Der erste Post von Peter G. bezog sich ja weitgehend nicht auf den Thread hier, sondern auf meinen Rostock-Spielbericht im RA auf Seite 12. Dort, also beim Spieltagsthread, hätte Peter G. also besser sein Post abgesetzt. Gut, er ist kein Forums-Experte! Glaube ich...
... Jetzt hat er ja hier die Kurve bekommen und sich zur allgemeinen Situation geäußert. Das kann auch so stehen bleiben. Etwas Gegenteiliges habe ich im RA auch nie geschrieben. Trotzdem kann man darüber geteilter Meinung sein, ob der junge, sehr talentierte Stutzke aufgrund seiner körperlichen Nachteile hier nicht einfach ein Stück weit "verheizt" wird. In den beiden anderen Punkten meiner Kritik hat mir Peter G. ja sogar Recht gegeben! ![]()
Natürlich drücke ich den Jungs beide Daumen, dass sie morgen in Henstedt die Rote Laterne abgeben. Die können für den Schlamassel in dieser Saison am wenigstens, müssen statt dessen auf dem Spielfeld die fatale Kaderplanung/-entwicklung ausbaden!
Beiträge von olilolli189
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April-Scherz => Aufmacher auf der Titelseite unter Rheinischer Anzeiger :: Startseite
Da Detlev Zenk endlich hauptamtlicher Pressesprecher wird (möglich macht es der neue Etat von 1 Million €, den Jojo Kurt und Tobi Plaz für die nächste Saison akquirieren), hatte ich eigentlich Knut Kleinsorge als Betreuer vorgesehen. Axel Schoenen und er würden sich humortechnisch prächtig ergänzen. Axel bleibt natürlich der Humba-Beauftragte!

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Der Astronaut: Warum immer so emfpindlich???
Deine Beobachtungen zu den Handball-Berichten im SF und im RA sind nicht mehr ganz aktuell. Macht aber nichts, denn ich gehe auch so gut wie nie auf Deine/Eure Forums-Seite...
...Ansonsten sind das letztlich nur Nuancen in der Wertung und Darstellung. Im Ergebnis sind wir uns ja einig: So reicht das auf allen Ebenen nicht für die Zweite Liga!
Richtig ist auch, dass der Ablauf bei den Personalentscheidungen in keinem Rahmen geäußert wurde, bei dem Du dabei bist. Das war also außerhalb der Pressekonferenzen und außerhalb der Spiele. Hättet Ihr einen der Verantwortlichen gefragt, wäre Euch das bestimmt auch so dargestellt worden. Manche Fragen stellt man besser auch nicht in den Pressekonferenzten. Kriegen ja sonst gleich alle mit!
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Seit ein paar Minuten auf der TSV-Homepage:
"Ich habe heute entschieden, dass ich als Trainer des Zweitligisten TSV Bayer Dormagen mit
sofortiger Wirkung zurücktrete", erklärt Jörg Bohrmann, der seine
Entscheidung soeben der Mannschaft mitteilte. Nach der Niederlage in Springe am
Samstag hat der 47-Jährige reiflich überlegt, wie möglicherweise das
"ein oder andere Prozent aus der Mannschaft im Abstiegskampf
herausgeholt werden kann." Letztlich nahm er sich selber in die
Verantwortung. "Das ist kein einfacher Schritt, aber ich hoffe auf
Impulse durch die Mannschaft", sagt Bohrmann, der in anderer Funktion
dem TSV mindestens bis zum Ende des laufenden Vertrages am 30. Juni zur
Verfügung stehen wird. "Wenn dies dazu führt, dass wir am Ende der
Saison Erfolg haben, bin ich auch glücklich." Letztlich will der
ehemalige Handball-Bundesligaspieler, dass alle Beteiligten positiv nach
vorne schauen und setzt darauf, dass in den ausstehenden Spielen "alle
Kräfte für unser großes Ziel mobilisiert werden können."Björn Barthel, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball
GmbH, ist "dankbar für die offenen Gespräche, die wir an diesem
Wochenende geführt haben." Seit einem Jahrzehnt sei der Handball in Dormagen eng mit Jörg Bohrmann verknüpft: "Als Handball in Dormagen am
Boden lag, hat er den Verein ohne Wenn und Aber unterstützt und war mit
zwei Meisterschaften in der 3. Liga und dem Klassenerhalt im Vorjahr
überaus erfolgreich. Auch ich bin traurig darüber, dass der
Negativstrudel dieser Saison zu der unbefriedigenden sportlichen
Situation geführt hat. Die Entscheidung von Jörg muss ich akzeptieren."Trainer-Assistent Tobias Plaz wird mit Unterstützung von Dennis Marquardt die Mannschaft auf das Spiel gegen Rimpar Wölfe am kommenden Samstag, 12. März,
ab 19 Uhr im TSV Sportcenter vorbereiten. Gemeinsam werde besprochen,
"wie wir uns dann weiter aufstellen", betont Barthel. Er begrüßt die
weitere Zusammenarbeit mit Jörg Bohrmann, die noch im Detail festgelegt
werde. "Dann reden wir auch über die Zeit nach dem 30. Juni." -
Seit ein paar Minuten auf der TSV-Homepage:
"Ich habe heute entschieden, dass ich als Trainer des Zweitligisten TSV Bayer Dormagen mit
sofortiger Wirkung zurücktrete", erklärt Jörg Bohrmann, der seine
Entscheidung soeben der Mannschaft mitteilte. Nach der Niederlage in Springe am
Samstag hat der 47-Jährige reiflich überlegt, wie möglicherweise das
"ein oder andere Prozent aus der Mannschaft im Abstiegskampf
herausgeholt werden kann." Letztlich nahm er sich selber in die
Verantwortung. "Das ist kein einfacher Schritt, aber ich hoffe auf
Impulse durch die Mannschaft", sagt Bohrmann, der in anderer Funktion
dem TSV mindestens bis zum Ende des laufenden Vertrages am 30. Juni zur
Verfügung stehen wird. "Wenn dies dazu führt, dass wir am Ende der
Saison Erfolg haben, bin ich auch glücklich." Letztlich will der
ehemalige Handball-Bundesligaspieler, dass alle Beteiligten positiv nach
vorne schauen und setzt darauf, dass in den ausstehenden Spielen "alle
Kräfte für unser großes Ziel mobilisiert werden können."Björn Barthel, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Handball
GmbH, ist "dankbar für die offenen Gespräche, die wir an diesem
Wochenende geführt haben." Seit einem Jahrzehnt sei der Handball in Dormagen eng mit Jörg Bohrmann verknüpft: "Als Handball in Dormagen am
Boden lag, hat er den Verein ohne Wenn und Aber unterstützt und war mit
zwei Meisterschaften in der 3. Liga und dem Klassenerhalt im Vorjahr
überaus erfolgreich. Auch ich bin traurig darüber, dass der
Negativstrudel dieser Saison zu der unbefriedigenden sportlichen
Situation geführt hat. Die Entscheidung von Jörg muss ich akzeptieren."Trainer-Assistent Tobias Plaz wird mit Unterstützung von Dennis Marquardt die Mannschaft auf das Spiel gegen Rimpar Wölfe am kommenden Samstag, 12. März,
ab 19 Uhr im TSV Sportcenter vorbereiten. Gemeinsam werde besprochen,
"wie wir uns dann weiter aufstellen", betont Barthel. Er begrüßt die
weitere Zusammenarbeit mit Jörg Bohrmann, die noch im Detail festgelegt
werde. "Dann reden wir auch über die Zeit nach dem 30. Juni." -
Ich wollte hier nichts mehr schreiben, weil es 1. eh nichts verändert bei denen, die es angeht und 2. für mich schon seit Dezember klar ist, dass das große Wunder "Klassenerhalt" nicht geschehen wird - und zu den Ursachen habe ich im Fips und hier im ersten Saisondrittel genug geschrieben!
Doch zur Klarstellung: Trainer Jörg Bohrmann war als Spitze des Trainerstabes in alle Personalentscheidungen im Hinblick auf den Kader und seine Entwicklung seit dem Aufstieg eingebunden. Wenn Bohrmann und Plaz, davor Bohrmann und Kurth, aktuell Bohrmann, Plaz und Wudtke sich einig waren, dann hat Bohrmann das mit Björn Barthel (Geschäftsführer) und Jobst Wierich (Sprecher Wirtschaftsbeirat) besprochen - und die beiden haben sich dann um die Umsetzbarkeit, also insbesondere um das Finanzielle gekümmert, wenn Einigkeit bestand. Das ist die offizielle Darstellung zur Struktur.
Natürlich könnte Bohrmann sich jetzt hinstellen und beklagen, dass der Etat zu klein war und dass verschiedene Positionen nicht ligatauglich besetzt sind. Aber er war an allen Entscheidungen beteiligt und er hat von Anfang an gewusst, unter welchen Bedingungen er am Höhenberg aus der Dritten in die Zweiten Liga aufsteigen soll. Stichwort: Wiesel-Konzept. Die Verantwortung jetzt nur Barthel/Wierich in die Schuhe zu schieben, um den Trainer aus der Schusslinie zu holen, ist 1. falsch und 2. sehr fadenscheinig! -
In Bezug auf die Pinnonen-Tore gegen Henstedt (3) hast Du völlig Recht, Joachim Koch; mein Fehler!
Übrigens hat auch der Rheinische Anzeiger über die Pleite gegen Aue berichtet (Seite 6): Rheinischer Anzeiger :: Startseite
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Da fliegt ja glatt der Deckel vom KOCHtopf! Bei der sicheren, fachlich fundierten Prognose freuen wir uns alle auf die Aufstiegsfeier Anfang Juni 2017...

Vorne lief es leider nicht gut, weil die Erzgebirgler einen ähnlichen Beton anrührten. Leider wurden auch einige Angriffe zu schnell abgeschlossen. Aue war in der ersten Halbzeit fast immer mit zwei bis drei Toren in Führung. In der 40. Minute konnte der TSV zum 14:14 ausgleichen, danach machte Aue vier Tore in Folge, der TSV kam noch mal bis auf zwei Tore ran, aber Aue hat den Vorsprung sicher über die Zeit gerettet. Da stellt sich natürlich die Frage, warum Trainer Bohrmann Mikk Pinnonen mal wieder 50 Minuten auf der Bank schmoren lassen hat. Wenn der Junge auf der Platte ist, macht er auch seine Tore. Von der Bank aus ist das Torewerfen jedoch nicht erlaubt. Und Mikk hätte vielleicht die Lücken im Auer Beton gefunden, wenn schon die Anderen kaum durchkommen.
Sehr interessant: 1. Keine Analyse, warum es nach dem 14:14 einfach wieder abgerissen ist. 2. So sicher wirkte mir Aue beim 19:21 nicht mehr, vor allem waren die sehr müde. Das hätte der TSV aus den ersten vier, fünf Spielen dieser Saison besser ausgenutzt und vielleicht einen Punkt geholt. 3. Keine Antwort auf die Frage, warum Jörg Bohrmann Mikk Pinnonen so lange auf der Bank sitzen lässt. 4. Die These, dass Pinnonen immer seine Tore macht, wenn er auf der Platte ist, ist so nicht zu belegen. Gegen Aue in sechs Minuten keinen Treffer, gegen Henstedt auch keinen, dafür aber technische Fehler. So ist das nichts anderes als eine Überschätzung. 5. Keine Gründe dafür, warum der Angriff nicht durchkommt.
Auf diese Leistung kann man aufbauen. Es wurde gegen eine Spitzenmannschaft der Liga verloren, gegen Durchschnittsmannschaften der Liga gewinnt man damit. Die meisten Zuschauer waren jedenfalls der Meinung, dass sie eine gute Leistung des TSV gesehen hatten: Sie haben den Wieseln nach dem Spiel stehend appaludiert.
Auf diese Leistung kann man aufbauen!? Auf diese Angriffsleistung??? Ziemlich verblendet. Aue war nicht ganz so bieder wie Henstedt, aber nicht gut genug, als dass der TSV in guter Form (Saisonstart) nicht hätte punkten können. Ich habe keine gute Leistung des TSV gesehen, weil der aufgebaute Angriff spielerisch eine einzige Enttäuschung war. Dabei war bei einem wurfschwachen Rückraum doch immer das Spielerische die Stärke des TSV! Und wenn ich nicht gerade kurzfristig mein Augenlicht verloren habe, dann habe ich gesehen, dass nur wenige Zuschauer stehen geblieben sind und Applaus gespendet haben. Die überwiegende Mehrheit der Zuschauer sieht realistisch was da abläuft: Die Mannschaft kämüft, mit dem Kader ist so nicht mehr möglich, also nächste Saison wieder Dritte Liga. Diesmal keine Schockstarre, kaum Ernüchterung, mehr geht eben nicht, akzeptiert.
Gaaanz übel ist natürlich der derzeitige Tabellenstand: Der Abstand zu Nichtabstiegsplatz 17 beträgt mittlerweile vier Punkte. Die Tabelle hat mir vor drei Monaten wesentlich besser gefallen. Was für ein Absturz: von Platz 1 auf Platz 20!

Was sind die Gründe für den Absturz? Wer macht was, um den Abstieg vielleicht doch noch zu verhindern??? Rechnerisch ist der Klassenerhalt noch möglich, korrekt (s.u.). Aber nicht mit dem verbliebenen Kader in dieser (Angriffs)Form.
Wer beide Spiele gesehen hat, hat gemerkt, wie riesengroß der Unterschied zwischen der 3. Liga (West) und der 2. Liga ist. Das sind Welten. Sollte der TSV absteigen, spielen wir nächstes Jahr um den Aufstieg. Aber erstmal gilt es, die 2. Liga zu halten und da es noch eine Rückrunde gibt, ist das durchaus möglich. Abgestiegen ist man erst, wenn rechnerisch nichts mehr geht.
Mit welchem Kader ist denn der TSV ein Kandidat, um in der Dritten Liga in der nächsten Saison um den Wiederaufstieg zu spielen??? Reichlich gewagte These, wenn ein Max Bettin und vielleicht auch noch ein Alexander Kübler den Verein nach dieser Saison verlassen.
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Es waren vier Tore in Minden und auch dort wurde ihm ein A-Jugendlicher (Mumme) in der ersten Halbzeit lange vorgezogen.
Bis Weihnachten kommt als vielleicht machbar nur noch Bad Schwartau, dann am 26. Dezember Rückrundenauftakt in Ferndorf (Angst geht um; Marijan Basic wirft gegen seinen alten Verein topmotiviert mindestens sechs Tore; Ferndorf super heiß, um die Hinspielklatsche wettzumachen), dann rechne ich den Rest hoch und komme beim besten Willen auf 20 Punkte plus "X". Wenn "X" nicht mindestens "8" ist, ist meiner Meinung nach der Klassenerhalt nicht möglich. Doch gegen welche Mannschaften sollen die ganzen Zweier gelingen??? Wobei der Klassenerhalt mit dem Kader vom Saisonbeginn und mit dem nochmals geschwächten, aktuellen Kader ohne unmöglich ist. Da bräuchte es zwei gesunde Dennis Marquardt, um jetzt noch die Kurve zu kriegen. Hätte man vor Saisonbeginn und auch jetzt ganz anders verkaufen müssen. Macht man aber nicht. Grenzt mittlerweile an eine Veräppelung der eigenen Fans und Zuschauer! Die Spieler müssen die Kaderfehlplanung ausbügeln und müssen sich zur Strafe nach einer Heimniederlage solange in der Kabine verstecken, bis der Hausmeister abschließen will...
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Das ist so mit das Letzte, was hier gerade die Fans interessiert. Die warten zunehmend und ganz dringend darauf, dass etwas passiert, um die Trendwende einzuleiten, denn noch ist der Klassenerhalt theoretisch möglich. Wohin abwandernde Spieler gehen, ist da echt nur Nebensache. Peter Strosack stand schon im Sommer bei Nordhorn auf der Wunschliste. Ob das noch immer so ist, keine Ahnung.
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...und wurde seitens des Vereins via Trainer im Wiesel-Magazin im vergangenen Monat auch kommuniziert, ist also nichts Neues. Durch den Weggang von Basic könnte ja etwas Geld frei geworden sein. Dennis Marquardt wird nach seiner OP Mitte Dezember von der BG getragen, da wird also auch Geld frei. Einen Versuch hat der TSV also in etwa noch frei. Der muss allerdings sofort sitzen. Oder sie teilen frühzeitig mit, dass es Probleme an der Sponsorenfront gibt und alle Planungen nur noch auf Liga drei ausgerichtet sind. Wird aber vermutlich nicht passieren, so wie insgesamt nichts passiert. Gegen Aue dann wieder nur 22 Tore???
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Ist ja mittlerweile auch egal, ob der Trainer spielerische Vorgaben für den Angriff macht oder so wie gestern Abend den Spielern freie Hand lässt. Das sechste Spiel in dieser Saison mit nur 22 Toren. Eine höhere Niederlage wurde nur durch die erneut gute Leitung von Torhüter Sven Bartmann verhindert. Wieder mal eine zehnminütige Torflaute. Der TSV ist nach dem guten Start in die Saison zum ganz ernsthaften Abstiegskandidaten geworden!
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Das ist dann wohl derzeit das Einzige, was am Höhenberg in Sachen Buli-Handball noch funktioniert: Es wird nicht mehr Geld ausgegeben, als da ist. Zwei Insolvenzen aus den DHC-Zeiten reichen!
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Trainer Jörg Bohrmann redet sich in der NGZ weiter "um Kopf und Kragen". Nicht nur, dass er zu viel erzählt und dabei reihum alle denkbaren Gründe für die negative Entwicklung bemüht, aber trotzdem immer wieder betont, dass die Mannschaft unter der Woche sehr konzentriert war und sehr, sehr gut gearbeitet hat. Nein, heute Morgen war in der NGZ als neuer Höhepunkt zu lesen, dass Bohrmann den Spielern selbst überlässt, wie sie heute Abend in Minden im Angriff spielen, um wieder mehr Sicherheit zu gewinnen. Da braucht er ja gar nicht mitfahren, denn für dieses Spiel hat er die Arbeit offensichtlich weitgehend eingestellt, wo doch der Angriff die größte Baustelle ist. Der Angriff, der dann drei Tage später gegen Aue nicht Wilder Westen spielen darf, sondern da wieder so, wie von Bohrmann vorgegeben??? Anderswo werden Trainer für solche Aussagen entlassen! Olaf Mast wurde am Samstagabend nach der Pleite gegen Neuhausen von Zuschauern gefragt, ob er nicht übernehmen wolle, so bringe das ja nichts mehr. Der letzte Halbsatz beschreibt die Lage am Höhenberg sehr gut. Nächste Saison also wieder Dritte Liga.
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Minden gewinnt mit 10+X! Steht für mich spätestens fest, seitdem ich heute Morgen in der NGZ gelesen habe, dass Bohrmann den Spielern selbst überlässt, wie sie im Angriff spielen, um wieder mehr Sicherheit zu gewinnen... Der TSV will also noch nicht einmal ein paar Dinge ausprobieren, um sich beim Heimspiel gegen Aue am Samstag verbessert zu präsentieren. Aua!!!
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Zu Basic (und Poklar): Ich hätte keinen von beiden behalten. Das Geld hätte ich als Reserve gelassen, um im jetzigen Fall (sportliche Talfahrt) respektive in einem Fall wie Dennis Marquardt (Spieler muss operiert werden und fällt langfristig aus) handlungsfähig zu bleiben. Wenn ich schon einen von den beiden behalte, dann Poklar, weil er dem Spiel deutlich mehr Struktur geben kann und ein passabler Siebenmeterschütze ist. Beide sind in der Abwehr nicht einsetzbar, selbst außen nur, wenn der Wechsel spielbedingt nicht klappt. Offensichtlich haben die Verantwortlichen (Jobst Wierich, Björn Barthel und Jörg Bohrmann) beide Spieler auf Augenhöhe gesehen. Basic soll in der Mannschaft sehr gut angekommen sein, soll vor allem mit den jungen Spielern sehr gut klarkommen. Ist das wirklich ein Argument, um einen Spieler zu behalten, der in der Rückrunde der vergangenen Saison zwar einige gute Spiele gemacht hat, dessen Grenzen aber auch deutlich erkennbar waren und der vor allem vom Spielsystem her grundsätzlich eher nicht zum TSV passt - im Gegensatz zu Poklar??? So oder so, das Ergebnis ist ein Spieler, der derzeit mal wieder verletzt ist und der ganz grundsätzlich dieser Mannschaft viel zu wenig oder gar nicht (Hagen) weiter hilft. Bohrmann hat auf meine Nachfrage, warum Poklar nach seinen guten Leistungen (vor allem in Hüttenberg und gegen Aue) auf einmal nur noch zu Kurzeinsätzen gekommen ist, als Basic nach seiner Verpflichtung und Trainingsverletzung endlich einsatzfähig war, sinngemäß geantwortet: "Ich musste den Klassenerhalt schaffen und Basic passte besser in die Angriffssysteme." Diese Aussage spricht in nicht nur einer Hinsicht für sich und lässt einige Rückschlüsse auf die Arbeitsweise des Trainers zu, was nicht nur bezogen auf die vergangene Saison Geltung haben dürfte.
Hinzu kommt ein weiteres Problem: Marquardt hatte schon in der Vorsaison teilweise erhebliche Schulterprobleme, konnte in der Rückrunde oftmals nur noch Abwehr spielen, hat sogar einige Spiele ganz aussetzen müssen. Das Risiko, auf der Mitte nur auf ihn und den völlig neuen Mikk Pinnonen zu setzen, war schon enorm groß. Und es wurde, fast schon absehbar, nicht belohnt.
Zu Markus (richtig) Breuer: Nach meinen Informationen ist die einjährige Vertragsverlängerung nach dem Aufstieg daran gescheitert, dass das Angebot des TSV bei einer deutlich steigenden Belastung in der Zweiten Liga (mehr Spiele, weitere Auswärtsfahrten, höheres Trainings- und vor allem Liganiveau) dazu geführt hätte, dass sich der berufstätige Spieler quasi selbst finanziert hätte. Ich übersetze das mal dahingehend, dass es an 400€ oder 500€ gescheitert ist. Peanuts für einen der wenigen erfahrenen Spieler im Kader, der in der Aufstiegssaison der Toptorschütze noch vor Simon Ernst und ein sehr sicherer Siebenmeterwerfer war. Gerade nach dem Abgang von Ernst und Moritz Preuß und angesichts der verbleibenden Struktur des Kaders (sehr jung, sehr unerfahren), hätte ich Breuer definitiv für die eine Saison gehalten. Natürlich gab es dahinter zwei junge Spieler für die gleiche Position. Von denen hatte der eine (Pascal Noll) so gut wie gar nicht gespielt, der andere (Sebastian Damm) zwar deutlich mehr als Noll, aber das nicht nur auf Linksaußen, sondern im letzten Saisonfünftel auch auf der Rückraummitte. Warum wurde daran in der vergangenen Spielzeit eigentlich nicht angeknüpft? Ich finde, der Damm hätte neben seiner eigentlichen Position auch weiter für die Mitte ausgebildet und eingesetzt werden müssen. Ist leider so gut wie gar nicht passiert.
Noch eine Anmerkung zu Markus Breuer: Als gestandener Spieler war er sicherlich auch einer, der offen und direkt seine Meinung gesagt hat. Das soll ja nicht immer bei allen gut ankommen…
Zu Pinnonen: Flevo schreibt, dass sich kein Gegenspieler auf ihn einstellen kann. Wenn dem so wäre, müsste der wiesel(!)flinke Spieler ja unter den Top 5 der Torschützenliste auftauchen, weil er sich ständig im 1:1 durchsetzt. Leider ist er ganz weit davon entfernt. Ich drehe das Argument aber weiter und behaupte, dass Pinnonen so schnell ist, dass sich auch die Mitspieler kaum auf ihn einstellen können. Bisher fehlt definitiv die Anbindung an die Nebenleute, was sicherlich auch mit den geringen Einsatzzeiten und seinen Erkrankungen zu tun hat. Über die Einsatzzeiten entscheidet der Trainer. Das beste Beispiel für das Dilemma, indem der TSV mit Pinnonen als weitgehendem Fremdkörper steckt (Seine Integration in die Spielsysteme ist Aufgabe des Trainers!), war doch der Spielverlauf gegen Henstedt. Mit Pinonnen auf der Mitte hatten die Gäste den TSV gut im Griff. Als Marquardt kam, änderte sich das und führte in der zweiten Halbzeit zur Aufholjagd bis zum 18:18. Mit Pinnonen wäre das Spiel vermutlich schon bis zur Pause verloren gewesen, was beileibe nicht nur an seiner schlechten Leistung gelegen hätte. Von den anderen Akteuren war ja auch kaum einer gut.
Warum gehen Spieler wie Handschke und Weis zum NHV in die Dritte Liga? Ganz einfach: Sie bekommen dort sehr wahrscheinlich (deutlich) mehr Geld als beim TSV, müssen dafür aber weniger leisten. Siehe oben, die steigende Belastung in der Zweiten Liga: mehr Spiele, mehr und weitere Auswärtsfahrten, mehr Trainingseinheiten, höheres Niveau. Das wollen einige Spieler offensichtlich nicht und bleiben eine Liga tiefer, weil es bequemer ist, aber besser bezahlt wird.
Zum Schluss nur noch mal eine Klarstellung zum Klassenerhalt: Da gab es ja auch zwei Punkte am grünen Tisch wegen der Insolvenz von Großwallstadt, die dann ja nicht angetreten sind. Ich hätte es nicht erleben wollen, wenn der TSV dazu verdammt gewesen wäre, dieses letzte Saisonpiel gegen den TVG als Endspiel um den Klassenerhalt gewinnen zu müssen. Vor den letzten vier Spielen wurde verkündet, es sollten sechs Punkte geholt werden, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Sportlich waren es nur zwei Punkte (Überraschungssieg in Nordhorn; das war richtig gut!), ansonsten und in Sachen Klassenerhalt einfach nur Glück gehabt. Bei normalem Verlauf, also ohne die Insolvenz, hätte der TSV sehr wahrscheinlich gegen Großwallstadt verloren und wäre damit im Fernduell mit Saarlouis abgestiegen!
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Auch das dürfte Stand heute nicht für den Klassenerhalt reichen! Oder gibt es sechs bis sieben Mannschaften in dieser Zweiten Liga, die das in der Rückrunde auch gegen den TSV machen!? Das wäre doch mal echt ein Wunder, wenn ein Team mit zehn oder zwölf Punkten vom grünen Tisch nicht absteigen würde...

Rheinischer Anzeiger :: Startseite (=> Titelseite und Kommentar auf Seite 7)
Vielen Dank für die Blumen, tsvfieber! Da ich im Gegensatz zu einigen anderen Protagonisten durchaus noch lernfähig bin, würde mich natürlich schon interessieren, welche Teile meiner Kritik Deiner Meinung nach nicht richtig sind?
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Nach den zwei Punkten am grünen Tisch ist ja nun wieder alles in Ordnung, oder doch nicht?
Rheinischer Anzeiger :: Startseite (=> Titelseite und Seite 5) -
Sicherlich sind einige der von Rheinschiffer genannten Aspekte nicht von der Hand zu weisen, aber der Vergleich mit Kai Wandschneider ist doch sehr weit hergeholt und damit so gut wie nicht passend, weil alleine schon die Rahmenbedingungen damals wie zum Beispiel der Etat ganz andere waren.
Jeder Trainer hat im Umgang mit der Mannschaft, mit einzelnen Spielern, mit den Medien etc. seine eigene Art. Da kann ich bei Jörg Bohrmann und Kai Wandschneider nur sehr bedingt Parallelen erkennen.Als noch weiter hergeholt erscheint mir die Behauptung, dass ausschließlich das "System" schuld an der Entwicklung und damit am drohenden Abstieg ist! Welches System ist gemeint? Das im Handball allgemein: Geld wirft am Ende doch Tore? Oder das System "Wierich": Bei mir als Ehrenamtler laufen alle wichtigen Fäden zusammen; der hauptamtliche Geschäftsführer und der hauptamtliche Marketingmitarbeiter haben eigentlich nur das zu machen, was ich will? Ich schreibe das bewusst provozierend und zugespitzt...
Ich kann am Höhenberg seit dem Aufstieg aus der Dritten Liga leider nur das "System" erkennen, dass vergleichbare Fehler gemacht werden wie zu Zeiten der Herren Lieven und Derad. Der einzige Fehler, der nicht mehr gemacht wird: Es wird kein Geld ausgegeben, das nicht schon da ist. Ansonsten sind in gewissen Bereichen gewisse (personelle) Abhängigkeiten entstanden, die mit immer professioneller werdenden Strukturen und einer dauerhaften Etablierung des TSV in der Zweiten Liga ohne ständige Abstiegssorgen leider viel zu wenig zu tun haben.
Hinzu kommt die fehlerhafte Kaderplanung, die derzeit keinerlei mittel- und langfristige Perspektive erkennen lässt. Es wurden teilweise falsche Personalentscheidungen getroffen, so dass der Kader seit dem Aufstieg sukzessive schwächer wurde. Die generierten Zuwächse im Sponsorenbereich reichen gerade mal aus, um Gehaltssteigerungen und Kostensteigerungen aufzufangen. Immerhin, aber es gibt keinen Spielraum für mehr. Das ist mittlerweile leider wohl ein Fakt, wurde vor dem Saisonstart aber offensichtlich verschwiegen. Statt dessen hat man der Öffentlichkeit vorgegaukelt, man würde weiter nach einem Linkshänder für den Rückraum Ausschau halten, der sportlich, menschlich und finanziell passt. Es mag richtig sein, dass keiner zum Probetraining da war, der alle Kriterien erfüllt hat. Das ist aber auch kein Wunder, wenn es letztlich keine Möglichkeiten gibt, ein ligataugliches Gehalt anzubieten. Und die Nummer mit dem "halben Job" über eine Zeitarbeitsfirma, die kennen auch alle anderen Vereine... Darüber hinaus scheint es mir an der Kompetenz zu fehlen, auch "alternative" Wege bei der Spielersuche zu gehen. Das setzt voraus, dass ich in der Szene entsprechend gut vernetzt und entsprechend früh dran bin. Selbst wenn diese Kompetenzen da sein sollten und/oder einmal da waren, irgendwie scheint in diesem Bereich beim TSV ein ziemlichs Vakuum zu bestehen...
Schon jetzt hat sich bewahrheitet, was Kapitän Dennis Marquardt im Interview im Rheinischen Anzeiger vor dem Saisonstart gegen Ferndorf gesagt hat: "Der Klassenerhalt wäre ein absolutes Weltwunder!". Die Führung hat das offenbar etwas anders eingeschätzt, auch wenn sich der Trainer in der Saisoneröffnungspressekonferenz schon ordentlich geschützt hat. Da wurde offiziell das Saisonziel verkündet, den Klassenerhalt möglichst frühzeitig sicherzustellen. Jobst Wierich war im Sommer sogar mal der Meinung, es können eine Abschlussplatzierung zwischen Platz 11 bis 14 herauskommen. Gut, da gingen Wierich und Geschäftsführer Björn Barthel noch davon aus, dass es neben der Pinnonen-Verpflichtung noch einen weiteren Linkshänderneuzugang für den Rückraum geben würde. Der kommt vielleicht im Dezember, wenn der Kapitän operiert ist und dadurch im Personaletat ein gewisser Spielraum entsteht. Doch wer sollte in dieser sportlichen Situation, wer sollte angesichts der aktuellen Entwicklung und der zweifelhaften Perspektive dann am Höhenberg anheuern, um der Mannschaft sportlich sofort und signifikant in Abwehr und Angriff zu helfen???
Wunder geschehen bekanntlich immer wieder und ich lasse mich nur zu gerne von einem Wunde am Höhenberg, also dem Klassenerhalt überraschen. Es reicht, wenn dieser am letzten Spieltag zustande kommt! Selbst wenn es so kommt, was kommt danach? -
Die Analyse im Rheinischen Anzeiger von heute (Artikel auf der Titelseite; Analyse auf Seite 6) fällt in einigen Punkten doch deutlich anders aus!
Rheinischer Anzeiger :: Startseite (als Online-PDF zum Durchblättern und Downloaden)
Die aktuellen Probleme mit diesem zu dünnen Kader waren absehbar: Es sind einige Fehleinschätzungen erfolgt und einige Fehlentscheidungen getroffen worden - und das nicht nur in Bezug auf das, was auf dem Spielfeld aktiv ist. Heute Abend in Rostock wird es mit sehr großer Wahrscheinlichkeit die nächste Niederlage geben. Wenn es am Sonntag dann nicht für einen Sieg gegen Henstedt-Ulzburg reicht und auch in Essen mit großer Wahrscheinlichkeit eine Niederlage rauskommt, dann ist das Ziel "Klassenerhalt so früh wie möglich" in enormer Gefahr. Selbst zwei Punkte am Sonntag sind eigentlich zu wenig... Wenn dann nichts passiert, bedeutet das doch fast schon, dass die Verantwortlichen mit der Saisonvorbereitung für die Dritte Liga 2016/17 beginnen. Schlimmer als die aktuelle sportliche Situation und den zu dünnen Kader finde ich die Perspektivlosigkeit, mit der die Führung (Wierich als Kopf; dahinter Bohrmann und Barthel) für nächste Saison unterwegs ist. Was macht eigentlich der geschäftsführende Vorstand des TSV Bayer Dormagen? Weiter nur zuschauen, weil es ihm reicht, dass solide gewirtschaftet wird??? Ich erkenne keine Kaderplanung mit Weitblick, ich sehe nur Flickschusterei. Damm, Genz, Strosack und Bettin sind am Ende der Saison mit großer Wahrscheinlichkeit weg. Dass Bartmann nicht auch noch weggelotst wird, liegt doch nur daran, dass er ein sehr lokal/regional bezogener Typ ist, der alleine schon wegen seines Jobs im Chempark Uerdingen nicht ganz woanders hin will. Aber auch mit den für mich zu 99,9% feststehenden, vier Abgängen bleibt nur ein Kadertorso übrig. Womit und mit welchen Perspektiven soll der für 2016/17 aufgefüllt werden???