Beiträge von löwe

    Für die Löwen ist der knappe Sieg im Nachhinein aber dennoch ärgerlich. Der HSV hat ja nur Unentschieden gespielt! Hätte man Dormagen deutlicher besiegt, was bei konsequenterer Spielweise definitiv drin gewesen wäre, hätte man zum nun punktgleichen HSV auch in Sachen Tordifferenz (Hamburg ist um acht Tore besser) aufschließen können. Klar wäre der zweite Platz im Endeffekt nur ein Schönheitspreis. Aber sicherlich erstrebenswert. Das hat Wolfgang Schwenke im Vorfeld der Begegnung ja auch betont. Wobei man ihm keinen Vorwurf machen kann: Er wollte eben allen Spielern nochmals die Gelegenheit geben, sich zu präsentieren. Aber ärgerlich ist es trotzdem. Denn acht Tore in Magdebug gut zu machen ist wohl kaum drin.

    Zu Sigurdsson, der sagt, dass bei den Löwen seit Wochen die Luft raus wäre, fällt mir echt gar nix mehr ein. Gerade in solchen Spielen sollte man für sich werben, mit einem Schützenfest und attraktivem Handball. Denn die Löwen und die SAP Arena - das ist nach wie vor kein Selbstläufer. Das Zuschauerinteresse war in dieser Saison eher dürftig.

    aus der Samstagsausgabe der Rhein-Neckar-Zeitung

    Das Thema Mariusz Jurasik ist für die Rhein-Neckar Löwen erledigt. Manager Thorsten Storm betont vor dem heutigen letzten Heimspiel gegen Dormagen (15 Uhr, SAP Arena): „Unser Angebot war wirklich gut. Wir werden nicht nochmals nachlegen.“ Hätte man damals doch nur die Option gezogen, die es nachweislich gegeben hat – man hätte sich einiges ersparen können...

    Trotzdem wird es in der kommenden Saison wohl kaum bei „nur“ zwei Halbrechten (Alvanos, Stefansson) im Kader bleiben: Nach Informationen der RNZ haben die Badener Michael Müller vom TV Großwallstadt (Vertrag ab 2010) nämlich schon vor Monaten versprochen, ihn bereits in diesem Sommer „frei zu kaufen“. Aufgrund der Wende im Fall Jurasik, den man plötzlich doch wieder zurück haben wollte, soll der Müller-Deal dann aber zwischenzeitlich auf Eis gelegt worden sein. Verständlich wär's: Schließlich wären vier Halbrechte eindeutig zu viel gewesen. Seit Donnerstag, dem Tag, an dem Kielce verkündete, dass sie Jurasik nicht zu den Löwen lassen werden, ist der Weg für die Müller-Rauskaufaktion frei. Kritische Stimmen behaupten nun, dass Storm somit endlich das realisieren kann, was er immer wollte: Müller vorzeitig holen und Jurasik in Polen lassen.

    Der Manager selbst beteuert hingegen, dass es kein Versprechen an Müller gibt, sagt aber: „Das Michael schon gerne in der kommenden Saison bei uns spielen würde, ist kein Geheimnis. Es wäre auch von Vorteil für ihn. Denn von einem wie Stefansson kann er viel lernen.“

    Stimmt. Und der Nationalspieler weiß das nur zu gut, ist heiß auf die badische Manege. Der 24-Jährige soll angeblich erklärt haben, dass er bei einem vorzeitigen Wechsel zu den Löwen in seiner Premierensaison auf Teile seines Gehalts verzichten würde, um seinem neuen Arbeitgeber so bei der Ablösesumme entgegen zu kommen. Solche Spieler wünscht man sich. Spieler, die nicht nur aufs Geld schauen.

    Im RNZ-Gespräch machte Müller ebenfalls einen positiven, überaus sympathischen Eindruck. Bescheiden tritt er auf, der Begehrte. Auch seine Vorfreude auf die Löwen ist nicht zu überhören. Doch in die Karten lässt sich Müller nicht schauen: „Momentan gehe ich noch davon aus, dass ich eine weitere Saison in Großwallstadt spiele.“ Aber sein Noch-Arbeitgeber würde sicher nicht zum großen Spielverderber werden. Im Gegenteil: „Mit Steffen Weinhold haben wir bereits einen Ersatz verpflichtet. Wir sind nach allen Seiten hin offen“, meinte Großwallstadts Vorstandsvorsitzender Georg Ballmann gegenüber dieser Zeitung.

    Wie auch immer. Falls der vorzeitige „Müller-Coup“ demnächst gelingen sollte, wäre er alles andere als ein überraschendes Sommermärchen.

    Zu Jurasik aus der Rhein-Neckar-Zeitung


    ...Fünf Trennungen, die bereits seit Längerem bekannt sind. Seit gestern gesellt sich nun allerdings noch ein weiterer Spieler hinzu: Mariusz Jurasik, der Publikumsliebling. „Wir haben für uns beschlossen, dass er ab der kommenden Saison wie geplant für uns spielen wird. Das Angebot der Löwen war uns nicht gut genug“, sagte Kielces Präsident Bertus Servaas gestern auf RNZ-Nachfrage. Doch das letzte Wort bezüglich Jurasiks Zukunft ist möglicherweise nach wie vor noch nicht gesprochen. Auf die Frage nach einem Hintertürchen erwiderte Servaas: „Wissen Sie, im Geschäftsleben ist vieles möglich. Es kommt immer darauf an, was auch andere Vereine bieten.“ Löwen-Manager Thorsten Storm bedauert die Entwicklung: „Schade, wir hätten Mariusz gerne noch ein Jahr bei uns gehabt.“

    Wenn das mit Jurasik nicht klappt, was Theo mit Sicherheit nicht völlig unrecht wäre, wird Müller kommen.
    Denn eigentlich sollte er doch wohl so oder so kommen. Angeblich -- das hört man zumindest - soll es ja ein Versprechen der Löwen an Müller geben, die ihm zu gesichert haben, ihn schon im Sommer aus Großwallstadt zu holen. Vier Linkshänder wären dann aber doch ein wenig zu viel.

    Das mit Jurasik wird aber wohl eh nicht klappen:

    Aus der heutigen RNZ:

    ...Was wird aus Mariusz Jurasik? Eigentlich sollte hinter diese Personalfrage gestern endgültig ein Haken gemacht werden. Doch es kam anders. Denn der Ausgang der polnischen Meisterschaft, die die Zukunft des Vize-Weltmeisters von 2007 stark beeinflusst, hat sich zum Krimi entwickelt: Kielce hat zurückgeschlagen, setzte sich bei Wisla Plock durch und konnte somit zum 2:2 in den Play-offs ausgleichen.

    Am Mittwochabend steigt nun das definitiv letzte und entscheidende Duell in Kielce. Folglich werden die Macher des polnischen Spitzenklubs erst am Donnerstag über die Zukunft von Jurasik bestimmen: „Wenn wir die Meisterschaft holen, sind die Chancen sehr gering, dass wir Mariusz zu einem der anderen Interessenten lassen“, erklärt Kielces Präsident Bertus Servaas auf RNZ-Nachfrage: „Dann brauchen wir ihn nämlich für die Champions League.“ Wie auch immer. Ein möglicher Jurasik-Ersatz stünde offenbar dennoch bereit: „Ja da gibt es jemanden. Aber hier müssten wir uns sehr schnell entscheiden.“

    Bei den Löwen hoffte man gestern auf eine Ende im Tauziehen um Mariusz Jurasik. Manager Thorsten Storm versuchte Servaas mehrfach zu erreichen. Dass die Entscheidung im Tauziehen um den Linkshänder nun erneut vertagt wurde, ist nicht in seinem Sinn: „Wir wüssten schon gerne innerhalb dieser Woche bescheid“, erklärte Thorsten Storm, „aber Druck üben wir sicherlich keinen aus. Ich verstehe auch Kielce und seine Position.“

    Aus dem Forum der Baden-Lions bzw. der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung


    Bertus Servaas ist ein gefragter Mann. Das Handy des Präsidenten des polnischen Handball-Erstligisten KS Kielce steht nur selten still. Dieser Tage sind es verstärkt Anrufer aus Deutschland, die ihn ans Telefon locken. Anrufer, die nur ein Gesprächsthema kennen: Mariusz Jurasik. Kielces Neuzugang, der ab der kommenden Saison für drei Jahre in Polen angeheuert hat, ist begehrt. Die Rhein-Neckar Löwen wollen ihn zurück und auch der THW Kiel flirtet mit dem Linkshänder.
    Doch will ihn Kielce wirklich ziehen lassen? Vieles hängt vom Ausgang der polnischen Meisterschaft ab. Servaas sagt: „Falls wir uns für die Champions League qualifizieren, brauchen wir einen wie Mariusz.“ Ob Kielce sein Ticket für die Königsklasse löst, entscheidet sich in Kürze: Momentan duelliert man sich mit Wisla Plock in den Playoffs. Im Best-off-three-Modus steht es 1:1. „Nur der Sieger darf in der Champions League antreten“, schnauft Servaas tief durch und schmunzelt: „Wir und Wisla, das ist eine Art Krieg.“
    Verärgert ist Servaas über Gerüchte aus Deutschland, die besagen, dass Kielce im Fall Jurasik nur darauf aus sei, die Ablösesumme immer weiter in die Höhe zu schrauben: „Ich habe Löwen-Manager Thorsten Storm gesagt, dass wir uns Zeit lassen werden, um über sein Angebot zu entscheiden“, betont er, „und bislang haben wir uns zu der Angelegenheit auch noch nicht geäußert.“
    Eine zeitnahe Entscheidung wäre für alle Beteiligten von Vorteil. Storm: „Ich würde mir wünschen, dass sich Mariusz endlich einmal klar zu einer Seite bekennt.“ Servaas ist Jurasiks Meinung ebenfalls wichtig. Von Storm hat er hingegen nicht mehr den besten Eindruck: „Herr Storm sagt teilweise Dinge, die nachweislich falsch sind, schafft es aber nicht, diese Dinge so zu drehen, dass die Widersprüche nicht auffallen.“ Verhärtete Fronten – nennt man das. Wobei Storm die Gegenseite in gewisser Weise versteht: „Eigentlich kann ich ihnen nichts vorwerfen. Kielce versucht das Beste für sich herauszuholen, genau wie ich für die Löwen.“ Stimmt. Und eines darf in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden: Letztlich wollen die Löwen etwas von Kielce und nicht umgekehrt.
    Auch in Sachen Angebot brodelt die Gerüchteküche. Neben einem Geldbetrag soll eine zweite Variante existieren: Storm hätte Kielce angeblich Karol Bielecki und Grzegorz Tkaczyk im Tausch für Jurasik angeboten. „Das ist Quatsch“, erklärt der Manager, „klar ist aber, dass sich beide steigern müssen, um uns helfen zu können.“
    In der Wohnung von Jurasik türmen sich derweil die Umzugskartons. Seine Frau und die zwei Kinder zieht es Anfang Juni zurück nach Polen. Die Herzensdame des Rückraumspielers eröffnet dort einen Blumenladen. Der 33-Jährige kommt nach – wann auch immer. Vielleicht verschlägt es ihn vorher für ein Jahr nach Kiel. Schließlich ist der Branchenführer nach wie vor in der „Verlosung“: „Die Geschichte ist noch aktuell, hängt aber stark davon ab, ob Vid Kavticnik in Kiel bleibt oder nicht“, verrät Servaas. Nach Informationen der RNZ gibt es mittlerweile jedoch noch einen weiteren Kandidaten für die Kavticnik-Nachfolge an der Ostsee: Christian Sprenger vom SC Magdeburg. Es bleibt also spannend.

    Über Myrhol und Jurasik aus dem Forum der Baden-Lions bzw. aus der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung


    ...Sorgen bereitet den Gelbhemden derweil ein Spieler, der erst in der kommenden Saison zum Kader stoßen wird: Bjarte Myrhol, der neue Kreisläufer, der im Sommer im Doppelpack mit Trainer Ola Lindgren aus Nordhorn kommen wird. Der 26-Jährige musste sich in der vergangenen Woche an den Ellenbogen operieren lassen: „Da wurde ein Eingriff an den Gelenkkörpern vorgenommen“, berichtet Thorsten Storm, „auch im Rücken hat er Probleme.“ Wird er rechtzeitig wieder fit? „Das hoffen wir“, betont Storm, „Bjarte pausiert momentan und wird alles dafür tun, dass er bis zum Saisonstart spielen kann.“ Im Umfeld von Nordhorn werden hingegen Stimmen laut, die befürchten, dass Myrhol möglicherweise bleibende Schäden davon tragen könnte. Wie auch immer, falls die Genesung nicht wie gewünscht verläuft, rückt eben doch wieder Andrej Klimovets ins Rampenlicht. Storm sagt: „Da zahlt es sich wirklich aus, wenn du drei Kreisläufer hast.“
    Ob in der kommenden Spielzeit auch drei Halbrechte im Löwen-Gehege aktiv sein werden, dürfte sich binnen der nächsten Tage entscheiden. Alexis Alvanos und Olafur Stefansson stehen bereits fest. Die Zukunft von Mariusz Jurasik ist dagegen noch ungewiss. Die Rückholaktion des Polen, der in Kielce ab der kommenden Saison einen Drei-Jahres-Vertrag unterschrieben hat, entpuppt sich so langsam aber sicher nämlich endgültig als Hängepartie. „Am letzten Sonntag haben uns die Löwen erstmalig ein Angebot vorgelegt“, erklärt Kielces Präsident Bertus Servaas im RNZ-Gespräch, „momentan geht die Tendenz aber eindeutig dahin, dass wir ihn nicht zu den Löwen lassen. Das Angebot ist nicht gut genug.“
    Über kursierende Gerüchte, die besagen, dass Kielce 500.000 bis 800.000 Euro für ein einjähriges Leihgeschäft fordere, kann Servaas nur lachen: „Wir stehen mit beiden Beinen auf dem Boden. Von solchen Summen war nie die Rede.“ Mit Löwen-Manager Thorsten Storm telefonierte er mehrfach. „Ich hatte aber ehrlich gesagt nicht den Eindruck, dass er Jurasik wirklich zurück möchte“, sagt Servaas. Storm beteuert das Gegenteil: „Wir wollen Mariusz.“

    Fakt ist jedenfalls, dass es für Jurasik mittlerweile mehrere Interessenten gibt. Um wen es sich handelt, wollte sein künftiger Präsident nicht verraten. Auf den THW Kiel angesprochen, begann er herzhaft zu schmunzeln: „Davon habe ich auch schon gehört. Aber momentan liegt uns noch kein offizielles Angebot der Kieler vor, was sich aber noch ändern kann.“ Nach RNZ-Informationen buhlt Kiel seit Wochen – wenn auch inoffiziell – um Jurasik.
    Das letzte Wort haben laut Servaas aber ohnehin Jurasik und sein Manager Stefan Bögel: „Wir entscheiden nichts über ihre Köpfe hinweg.“

    Rhein-Neckar-Zeitung von heute. Sorry für mögliche Tippfehler

    Mariusz Jurasik (33) ist seit Wochen nicht zu stoppen. Er schießt für die Rhein-Neckar Löwen Tore wie am Fließband. Dem THW Kiel schenkte er binnen kürzester Zeit 25 Treffer in drei Spielen ein. Weltklasse! Doch auch abseits der „Platte“ sorgt er für Aufregung: Am Montag war der 33-Jährige in seiner polnschen Heimat das Gesprächsthema. Auslöser war ein Pressebericht, der auf der Titelseite des Internetportals http://www.sport1.pl veröffentlicht wurde. Mit den Löwen, die KS Kielce am Wochenende nun doch ein Rückkaufangebot vorgelegt haben (die RNZ berichtete), hatte der Artikel allerdings nichts zu tun. Er beschäftigte sich vielmehr mit einem anderen Jurasik-Interessenten. Gemeint ist der THW Kiel.
    Laut dem Bericht soll Kielce angeblich 800.000 Euro von Kiel für Jurasik fordern. Ein Wahnsinns-Betrag, der laut Stefan Bögel, dem Manager von Jurasik, jedoch völlig unrealistisch ist: „Ich will zum Thema Jurasik eigentlich keine Wasserstandsmeldungen mehr abgeben“, sagte er auf RNZ-Nachfrage, „aber 800.000 Euro sind natürlich völliger Nonsens.“ Wobei derartige Beträge im Handball nicht völlig abwegig sind, was das Beispiel Alen Muratovic belegt: Der Montenegriner wechselte im Sommer 2008 für rund 700.000 Euro von BM Valladolid zur SG Flensburg-Handewitt.
    Doch im Fall von Jurasik verhält sich das Ganze ein wenig anders. Kiel hat angeblich ein Ausleihgeschäft für ein Jahr im Auge. Der deutsche Meister dürfte demnach deutlich günstiger wegkommen. Fakt ist aber, dass zahlungskräftige Spitzenklubs wie die Löwen, die Kieler oder auch Ciudad Real meist tiefer in die Tasche greifen müssen als vermeintlich kleinere Vereine, wenn es darum geht, sich die Dienste eines Spielers zu sichern.
    Dass die Kieler am Top-Torjäger der Löwen Interesse haben, ist in Szenekreisen jedenfalls längst kein Geheimnis mehr. Und falls s Jurasik tatsächlich zum THW ziehen sollte, könnte man es ihm kam verübeln. Die Aussichten an der Ostsee sind verlockend: Der Linkshänder könnte den oder anderen Titel gewinnen. Wobei er das bereits hat: Jurasik sicherte sich – vor seinem Gastspiel bei den Badenern – die polnische Meisterschaft und den Pokalsieg. Erfolgserlebnisse, die er in der kommenden Runde mit Kielce sicher wiederholen könnte. Doch was sind die Triumphe in seinem Heimatland im Vergleich zur Champions-League-Krone oder zum Titelgewinn in der Bundesliga, der vermeintlich stärksten Liga der Welt?
    In Sachen Rückholaktion der Löwen gibt es hingegen kine Neuigkeiten. Kielce hält sich weiterhin bedeckt. Das Angebot von Löwen-Manager Thorsten Storm wird genaustns geprüft.

    Zitat


    zu Mirinda
    lachhaft! Selten so einen Schwachsinn gelesen.
    In den Spielen gegen Kiel hat er eine (geschätzte) Trefferquote von 40%. Dazu geschätzte 10 technische Fehler, die der THW direkt in Tore verwandelt hat.

    Ich würde ihn gerne in Kiel oder in Kielce sehen!

    In einem muss ich dir Recht geben: MJ hat in den beiden CL-Begegnungen gegen Kiel definitiiv nicht seinen besten Tag erwischt (Fehlpässe, Fehlwürfe...) Insbesondere im Hinspiel hat er definitiv nicht überzeugen können.
    Andererseits, wie wären denn die Spiele ausgegangen, wenn MJ die Tore nicht gemacht hätte?
    Hätte jemand anderes Verantwortung übernommen? Ich weiß ehrlich gesagt leider nicht wer. Bielecki ist doch ein super gutes Beispiel. Spätestens nach dem zweiten Fehlwurf hat der die Hosen doch gestrichen voll. Okay er war verletzt. Aber in MA war er längst wieder auf dem Weg der Besserung und hat sich mal locker die Note 6- verdient!!!
    Oder Sigurdsson - so viel ich auch von ihm halte - auf der Mitte war er in beiden Spielen völlig überfordert. Erst auf der Außenbahn hat er wieder beeindruckt. Den Löwen fehlen einfach echte TYpen. Kiel hat sie gleich mehrfach: Jicha, Karabatic, Lövgren, Klein, Ahlm. Jeder von denen hat das Zeug zum Leader. Bei den Löwen bleibt Jurasik - mit Abstrichen auch Sigurdsson. Doch MJ wird wohl gehen.

    Jurasik nach Kiel?

    Aus dem Forum der Baden-Lions bzw. der Rhein-Neckar-Zeitung von heute


    Aus der heutigen RNZ:

    Mannheim. Acht in Kiel, neun in Mannheim. An Mariusz Jurasik kann man das Scheitern der Rhein-Neckar Löwen im Halbfinale der Champions League nicht fest machen. Der Pole hat einfach die Lizenz zum Tore schießen. Seit Wochen, Monaten. Vor allem in den entscheidenden Situationen traut er sich etwas zu, übernimmt Verantwortung: Listig schraubt sich das Schlitzohr dann am gegnerischen Kreis hoch, verzögert, täuscht an und lässt letztlich seinen linken Arm „sprechen“. Auf den ist meist Verlass.

    Die Kieler Defensive kann ein Lied davon singen. Ein trauriges. Doch wer weiß, vielleicht wird es bald ein Gute-Laune-Song. Denn was als Gerücht begann, wird immer konkreter: Nach Informationen dieser Zeitung soll Mariusz Jurasik tatsächlich auf dem Wunschzettel des THW stehen. Die Spekulationen verdichten sich. Alfred Gislason, Trainer der „Zebras“, schmunzelte, als ihn die RNZ mit dem angeblichen Interesse am 32-Jährigen – diesen Montag wird er 33 – konfrontierte: „Eigentlich will ich dazu nichts sagen.“ Und das ist in Kiel nichts ungewöhnliches. Gislason, das Pokerface: „Wir halten Transfers immer geheim und verkünden sie erst, wenn es tatsächlich soweit ist.“

    Von Jurasik scheint Gislason viel zu halten: „Er ist ein guter Spieler, der sich in letzter Zeit richtig gut gemacht hat.“ Außerdem verfügt er über einen genetisch bedingten Vorteil, der in Kiel aktuell fast schon eine Rarität ist: Der 1,90-m-Mann ist Linkshänder. Gislason seufzt: „Davon haben wir zurzeit nur einen, der völlig gesund ist und das ist Christian Zeitz.“ Wobei der Branchenführer in Sachen Linkshänder ohnehin äußerst dünn besetzt ist: Neben „Zeitzi“ genügen nur Vid Kavticnik und Kim Andersson den hohen Ansprüchen an der Kieler Förde.

    Zudem befindet sich Kavticnik möglicherweise unmittelbar vor dem Absprung. Sein Schicksal wird eng mit dem von Nikola Karabatic verknüpft. Gislason sagt: „Da müssen wir abwarten wie sich das mit den beiden entwickelt.“ Oder anders ausgedrückt: Geht Karabatic, ist auch der Slowene kaum mehr zu halten. Das Duo ist unzertrennlich, auf und abseits der „Platte“.

    Jurasik würde aber so oder so ins Kieler Raster passen. Der Vize-Weltmeister von 2007 ist flexibel einsetzbar. Ob auf Rechtsaußen oder Halbrechts ist ihm schnuppe. Er kann's aus jedem Winkel.

    Das wissen auch die Löwen. Manager Thorsten Storm wurde am Donnerstag in der SAP Arena gemeinsam mit Stefan Bögel, dem Berater von Jurasik, gesichtet. Entscheidend weitergekommen ist das Rudel in seiner Rückholaktion allerdings nicht: „Es gab Gespräche zwischen Kielce und den Löwen“, berichtet Bögel, "innerhalb der nächsten Woche soll die Akte Jurasik nun aber endgültig geschlossen werden: „Alle Beteiligten streben bis zum Final Four eine Lösung an, wie auch immer die aussehen mag.“

    Vielleicht macht ja doch Kiel das Rennen. Stefan Bögel war am Donnerstag nämlich ein gefragter Mann. Vor dem Anwurf plauderte er mit Gislason. Minutenlang. Beide trafen sich hinter der Spielerbank. Um was es ging? Bögel ist ein Gentlemen, schweigt wie ein Grab. Auf die Frage, ob denn der THW Interesse an seinem Schützling haben könnte, ist ihm dann aber dennoch etwas zu entlocken: „Sicherlich ist Kiel Deutschlands Topadresse. Bei so einem Verein zu spielen, ist ein Traum für jeden Spieler.“

    Doch Kielce hat das letzte Wort. Und der Klub von Bogdan Wenta wird Jurasik – falls sie ihn überhaupt aus dem Vertrag lassen – wohl dorthin schicken, wo das meiste Geld fließt. Demnach brauchen sich die Löwen-Fans eigentlich keine Sorgen zu machen, dass ihr Liebling in Kürze für die Ostsee-Handballer seinen starken linken Hammer auspackt.. Denn wie formulierte es Storm kürzlich: „Wenn wir wollen, könnten wir den THW Kiel mit unseren wirtschaftlichen Mitteln im Budget aus dem Stand überholen.“

    Aus dem Forum der Baden-Lions bzw. Rhein-Neckar-Zeitung

    Heidelberg. Sticker mit seinem Konterfei, Sprechchöre, deren zentrales Thema sein Name ist. Die Fans der Rhein-Neckar Löwen tragen Mariusz Jurasik in ihrem Herzen, wollen nicht, dass er nach der Saison den Verein verlässt. Für sie ist er eine absolute Identifikationsfigur, ein treuer Begleiter, einer, der mit den Gelbhemden durch dick und dünn gegangen ist. Selbst als der Klub am Boden lag, abgestiegen war, stand er treu zu den „Kröstis“.

    Nun kämpft der Anhang um ihn. Doch mittlerweile scheinen viele zu resignieren: „Das bringt doch eh alles nichts. Mariusz wird nach Polen wechseln“, seufzte eine junge Frau. Ihre Freundin, die ein Jurasik-Trikot anhatte, nickte enttäuscht. Beide waren gerade auf dem Weg zum Auto, das sie vor der SAP Arena geparkt hatten. Eine knappe Stunde zuvor waren sie noch ausgelassen am Jubeln, feierten den atemberaubenden Heimsieg gegen den HSV Hamburg. Und ihren Mariusz, der wieder einmal zu den Stützen im Team zählte.

    Die Frage ist nun, warum wurde ein Mann, der extrem beliebt ist, Leistung bringt – im Gegensatz zu manch anderem – und sich voll mit dem Verein identifiziert, nicht weiter an den Verein gebunden. Eine Frage, die sich anscheinend langsam aber sicher mehrere Leute stellen. Einflussreiche Leute. Denn unmittelbar nach dem Hamburg-Spiel ist – entgegen anderer Meldungen – Bewegung in eine mögliche Rückholaktion von Mariusz Jurasik gekommen. Am Tag nach dem grandiosen Heimsieg gegen den HSV hat Löwen-Gesellschafter Jesper Nielsen ein Vier-Augen-Gespräch mit Mariusz Jurasik geführt. Ebenfalls Fakt ist, dass weitere bedeutende Personen den Linkshänder gerne zurück haben möchten. Dieter Matheis, Beiratschef der Rhein-Neckar Löwen, hielt sich gestern auf RNZ-Nachfrage bedeckt: „Unser Manager Thorsten Storm kümmert sich bei uns um das operative Geschäft. Ich selbst gebe keine Wasserstandsmeldungen ab“, stellte er höflich klar. Angeblich nimmt Thorsten Storm die Sache nun in die Hand. Er wurde damit beauftragt, sich mit den Verantwortlichen in Kielce zusammenzusetzen.

    Doch will der Manager überhaupt, dass Jurasik gehalten wird? Viele haben da ihre Zweifel. Beide sollen ein persönliches Problem miteinander haben. Aus Szenekreisen ist zu vernehmen, dass das Tischtuch spätestens seit dem Vorrunden-Hinspiel in der Champions League gegen Croatia Zagreb in Karlsruhe zerschnitten ist. Damals wurde Mariusz Jurasik ausgewechselt, lief zur Bank und soll Storm, der damals auch auf der Bank saß, angefaucht haben: „Wer ist denn nun hier der Trainer? Du oder Wolle?“ Dafür gibt es Zeugen! Neben so manchem Spieler hörten auch einige Sponsoren, Offizielle und Gäste mit, die direkt hinter der Spielerbank auf Stühlen Platz genommen hatten. Ein Vorfall, der für ein Manager-Spieler-Verhältnis nicht gerade förderlich ist...

    Wie auch immer. Morgen geht es gegen Melsungen (SAP Arena, 15 Uhr) wieder um Punkte, wichtige Punkte. Denn die Löwen wollen sich im Bundesliga-Endspurt nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Der dritte Platz soll verteidigt werden.

    Wobei nach der famosen Aufholjagd sogar die Vize-Meisterschaft wieder ein Thema ist. Spätestens seit dem Dienstag spürt der HSV den Atem der Löwen. Trainer Wolfgang Schwenke, der anscheinend bei den Spielern den richtigen Ton trifft, sei Dank.

    Auch aus wirtschaftlichen Gründen ist sein Abschied nicht nachzuvollziehen. Es gab nämlich eine Klausel!

    Hier ist ein Text, der irgendwann Mitte März in der RNZ erschienen ist. Im Forum der Baden-Lions wurde er hochgeladen.


    Heidelberg. Er ist derzeit der Konstanteste von allen, trifft immer, entscheidet Spiele quasi im Alleingang – trotzdem wird er die Rhein-Neckar Löwen am Saisonende verlassen: Mariusz Jurasik zieht es zurück in seine polnische Heimat. Der 32-Jährige heuert bei KS Kielce an. Sein Nationaltrainer Bogdan Wenta, der Ex-Magdeburger, hat dort auf der Trainerbank das Kommando. Jurasik erhält einen Drei-Jahresvertrag plus eine Option auf ein weiteres. Bei den Gelbhemden wird der gelernte KFZ-Mechaniker eine riesige Lücke hinterlassen. Vor allem in den Fan-Herzen hat der Familienvater längst seinen festen Platz: Die Baden-Lions lieben ihren Mariusz, vergöttern ihn förmlich.
    Was die Wenigsten wissen: es wäre vergleichsweise simpel gewesen das dienstälteste Rudelmitglied im Klub zu halten. „In seinem Vertrag gab es eine Verlängerungs-Option“, berichtet Jurasiks Manager Stefan Bögel, „die nun aber am 3 1. 12. 2008 ausgelaufen ist.“ Im Klartext: Wenn die Löwen gewollt hätten, hätten sie ihre Rückraum-Rakete mit dem starken linken Wurfarm problemlos für eine weitere Saison binden können. Und zwar zu den gleichen, vergleichsweise günstigen Konditionen. Bögel: „Aber ehrlich gesagt hatten wir zu keiner Zeit das Gefühl, dass diese Option vom Verein in Erwägung gezogen worden ist.“
    Jurasik selbst wird es jedoch nicht ganz Unrecht gewesen sein. Schließlich hatte der Sympathieträger einen besser dotierten Kontrakt im Sinn, der auf zwei Jahre angesetzt werden sollte. Wer ihn nun allerdings der Abzockerei bezichtigt – dieses Gerücht wurde gestreut --, der liegt falsch: Fakt ist nämlich, dass Jurasik der derzeitige Topscorer ist, aber definitiv nicht einmal ansatzweise zu den Topverdienern im Rudel zählt. Leistung und Ertrag stehen demnach in keinem günstigen Verhältnis. „Als Mariusz seinen Vertrag damals noch unter Uli Schuppler unterzeichnet hat, gehörte er zugegebenermaßen zu den Besser-Verdienern. Aber mittlerweile hat sich bei den Löwen diesbezüglich wirklich einiges geändert“, erklärt Bögel.
    Einen Rentenvertrag wollte der Vize-Weltmeister von 2007, der in der kommenden Saison gemeinsam mit Olafur Stefansson ein kongeniales Tandem im rechten Rückraum hätte bilden können, ohnehin nicht .. Spätestens in zwei Jahren, wenn sein Sohn Christian schulpflichtig wird, wäre Jurasik zurück nach Polen gegangen. Wie auch immer: „Wir akzeptieren die Entscheidung der Rhein-Neckar Löwen“, stellt Bögel klar, „nachvollziehen kann ich sie aber trotzdem nicht.“
    Nach Kronau kam Jurasik einst durch Alexander Kramer und Karl-Heinz Just. Die ehemaligen Geschäftsführer der SG Kronau/Östringen knüpften die Kontakte. Und der erste Eindruck war prompt positiv: „Mariusz hat damals auf reichlich Geld verzichtet, denn wir hatten in den ersten Jahren ja gar nicht so viel“, betont Kramer. Mittlerweile pflegen beide ein freundschaftliches Verhältnis, trinken gemeinsam Kaffee und plaudern über alte Zeiten.
    Auch der Abstieg im Jahr 2004, als man sich unter äußerst unglücklichen Umständen dem SV Post Schwerin in der Relegation geschlagen geben musste, ist ab und an ein Thema. Bögel erinnert sich ebenfalls noch bestens an die damaligen Vorkommnisse und ihre Folgen: „Mariusz hatte viele Anfragen aus der Ersten Liga, dennoch ist er geblieben.“
    Dafür werden ihn die Löwen-Fans immer lieben...


    Das heißt also: Er hätte in der kommenden Saison günstig gehalten werden können. Komischerweise haben die Löwen-Verantwortlichen diese Klausel nie öffentlich gemacht!

    OS ein absoluter Topmann - ist er das immer noch? Da bröckelt es doch erheblich!

    Und Müller und Alvanos können Jurasik bei Weitem nicht das Wasser reichen.

    Ein weiterer Grund für eine Jurasik-Rückholaktion: Er ist der Liebling der Fans. Und mit denen sollte man es sich nicht verscherzen. Schließlich ist das Löwen "Gastspiel" in der SAP Arena kein Selbstläufer. Aufwand und Ertrag stimmen nur selten! Selbst das Heimspiel gegen Kiel war nicht ausverkauft!

    Außerdem wer will Alvanos? Die Löwen längst nicht mehr.

    Ich weiß ja nicht wie viele Spiele du (Miranda) von den Löwen so im Schnitt siehst! Aber anscheinend nicht viele!
    In der CL hat er durchweg überragende Spiele gemacht. Gegen Minden hatte er tatsächlich nicht seinen besten Tag - aber hat eben bei neun Versuchen doch fünf Mal getroffen!
    Zu Gummersbach kann ich nichts sagen! Da war ich nicht dabei - und deshalb urteile ich auch nicht darüber. Das können andere anscheinend besser.

    ;)

    Fakt ist doch: Ein Jurasik in dieser Form kann fast jeder Mannschaft weiterhelfen. Vor allem eben auch den Löwen. Denn vor einem Müller, der wohl vorzeitig kommen wird, einem Alvanos und Stefansson (beide definitiv Vertrag ab nächster Saison) braucht er sich nicht zu verstecken.

    Jurasik spielt sein Monaten durch und trifft selbst an "schlechten" Tagen fünf Mal. Kein Löwe außer Sigurdsson kann da mithalten. Und die Löwen sind sicher nicht die schlechteste Mannschaft. Vielleicht werden sie am Ende ja sogar Zweiter. Mal abwarten, was heute Abend passiert.

    aus der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung:


    Konkurrenz buhlt um Juarsik

    Mariusz Jurasik ist für die Rhein-Neckar Löwen derzeit unersetzbar. Das ist auch der Konkurrenz nicht entgangen: "Uns liegt eine Anfrage eines anderen Bundesligisten vor", sagt Jurasiks Manager Stefan Bögel, "aber er hat ab der kommenden Saison einen Vertrag in Kielce." Doch eines ist klar: Falls das Geld stimmt, könnte Jurasik aus dem Vertrag rausgekauft werden. Wer um den Polen buhlt, wollte Bögel nicht verraten. Nur soviel: "Es ist eine gute Adresse." Den Löwen ist dies bekannt. Aber es scheint sie kalt zu lassen. Eine Rückholaktion ist nicht geplant. Bögel: "Es gab bislang definitiv keine konkrete Anfrage der Löwen." Falls Jurasik innerhalb der Bundesliga wechseln sollte, wäre es der Supergau: Der Liebling der Fans, der sich in einer überragenden Form befindet, würde plötzlich zum Gegner werden. Das kann nicht im Interesse von Manager Thorsten Storm sein.
    Und auch das Kapitel Alex Alvanos entwickelt sich wohl so, wie bereits berichtet: Man will ihn nicht. Laut Kölner Express hat Storm am Sonntag angedeutet, dass er seine Verpflichtung gerne wieder rückgängig machen würde. Der Grieche befindet sich schon seit Wochen auf der Transferliste.