Beiträge von olilolli189

    Rheinischer Anzeiger, Titelseite, von heute

    Handball-Bundesliga: Der Trainer des TSV Dormagen (DHC Rheinland) spricht über den Klassenerhalt und die neue Saison
    „Tabelle zeigt die Gesamtleistung eines Vereins“
    Dormagen (-oli) – In den letzten zehn Minuten dieser Saison war es eine totale Zitterpartie, doch der TSV Dormagen schaffte in der Relegation gegen den Zweitligisten TV Emsdetten verdient den Klassenerhalt. RA-Redaktionsleiter Oliver Baum sprach mit Trainer Kai Wandschneider über die gerade abgelaufene und die anstehende Spielzeit.
    RA: Haben Sie schon verarbeitet, was da in Münster in der Halle am Berg Fidel passiert ist? Wie oft haben Sie schon das Video gesehen?
    Wandschneider: Einmal – und das richtig intensiv zwei Stunden lang. Ich denke, wir werden alle beim Trainingsauftakt mit einem breiten Lächeln erscheinen. So ein Erlebnis trägt einen für Wochen. Das war gigantisch, eine phänomenale Leistung, die die Jungs da noch mal abgerufen haben. Es war schon außergewöhnlich, dass wir das geschafft haben. Wir waren einfach spielerisch bärenstark. Im Hinspiel haben wir zwölf Tore über den Gegenstoß erzielt, in Münster nur zwei. Das bedeutet, dass wir dort 24 Tore aus dem Positionsangriff gemacht haben. Im Hinspiel waren es nur 15, davon wiederum nur drei aus dem Rückraum. Im Rückspiel kamen aus dem Rückraum in der Besetzung Nippes-Meyer-Mahé zehn Treffer. Alleine das war schon großartig.
    RA: Wenn Sie an das Relegationsrückspiel denken, welches Bild taucht da als Erstes vor Ihrem geistigen Auge auf?
    Wandschneider: Eine Farbe – und zwar grün. Es war schon beeindruckend, wie die Emsdettener Fans ihr Team unterstützt haben. Man hat nur einen einzigen grünen Block gesehen. Es war ja schon im Hinspiel so, dass die sich immer wieder sehr lautstark bemerkbar gemacht haben. In Münster waren deren Fans aber in der ersten Halbzeit recht verhalten, weil wir da das Spiel ziemlich gut im Griff hatten.
    RA: Der TSV Dormagen hat geschafft, was von nicht wenigen Experten vor Saisonbeginn für nahezu oder ganz unmöglich gehalten wurde. Hinzu kommen die vielen sportlichen und nicht-sportlichen Widrigkeiten. Sie sprechen selber von einer „Horror- und Pechsaison“ . Ist der Klassenerhalt für Sie wie ein Wunder?
    Wandschneider: In gewisser Hinsicht schon. Vor der Saison hatte Stefan Lövgren als ausgewiesener Experte Düsseldorf auf den allerletzten Platz, Balingen und uns auf den vorletzten und drittletzten Platz gesetzt. Minden beispielsweise sah er davor. Er hat dazu ausgeführt, dass wir spielerisch gut sind und den Klassenerhalt schaffen könnten. Da hat aber noch niemand geahnt, was im Saisonverlauf alles bei uns passieren wird. Es gab viele, die nach dem ersten Saisondrittel gesagt haben, Dormagen steigt sang- und klanglos ab. Wenn es in einer Mannschaft stimmt, kann man eben Berge versetzen. Nachdem wir wussten, dass es in Dormagen doch mit dem Bundesliga-Handball weiter geht, hat uns das noch mal einen Schub gegeben. Unsere stärksten Monate waren der Dezember und Januar. Das ging einher mit der Meldung von Heinz Lieven, dass es hinhaut für die nächste Saison. Da hat man an den Siegen gegen Berlin, in Wetzlar und gegen Nettelstett gesehen, was für eine Substanz im Team steckte. Bis dahin fehlte ja auch nur Kjell Landsberg, den wir aber mehr als gleichwertig durch Sebastian Linder ersetzen konnten. Aber in dem Moment, als Christoph Schindler erklärt hat, dass er nach Gummersbach wechselt, da hat keiner mehr daran geglaubt, dass wir es noch packen können. Danach wurde es mit den drei Verletzungen von Tobias Plaz, Florian Wisotzki und Dinos Chantziaras noch schlimmer. Insofern ist der Klassenerhalt schon ein Handball-Wunder.
    RA: Warum haben die „letzten Mohikaner“ den Verbleib in der Ersten Liga geschafft?
    Wandschneider: Bei Minden und Düsseldorf, die wir hinter uns gelassen haben, ist es genau umgekehrt gelaufen. In Düsseldorf gab es große Unruhe, die in dem Trainerwechsel gipfelte, was in der laufenden Saison nie gut ist. In Minden gab es auch einen Trainerwechsel. Außerdem hatten die noch mehr Verletzte als wir, haben diese aber durch Neuverpflichtungen ersetzt. Das konnten wir nicht. Letztlich haben wir die bessere Arbeit geleistet. In den Playoffs ist dann immer alles möglich. Wir waren da einfach cool, auch wenn nur zwei Spieler Relegationserfahrung hatten. Stellvertretend für den herausragenden Teamgeist möchte ich Kapitän Nils Meyer nennen, der in den vergangenen Wochen noch einmal über sich hinaus gewachsen ist. Wenn sich Spieler, die den Verein verlassen, weiter so ins Zeug legen, zeigt das, wie gut das Betriebsklima ist. Das ist außergewöhnlich.
    RA: Ist es Ihnen wichtig, dass Sie in dieser Saison nicht von der Rückgabe der Lizenz durch einen oder mehrere Konkurrenten profitiert, sondern den Klassenerhalt sportlich realisiert haben?
    Wandschneider: Eigentlich nicht. Die Tabelle spiegelt immer die Gesamtleistung eines Vereins wider. Dazu gehören nicht nur die Spieler und der Trainer, sondern auch das Management, der Präsident, die Sponsoren, Zuschauer und Medien. Wenn es da stimmt und die Dinge realistisch eingeschätzt werden, kann man ganz viel erreichen. Die Insolvenzen in der vergangenen Saison waren ja die Bestrafung dafür, dass sich Vereine in ihrer Gesamtheit falsch eingeschätzt haben. Insofern ist es von außen betrachtet vielleicht schön, dass es jetzt auch sportlich geklappt hat. Aber es wäre blauäugig zu denken, Tabellenplätze resultierten alleine aus der Leistung der Spieler auf dem Feld. Der Klassenerhalt in diesem Jahr ist sicherlich mehr Wert, weil in der Relegation und in großen Teilen der Rückrunde sechs Stammspieler gefehlt haben.
    RA: Auftakt in die Saison 2010/11 ist am letzten Augustwochenende. Aufgrund der Relegation konnten die Spieler erst vor einer Woche in Urlaub gehen. Wann starten Sie mit der Saisonvorbereitung? Ist die freie Zeit nicht zu kurz?
    Wandschneider: Sie ist zu kurz. Deswegen beginnen wir eine halbe Woche später, teilweise sogar anderthalb Wochen später als die anderen Mannschaften. Wir starten am 22. Juli in die Saisonvorbereitung. Ein Teil des Teams, vor allem bei den jungen Spielern, ist ja gar nicht so stark belastet gewesen. Es sind nur fünfeinhalb Wochen bis zum ersten Pflichtspiel. Da fällt eher ins Gewicht, dass wir fünf neue Spieler haben, die wir integrieren müssen. Davon sind 80 Prozent Rückraumakteure. Es braucht seine Zeit, um sich dort einzuspielen. Die Isländer sprechen zudem kein Deutsch.
    RA: Das Team, das ab dem 1. Juli unter dem Namen DHC Rheinland aufläuft, befindet sich in einem großen personellen Umbruch. Es bleiben nur die beiden Torhüter Vitali Fechchanka und Jens Vortmann, die beiden Linksaußen Michiel Lochtenbergh und Max Holst, die beiden Kreisläufer Sebastian Linder und Michael Wittig, Tobias Plaz auf Rechtsaußen, Kristian Nippes auf Halbrechts, Kentin Mahé auf der Mittelposition und Maciej Dmytruszynski als Abwehrspezialist da. Neu dazu kommen die beiden Isländer Arni Thor Sigtryggson auf Halbrechts und Sigurbergur Sveinsson auf Halblinks, Jan-Olaf Immel auf Halblinks und Rechtsaußen Daniel Wernig. Es fehlt noch ein Mittelmann...
    Wandschneider: Andre Kogut, ein junger deutscher Spieler, der schon zwei Jahre Erstligaerfahrung hat, hätten wir gerne verpflichtet. Er hat sich für Friesenheim entschieden, wollte offenbar sicher in der Ersten Liga sein. Mittlerweile bin ich darüber nicht mehr traurig, denn mir sind Spieler lieber, die auch mal ein gewisses persönliches Risiko eingehen und an Projekte glauben. Er hat sich für den leichteren Weg entschieden, was wir respektieren. Ich hoffe, dass wir noch in dieser Woche eine gleichwertigen Ersatz verpflichten können.
    RA: Was für Perspektiven hat die neue Mannschaft? Wird das wieder eine Zitterpartie im Kampf um den Klassenerhalt? Wer sind die Konkurrenten?
    Wandschneider: Es geht für uns nur um den Klassenerhalt. Die Mannschaft ist dünner besetzt, wir haben nur noch zwölf Spieler. Tobias Plaz wird vor Mitte Oktober nicht einsatzfähig sein. Bisher haben wir um den Spielerkern im besten Handball-Alter von 25 bis 30 Jahren immer Ergänzungen vorgenommen. Dieser Spielerkern ist nun quasi weg. Von daher werden die ersten Saisonspiele auch noch zur Eingewöhnungsphase dazu gehören. Konkurrenten sind die beiden Aufsteiger Friesenheim und Hamm, wobei Hamm aufgrund der finanziellen Möglichkeiten zu einem zweiten Hannover werden könnte. Balingen wird da unten wieder mitmischen und aufgrund der finanziellen Entwicklung, die offenbar kritisch ist, wohl auch Wetzlar. Hannover hat das zweite Jahr nach dem Aufstieg vor sich. Das ist bekanntlich schwerer als das erste, wobei die unheimlich heimstark waren.
    RA: Wie lange machen Sie denn jetzt Urlaub? Wie werden Sie Ihre freie Zeit nutzen?
    Wandschneider: Ich erledige jetzt all die Sachen, die ich bis zum Saisonende weggeschoben habe. Ansonsten hoffe ich, dass ich zwei Wochen abschalten kann. Da werde ich mich aufs Fahrrad setzen und den Rhein runter fahren.
    RA: Wir wünschen gute Erholung!

    Die abgelaufene Saison hat ausreichend gezeigt, dass Michael Wittig in der Ersten Liga überfordert ist - und das nicht nur in der Abwehr. Eine Entlastung bringt er als Nummer zwei auf der Kreisläuferposition jedenfalls nicht. Ein zweiter, erfahrener Kreisläufer hinter Sebastian Linder wäre gut, denn "Patti" wird diese Position nicht die gesamte Saison alleine ausfüllen können. Spätestens im November geht der dann ähnlich wie in den vergangenen Wochen auf dem Zahnfleisch... Wittig sollte mit einem Zweitspielrecht ausgestattet zum Beispiel in Korschenbroich unter Khalid Khan Zeit bekommen, um in einer Zweitligamannschaft zu reifen.

    Den dringendsten Handlungsbedarf sehe ich neben der immer noch vakanten Mittelposition allerdings im Tor: Wenn das Duo Feshchanka/Vortmann insgesamt wieder so auftritt wie in der gerade zu Ende gegangenen Saison, dann wird es spätestens gegen Ende der Hinrunde Handlunsgbedarf geben!

    Die Spieler Koke und Tesch zu thematisieren, ist völlig überflüssig. Da kenne ich außer dem Trainer noch mindestens zwei weitere, maßgebliche Personen, die noch nicht einmal einen einzigen Gedanken an eine Rückholaktion verschwenden.

    Dieses immer gleiche Genöle von den Alt-Vorderen hier, die mit dem Dormagener Handball kaum etwas am Hut haben, ist unerträglich: Selbst jetzt wird das "Wunder Klassenerhalt" relativiert, obwohl das nun wirklich nicht angemessen ist!
    Wer gesehen hat, wer da gestern für den TSV auf der Platte stand, der kann einfach nicht mehr behaupten, dass es selbstverständlich sei, dass sich der Erstligist durchgesetzt hat! Der Kader war doch schon zu Saisonbeginn so aufgestellt, dass alle Beteiligten wussten, wie schwierig es wird, die Erste Liga zu halten. Dann die Abgänge, die drei Verletzten und das Fehlen von Balomenos. Seit Wochen spielt das allerletzte Aufgebot. Gestern spielt ein 19-Jähriger 60 Minuten auf der Königsposition (!) durch, erzielt sechs Tore, muss am Ende desöfteren alleine Regie führen, weil Nippes und Meyer in Manndeckung genommen werden. Der niedrige Altersdurchschnitt (wenig Erfahrung, in dieser Situation noch weniger - nur Lochtenbergh und Meyer waren in der Relegation gegen Wilhelmshaven und Nettelstedt dabei), mit acht Feldspielern durchgespielt, mehr als 3.200, ab dem 14:14 frenetisch mitgehende TVE-Zuschauer gegen sich - dem Druck in diesem Entscheidungsspiel muss man erst mal standhalten! Die Jungs haben es getan und damit das dritte Wunder am Höhenberg nach der finanziellen Rettung und dem Erreichen des Relegationsplatzes vollbracht. Hut ab!!!!!
    Und anders herum: Uli Derad hat dem TSV zwar das Grab geschaufelt, es ist aber nicht so weit gekommen, dass die Beerdigung stattgefunden hat... :hi: nach Kiel! :)

    Die Schiris gestern waren beileibe nicht so gut wie Damian/Wenz im Hinspiel: Das deutliche Ungleichgewicht an Siebenmetern gegen den TSV zeigt dies deutlich auf. Wenn bei den Dormagenern in der Abwehr alles, was im Kreis gewesen sein soll, zum Siebenmeter führt, dann muss das auf der TVE-Seite auch gelten. Hat es aber nicht! Ansonsten ging es ja so einigermaßen, wobei das Stürmerfoul gegen Mahé kurz vor der Pause ein Witz war. Das war ein klarer Siebenmeter für den TSV! Aber vermutlich wollten die beiden Referees nicht, dass die Gäste mit einer Drei-Tore-Führung in die Kabine gehen...

    Letztlich alles Makulatur: Wir haben sportlich den Klassenerhalt geschafft - alleine das zählt! Gratulation an die "letzten Mohikaner", an den Trainer, Teammanager und den "DHC-Motor" aus Delhoven!!!

    Zitat

    Original von Arcosh
    Ob ein 40jähriger der größtenteils in der 2. Bundesliga aktiv war dem TSV wirklich weiterhelfen kann? Jedenfalls sollten die Schiedsrichter am Samstag nach dem Spiel auf durch die Halle fliegende Bälle achten. :D


    Chalepo war vor allem in seinen Erstliga-Zeiten ein richtig guter Halblinker und hat nicht ohne Grund mit Lemgo und Nettelstedt zwei Europapokalerfolge gefeiert!

    Das wurde gerade vom TSV bekannt gegeben:
    "Der TSV Dormagen muss im Rückspiel der Relegation gegen den TV Emsdetten auf Spyros Balomenos verzichten, der sich mit der griechischen Nationalmannschaft auf die Entscheidung in der WM-Qualifikation gegen Deutschland in Drama (Sonntag, 20. Juni, 18 Uhr) vorbereitet. Das Hinspiel am letzten Samstag endete in Dortmund 25:20 für die Auswahl von Heiner Brand. Der TSV hat deshalb gehandelt und für das Spiel in Münster gegen den TV Emsdetten (Samstag, 19. Juni, 19 Uhr, Halle am Berg Fidel - Hinspiel 27:23 für Dormagen) den 72-fachen weißrussischen Nationalspieler Gennadij Chalepo (Foto) verpflichtet. Chalepo ist 2,02 m lang und 112 kg schwer. Er spielte in der Bundesliga für HSV Düsseldorf, TuS Nettelstedt, TBV Lemgo und die HSG Wetzlar. Bis 2008 war der jetzt 40-Jährige Spielertrainer bei TuS Spenge, zuletzt coachte er den Nachwuchs der HSG Wetzlar. "Gennadij ist eine gestandene Persönlichkeit und wird uns vor allem in der Abwehr helfen", sagt TSV-Trainer Kai Wandschneider. Die Verpflichtung war möglich, da Chalepo in der laufenden Saison nicht gespielt hat.
    Die beiden niederländischen Nationalspieler Michiel Lochtenbergh und Bobby Schagen erhielten von ihrem Verband die Freigabe für das Relegationsspiel. Sie werden im Anschluss am Samstag Abend nach Emmen zu ihrem Nationalteam reisen, das dort am Sonntag um 14 Uhr gegen Österreich das Rückspiel der WM-Qualifikation bestreitet. Vor einer Woche hatte sich Österreich in Dornbirn mit 31:15 durchgesetzt."

    Vielen Dank, Simsalabim, dass Du hier für den Rheinischen Anzeiger Werbung machst! :)
    Zum Nachlesen: http://www.rheinischer-anzeiger.de

    Natürlich muss sich im Bereich Marketing, Sponsorenakquise und Öffentlichkeitsarbeit beim DHC deutlich mehr bewegen als bisher beim TSV, aber ich gehe nicht davon aus, dass das bedeutet, dass Jojo Kurth keine Freizeit mehr hat. Im übrigen ist unklar, in welchem zeitlichen Umfang er der zweiten Mannschaft zur Verfügung steht. Das wird doch schon alleine dadurch eingeschränkt, dass die erste Mannschaft Vorrang hat. Von daher würde ich die Tätigkeit als Co-Trainer und als (Ersatz?-)Torwart für die "U23" nicht so hoch aufhängen!
    Hinter nicht vorhandenen oder unstimmigen Strukturen sowie den Altlasten aus der Derad-Zeit kann sich ab dem 1. Juli nun jedenfalls niemand mehr verstecken! Dem neuen Team mit Geschäftsführer Thomas Kempen an der Spitze sollte auf jeden Fall eine faire Chance gegeben werden, zumal ich davon ausgehe, dass Heinz Lieven auch als Aufsichtsratsvorsitzender weiterhin operativ mitmischen wird.

    Zum fehlenden Mittelmann: Der Markt war doch eh schon so gut wie zu, als klar war, dass der DHC an den Start gehen kann. Die, die jetzt noch frei sind, sind das 1. nicht ohne Grund (Warum wollte die bisher keiner haben???) und werden 2. abwarten, ob die Dormagener den Klassenerhalt schaffen. Im übrigen hat der DHC ein Budget, in dessen Rahmen sich Dröge bewegen muss: Herr Kogut wird schon gute (finanzielle) Gründe dafür haben, warum er das Friesenheimer Angebot bevorzugt hat! Wandschneider und Dröge waren auch an einem sehr guten Isländer dran: Der spielt ab dem 1. Juli für den TV Emsdetten, weil er dort deutlich mehr verdienen kann...

    Er soll um die Auflösung seines noch laufenden Vertrages gebeten haben, falls der TV Emsdetten in die Erste Liga aufsteigt. Vielleicht liegt es ja daran, dass er sich den Stress eine Etage höher nicht antun möchte... ;) Ich kann mir jedenfalls überhaupt nicht vorstellen, dass er ein Angebot vom DHC Rheinland bekommen hat!

    Zitat

    Original von HSG-Fan
    Dormagen wird nach der Verpflichtung von Kogut einen guten Kader beisammen haben. Diese Verpflichtung darf man wohl als gesichert ansehen. Den Wernecke könnt ihr übrigens gern auch wiederhaben ;)

    Kogut hatte zwar ein Angebot des DHC Rheinland, hat sich aber bis zur gesetzten Frist nicht erklärt. Von daher gehe ich davon aus, dass er nicht nach Dormagen kommt!
    Wir haben zwei gute Linksaußen. Wernicke ist deshalb am Höhenberg kein Thema.

    Da ist in Leverkusen ja mal wieder jemand gut informiert! Kann das zwar nicht bestätigen, habe es am Sonntag aber auch gehört... Balomenos hat sich aber mächtig ins Zeug gelegt, im Angriff vor allem in der zweiten Halbzeit. Bitter waren allerdings die drei direkten Zuspiele zum Gegner in Halbzeit eins zuzüglich eines Ballverlustes im Gegenstoß, als Dmytruszynski sich nicht mehr traute, auf den Griechen zu passen, statt dessen Meyer suchte, den Ball aber ins Seitenaus passte. In der Abwehr hatte er seinen ersten Gegenspieler gut im Griff, Aschi dann nicht mehr so.
    Ansonsten zählt, was auf der Platte passiert. Hoffe, dass die Dormagener Fans am Samstag in Münster genau so Dampf machen wie die TVE-Fans im Sportcenter. Die Mannschaft hat es allemale verdient, selbst wenn es am Ende nicht zum Klassenerhalt reichen sollte!!!

    Einfach nur erschütternd, dass sich ausgerechnet jemand aus Gummersbach an diesem Punkt mit dem Spruch "Fressen oder gefressen werden" in die Diskussion einschaltet!!! Da stellt sich dann noch nicht einmal die Frage nach dem Niveau...

    Steinar: Warum auf einmal so mega-kritisch? ;)
    Ich sehe nicht nur Feshchanka als den Unterschied. Der TSV hatte auch spielerisch mehr drauf, da fand ich den TVE gestern ziemlich enttäuschend. Ansonsten waren beide Seiten so ziemlich auf Augenhöhe.
    Wisotzki war sofort wieder Stammspieler, nachdem er seine OP aus der Saisonvorbereitung überstanden hatte: Er und Meyer haben sich die Mitte geteilt, er hat Schindler abgelöst, wenn der mal eine Pause brauchte. Balomenos war nur die Nummer drei auf Rückraumlinks!
    Nippes hat Chantziaras zwar verdrängt, aber jetzt kann ihn nur noch ein Rechtshänder ersetzen, was immer ein Nachteil ist. Oder soll der kleine Schagen, wenn er denn im Rückspiel dabei ist, auf Halbrechts spielen!? ;)

    Der TSV wirft in Münster mehr als 23 Tore und der TVE muss dann erst mal fünf Tore vorlegen. Das wird spannend!

    Da habe ich unter der Woche offensichtlich eine falsche Information bekommen: Lese heute in der NGZ, dass der TVE dem TSV für das Rückspiel 200 Karten zur Verfügung gestellt hat! Nehme in diesem Zusammenhang also alles zurück.

    Die NGZ vermeldet auch nur einen Verletzten bei Emsdetten (Cordes). Alle anderen Spieler seien einsatzfähig.

    Besser wäre es gewesen, wenn die "Angst" rechtzeitig da gewesen wäre... Ich hätte mich auch nicht darauf eingelassen, dass ich an den Gast mehr Karten abgebe, als es die HBL vorschreibt, wenn der TVE im Gegenzug für sein Heimspiel nicht genau so viele Karten zur Verfügung stellt wie es der TSV macht!