aus der heutigen Rhein-Neckar-Zeitung.
Heidelberg. (dh) Michael Knudsen und Thomas Mogensen, über die bis zuletzt immer wieder behauptet worden war, dass sie vor einem Wechsel zu den Rhein-Neckar Löwen stehen würden, haben gestern ihre im Sommer auslaufenden Verträge bei der SG Flensburg-Handewitt verlängert. Kreisläufer Knudsen bleibt für drei weitere Jahre, Mittelmann Mogensen hängt zwei Jahre dran.
Wer nun meint, bei den Badenern sei der große Frust ausgebrochen, der irrt sich. „Mit Michael Knudsen gab es vor rund einem halben Jahr lose Gespräche“, berichtet Löwen-Manager Thorsten Storm: „Zu einem wirklichen Angebot von unserer Seite ist es letztlich aber nie gekommen.“ Ähnliches gilt für die Spekulationen um Mogensen. Storm sagt: „Mit ihm haben wir keine Verhandlungen geführt. Es gibt sehr viele Spieler, die mit uns in Verbindung gebracht werden.“
Trotzdem hielten sich die Mutmaßungen um Mogensen und Knudsen besonders hartnäckig. Storm glaubt den Grund zu kennen: „Gerade die Geschichte mit Knudsen war eher ein Thema der Medien. Für uns war er hingegen nie ernsthaft ein Thema.“
In Sachen Henning Fritz deutet bei den Löwen mittlerweile übrigens alles auf eine weitere Zusammenarbeit hin. Der Torhüter der Gelbhemden äußerte sich in der Mittwochsausgabe der Magdeburger Volksstimme wie folgt über seine Zukunft: „Es gibt viele Möglichkeiten, das ist keine Frage. Nach einigen Gesprächen mit den hiesigen Verantwortlichen sehe ich die Chancen, dass ich bei den Löwen bleibe, aber als besser an“, so der 35-Jährige.
Fakt ist: Storm und Fritz, der sich in den letzten Wochen meist in Topform präsentierte, haben sich schon mehrfach getroffen. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus. „Momentan läuft es darauf hinaus, dass Henning seine Option zieht, und somit noch zwei Jahre bei uns hinten dranhängt. Das hat er uns signalisiert. Aber wir werden da nochmals darüber sprechen.“ Der Welthandballer von 2004 hütet seit 2007 das Löwen-Tor und es ist kein Geheimnis, dass sich die Familie Fritz im Badenerland sehr wohl fühlt.