Laut Björn Barthel hat der Trainer in der PK aber auch weiter gesagt, dass Genz sich in der zweiten Halbzeit zumindest in der Abwehr gesteigert hat.
Beiträge von olilolli189
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Mittelfeld nach sieben Spielen...nur kapp über der Abstiegszone...mindestens zwei Mannschaften dahinter, die dort keiner erwartet hat... Nun ja, da ist doch noch viel zu früh, um sich beim Blick auf die Tabelle zu entspannen. Und wenn Du, Roter Teufel, den ganzen Thread liest, dann wirst Du feststellen, dass es nicht nur, aber auch um den Kader geht. Das passt schon alles ins Bild!

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Der legt aber nun auch schon seit zwei Wochen "den Finger in die Wunde", so auch in diesem Artikel: So eine lange, harte Saison mit so einem dünnen Kader zu bestreiten, ist ein riskantes Unterfangen. Und die Verstärkung im Rückraum hat auch er gefordert. Der Linnemannstöns aus der zweiten Mannschaft hat ja nun auch deutlich erklärt, dass er lieber dort und nicht dauerhaft in der ersten Mannschaft spielen will. Gut, dass erledigt sich, wenn Pascal Noll wieder dabei ist. Dafür bleibt das große Risiko bei Dennis Marquardt. Wenn der nicht dabei ist, ist die Abwehr gleich erheblich geschwächt. Basic und Pinnonen sind leider keine guten Abwehrspieler, können ihn also nicht ersetzen. Das gilt übrigens auch für alle anderen Kadermitglieder.
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Bin gegen Springe nicht in der Halle gewesen, habe aber gehört, dass der Maldonado aus der A-Jugend die ersten 20 Minuten auf Rückraummitte gespielt hat. Einen besseren Beweis für das fragwürdige Personalkonzept kann es nicht geben, wenn das so stimmt: Neuzugang Pinnonen steht nicht in der Startformation, weil der Trainer einen 17-jährigen A-Jugendlichen bevorzugt, den er eigentlich aus der Not heraus hochgezogen hat, um den arg ausgedünnten Kader aufzufüllen! Bestätigt leider nur, was schon absehbar war: Pinnonen ist nur ein Mitläufer, aber keiner, der dem Team entscheidend weiterhelfen kann. Warum wurde er dann verpflichtet?
Immerhin gibt es wohl einen kleinen Lichtblick: Max Bettin kann wohl diese Woche wieder anfangen mit dem Ball zu arbeiten. Vielleicht ist er ja bis zum Heimspiel gegen Emsdetten am 10.10. so weit, dass es für erste Kurzeinsätze über 5-10 Minuten reicht.
Ach ja, die zweite Mannschaft hat natürlich auch das vierte Spiel verloren. Aber die ist ja auch nicht so wichtig, sondern nur noch Nummer 3 in der "Wiesel-Familie"...
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"Und ich habe den Spielern gesagt, dass ich ihr erster Ansprechpartner
bin. Gemeinsam mit unserem Aufsichtsratschef Martin Bender. Für die
Spieler ist es ganz wichtig, dass sie eine klare Linie haben und kein
Wischiwaschi."
Ich lese das so, dass das noch lange nicht bedeutet, dass er am Ende auch mit am Tisch sitzt, wenn die finale(n) Entscheidung(en) getroffen werden."Wir werden diese Saison und auch die nächste brauchen, um die Fehler, die gemacht worden sind, zu korrigieren. "
Dann wäre ja der Kader für die Saison 2016/17 der Gradmesser, aber noch nicht der in dieser Saison! -
Aus welcher Quelle stammt noch mal die angebliche Aussage von Kai Wandschneider, dass er bei den Spielertransfers nicht nur angehört wird und Videos anschauen kann, sondern sogar mitentscheidet?
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Warum abwegig? Zumindest in der vergangenen Saison hat er bis zur Verletzung von Schindler doch maximal die zweite Welle mitlaufen dürfen... Es wird immer gemeckert, dass die richtig guten, jungen, deutschen Talente zu wenig Einsatzzeiten bekommen, nicht lernen, in der entscheidenden Phase Verantwortung zu übernehmen. Also soll man sie spielen lassen - eben auch über ein Zweitspielrecht in einer Zweitligamannschaft, wo sie 60 Minuten vorne und hinten ackern können.
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Ich habe nicht verstanden, warum Jo Gerrit Genz erst so spät wieder von Jörg Bohrmann gebracht worden ist? Hat dann ja auch direkt ein Tor gemacht. Der hätte viel früher wieder kommen müssen, da Basic nichts gebracht hat. Peter Strosack auf Halbrechts war gut, aber als Robin Doetsch nicht mehr getroffen hat, musste der ja wieder auf Rechtsaußen zurück.
Was man auch gesehen hat: Sebastian Damm war am Ende völlig platt. Da hat einfach die Kraft gefehlt. War ansonsten mal wieder richtig gut! Wenn der diese Saison so weiter macht, dann ist der nächste Saison bei einem Erstligisten. Was übrigens auch für Strosack, Genz und Bartmann gelten könnte/wird. Der Vertrag von Max Bettin läuft auch aus...
Was ich auch nicht verstanden habe, war die Auszeit nach Balleroberung beim 24:26. Da war der TSV mit Schwung auf dem Weg nach vorne. Ich hätte die zweite Welle laufen lassen und darauf gesetzt, dass das 25:26 gelingt. Die Auszeit nehme ich, wenn nach einer erneuten Balleroberung nur noch wenige Sekunden zu spielen sind. So aber ist die frühe Auszeit verpufft! Dennis Marquardt musste aus der zweiten Reihe werfen, über den massierten Innenblok - keine Chance, Spiel entschieden. -
Was Pinnonen und Basic angeht, sehe ich das genau so wie Du, tsvfieber! Der Este hat noch überhaupt keine Bindung zu seinen Nebenleuten und ist so dermaßen schnell, dass die auf seine Ideen gar nicht eingehen können (ein Fehlpass auf den nicht mitstoßenden Genz ins Aus). Basic hatte einen Lattentreffer, danach war seine Torgefahr bei null. Dafür bringt er durch seine hektische Art Unruhe rein, was sich vor allem in der zweiten Halbzeit - einmal vor allem in Überzahl - in einem überhasteten Wurf und unstrukturierten Angriffen niederschlug. In Bietigheim hat Jörg Bohrmann ihn ja angeblich aus "taktischen Gründen" kaum eingesetzt. Gegen den WHV hat er sich nicht gut präsentiert. In dieser Verfassung hilft er der Mannschaft nicht weiter! Wobei er ja gezeigt hat, dass er es anders kann, aber da war eben auch nur Ferndorf der Gegner... Vielleicht wäre das bei Poklar anders gewesen. Der war ja eher besonnen und ruhiger im Spielaufbau, hat Struktur reingebracht und versucht, sich selber wenn möglich in Wurfposition zu bringen (sehr gut in Hüttenberg und gegen Aue). Nun ja, mal schauen, was passiert, wenn Max Bettin wieder spielen kann. Vielleicht wird das je früher der Fall sein als Anfang November. Je eher, desto besser. Wobei er dann auch noch ein paar Wochen braucht, um wieder richtig reinzukommen. Von daher stellt sich wirklich die Frage, wie lange die Verantwortlichen am Höhenberg noch brauchen, bis sie die avisierte weitere Neuverpflichtungen für den Rückraum (links) endlich realisieren? Da dann bitte nicht noch einen (dritten) Mitläufer: Der Spieler, der dann geholt wird, muss der Mannschaft sofort und signifikant in Angriff und Abwehr weiterhelfen. Dann wird es was mit dem Klassenerhalt!
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Als Christoph Schindler nach 20/25 Minuten runter musste und Simon Ernst kam, da kam endlich richtig Schwung in den VfL-Angriff, der dann nach der Pause noch einmal mehr durch Kühn belebt wurden. Ernst und Kühn beide mit sechs Treffern, richtig Zug zum Tor, bissig, super Körpersprache. Warum darf Nationalspieler Ernst ansonsten (auch in der vergangenen Saison) so verdammt wenig im Angriff spielen? Der Junge ist richtig gut, wie er es auch am Samstag bewiesen hat und wie er es vor dem Wechsel zum VfL als Topspieler beim Aufsteiger in die Zweite Liga, TSV Bayer Dormagen, bewiesen hat. Und wenn er schon so wenig vom Trainer im Angriff eingesetzt wird, warum bekommt er kein Zweitspielrecht bei einem benachbarten Zweitligisten? Da würde er vermutlich vorne und hinten durchspielen. Es wird doch immer gefordert, jungen, deutschen Talenten möglichst viele Einsatzzeiten zu geben - und dann lässt man sie auf der Bank schmoren, obwohl die Spieler "davor" nicht die besseren sind, sondern vielleicht nur mehr Erfahrung haben. Erfahrungen sammeln geht aber nur über Einsatzzeiten...
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Ich habe das Spiel in Gummersbach gesehen und ich war auch vor drei Jahren dort (souveräner Auswärtssieg). Das war damals die erste volle Saison von Trainer Kai Wandschneider, nachdem er in der Saison davor geholt worden war, um in der Rückrunde noch den Klassenerhalt zu schaffen. Ich muss ehrlich sagen: Ich war (vor allem in der zweiten Halbzeit) erschüttert! Der aktuelle Kader ist ja schlechter als der Kader, mit dem Wandschneider damals den Klassenerhalt schaffen musste!!!
Mit diesem Kader in der Verfassung sind eine erste oder zweite Welle nur selten möglich. Klesniks in der zweiten Welle im 1:1 - einfach zu langsam, in Gummersbach aber mehrfach passiert (wobei er in der zweiten Halbzeit soger einmal gegen den Rechtsaußen erfolgreich war und von dort aus getroffen hat). Pietro kam nach der Pause rein (für Bliznac), ab da war die Abwehr nur noch ein Torso. Wolf erste Halbzeit gut, dann wie abgeschnitten (vor allem von Außen gegen den von Gruchalla viermal viel zu früh unten gewesen anstatt mal groß stehen zu bleiben), was für weite Teile des Kaders galt.
Sehr gut war nur Fäth (Alleinunterhalter in Halbzeit zwei), gut war Holst (leider zwei Siebenmeter schwach vergeben), befriedigend der Weber am Kreis - Das war es auch schon! Die erste Halbzeit war insgesamt noch okay, danach ging zunehmend gar nichts mehr und am Ende drohte sogar ein Debakel. Wenn der Kader so bleibt und in dieser Verfassung auftritt, dann wird Wetzlar in dieser Saison bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt kämpfen. Ich frage mich auch: Wer im Aufsichtsrat und drum herum hat dem Trainer diesen Kader zugemutet??? Balic und Thönneßen wurden ja noch nicht einmal ansatzweise ersetzt. Wie soll das gut gehen? -
Gruft? Ist irgendwer verstorben?? Etwas makaber...
Glückwunsch an Mannschaft und Trainer zum überraschenden Erfolg in Bietigheim!
Ich drücke beide Daumen, dass gegen den Aufsteiger, der auch zweimal gewonnen hat, am Samstag der nächste Sieg gelingt! -
Und das war der Spielbereicht im Rheinischen Anzeiger am Mittwoch (Rheinischer Anzeiger :: Startseite

Ferndorf war perfekter Aufbaugegner
In dieser Verfassung dürfte der TuS Ferndorf erster Anwärter auf den letzten Tabellenplatz in der Zweiten Handball-Bundesliga sein. Der TSV Bayer Dormagen gewann gegen den Aufsteiger, der eine fast völlig runderneuerte Mannschaft hat, auch in der Höhe völlig verdient mit 37:25 (21:13). Am Freitagabend sahen 1.715 Zuschauer im Sportcenter eine imponierende Vorstellung des Teams von Trainer Jörg Bohrmann. Imponierend deshalb, weil der durch eine Erkältung geschwächte Kapitän Dennis Marquardt (1) erst am Ende der ersten Halbzeit das erste Mal eingesetzt wurde, als die Begegnung bereits entschieden war. Imponierend deshalb, weil die Hausherren die Ausfälle von Toptorschütze Max Bettin, Neuzugang Mikk Pinnonen und Linkaußen Pascal Noll mühelos kompensierten. Imponierend auch deshalb, weil der TSV nach der Pause nicht in ein Konzentrationsloch fiel, sondern sein Spiel über die vollen 60 Minuten auf die Platte brachte. Herausragend war dabei Linksaußen Sebastian Damm, der alle sechs Siebenmeter verwandelte und insgesamt zwölf Tore erzielte. Auch Jo Gerrit Genz auf Halbrechts (7) und Jonathan Eisenkrätzer auf Halblinks (7) zeigten sich nicht nur stark verbessert, sondern auch in Torlaune. Gestützt auf den guten Sven Bartmann im Tor war die Messe für Ferndorf schon Mitte der ersten Halbzeit gelesen. Lediglich Julian Schneider im Rückraum (10/4) präsentierte sich in starker Verfassung. Dem Ex-Dormagener Alexander Kopke gelangen zwar drei Treffer, er vergab aber auch gleich den ersten Siebenmeter der Gäste, die danach noch zweimal aus dieser Distanz scheiterten. Ansonsten war der Aufsteiger im Angriff erschreckend harmlos, die Abwehr hatte den Namen nur in wenigen Szenen wirklich verdient und die beiden Torhüter kamen insgesamt nur auf drei Paraden – alles deutet darauf hin, dass Ferndorf so nicht zweitligatauglich ist.
Genau aus diesem Grund sollte niemand am Höhenberg voreilig den Schluss ziehen, dass der aktuelle Kader tatsächlich in der Lage ist, in den weiteren 39 Liga-Spielen so viele ähnlich gute und konstante Leistungen aufs Parkett zu bringen wie gegen den schwachen Aufsteiger. Ferndorf war der perfekte Aufbaugegner am ersten Spieltag, der es dem einen oder anderen TSV-Spieler möglich machte, reichlich Selbstvertrauen zu tanken. Wie weit es damit und mit der sportlichen Leistung reicht, wird sich bereits am Samstag um 20.15 Uhr bei der SG BBM Bietigheim zeigen. Der Tabellenführer, der Dormagen dank des höchsten Sieges am ersten Spieltag der neuen Saison ist, muss sich in Ludwigsburg beim Erstliga-Absteiger beweisen, der seinen Saisonauftakt bei Aufsteiger VfL Eintracht Hagen mit 23:24 (nach 13:9 zur Pause) vergeigte und dementsprechend in seinem ersten Heimspiel auf Wiedergutmachung brennen dürfte.
Ein erster „Kassensturz“ dürfte ohnehin erst nach dem sechsten Spieltag, also nach dem Auswärtsspiel am 25. September bei der HG Saarlouis (erstes Spiel bei den DJK Rimpar Wölfen verlegt) Sinn machen. Bis dahin folgen für die „Bohrmänner“ noch das Heimspiel am 5. September gegen Aufsteiger Wilhelmshavener HV (31:27 beim Mitaufsteiger HF Springe), das Auswärtsspiel am 12. September bei der HSG Nordhorn-Lingen (23:27 beim TV Emsdetten) und das Heimspiel am 19. September gegen HSC Coburg (25:26 bei HCE Empor Rostpock). Reichlich Gelegenheit um zu beweisen, dass die imponierende Leistung gegen Ferndorf keine Eintagsfliege war, die auch durch einen sehr schwachen Gegner ermöglicht wurde. Reichlich Gelegenheit um zu beweisen, dass die Mannschaft so gereift ist, dass Blackouts wie noch im Pokalspiel gegen Balingen der Vergangenheit angehören. Reichlich Gelegenheit um zu beweisen, dass auch gegen ganz andere Kaliber im gegnerischen Tor alle Siebenmeter verwandelt werden.
Erst dann ist eine erste, vorsichtige Tendenz absehbar, ob der aktuelle Kader auch ohne Verstärkung auf Halbrechts bis zur EM-Pause klarkommt. Ausfälle von Führungsspielern wie Marquardt, Alexander Kübler (5) und Bartmann kann der TSV ohnehin nicht richtig kompensieren. -
Ich geh mal davon aus, dass Dennis Marquardt heute Abend auflaufen wird. Hoffentlich reichen seine Kräfte trotz der schweren Erkältung zumindest für die volle Distanz in der Abwehr. Dann wird der TSV auch gewinnen!
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Jojo Kurth ist Torwarttrainer in der Handball-Abteilung des TSV, dort für die zweite Mannschaft und die A-Jugend aktiv. Ende des Monats soll es ein Gespräch geben. Vielleicht wird er dann ja zusätzlich wieder Torwarttrainer der Ersten Mannschaft.
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Die drei Sonderseiten zur Saisonvorschau können unter Rheinischer Anzeiger :: Startseite auch als ePaper (PDF) online gelesen und heruntergeladen werden: großes Interview mit Kapitän Dennis Marquardt, Bericht über die Saisoneröffnungspressekonferenz, Infos zur Demission von Jojo Kurth und eine große Analyse ("Ligaverbleib wäre Weltwunder").
Aus gut unterrichteter Quelle höre ich übrigens aktuell, dass Nejc Poklar selber den Entschluss gefasst haben soll, nicht mehr am Höhenberg bleiben zu wollen. Die offizielle Darstellung des TSV ist ja, dass der Verein nicht mehr weiter mit ihm geplant, dafür aber auf Marijan Basic gesetzt hat, weil der vor allem menschlich super mit den jungen Spielern klarkommt, ganz gut deutsch sprechen kann und für einen Spieler aus diesem Herkunftsland erstaunlich ergebnisengagiert/mannschaftsdienlich ist. Es sei der Wunsch der Mannschaft gewesen, dass er bleibt.
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Tendenziell sehe ich zunehmend auch die Gefahr, dass es der TSV, so wie er derzeit aufgestellt ist, nicht schaffen wird, sich sportlich in der Zweiten Liga zu etablieren. Da hätte der Aufstiegsschwung doch deutlich mehr genutzt werden müssen, indem es vor allem strukturell eine deutliche Veräünderung gegeben hätte. Doch diese Chance wurde vertan, stattdessen geht es munter mit "Bordmitteln" weiter.
Zum Pokalspiel gegen Balingen: Da gab es ja nach der Pause leider wieder den obligatorischen Blackout des TSV. Solche Phasen, in denen auf einmal fünf bis zehn Minuten lang gar nichts mehr ging, gab es in der vergangenen Saison ja öfter. Das muss ganz schnell deutlich anders werden - und hat meines Erachtens nicht nur etwas mit der mangelnden Erfahrung zu tun. An der mentalen Front sowie in Sachen Disziplin und Kraft/Ausdauer ist der Trainer ganz besonders gefragt. Aussagen wie "Spieler haben sich nicht an die Absprachen gehalten", "Wir hatten nur Luft für 50 Minuten" oder eben mentale Probleme, wie sie nach dem Select-Cup vorgetragen wurden (Ausfall Bettin als Toptorschütze schwerwiegend; Ausfall Noll, der in der Vorsaison nur Ergänzungsspieler war, wohl eher nicht, auch wenn er dazu hochstillisiert wurde), möchte ich nicht mehr hören/lesen. Da muss eine sicht- und hörbare Weiterentwicklung aller Beteiligten her, sonst wird nicht nur die Außendarstellung immer unglaubhafter.
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Dass Jojo nicht mehr Teammanager ist, hatte ich ja schon auf der Seite davor thematisiert. Er war ja nach der WM-Pause in dieser Funktion offiziell vorgestellt worden, wobei er sie faktisch schon vorher ausgeübt hat. Über ihn ist zum Beispiel die Verpflichtung von Max Bettin gelaufen - übrigens ohne Spielerberater. Den Co-Trainer hat er ab der WM-Pause aus Zeitgründen (beruflich sehr viel auf der Bahn) nicht mehr gemacht, er ist aber Torwarttrainer geblieben. Über die Gründe für seine Demmission als Teammanager gibt es unterschiedliche Aussagen. In der Hauptsache scheint es allerdings um ein "Zerwürfnis" mit Jobst Wierich gegangen zu sein. Darauf hin hat er - schon ab März - nicht mehr als Teammanager gearbeitet. Das Angebot in der neuen Saison als Torwarttrainer weiter zu machen, hat er aufgrund der internen Probleme erst einmal abgelehnt. Jetzt wollen ihn vor allem die beiden Torhüter, aber auch andere Spieler, gerne zurück haben. In der Saisoneröffnungspressekonferenz hat sich auch Jörg Bohrmann sehr lobend und positiv geäußert. Er hofft, dass Jojo zumindest als Torwarttrainer zum Team zurückstößt. Björn Barthel hat gesagt, dass es Ende August/Anfang September ein Gespräch geben soll. Er will Jojo gerne als Torwarttrainer für die 1. und 2. Mannschaft, die A- und B-Jugend. Auch Jörg Bohrmann will noch mal mit Jojo reden. Schaun mer mal, was daraus wird...
Am Mittwoch im Rheinischen Anzeiger übrigens drei Sonderseiten mit der Vorschau zur neuen Saison (Rheinischer Anzeiger :: Startseite)!
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Ein paar Ergänzungen zu gestern Abend:
1. Der NHV hat erst nach der Pause seine kämpferische, engagierte Seite gezeigt. In der ersten Halbzeit doch reichlich Stückwert und spielerisch wenig zu sehen - und vor allem die Abwerhr hatte phasenweise den Namen nicht verdient. Wenn Handschke alleine wühlt und wühlt, reicht das gegen den TSV mit Kapitän Dennis Marquardt im Inneblock der Abwehr nicht.
2. Genau diese Person war nach der Pause das Problem des TSV, denn sie hat nicht mehr gespielt, war auch nicht mehr in der Halle zu sehen. Ohne Marquardt im Innenblock ist Jonny Eisenkrätzer dort auch nicht mehr so gut. Und Patrick Hüter ist für beide kein Ersatz, der länger als zwei, drei Minuten einigermaßen verlässlich ist. Auf einmal gelangen dem NHV Anspiele an den Kreis bzw. an die Einläufer. Der NHV in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit das bessere Team, kam zum Ausgleich, ging aber nie in Führung.
3. Erstaunlicherweise fing sich der TSV im Angriff wieder, als Basic auf die Bank geordert wurde (spielte sehr nervös, selber torungefährlich, dazu drei Siebenmeter verworfen) und Eisenkrätzer in den linken Rückraum ging. Mit Mikk Pinnonen in der Mitte und Strosack auf Halbrechts kam wieder etwas mehr Struktur rein. Da der NHV nun auch wieder Fehler machte, konnte sich der TSV wieder absetzen, wobei es bis drei, vier Minuten vor Schluss eng blieb. Dann ein Katastrophenpass von Kosic auf Rechtsaußen ins Aus (Witte reichlich angefressen!), im Gegenzug drei Tore vor für den TSV, das vierte dann sogar in Unterzahl (Unterhandwurf von Strosack bei passivem Vorwarnzeichen vor Fünfermauer mit zwei Kreisläufern!).
4. Matchwinner war für mich im Tor Fredrik Genz, der es auf mehr als zehn Paraden brachte und auch einen Siebenmeter hielt. Bravo!
TSV ansonsten ohne Noll, Bettin, Jäger, Bartmann. NHV komplett, wobei der Linkshänder im Rückraum sich nach zehn Minuten verletzte (ab da nur noch mit Rechtshänder auf Rückraumrechts) und Klaasmann nach der Pause auch nicht mehr gespielt hat (vor der Pause auch nur zehn Minuten). -
Hier die Pressemitteilung des TSV:
Handball-Zweitligist TSV Bayer Dormagen hat den 24-jährigen Mikk Pinnonen aus Estland für zunächst ein Jahr verpflichtet. Der
75-fache Nationalspieler "ist ein junger und schneller Spieler, der sowohl sportlich als auch auch menschlich sehr gut zu unserem Konzept passt", erklärt Björn Barthel, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball GmbH. Neben der Spielertätigkeit auf der Position Rückraum Mitte wird Pinnonen zukünftig an der "International School of Rhine (ISR)" Handball- und sportspezifisches Training durchführen. Barthel: "In diesem Zusammenhang sind wir froh über das Engagement der Internationalen Schule als unserem neuen Kooperationspartner aus dem Sponsorenkreis der 'Partner für Sport und Bildung‘. "Ich schätze die Zusammenarbeit mit dem TSV Bayer Dormagen", sagt ISR-Geschäftsführer Peter Soliman. "Es ist eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die Profi-Erfahrung von Mikk Pinnonen wird interessant sein für unsere Kinder, die Aufgabe entspricht seinen Fähigkeiten und die Kooperation hilft auch dem Verein."Mikk Pinnonen steigt unmittelbar ins Training ein und wird erstmals am Freitag, 31. Juli, ab 18 Uhr zum Auftakt des Select-Cups in Köln-Chorweiler gegen Elbflorenz Dresden das TSV-Trikot mit der Rückennummer 91 tragen. Seine Freundin Grete wird in Kürze ebenfalls nach Deutschland kommen. Der Este hat in der Vergangenheit auf allen Rückraumpositionen wie auch auf Linksaußen gespielt. "Ich freue mich auf die kommende Saison und die Spiele in der Liga, aber auch darauf, Teil der Internationalen Schule zu sein", betont Mikk Pinnonen. "Er hat uns beim Probetraining mit seiner Schnelligkeit, seinem Spielverständnis und dem Abschluss überzeugt. Ich bin mir sicher, dass Mikk schnell ein fester Bestandteil der Mannschaft wird", ist TSV-Trainer
Jörg Bohrmann zuversichtlich.Mikk Pinnonen:
geb: 4. Januar 1991
geboren in: Helsinki - Finnland
Größe: 1,80 m
Position: RM/RL
Rückennummer: 91
Letzte Klubs: Știința Dedeman Bacău (Rumänien), H 43 Lund (Schweden), Aarhus
Handbold (Dänemark)
Nationalspieler für Estland seit 2008