr für uns eigentlich nur darum,
    die Klasse zu halten.


    > Wie optimistisch sind Sie diesbezüglich?
    Wie gesagt: Unsere Mannschaft ist noch
    sehr jung und muss deshalb noch viel lernen.
    Da gehört es sicher auch mal dazu,
    sich aus der einen oder anderen Krise
    wieder herauszuspielen. Dennoch soll
    kein falscher Eindruck entstehen: Ich bin
    zuversichtlich, dass wir die Liga halten
    können. Auch dank unseres Trainers Holger
    Löhr, der in Wahrheit der Vater des
    Erfolges in dieser Truppe ist. Er hat in
    den vergangenen Jahren einen phantastischen
    Job gemacht und sich bereits an
    seiner ersten Station als Trainer einen Ruf
    erarbeitet, der in ganz Handball-
    Deutschland klingt.


    > Und wenn sich in ein paar Monaten
    doch herausstellen sollte, dass es mit
    diesem Kader nicht reicht?
    Dann wird sich an unserer Besetzung
    dennoch nichts ändern. Wir haben einen
    großen Kader, können auf 19 Spieler bauen
    und mit denen ziehen wir das durch.
    Wichtig ist uns einfach auch, dass die Zuschauer,
    die in den vergangenen Jahren
    oft Einbahnstraßen-Handball bei uns zu
    sehen bekommen haben, nach Heimspielen
    zufrieden nach Hause fahren. Sie
    sollen guten Handball mit einen gehörigen
    Portion Dramatik geboten bekommen.
    Dann kann man ruhig auch mal verlieren.
    Und so wie es bis heute aussieht,
    sieht das Publikum das genau so. Unser
    Dauerkartenverkauf ist sehr gut angelaufen.
    Schon zu diesem frühen Zeitpunkt
    vor der neuen Saison finden sich
    unterdenDauerkarteninhabernandie 50,
    60 Namen, die wir bisher nicht kannten.
    Der Kreis der Fans wächst also mit der
    sportlichen Attraktivität, und das ist für
    uns ein sehr positives Signal.


    > Wie hat sich der Etat verändert?
    In der letzten Saison lag er bei 600.000
    Euro, nun bei 800.000. Die Spielbetriebskosten
    erhöhen sich in der Zweiten
    Liga um rund 25 Prozent. In der Oberliga
    haben wir vor ein paar Jahren mit einem
    Etat von 100.000 Euro begonnen. Da
    sieht man auch mal, welche Energieleistung
    das Management aufbringen
    musste, um dort hin zu kommen, wo wir
    jetzt sind. Man könnte sagen, dass wir die
    TSG Hoffenheim ohne Mäzen sind.


    > Dennoch soll die Zweite Liga nur eine
    Art Durchgangsstation sein, oder?
    Wir haben Spieler im Kader, die in zwei
    Jahren eigentlich einfach in der Ersten
    Liga spielen müssen. Und natürlich haben
    wir als Verein auch diese Vision. Eine
    Rolle wie Balingen, Wetzlar oder vielleicht
    Großwallstadt trauen auch wir uns
    zu. Es muss eben alles finanzierbar sein.
    Wir haben keinen Mäzen, der mal kurz
    einspringen kann, um etwaige Fehlbeträge
    wieder auszugleichen. Dafür sind
    wir aber auch unabhängig.


    > Leutershausen wird also bald wieder in
    der Bundesliga spielen...
    Daswünschenwiruns. Andererseits: Falls
    wir erkennen sollten, dass der Zuspruch
    in Sachen Zuschauerresonanz und Sponsoren
    nicht kommt, würden wir alles noch
    einmal überdenken. Dann würden wir eine
    Pressekonferenz einberufen, wo wir
    alles darlegen und uns wieder sauber zurückziehen.
    Denn eines ist Fakt: Um sich
    in der Ersten Liga langfristig etablieren
    zu können, braucht man einen Etat von
    2,5 bis 3 Millionen Euro. Ansonsten ist
    man eine Fahrstuhl-Mannschaft wie beispielsweise
    Hüttenberg oder Friesenheim.
    Und das wollen wir nicht.


    > Die Rhein-Neckar Löwen sind die
    Nummer eins in der Region. Wie ist das
    Verhältnis zum großen Nachbarn?
    Vorweg: Die Löwen und die SGL sind
    weiter voneinander entfernt als Peking
    und Heidelberg. Und zwar in sämtlichen
    Bereichen: Etat, Halle, Marketingauftritt.
    Die Löwen sind ein professionell geführtes
    Unternehmen, das künstlich
    platziert wurde und deshalb immer wieder
    mit dem Image des Retortenklubs
    konfrontiert wird. Bei uns läuft hingegen
    alles auf ehrenamtlicher Basis. Wobei
    sich das auch bei uns ändern wird:
    Auch wir brauchen bald einen Geschäftsführer,
    bei dem alle Dinge zusammenlaufen.
    Zurück zur Frage: Das
    Verhältnis zwischen uns würde ich als gut
    bezeichnen. Klar ist aber auch: Je höher
    wir spielen, desto schwieriger wird die
    Zusammenarbeit.


    > Apropos Geschäftsführer, Ihr Bruder
    Michael sagte kürzlich in einem RNZ-Interview,
    dass er gerne wieder in die
    Gegend zurückkommen würde, und
    nicht ewig als Trainer weiter arbeiten
    will. Wäre das nicht ein geeigneter
    Mann?
    Der ist zu teuer (lacht). Nein, mal im Ernst,
    Michael hat in Melsungen einen Super-
    Job und fühlt sich sehr wohl. Er will dort
    gar nicht weg, hat Vertrag bis 2015. Warten
    wir doch mal ab, was 2015 ist. Sollte
    es dann bei uns noch so laufen, muss man
    sehen. Dann könnte ich mich ja sogar etwas
    zurückziehen (lacht). Das ist aber
    Zukunftsmusik und wir brauchen schon
    nach dieser Saison einen Geschäftsführer.
    Es muss einer sein, der zu uns passt,
    der möglicherweise auch noch ganz neu
    in dem Geschäft ist. So einen Mann könnte
    man sich dann ja nach und nach aufbauen.


    > Letzte Frage: Leutershausen beschäftigt
    aktuell nur deutsche Handballer,
    die meisten davon sind auch noch sehr
    jung. Wird diese Philosophie auch weiterhin
    durchgezogen?
    Daran wird sich nichts ändern. So lange
    wir am Ruder sind, bleibt das so. Versprochen!
    Uns wurden in den letzten Monaten
    rund 100 Handballer angeboten.
    Klar reizt das manchmal auch, aber wir
    bleiben uns treu. Wichtig ist uns jedoch
    in erster Linie, dass die Spieler jung sind,
    dass sie einen deutschen Pass haben, muss
    hingegen nicht zwangsläufig so sein. Es
    könnte also auch passieren, dass bald mal
    ein junger Skandinavier bei uns rein
    fliegt.

    aus der Rhein-Neckar Zeitung von heute

    ....Wurde in der Domstadt vielleicht etwa auch nach neuen Spielern
    Ausschau gehalten? „Nein, nein“, versichert der Löwen-Trainer. Das macht
    man lieber daheim im Kronauer Trainingszentrum, hinter verschlossenen
    Türen. So wie kürzlich, als Jan Molsen für die linke Außenbahn, als
    Ersatzmann für Kapitän Uwe Gensheimer, vorspielte. Abstreiten wollte
    Gudmundsson das nicht, doch er relativiert: „Eine Entscheidung ist hier
    noch nicht gefallen. Wir erwarten unter der Woche noch ein paar andere
    Spieler für die linke Seite.“

    Zwei, für die man sich längst entschieden hat, sind die
    Zwillingsbrüder Gedeon (San Antonio) und Isaias Guardiola (Atletico
    Madrid). Beide sollen innerhalb der nächsten zwei, drei Wochen
    vorgestellt werden. Die Wohnungssuche läuft nach RNZ-Infos bereits auf
    Hochtouren. Fit ist Isaias aktuell übrigens nicht: Der Halbrechte
    verpasste das Final Four wegen eines Leistenbruchs, konnte nur auf der
    Tribüne Platz nehmen.

    Löwen-Rechtsaußen Patrick Groetzki weiß,wiesich das anfühlt. Auch er
    kann seit Wochen nur zuschauen. In der neuen Saison will er wieder voll
    angreifen. Und überlässt nichts dem Zufall: Ab dem 15. Juni wird er drei
    Wochen in den USA an seinem Comeback feilen. Gemeinsam mit Christian
    Dissinger (Kadetten Schaffhausen) und Mario Vuglac (HBW
    Balingen-Weilstetten) quält er sich bei Fitness-Guru Mark Verstegen in
    Phoenix.


    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/2991

    Ist zwar ein wenig off topic, zeigt aber ganz gut, dass Gudmundssons Deutschkenntnisse nicht perfekt sind. Ich habe mich eben nochmals mit meinem Chef darüber unterhalten. Der dann sofort lachte und auf ein Gespräch Ende letzten Jahres kam, das wir beide mit Gudmundsson während eines Sponsorentermins hatten.
    Es ging um Patrick Groetzki, der sich kurz zuvor am Knie verletzt hatte. Wir fragten Gudmundsson, ob dieser Ausfall zu verkraften sei. Da hat er kurz geschmunzelt und folgendes gesagt:
    "Es ist bitter für uns, aber mit Ivan Cupic haben wir noch einen zweiten Topmann auf dieser Position. Ivan gehört zu den gefährlichsten Trickdieben auf dieser Position überhaupt." Als wir dann lachten, kam er ins grübeln: "Halt, Trickdieb ist glaube ich das falsche Wort, Gauner trifft es eher." Wir haben ihn dann gefragt, ob er vielleicht Schlitzohr meint, worauf er dann antwortete: "Ja, genau natürlich."
    Was ich damit sagen will ist: Als Journalist könnte man sich das Lachen auch verkneifen und das dann eben auch einfach so schreiben. Da hat man schnell eine Super-Story...

    SGG

    das stimmt, das mit den freien Tagen stand in allen regionalen Zeitungen. Allerdings ist keine andere Zeitung dann darauf eingegangen, dass mehrere Löwen-Spieler beim F4 gesehen wurden. Und wenn man schon darauf eingeht, wäre es aus meiner Sicht nur fair, wenn man den Trainer dazu auch nochmals befragen würde. Bzw. ihm die Chance gibt, sich zu rechtfertigen.
    Vielleicht hat er sich einfach auch nur falsch ausgedrückt? Seine Deutschkenntnisse sind nämlich definitiv nicht die besten. Ich hatte mit ihm bereits zu tun, bei mehreren Sponsorenterminen. Er spricht gut, bringt aber einige Wörter durcheinander. Von einem Journalisten erwarte ich, dass er so etwas weiß und dementsprechend handelt. Oder er will ihn bewusst in die Pfanne hauen...

    aus der Rhein-Neckar Zeitung von heute

    Mannheim. Bei den Rhein-Neckar Löwen ist derzeit reichlich Unruhe im Umfeld. Die kürzliche Niederlage gegen Gummersbach, bei der die Gelben deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben, ist der Auslöser. Auch Trainer Gudmundur Gudmundsson ist in die Kritik geraten.

    Gudmundur Gudmundsson, einige Fans sehen in Ihnen den Sündenbock und wünschen sich einen neuen Trainer...

    Ich habe das mitbekommen. Und nach so einem Spiel ist das eben so. Mich schmerzt das natürlich. Andererseits darf man auch nicht alles schlecht reden. Denn eigentlich haben wir seit Mitte Dezember, seit unserer Niederlage in Flensburg, wirklich gute Leistungen gezeigt. Wir haben ab diesem Zeitpunkt 16 von 21 Spielen gewonnen und nur gegen Kiel, Hamburg und im EHF-Cup in Göppingen verloren.

    Kann es sein, dass nicht mehr jeder Spieler mit vollem Herzen für die Löwen am Ball ist?

    Das würde ich so nicht sagen. Die Mannschaft hält zusammen. Auch, wenn es natürlich nicht immer leicht ist. Gerade für Spieler, die gehen sollen beziehungsweise müssen. Das betrifft bei uns immerhin sieben Handballer. Da ist es manchmal schwer, immer 100 Prozent zu geben. Und mitunter können 95 schon zu wenig sein. Aber da kommt vieles zusammen.

    Vieles? Was denn genau?

    Zum Beispiel, dass die Erwartungen an uns immer unglaublich hoch sind. Siege sind irgendwie immer Pflicht. Egal wo, und egal gegen wen. Das hängt noch mit den Aussagen von früher zusammen, als die Löwen noch höhere Ziele hatten. Diese Aussagen machen sich selbst unsere Gegner zunutze. In jeder Begegnung werden wir zum Favoriten gemacht. Dadurch lastet ständig negativer Druck auf dem Team. Wir wollen fortan nur noch auf dem Spielfeld zeigen, was wir können. Auf uns wartet nämlich eine interessante Zukunft. Mit vielen talentierten und starken Spielern. Die aber auch Ruhe brauchen, um sich entwickeln zu können.

    Sonderlich viel Vorfreude ist bei Ihnen aber nicht herauszuhören...

    Ich freue mich auf die neue Saison, aber es gibt auch Dinge, die mich stören. Unter anderem auch, was ich in den letzten Tagen teilweise lesen musste. Da werden Dinge behauptet, die einfach nicht richtig sind. In einer anderen Zeitung stand beispielsweise, dass am Wochenende einige Löwen-Spieler beim Final-Four-Turnier in Hamburg gesehen worden wären, obwohl sie eigentlich in Kronau hätten trainieren müssen, weil ich ihnen die freien Tage gestrichen hätte. Das ist aber falsch: Ich habe der Mannschaft lediglich den freien Montag gestrichen, samstags stand hingegen nur das individuelle Auslaufen auf dem Programm und der Sonntag war ohnehin frei.

    http://www.rnz.de//HPS_RheinNeck…wehrt_sich_.php

    Laut der Rhein-Neckar Zeitung von heute, haben die Löwen einen Nachfolger für Jesper Nielsen als Aufsichtsrats-Vorsitzenden gefunden.

    ...Übrigens: Die Löwen werden am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz ihren neuen Aufsichtsrats-Chef vorstellen. Nach Informationen der RNZ soll es sich dabei um Bernhard Slavetinsky, den Vorstandsvorsitzenden der PSD Bank Karlsruhe, handeln. Passen würde es: Die PSD Bank fungiert bereits seit einigen Jahren als verlässlicher Partner der Löwen....

    http://www.rnz.de//HPS_RheinNeck…ningsspiel_.php

    hier der Text zu den Zwillingen

    ...So viel zur Gegenwart, auch die Zukunft ist interessant. Nach Informationen dieser Zeitung ist nämlich das passiert, was die RNZ bereits vor ein paar Wochen andeutete: Die Löwen waren in der Liga ASOBAL auf Shoppingtour. Und das lohnte sich: Ein Kreisläufer und ein Halbrechter sollen sich für das badische Handball-Flaggschiff entschieden haben. Storm will sich dazu nicht äußern: „Kein Kommentar.“

    Aus gut unterrichteten Quellen ist jedoch zu vernehmen, dass es sich um zwei Handballer handelt, die zum erlauchten Kreis der spanischen Nationalmannschaft zählen. Gemeint sind die Zwillingsbrüder Gedeon und Isaias Guardiola. Gedeon rackert am Kreis und spielt derzeit noch in San Antonio, Isaias fühlt sich im rechten Rückraum am wohlsten und verdient bei Atletico Madrid sein Geld. Beide sind 27 Jahre alt, zwei Meter groß und echte Brocken....

    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/2870

    Aus der heutigen Rhein-Neckar Zeitung

    Schwer für einen Familienvater
    Löwe Börge Lund und seine Pläne

    Heidelberg. Börge Lund, 33, spielt seit 2010 bei den

    Rhein-Neckar Löwen. Sein Vertrag läuft noch bis 2013, doch die Badener würden
    sich gerne bereits in diesem Sommer vom Norweger trennen.


    Börge Lund, es heißt, dass die Löwen den Vertrag mit Ihnen vorzeitig auf- lösen
    wollen. Stimmt das?

    Ja, unser Trainer Gudmundur Gudmundsson hat mir das nach dem
    Spiel in Kiel gesagt. Er meinte, dass er mit zwei anderen Spielern auf der Mitte
    plant. Natürlich ist es nicht schön, so etwas zu hören. Und nicht leicht: Ich
    habe Verantwortung für meine Familie.


    Und wie geht es weiter?

    Seit ich weiß, dass sie mich nicht mehr wollen, habe ich meinen
    Berater eingeschaltet. Er sucht andere Möglichkeiten. Wobei vieles passen muss,
    wenn ich wechsele: in finanzieller, familiärer und sportlicher Hinsicht.
    Außerdem ist die Saison bald vorbei, da ist es hart einen neuen Verein zu
    finden. Erschwerend kommt hinzu, dass unser Sohn im Sommer in die Schule kommt.
    Wir haben ihn hier bereits angemeldet.


    Zuletzt hieß es, Sie wären verletzt. Aber keiner der Verantwortlichen konnte genaue Angaben machen.
    Teilweise kam das Gerücht auf, Sie wären gar nicht verletzt, wollten nur nicht
    spielen...

    Stimmt, dieses Gerücht gab es. Es ist aber falsch. Ich schleppe
    seit Ende November eine Überbelastung mit. Es handelt sich dabei um eine
    Sehnenansatzveränderung in der Leistengegend. Das ist sehr schmerzhaft und
    bricht immer wieder auf. Am Montag habe ich beispielsweise eine falsche
    Bewegung im Training gemacht, was dazu geführt hat, dass ich dienstags und
    mittwochs nicht trainieren konnte. Selbst das Schlafen fällt dann schwer, weil
    jede noch so kleine Bewegung schmerzt. Und wenn man dann noch bei Heimspielen
    durch die Halle läuft, und die Fans denken, man würde nur simulieren, dann tut
    das richtig weh. Glücklich ist ein Spieler nur, wenn er spielt und eben nicht,
    wenn er zuschauen muss.


    Warum lassen Sie sich nicht einfach operieren? Danach könnten Sie wieder voll angreifen.

    Ja, das könnte ich. Aber ich mache das nicht. Denn es würde wohl acht bis zwölf Wochen
    dauern, bis ich wieder spielen kann. Für mich ist es wichtiger, dass ich der
    Mannschaft helfen kann. Außerdem ist es keine Verletzung, die meine ganze
    Karriere gefährdet.

    @ MoRe99

    Ich sehe das ähnlich. Aber gerade das mit dem langfristig ist eben so eine Sache. Ich befürchte, dass ein Du Rietz und ein Landin eben nicht sonderlich lange bleiben werden. Und was dann auf die folgen würde kann man sich ja leicht ausmalen. Denn ein Landin und ein Du Rietz hätten bei der derzeitigen Situation wohl kaum unterschrieben. Ich hoffe mal, dass ich mich irre. :)

    Aus der heutigen Rhein-Neckar Zeitung

    Das große Löwen-Puzzle


    Heidelberg. Zu beneiden ist Thorsten Storm nicht. Der Manager der
    Rhein-Neckar Löwen kämpft derzeit im Hintergrund an vielen Fronten,
    muss Dinge regeln, die teilweise kaum zu regeln sind. Schuld ist das
    Geld, das bei den Badenern mittlerweile nicht mehr so locker sitzt.
    Storm selbst umschreibt es so: „Aufgrund der wirtschaftlichen
    Rahmenbedingungen müssen einige Dinge geändert werden. Das kostet viel
    Kraft. Die Vergangenheit muss bewältigt und zeitgleich die Gegenwart und
    die Zukunft gestaltet werden.“

    Oder anders ausgedrückt: Das Gesicht der Mannschaft wird sich wohl
    noch stärker ändern, als bisher angenommen. Weitere Topverdiener müssen
    weichen, billigere Talente nachrücken. Die RNZ greift einige Baustellen
    auf.

    > Goran Stojanovic: Nach RNZ-Informationen ist eine Trennung vom
    Torhüter nach der Saison angedacht. Storm kämpferisch: „Nein, wir wollen
    Goran in jedem Fall halten. Er ist ein Punktegarant und Klassetyp. Wir
    sind alle sehr zufrieden mit ihm.“

    > Börge Lund: Beim Abwehrmann sieht die Sache anders aus. Mit ihm
    wird nicht mehr geplant. Und das ist längst auch kein Geheimnis mehr:
    „Unser Trainer Gudmundur Gudmundsson hat Börge mitgeteilt, dass er im
    nächsten Jahr mit Zarko Sesum und Andy Schmid in der Mitte spielen
    will.“ Das Problem aus Löwen-Sicht: Lunds Vertrag läuft noch bis 2013.
    Nur mit seiner Zustimmung ist eine Trennung möglich. Storm dazu: „Es ist
    alles gesagt. Börge kennt die Situation und wir wollen eine faire
    Lösung für alle Beteiligten. Es gab auch Anfragen anderer Vereine,
    bislang jedoch kein konkretes Ergebnis.“

    > Ivan Cupic: Nach RNZInfos deutet alles darauf hin, dass er den
    Klub im Sommer verlässt. Nach aktuellem Stand wird der Rechtsaußen ins
    Ausland wechseln. Vive Kielce scheint interessiert zu sein. Zuletzt
    wurde nur noch über die Höhe der Abfindung verhandelt. Ein Nachwuchsmann
    aus der unmittelbaren Nachbarschaft könnte die Lücke schließen...

    > Linksaußen: Für die Position hinter Uwe Gensheimer wird ab dem
    Sommer offenbar eine interne Lösung angestrebt. Denni Djozic, 21, der in
    dieser Saison für die Löwen-Reserve in der BW-Oberliga auf Torejagd
    geht, soll sehr gute Karten haben. Ein junger Mann, der sein Handwerk
    versteht und ins Konzept der „Jungen Wilden“ passt.

    > Kreis und rechter Rückraum: Auch hier hat Storm längst seine
    Fühler ausgestreckt, versucht günstig aber gut einzukaufen. Gerade der
    spanische Markt soll verstärkt sondiert werden. Denn in der Liga ASOBAL,
    in der viele Handball-Vereine über finanzielle Probleme klagen, ist das
    eine oder andere Schnäppchen zu haben. Auch für die Rhein-Neckar Löwen?
    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/2765

    aus der heutigen Rhein-Neckar Zeitung.

    Ist irgendwie schwer vorstellbar. Andererseits passt es zu Storms Aussagen, der zuletzt immer wieder betont hat, dass künfitg nur noch ein Star pro Position zur Verfügung stehen wird und das dahinter ein Nachwuchsmann bereit stehen soll.

    Löwen bald ohne Stojanovic?
    Dass es bei den Rhein-Neckar Löwen finanziell nicht mehr ganz so rosig aussieht, ist bekannt. Und auch, dass wohl noch der eine oder andere Top- verdiener „geopfert“ werden muss, um den strikten Sparkurs einhalten zu können. Keine leichte Aufgabe für Thorsten Storm, den Manager der Lö- wen. Einer, der offenbar vor dem Ab- schied steht, ist nach RNZ-Informa- tionen Torhüter Goran Stojanovic. Der Plan ist demnach, dass Neuzugang Niklas Landin einen Nachwuchs- mann zur Seite gestellt bekommt. Und was wird aus Stojanovic? Der wird mit Frisch Auf Göppingen in Verbindung gebracht, weil deren Neuzugang Dar- ko Stanic (RK Skopje), der als extrem schwierig gilt, mittlerweile nicht mehr in die Bundesliga wechseln will. Erste Gespräche mit Stojanovic sollen be- reits geführt worden sein.

    aus der Rhein-Neckar Zeitung von heute
    ...Apropos Lund, es hätte übrigens nicht viel gefehlt, und er wäre nach
    der EM überhaupt nicht mehr zurück ins Löwen-Gehege gekommen. Der
    Norweger, der bei den Löwen noch bis 2013 unter Vertrag steht, war bei
    mehreren Klubs im Gespräch. Unter anderem auch bei der MT Melsungen.
    Dies war am letzten Samstag bereits im Raum Melsungen in der Zeitung
    Extra-Tip zu lesen. Allerdings auch, dass es sich zerschlagen hätte.
    Doch das ist nur die halbe Wahrheit. „Wir wollten ihn schon für die
    Rückrunde verpflichten“, erklärt Melsungens Trainer Michael Roth: „Die
    Vereine waren sich eigentlich auch einig, aber Börge wollte nicht.“ Noch
    nicht?! Roth: „Wir versuchen jedoch eine Lösung für die neue Saison zu
    finden.“

    Findet man eine, würden sich Lund und Neuzugang Ekdahl du Rietz nicht
    mehr im Kronauer Trainingszentrum über den Weg laufen. Das schwedische
    Rückraum-Juwel verstärkt im Sommer bekanntlich das Rudel. Allerdings
    (vorerst) nur für eine Saison – wie es Löwen- Manager Thorsten Storm zu
    Wochenbeginn sagte. „Nur für eine Saison?“, wunderte sich Gudmi gestern
    im RNZ-Gespräch, „ich dachte es wäre für länger...“ ...

    http://www.rhein-neckar-loewen.de/saison/loewen-…fig/detail/2678

    aus der Rhein-Neckar Zeitung von heute:

    ...Gudmi erwartet dort viel. Fordert Konzentration, Einsatz, Wille, Kampf,
    Leidenschaft. Das komplette Paket eben. Die Frage ist nur, von wem kann
    er das fordern? Denn der Löwen-Express, der sich auf den Weg ins
    Schwabenland macht, gleicht eher einem Krankenwagen: In der Vorwoche
    musste Gudmundsson auf vier Stammkräfte verzichten. Zarko Sesum
    (Augenverletzung), Patrick Groetzki, Krzysztof Lijewski (beide klagen
    über Knieprobleme) und Börge Lund (Schmerzen in der Leistengegend)
    fehlten im Kronauer Trainingszentrum - die RNZ berichtete bereits. ....

    Das Interview stand heute in der Rhein-Neckar Zeitung. Es ist die letzte Frage.

    ....Nach RNZ-Informationen soll Talant Duschebajew, der Trainer von Atletico Madrid, der wohl bald beim HSV Hamburg anheuern wird, ein großer Dissinger-Fan sein...

    Was ich sagen kann ist, dass mir zwei spanische Topclubs ihr Interesse signalisiert haben. Mit Talant habe ich auch gesprochen. Er ist ein Spitzentrainer...

    http://www.rnz.de/HPS_Sport_Regi…eizenquot_.html