Beiträge von löwe

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    Original von SGG

    Na ja, er hat immerhin zwei Interviews (auch Rhein-Neckar Zeitung) gegeben, in denen er zwei Mal das gleiche sagt...
    Glaube kaum, dass da zwei Zeitungen dichten.

    Und letztendlich steht in beiden Zeitungen nicht von dem Redakteur geschrieben, dass Kraus zu den Löwen will, sondern Kraus wird zitiert in beiden Zeitungen mit ähnlichen Aussagen. Sehr unrealistisch, dass zwei Zeitungen sich da im Interview verhört haben.
    Ganz abgesehen davon, dass Kraus nicht explizit sagt, dass er zu den Löwen will. Das ganze Thema ist dann auch vom DSF aufgebauscht worden.

    Ich denke ja auch, dass er das so gesagt hat. Vor allem hat er sich in der RNZ ja noch deutlicher geäußert: Megainteressant,schon 2007 verhandelt und auch Storm spricht von einem tollen deutschen Nationalspieler.
    Ich denke nicht, dass so etwas erfunden wird. Außerdem werden Interviews in der Regel doch gegengelesen -- dachte ich zumindest.
    Also an der Stelle vom Mannheimer Morgen würde ich das auch nicht so auf mir sitzen lassen. Für den Ruf einer Zeitung sind solche Aussgane im TV nämlich nicht sonderlich förderlich...

    Tkaczyk befindet sich aktuell in den Reha. Ich meine gelsen zu haben, dass er nach der EM wieder spielen will.

    Also eben hat Kraus via DSF verkündet, dass es nur gesagt hätte, dass er nächstes Jahr Champions-League spielen will, den Rest hätte der Mannheimer Morgen drumherum gebaut, sprich dazu gedichtet...

    Zitat

    Original von Fry

    Bei TS weiß man das nie so genau und ab und zu holt ja auch noch der Jesper nen neuen Spieler;)

    Denke das Kraus-Interview kann man auch als A****tritt an seine Kollegen verstehen:" Entweder ihr strengt euch an oder ich bin weg."

    Das stimmt sicherlich. Nielsen darf man nie aus den Augen verlieren. Und für das viele Geld kann man es ihm auch nicht verübeln, wenn er ein paar Landsleute einschleust. Nur sehe ich Mogensen ebenfalls nur als Übergangslösung. Klar wäre er im Moment Gold wert, aber das ist auch nicht sonderlich schwer. Aber auf lange Sicht ist er eben nur zweite Wahl.

    Oder anders gedacht: Würde ein THW Kiel, den Storm im Stand überholen will, einen Mogensen verpflichten -- wenn Bedarf bestehen würde? Ich kann's mir irgendwie nicht vorstellen.

    Zitat

    Original von vorlaut
    Als Rückraum Mitte favorisieren die RNL Mogensen von Flensburg.

    Wenn es der Anspruch des Kaptäns der Nationalmannschaft ist ,sich die Spielzeit,auch in der CL, zu teilen .....

    Zumindest müßte dann Gensheimer nicht mehr alleine ,die plakativen Aufforderungen zur aktiven Vaterschaft, in der Arena ertragen... :lol:

    Mogensen ist doch wohl eher eine Notlösung, die greift, wenn nichts besseres auf dem Markt ist. Einen Kraus würde TS wohl definitiv vorziehen...

    Aus der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung

    "Die Löwen sind megainteressant"

    Wieso er einen Wechsel zu den Rhein-Neckar Löwen nicht ausschließen will, verriet der Lemgoer Nationalmannschaftskapitän, der 2011 eine Ausstiegsklausel aus seinem bis 2012 laufenden Vertrag haben soll und von Löwen-Manager Thorsten Storm "als toller deutscher Nationalspieler" bezeichnet wird, vor dem heutigen Duell (20.15 Uhr, DSF) in der Handball-Bundesliga im Interview.

    Welche Bedeutung hat das Spiel Vierter gegen Fünfter?

    Michael Kraus: Das ist richtungsweisend, weil wir wissen, dass der Sieger weiter oben mitmischen kann, während sich der sich der Verlierer erst einmal aus der Spitzengruppe verabschieden wird. Auch wenn wir wegen vielen Verletzten mit einer Rumpftruppe auflaufen müssen, haben wir die Qualität die Löwen zu schlagen.

    Wie verfolgen Sie diese?

    Ich verfolge sie ganz genau. Sie haben ein begeisterungsfähiges Publikum und eine tolle Arena. Wie bei uns ist auch bei ihnen Sand im Getriebe, aber es ist normal, dass es dauert, etwas Großes aufzubauen. Erfolg kann man sich nicht erkaufen, aber ich bin sicher, dass dieser mit Trainer Ola Lindgren über kurz oder lang kommen wird Ich glaube, dass sie nächstes Jahr mit Kiel, Hamburg, Lemgo und Flensburg um den Titel mitspielen.

    Die Löwen sollen Interesse an ihnen haben.

    Als ich 2007 aus Göppingen weg bin, habe ich mehrere Gespräche mit ihnen geführt. Aber ich habe mich für den TBV entschieden, auch weil Lemgo sich am meisten um mich bemüht hat.

    Den Löwen fehlt ein überdurchschnittlicher Mittelmann wie Sie es sind.

    Stimmt. Die Rhein-Neckar Löwen sind auf jeden Fall megainteressant. Deshalb verfolge ich sie auch so genau, aber ich habe momentan einen Vertrag beim TBV und werde alles in die Waagschale werfen, um in Lemgo Erfolg zu haben. Es wäre blöd, wenn ich Öl ins Feuer gießen würde. Da muss ich mich zum TBV bekennen. Grundsätzlich will ich gar nichts ausschließen. Ich bin ein Familienmensch. Ich komme aus dem Süden und mein Drang und meine Sympathie zum Süden will ich auch nicht abstreiten. Ich habe einen großen Freundeskreis im Raum Göppingen. Auch die Rückkehr dorthin zu meinem Ex-Trainer Velimir Petkovic könnte irgendwann ein Thema werden.

    Sie ließen kürzlich durchblicken, über einen Weggang aus Lemgo nachzudenken, wenn dort die Perspektive Champions League nicht mehr gegeben ist.

    Natürlich gab es nach dieser Aussage hier etwas Missstimmung. Ich habe im August bis 2012 verlängert, weil ich dachte, dass wir Champions League spielen, aber das haben wir leider vergeigt. Ein weiterer Faktor war, dass meine Freundin Sandra in Bielefeld bis 2011 ein Trainee-Programm macht. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mir nach dem Champions League-Aus keine Gedanken gemacht hätte. Ich bin ein ehrlicher Mensch. Natürlich kann man sagen, es ist unclever von mir dies öffentlich zu machen, aber ich habe keine Lust rumzulügen. Als Kapitän des Nationalteams will und muss ich Champions League spielen.


    Kann Lemgo diesbezüglich perspektivisch mit Kiel, dem HSV und den Löwen mithalten?

    Mittelfristig ja, weil sie einen starken Sponsor und ein gefestigtes Umfeld haben. Der TBV ein Vorzeigeverein. Aber man muss umdenken, weil so wie früher mit dem TBV Deutschland der Erfolg nicht mehr herbeizuzaubern ist, sondern man jetzt auch internationale Topspieler verpflichten muss, da viele deutsche Nationalspieler langfristige Verträge haben.

    Mit Rang sieben und vier haben sich Ihre Erwartungen in Lemgo nicht erfüllt.

    Stimmt. Auch wegen der vielen Trainerwechsel war es hier nie ruhig. Deshalb ist Ruhe das Wichtigste, dann können wir auch in dieser Saison noch was reißen...

    .

    13.11.2009 · Pressebericht

    Aus der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung

    Karlsruhe. Auf den ersten Blick wirkte er wie ein Schuljunge, der seinen Schulranzen daheim vergessen hat: Höflich, zuvorkommend, einfach sympathisch. Doch da ist etwas, dass nicht ins Bild passt, etwas, dass ihn rebellisch wirken lässt: Auf Ivan Cupics linkem Unterarm prangt eine Tätowierung, groß und schwarz. Viele kennen sie, sehen sie regelmäßig, wenn sie über den Bildschirm flimmert. Denn der kroatische Nationalspieler, der rechte Wirbelwind von Gorenje Velenje, ist eine große Nummer in der Handball-Welt. Die Rhein-Neckar Löwen bekamen es spüren. Der 23-Jährige war einständiger Unruheherd beim 33:30-Sieg des Bundesligisten in Karlsruhe.

    In der zwölften Minute ließ der 1,78-m-Mann sein Potenzial erstmals aufblitzen: Aus ganz spitzem Winkel tauchte er in den Kreis ein. Kurzer Blick, kurze Körperdrehung, kurze Wurfbewegung – drin war das Ding. Doch auch als Siebenmeter-Schütze ist er ein Schlitzohr durch und durch: Vier Mal überwand er Henning Fritz und Slawomir Szmal. Insgesamt leistete er sich bei acht Treffern nur einen Fehlversuch. Eine echte Tormaschine, dieser Kroate. Branko Tamse, Velenjes Co-Trainer, schwärmt: „Ivan ist ein Handball-Künstler, einer mit goldenem Händchen.“

    Cupic weiß natürlich um seine Fähigkeiten, prahlt aber nicht mit ihnen: „Ich bin sicher nicht schlecht gewesen, aber gegen die Qualität der Löwen hat es trotzdem nicht gereicht“, zuckt er mit den Schultern. Angesprochen auf seinen als sicher geltenden Transfer zu den Löwen, grinste er, seine Backen wurden rot, seine Zähne blitzten. Und dann sprudelte es aus ihm heraus: „Die Chancen stehen gut. Die Löwen sind ein Topklub. Ich wünsche mir diesen Wechsel sehr“, erklärt er und schickt ein Augenzwinkern hinterher. Sein Kreuzbandriss ist übrigens schon lange auskuriert: „Ach der, der bereitet mir schon seit rund sechs Monaten keine Probleme mehr.“

    Thorsten Storm wird’s gerne hören. Der Löwen-Manager wollte sich gestern aber nicht näher zur Personalie Cupic äußern. Nur so viel: „Er demonstriert sportliche Arroganz. Und würde zusammen mit Patrick Groetzki ein Top-Gespann bilden.“ Aber auch dem aktuellen Personal stellte der 45_Jährige ein gutes Zeugnis aus. Gerade Olafur Stefansson und Gudjon Valur Sigurdsson fand der Chef klasse: „Goggi versprühte diesen unbändigen Siegeswillen und was Olafur in Sachen Pass-Spiel geboten hat, das war zum Zungeschnalzen.“

    Zum Kopfschütteln war Storm hingegen zumute, als er die neue Ausgabe der Handballwoche aufschlug: In ihr werden die Badener als Krisenklub dargestellt. Storm sagt: „Wenn wir die nächsten 13 Spiele auch ungeschlagen bleiben, habe ich mit dieser Art von Krise kein Problem.“ Und weiter: „Aber es gibt eben immer Menschen, die meinen alles besser zu wissen. Ich möchte, dass unsere Trainer und das Team weiter in Ruhe an sich arbeiten können.“ Wohlgemerkt ein Team, das beinahe von Monat zu Monat ein anderes Gesicht bekommt. „Dass es den Handball-Skandal geben wird, konnten wir nicht ahnen: Vor einigen Monaten hatten wir im sportlichen Bereich noch vieles anders geplant“, verrät Storm. Laut ihm seien die Verträge mit Nikola Karabatic, Vid Kavticnik und „Noka“ Serdarusic nämlich längst unter Dach und Fach gewesen. Doch bekanntlich kam alles anders.

    Ein „Überbleibsel“ aus den Serdarusic-Planspielen ist Carlos Prieto, der weit oben auf der Wunschliste des Ex-Kielers gestanden haben soll. Im Innenblock versprach sich „Noka“ viel von ihm. Ola Lindgren beurteilt die Lage bekanntlich anders. Nach RNZ-Informationen wurde Prieto einWechsel nahe gelegt.

    Am Wochenende zieht die Löwen-Karawane weiter. Am Sonntag um 17.45 Uhr spielt das Rudel in Minden und am Dienstag will man um 20.15 Uhr etwas beim TBV Lemgo reißen. Zwei Bundesliga-Duelle, die der Lindgren-Sieben sicher alles abverlangen werden. Storm ist dennoch nicht bange: „Wir möchten immer gewinnen – und das werden wir auch tun.“

    Entwarnung gibt es bei Bjarte Myrhol: Der Kreisläufer, der sich im Abschlusstraining vor dem Velenje-Spiel am Knie verletzt hatte, wird beim Auswärts-Doppelpack wieder dabei sein. Wobei Andrej Klimovets ein würdiger Ersatz war. Storm sah es ähnlich: „Andrej hat seine Sache gut gemacht.“ Die Quote der Torhüter gefiel ihm weniger: „Das entspricht nicht ihrem Anspruch, aber auch nicht unserem. Aber zuletzt haben sie mehrfach bewiesen, dass sie es deutlich besser können.“

    aus der RNZ von heute

    ....Cupic: "Ich habe mit Velenje noch zwei Jahre Vertrag, aber es besteht Kontakt zwischen beiden Klubs. Ich hoffe auf einen Verkauf, weil in Deutschland die stärksten Vereine spielen." Den derzeitigen Stand der Dinge bringt Co-Trainer Branko Tamse auf den Punkt: "Es ist noch nicht sicher, ob er uns noch diese Saison oder erst zur neuen Saison verlässt. Aber zur neuen Saison ist er sicher weg. Er wird wechseln und zwar ziemlich sicher zu den Rhein-Neckar Löwen. Wir überlegen schon länger, wie wir diese Lücke schließen können."

    Im Mannheimer Morgen von heute relativiert Nielsen das Interesse an Cupic. In der Rhein-Neckar-Zeitung von heute sagt Storm dagegen, dass sie mit Groetzki und Cupic planen.

    Absprachen scheinen da nicht zu existieren. Dann darf man ja mal gespannt sein, was da am Ende dabei raus kommt. Normalerweise sollte ja der Manager wissen, was er sagt...

    aus der Rhein-Neckar-Zeitung von heute

    Vorwurf gegen die Löwen

    Heidelberg. (dh) Für die Rhein-Neckar Löwen steht heute um 19 Uhr in der Karlsruher Europahalle ein Duell mit Endspielcharakter an: Nur ein Sieg im Spiel gegen Gorenje Velenje hält die Hoffnung auf den Gruppensieg in der Champions League am Leben. „Nachdem wir zuletzt zwei Punkte verschenkt haben, stehen wir nun mit dem Rücken zur Wand: Ein Sieg ist Pflicht“, erklärt Löwen-Manager Thorsten Storm.

    Ein Spaziergang ist nicht zu erwarten: Velenje ist stärker einzuschätzen als Chambéry, gegen das es zuletzt nur zu einem Remis reichte. Aufpassen müssen die Badener vor allem auf den rechten Flügelflitzer des Kontrahenten. Gemeint ist Ivan Cupic, der seine Trickwürfe nach Informationen dieser Zeitung in der kommenden Saison in der badischen Manege auspacken wird. Storm hält sich diesbezüglich weiterhin bedeckt, räumt aber mittlerweile ein, dass der 23-jährige Kroate ein Spieler sei, „der in unseren Planungen – zusammen mit Patrick Groetki – durchaus eine Rolle spielt. Nach seinem Kreuzbandriss trainiert er sich momentan so langsam wieder nach vorne.“

    Für Unruhe sorgt derzeit übrigens ein schwerer Vorwurf, der im Dunstkreis des Kronauer Trainingszentrums die Runde macht: Es ist offenbar belegbar, dass die Vereinsführung fest zugesicherte Prämien zurückhält – unter anderem für die CL-Qualifikation der aktuellen und letzten Saison. Storm: „Eigentlich wundere ich mich über nichts mehr, was im Umfeld der Löwen über uns verbreitet wird. Aber dass wir unsere Prämien nicht zahlen, ist neu.“ Und weiter: „Es kam noch kein Spieler zu mir, der weg wollte. Ich denke, dass es nicht viele Vereine gibt, die derart pünktlich ihre Gehälter zahlen. Wir halten unsere Verträge ein.“

    Wie auch immer, bei den Löwen ist derzeit ordentlich Feuer unter dem Dach. Denn die Informationen über ausstehende Prämienzahlungen sollen ihren Ursprung im Mannschaftskreis haben. „Vielleicht höre ich ja demnächst auch von dem Gerücht, dass ein Spieler sein Geld zurückgeben will, weil er zwei Mal schlecht gespielt hat“, übt sich Thorsten Storm in Sarkasmus.

    Champions League, heute, 19 Uhr: Rhein-Neckar Löwen – RK Gorenje Velenje (Europahalle Karlsruhe

    Aus der heutigen RNZ


    Für ein Wechselgerücht sicher noch etwas früh, aber trotzdem ein erstes Anzeichen. Vielleicht auch von Unzufriedenheit bei den Löwen?


    Heidelberg. Einfach mal abschalten, die Seele baumeln lassen. Patrick Groetzki, der Junioren-Weltmeister, das jugendliche Handball-Juwel der Rhein-Neckar Löwen, hat genau das getan. Er nutzte die Länderspielpause und legte am letzten Wochenende einen ausgedehnten „Boxenstopp“ ein. Gemeinsam mit seiner Freundin düste der 20-Jährige nach Hamburg. Drei Tage lang hieß es Händchen halten statt Bällchen verteilen, Stadtplan studieren statt Taktiktafel-Studium. „Das war ein ganz entspannter Ausflug“, schmunzelt der Linkshänder.
    Mittlerweile hat ihn der Alltagstrott zurück. Seit Montag ist das Kronauer Trainingszentrum wieder sein zweites Zuhause. Dort wird geschwitzt und geackert, analysiert und diskutiert. Und vor allem ein Name fällt immer wieder: Chambéry. Denn gegen die Franzosen, die heute um 19 Uhr in der Karlsruher Europahalle aufkreuzen, will man nichts dem Zufall überlassen. Jedes noch so kleine Detail wird generalstabsmäßig durchgeplant. Denn eines darf auf keinen Fall passieren: Ein Ausrutscher. Groetzki sagt: „Schon der Punktverlust gegen Kielce war unnötig und vermeidbar. Diesmal müssen wir wacher sein.“
    Klare Worte, denen die Gelbhemden heute Abend Taten folgen lassen möchten. Und der jüngste im Kader ist sich sicher: „Falls wir die Sache konzentriert angehen und in der Abwehr gut stehen, kann das eine relativ klare Angelegenheit zu unseren Gunsten geben.“
    Sein neuer Partner auf der rechten Flanke wird bekanntlich noch nicht mit dabei sein: Thomas Bruhn ist erst ab dem neuen Jahr für die Champions League einsatzberechtigt. In der Bundesliga ist das anders, hier wird der Däne wohl schon am Sonntag in Gummersbach anterten. Groetzki hat das neue Rudelmitglied jedenfalls bereits „beschnuppert“. Sein Eindruck ist positiv: „Thomas ist ein ganz sympathischer und lockerer Typ“, verrät der gebürtige Pforheimer, „und auch spielerisch hat er viel drauf.“ Unterhalten wird sich momentan „auf einer Mischung aus Deutsch und Englisch“, lacht Groetzki. Hört sich nach jeder Menge Spaß an.
    Apropos Spaß, den hat Groetzki auch in der Bundesliga. Doch einen Rentenvertrag wird er bei den Löwen wohl nie unterschreiben. Die große, weite Handballwelt scheint ihn magisch anzuziehen. Genauer gesagt träumt der 1,89 m Mann von der Liga ASOBAl, schwärmt überhaupt von Spanien. „Das ist ein tolles Land. Auch die Kultur und die Sprache interessieren mich sehr“, sagt er. Aber natürlich reizt ihn auch der sportliche Wettstreit: „Spanien und Deutschland haben die stärksten Ligen der Welt, deshalb würde ich mich auch dort gerne mal beweisen.“ Sein Vertrag bei den Löwen läuft noch bis Juni 2011 und Barcleona ist eine schöne Stadt...

    @ vorlaut: Also ich lese das "Bauernblatt" jeden morgen - habe die Online-Ausgabe. Und ich muss sagen in Sachen Alvanos und Richardson waren sie im Gegensatz zum Rest der Medienlandschaft gut informiert. Warten wir die Sache mit Beutler doch mal ab.

    P.s.: Soweit ich weiß, werden externe Artikel von freien Journalisten zugeliefert nicht von Redaktionen. Das sollte auch ein allwissender Forentroll wissen.

    aus der heutigen RNZ


    ...Nach Informationen dieser Zeitung soll auch ein weiterer Wechsel ins Löwengehege nur noch Formsache sein. Gemeint ist Dan Beutler, 32, der schwedische Torhüter der SG Flensburg-Handewitt. Momentan soll es nur noch um die Höhe der Ablösesumme gehen. Und die dürfte es in sich haben: Beutlers Vertrag läuft noch bis zum 30. 6. 2012. Storm: „Ich habe dazu nichts zu sagen. Henning Fritz ist unser erster Ansprechpartner.“ Doch wer weiß, vielleicht spielen beide in der kommenden Saison ja gemeinsam für die Löwen. Und was wird aus Szmal? Der besitzt eine Ausstiegsklausel...

    aus einem Storm-Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung. Das komplette INterview steht in der Interview-Rubrik.

    ....Kritiker sagen, dass die Löwen zu viel durchwechseln würden, sprich
    ständig neue Spieler verpflichtet werden. Und man somit immer wieder
    bei Null anfangen muss. Wie sieht das der Manager?

    Am Anfang einer Saison geht es immer bei Null los. Wir haben uns
    sportlich in eine Dimension entwickelt, durch die nicht mehr viele
    Mannschaften in Europa vor uns stehen. Und das alles in zwei Jahren. Da
    gehört es dazu, dass man Spieler verpflichtet, die bei diesem schnellen
    Projekt dabei sein möchten und die es eben nicht zu einem bereits lange
    etablierten Klub zieht. Alles muss aber auch bezahlbar sein und wir
    überstürzen nichts. Die Ausdauer ist auf unserer Seite.

    Storm: "....Dazu fehlen aber noch einige sportliche Bausteine in der Mannschaft..."

    Aus der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung


    Heidelberg. Im Kronauer Trainingszentrum ging es in der letzten Woche
    beschaulich zu. Bis auf ein paar Ausnahmen waren sämtliche
    Handball-Asse der Rhein-Neckar Löwen ausgeflogen. Einige stellten sich
    der Herausforderung Supercup, andere streiften sich im Rahmen von
    Testspielen die nationalen Farben über. Die Macher im Hintergrund des
    badischen Starensembles gönnten sich ebenfalls keine Verschnaufpause.
    So galt es beispielsweise die Termine für die Rückrunde abzustimmen,
    was bei einer Dreifach-Belastung ein kniffliges Unterfangen ist. Am
    Wochenende nahm sich Löwen-Manager Thorsten Storm (Foto: vaf), 45, dann Zeit für
    ein ausführliches RNZ-Interview.

    Thorsten Storm, die Saison ist in vollem Gange, wie fällt Ihr
    Zwischenfazit aus?
    Wir stehen zurzeit auf dem dritten Platz der Bundesliga, das
    entspricht unserem derzeitigen Entwicklungsstand. Hamburg und Kiel sind
    uns anscheinend noch einen Schritt voraus.

    Gegen beide mussten die Löwen gleich zu Beginn ran. Mittlerweile wäre
    vielleicht mehr drin...
    Möglicherweise. Insgesamt war das Saisonstartprogramm für uns leider
    alles andere als glücklich. Aber wir haben ja noch die Rückspiele.

    Carlos Prieto, der neue Kreisläufer, macht nach wie vor Sorgen. Viele
    bezeichnen ihn bereits als Fehleinkauf...
    Er hat den Schritt in die Bundesliga gewagt. Das spanische System –
    gerade in der Deckung – ist ein völlig anderes. Man muss ihm Zeit
    geben, aber es wird schwer für ihn, das stimmt.

    Kritiker sagen, dass die Löwen zu viel durchwechseln würden, sprich
    ständig neue Spieler verpflichtet werden. Und man somit immer wieder
    bei Null anfangen muss. Wie sieht das der Manager?
    Am Anfang einer Saison geht es immer bei Null los. Wir haben uns
    sportlich in eine Dimension entwickelt, durch die nicht mehr viele
    Mannschaften in Europa vor uns stehen. Und das alles in zwei Jahren. Da
    gehört es dazu, dass man Spieler verpflichtet, die bei diesem schnellen
    Projekt dabei sein möchten und die es eben nicht zu einem bereits lange
    etablierten Klub zieht. Alles muss aber auch bezahlbar sein und wir
    überstürzen nichts. Die Ausdauer ist auf unserer Seite.

    Jesper Nielsen ist der mächtige Mann im Hintergrund. Würde alles
    zusammenbrechen, falls er irgendwann mal aussteigt?
    Vor zwei Jahren, als ich hier anfing, war mein klarer Auftrag, dass
    ich die Löwen unabhängiger von Daniel Hopp machen sollte. Alles sollte
    auf eine breite Basis gestellt werden. Wenn es Daniel Hopp in den
    Anfangszeiten nicht gegeben hätte, gebe es uns heute nicht mehr.
    Mittlerweile ist Jesper Nielsen der starke Mann und Pandora unser
    Hauptsponsor. Aber mit Gregor Greinert, Achim Niederberger und Bernd
    Rigterink sind neben Hopp und Nielsen noch drei weitere Top-Unternehmer im Aufsichtsrat. Dies und eine vernünftige Sponsorenstruktur, die unser Vertriebsteam aufgebaut hat, ist eine breite und solide Basis. Dass wir auf Dauer vorne angreifen können, hängt jedoch natürlich auch stark mit dem zukünftigen Engagement von Jesper Nielsen zusammen.

    Wo sieht Thorsten Storm die Löwen in zwei Jahren?
    Das ist schwer zu sagen. Wir werden einer der europäischen Topklubs
    sein. Ich hoffe, dass wir mit Kiel und Hamburg gleichziehen können.
    Dazu fehlen aber noch einige sportliche Bausteine in der Mannschaft.
    Aber wir werden alles geben, um mit unseren Fans auch mal einen großen
    Titel feiern zu können.

    Momentan spalten die regelmäßigen Champions-League-Abstecher nach
    Karlsruhe die Fans in zwei Lager. Gibt es überhaupt eine Alternative
    zur Europahalle?
    Wenn es nach der EHF ginge, würden wir alle Spiele in der SAP Arena
    austragen. Sie entspricht den Vorstellungen der Funktionäre. Die Arena
    ist zum einen aber nicht immer verfügbar und zum anderen ist die
    Zuschauerresonanz gerade in der Vorrunde sehr überschaubar. Ich würde
    mich sogar für eine noch kleinere Halls als die Europahalle
    entscheiden. Aber hier gibt es eben klare Vorgaben, die mit
    Fernsehübertragungen und vielen anderen Richtlinien der
    Champions-League zu tun haben. Die Eppelheimer Rhein-Neckar-Halle wird
    von der EHF beispielsweise nicht mehr als Spielort akzeptiert. Ich kann
    den Unmut der Fans bei diesen Standortwechseln verstehen.

    von der Löwen-Homepage bzw. Rhein-Neckar-Zeitung


    Heidelberg. Das ging aber schnell: Die Rhein-Neckar Löwen sind bei ihrer Suche nach einem zweiten Mann für die rechte Außenbahn möglicherweise fündig geworden: Die Verpflichtung vom 28-jährigen Rechtsaußen Thomas Bruhn, der noch bei Jespers Nielsens dänischem Klub AG Handball unter Vertrag steht, ist laut einem dänischen Internetportal nur noch Formsache. „Das wäre unsere interne Lösung. Kent-Harry Andersson, unser Sportlicher Leiter, ist gerade zu Gesprächen in Kopenhagen“, berichtet Löwen-Manager Thorsten Storm. Die Absicht hinter der Stippvisite von Andersson ist klar: Bruhn soll bis zum kommenden Sommer beim Rudel anheuern – quasi als Platzhalter für den kroatischen Nationalspieler Ivan Cupic?! Am kommenden Montag, wenn das Training wieder aufgenommen wird, soll der Neue jedenfalls schon im Kronauer Trainingszentrum übers Parkett flitzen. Nach RNZ-Informationen klärt Bruhn derzeit letzte Details mit seiner Familie. Verständlicherweise, schließlich stünde ein Umzug an.

    Kopfzerbrechen bereitet Storm aktuell aber eher ein anderes Thema. Und zwar nicht nur ihm. Die Macher mehrerer europäischer Topklubs fühlen sich verschaukelt: Schuld ist ein Beschluss, der am Wochenende bei einer EHF-Konferenz in Limassol auf Zypern getroffen wurde. Dort wurde ein verstärktes Mitspracherecht der Vereine bei der Abstellung der Nationalspieler abgeschmettert: „Die Verbände können die Spieler nun nach wie vor anfordern, wann immer sie wollen. Die Klubs haben keinerlei Eingriffsmöglichkeit“, erklärt Gerd Butzeck, der Geschäftsführer Group Club Handball im RNZ-Gespräch, der auch die Interessen der 16 mächtigsten Handball-Vereine Europas vertritt. Er sagt: „Unser Vorbild ist der Fußball, wo es 2008 zu einer Annäherung gekommen ist.“

    Aus Insiderkreisen ist zu vernehmen, dass sich in Zypern unter anderem auch der DHB vehement gegen ein Umdenken ausgesprochen haben soll. Storm kann das nicht nachvollziehen: „Wir reden hier über Wirtschaftsunternehmen und Millionenbudgets. Über Vereine, die Top-Gehälter refinanzieren müssen. Das Fass ist nun wirklich übergelaufen.“

    Laut dem 45-Jährigen ist mittlerweile sogar angedacht, dass die Vereine als Arbeitgeber – zusätzlich zum Gehalt – auch die Aufwandsentschädigungen, die ein Nationalspieler von seinem Verband erhält, versteuern müssen. Storm fordert schleunigst ein Umdenken, sagt: „Wenn man eine Kuh nicht füttert und ihr keinen Lebensraum lässt, gibt sie irgendwann keine Milch mehr. An den jüngsten Pleiten im Handball sind unter anderem auch diese Rahmenbedingungen schuld.“ Wobei es den Klubs nicht nur ums Geld geht. Vor allem eine Mitbestimmung bei der Planung des internationalen Turnierkalenders ist ein Anliegen.

    Wie auch immer, für die EHF könnte der Beschluss in Zypern gravierende Folgen haben. Denn seit dem 1. April 2009 liegt der EU in Brüssel eine Klage von Group Club Handball vor, die sich genau mit diesem Thema befasst. „Im Frühjahr nächsten Jahres wird sich die Europäische Union dazu äußern – und dann wird es interessant“, betont Butzeck, der die Geschehnisse in Zypern deshalb auch nicht zwangsläufig als Niederlage für die Klubs wertet: „Ich sehe darin eher einen kurzfristigen Rückschlag für uns, aber möglicherweise einen langfristigen für die Verbände.“ Klar ist: Das EU-Urteil könnte weitreichende Folgen haben, die dann weit über den Handball-Tellerrand hinaus schwappen.

    Von der Löwen-Homepage bzw. Rhein-Neckar-Zeitung


    ....Patrick Groetzki, der jugendliche Star des Rudels, rennt ab sofort also wieder allein die rechte Außenbahn hoch und runter. Oder beginnt die – zwar noch nicht offiziell bestätigte, aber als sicher geltende – Cupic-Ära in der badischen Manege nun doch früher als angedacht? Der Manager sagt nein: „Wir müssen die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten. Aufgrund des mitunter geringen Zuschauerzuspruchs bei den Champions-League-Heimspielen, hinken wir der Kalkulation hinterher“, sagt Storm.

    Sparen heißt jedoch nicht zwangsläufig auch verzichten. Der 45-Jährige bastelt nämlich bereits an einem Plan B, quasi einer günstigen Alternative: „Wir suchen nach einer internen Lösung“, verrät er. Will heißen: Die Kooperationspartner rücken in den Fokus. Vor allem bei AG Handball, dem Klub von Löwen-Aufsichtsratschef Jesper Nielsen soll bereits intensiv gestöbert werden. Kent-Harry Andersson, der Sportliche Leiter der Gelbhemden, schaut dort momentan nach dem Rechten. Ein Ersatzmann wäre übrigens sofort spielberechtigt, allerdings nur in der Bundesliga. Auf der Champions-League-Bühne dürfte das neue Rudelmitglied erst im neuen Jahr mitmischen. „Aktuell besteht aber kein Grund zur Panik, wir vertrauen Patrick Groetzki“, stellt Storm klar.

    Themawechsel – oder besser gesagt Positionswechsel. Denn im Dunstkreis der TuS N-Lübbecke geistert ein Gerücht umher, das erneut die Löwen zum Thema hat: Angeblich sei Nettelstedts Rechtshänder Michal Jurecki, 25, auf dem Wunschzettel der Badener. Und zwar als Ersatz für Siarhei Harbok, dessen Kontrakt nach dieser Saison ausläuft. Storm sagt: „Zu ihm besteht definitiv kein Kontakt. Außerdem besitzt er einen langfristigen Vertrag.“ Stimmt. Aber der Vertrag soll eine Ausstiegsklausel enthalten. Wie auch immer. Storm beteuert, dass eine Vertragsverlängerung mit Harbok oberste Priorität geniest. Doch auch Jurecki stellt er ein positives Zeugnis aus: „Er ist sicherlich einer, der in dieser Saison bislang positiv aufgefallen ist. Aber es gibt viele Spieler, die zu uns wollen.“

    aus der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung:

    ...Ein anderer der vielen "Ausflügler" wird hingegen wohl gar nicht mehr ins Kronauer Trainingszentrum zurückkehren. Gemeint ist Alexis Alvanos. Der Halbrechte, der im Sommer vom VfL Gummersbach ins Badische gewechselt ist, soll unmittelbar vor dem Absprung stehen. Der neue Arbeitgeber des Griechen ist offenbar Ligakonkurrent TuS N-Lübbecke. Gerüchten zufolge suchen die Löwen bei ihren Kooperationspartnern bereits nach einem Ersatz.