Das schöne Lied aus der neuen Ramazzotti-Werbung ist echt schön und ein tolles Sommerlied!
Beiträge von Diddi
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Original von Pumpe
Es stellt sich doch die Frage, ob er sich überhaupt noch einer neuen Aufgabe stellen will. Noka hat bereits in der Vergangenheit erklärt, daß er nicht vorhat mit 60 noch Trainer zu sein. Warum sollte er sich also die letzten 14 Monate vor dem geplanten Ruhestand noch einen neuen Job antun?Um es vielleicht dem ein oder anderem nochmal zu zeigen, dass er es auch woanders kann?! Noka Serdarusic ist vor allem ehrgeizig!
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Original von Karl
Diddi:
@meteo: jau - danke, übertragen wird es breit auf ESPN Brasil: http://espnbrasil.terra.com.br/programacao/default.aspx: hab nur keine funktionierenden Livestream gefunden.
Das klang einfach zu witzig und unglaubwürdig, dass das übertragen wird! Daher habe ich gelacht!
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Original von Karl
Das würde mich aber interessieren: wird das irgendwo übertragen?

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Original von meteokoebes
Eigentlich deutet alles in den internationalen Medien darauf hin, dass der TBV bald die Verpflichtung eines Rückraumlinken bekannt gibt. Kann aber dann natürlich eben jener Spieler, nicht Narcisse !!!, gewesen sein

Wer ist denn da in der Verlostrommel?
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Handball
Ego statt GeldKofferübergabe auf dem Parkplatz, Scheinüberweisungen: Was sich anhört wie ein Krimi ist die Geschichte Wie ein betrügerischer Sponsor TuSEM Essen in die Pleite trieb
Von Ulrich HartmannTuSEM Essen geht inzwischen wieder in der Bundesliga auf Torejagd.
Kurz vor der Insolvenz war der entnervte Handballmanager Klaus Schorn sogar noch nach Bremen gefahren, um auf dem Parkplatz eines Supermarkts gegen Zahlung von 7.500 Euro konspirativ einen Koffer in Empfang zu nehmen. Er wähnte darin rettende Dollarnoten, doch er fand bloß geschwärzte Papierscheine, die ihm ein nigerianischer Spezialist gegen 800 Euro chemisch zu reinigen und in Dollars zurückzuverwandeln versprach.Das war aber nur der absurde Höhepunkt einer kuriosen Kette von betrügerischen Episoden, mit welcher der damals als Hauptsponsor aufgetretene Unternehmer Georg Weiner Schorn monatelang ausgenommen und im Frühjahr 2005 die Insolvenz sowie den Lizenzentzug des Bundesligisten TuSEM Essen provoziert hatte. Weiner ist jetzt vom Landgericht Essen wegen Betrugs zu vier Jahren Haft verurteilt worden. "Klaus, ich habe einen Fehler gemacht", sagte er unter Tränen. Schorn, 73, würdigte ihn keines Blickes.
Blind vertraut auf 2,7 Millionen
Am 25. Mai 2005 hatte die Handball-Bundesliga dem TuSEM nach 26 Jahren die Lizenz entzogen und ihn in die dritte Liga strafversetzt. Ein Jahr zuvor war dem Klub der Hauptsponsor Deutsche Post abgesprungen, weshalb Schorns Spielbetriebs-GmbH die Insolvenz drohte. Niemand ahnte damals, dass sich von April 2004 bis Juli 2005 ein "großes Ganovenstück mit abenteuerlichen Details" abspielte, wie es der Staatsanwalt Marc Blomenkämper nannte. Die Essener Staatsanwaltschaft hat eine Geschichte rekonstruiert, die jedem Krimiautor als unglaubwürdig abgelehnt worden wäre.
Der frühere Edeka-Manager Schorn hat sich bei der verzweifelten Suche nach einem Hauptsponsor vom Hochstapler Weiner nach allen Regeln der Kunst hereinlegen und gut 60.000 Euro abnehmen lassen. Weiner hat Schorn 2004 als Inhaber eines angeblich florierenden Bauunternehmens mit Sitz in Athen kontaktiert und vertraglich 2,7 Millionen Euro Sponsorengeld versprochen. Tatsächlich hatte sich der arbeitslose Bürokaufmann drei Monate zuvor mit gefälschten Zeugnissen in Schindhard einen Job ergaunert, weshalb er vom Amtsgericht Pirmasens später zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
Der Oberhausener Weiner, 58, saß in Essen schon zum dritten Mal vor Gericht. Er hatte Talent zur Täuschung und gaukelte Schorn ein Jahr lang vor, die versprochene Millionensumme werde bald überwiesen. Doch statt mit Geld versorgte er den klammen TuSEM mit seinem Ego. Er trat großmäulig bei Medienterminen auf, putzte nach Niederlagen in der Pressekonferenz Trainer Juri Schewzow herunter und ließ sich von Schorn einen Computer für 1.500 Euro sowie teure Vip-Karten für die Arenen in Schalke und Oberhausen schenken.
Auf den TuSEM-Trikots prangte derweil der Name seines erfolg- und wertlosen Unternehmens Weinerplan. Schorn vertraute blind auf die 2,7 Millionen Euro. Er hatte keinen anderen Großsponsor an der Hand und benötigte den hochdotierten Vertrag mit Weiner auch zur Vorlage bei der Lizenzierungsstelle der Bundesliga.
Monatelang glaubte Schorn, das Geld tatsächlich zu erhalten, und war in der Not sogar mehrfach bereit, dafür in Vorleistung zu treten. Im November 2004 überwies er für den Banktransfer einer angeblich in Südafrika festgesetzten Summe von 3,5 Millionen Dollar 15.400 Euro nach Hongkong sowie 1.800 Euro nach Johannesburg. Er gab Weiner im Februar 2005 bei drei Besuchen in Brüssel zur dann trotzdem nicht erfolgten Auslösung eines ominösen Geldkoffers 28.000 Euro in bar und schickte einen Monat später insgesamt 5.300 Euro an unterschiedliche Adressen in London, um eine Überweisung zu veranlassen.
Lesen Sie auf Seite 2: Wie Weiner das fehlende Geld erklärte und welche Verbindung der heutige Manager zum Handball hat.
In jedem der Fälle erklärte Weiner das Scheitern des Geldtransfers mit fehlenden Belegen oder Bankirrtümern. Diesbezügliche Mitteilungen verschiedener Institute hatte er kunstvoll gefälscht. Der TuSEM konnte den Spielbetrieb in jener Zeit nur erhalten, weil die Förderkreis-Mitglieder Werner Hemp und Horst-Gerhard Edelmeier private Darlehen über 160.000 und 120.000 Euro gewährten.
Manager Schorn ist bedient
Weil Schorn nicht mehr wollte, überwies Hemp Mitte Juni noch eine Summe nach Großbritannien, nachdem sich auch der teure Geldkoffer von Bremen als wertlos entpuppt und Weiner gleichwohl nochmals beteuert hatte, 2,5 Millionen Dollar könnten nun kurzfristig von einem chinesischen Geschäftspartner bereitgestellt werden. Es war die letzte Täuschung. Am 1. Juli 2005 beantragte Schorn das Insolvenzverfahren für seine "TuSEM Handball GmbH".
Schorn gibt dem Betrüger Weiner die alleinige Schuld für den Niedergang des Traditionsklubs. Auch Staatsanwalt Blomenkämper sagt: "Das Verhalten des Beschuldigten hat zur Insolvenz und zum Lizenzentzug des TuSEM geführt." Weiners Anwalt Stefan Kixmöller indes nennt Schorns Verhalten in der Affäre mindestens fahrlässig: "Schorn hat Weiner mehrfach gesagt, er brauche diese Sponsoringverträge auch dringend zur Vorlage bei der Lizenzierungsstelle." Die Insolvenz habe ohnehin gedroht. "Der Konkursantrag wäre sonst wohl nur früher gestellt worden."
Der TuSEM spielt mittlerweile wieder in der Bundesliga. Für den jahrzehntelangen Manager Schorn ist das Kapitel beendet. Er besucht nicht einmal mehr die Heimspiele. Neuer Boss der Essener Handballer ist seit 2005 Horst-Gerhard Edelmeier. Ihm blieb im Prozess die Zeugenaussage erspart. Weiner hatte rechtzeitig gestanden.
(SZ vom 21.06.2008/pes)
Das ist unglaublich, was da alles passiert ist!
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Original von Hereticus
Grönland ist diesmal nicht bei der WM. Bei den Panamericanos haben sich Argentinien, Brasilien, Kuba und vor ein paar Minuten auch Chile für das Halbfinale qualifiziert. Grönland, Kanada und Uruguay sind damit raus, die Dom Rep war erst gar nicht angetreten.Im Halbfinale am Freitag: Argentinien-Kuba 33:32 und Brasilien-Chile.
Die beiden Finalisten und der Sieger im Spiel um Platz 3 fahren zur WM.
Die Finalspiele sind am Samstag.
Argentinien ist damit zum siebten mal für die WM qualifiziert.
Für Kuba wäre es die neunte WM-Teilnahme, für Brasilien die siebte, Chile war bisher zweimal dabei.
Ich frag besser nicht, wo Du solche Informationen herbekommst, oder?

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Wann wird Gummersbach weich?
VON ULRICH KLEIN, 27.06.08, 22:42h
Auf der Suche nach einem Nachfolger für den freigestellten Trainer Noka Serdarusic scheint Handball-Bundesligist THW Kiel bereits fündig geworden zu sein. Der Verein führt Gespräche mit Albert Gislason, dem aktuellen Coach des VfL Gummersbach.GUMMERSBACH. Nein, Alfred Gislason mochte keine Auskunft geben: „Ich werde keinen Kommentar zu der Geschichte abgeben. Noch nicht jedenfalls“, versuchte der Noch-Trainer der Gummersbacher Handballer gestern Mittag, jegliche Nachfrage zu seiner sportlichen Zukunft von vorne herein abzublocken. Der Isländer weiß natürlich, dass nicht allein er über seine Perspektiven entscheiden kann, da er einen bis 2010 datierten Vertrag bei seinem jetzigen Arbeitgeber hat. Gislason wird abwarten müssen, deshalb seine Zurückhaltung, deshalb sein Schweigen zum seit Donnerstag öffentlichen Werben des THW Kiel um ihn.
Eine Verpflichtung des aktuellen VfL-Trainers würden sich die Zebras angeblich richtig was kosten lassen. 750 000 Euro Ablöse, gegebenenfalls sogar mehr, will der Branchenführer nach Insiderangaben auf den Tisch des blau-weißen Hauses legen, um den Trainer aus seinem bis 2010 laufenden Vertrag im Oberbergischen herauszukaufen.
Claus Horstmann nimmt Spekulationen und Gerüchte um den Trainer gelassen hin. „Ich kann bestätigen, dass wir ein Angebot für Alfred Gislason aus Kiel erhalten haben und wir befassen uns mit diesem Thema auch. Aber ebenso klar ist, dass es für uns oberste Priorität hat, Alfred bei uns zu halten“, sagt der Chef des VfL-Aufsichtsrates. Das ändert freilich nichts daran, dass die Gummersbacher Macher wohl doch noch weich werden könnten, falls die Kieler das Angebot für ihren erklärten Lieblingstrainer nochmals aufstocken würden. So oder so ist Eile für alle Beteiligten geboten. Mitte Juli beginnt bei den Teams die Vorbereitung auf die nächste Bundesliga-Saison. Und da ist es sinnvoll, einen Cheftrainer zu haben.
In Gummersbach ist man sich zwar sicher, dass Gislason im Falle einer Freigabe-Verweigerung kein Theater machen und seinen Job weiterhin professionell ausüben würde. Aber natürlich wurde auch schon an Alternativen gearbeitet. Und dabei liegt offenbar vor allem Ex-Trainer Sead Hasanefendic sehr gut im Rennen. Zudem wurde der Name Kai Wandschneider gehandelt. Der 48-jährige Trainer des Bundesliga-Aufsteigers Bayer Dormagen steht für eine ähnliche Handball-Philosophie wie Gislason und hat in Dormagen mit einem kleinen Etat Großes geleistet.
Trainerkarussell
in Bewegung
Die Verwerfungen nach dem stillosen Rauswurf von Erfolgstrainer Noka Serdarusic in Kiel haben das Trainerkarussell in der Liga generell in Bewegung gesetzt. So wird der Bosnier, der vom THW 500 000 Euro Abfindung bekommen soll, nicht nur in Berlin, sondern auch bei den Rhein Neckar Löwen gehandelt. Allerdings bekäme Serdarusic es bei den Löwen wieder mit Henning Fritz und Thorsten Storm zu tun. Nationaltorhüter Fritz war vom sperrigen Trainer im vergangenen Jahr an der Förde ausgemustert worden. Mit Manager Storm überwarf sich Serdarusic zu dessen Flensburger Zeit, als der dem THW den Rückraumstar Blazenko Lackovic noch ausspannte, obwohl die Kieler mit dem Kroaten quasi schon klar war.
Kölnische Rundschau -
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Original von Ruebe
auch google macht mal späßchen
Nein, die Welt hatte das wirklich geschrieben!
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Trainerwechsel
Gislason zu KielVON CHRISTOPH PLUSCHKE, 27.06.08, 18:17h
Alfred Gislason wird wohl als Trainer zum THW Kiel wechseln und die Nachfolge von Noka Serdarusic antreten. Der VfL Gummersbach verliert mit dem charismatischen 48- jährigen eine wichtige Identifikationsfigur.Gummersbach / Köln - Die Tage von Alfred Gislason als Trainer des VfL Gummersbach sind gezählt, ein Wechsel des 48-jährigen Isländers zum THW Kiel steht unmittelbar bevor. Der deutsche Rekordmeister wird dafür dem oberbergischen Traditionsklub, wo der Coach noch einen bis 2010 laufenden Vertrag besitzt, eine überaus stattliche Ablösesumme überweisen - die Rede ist von rund einer dreiviertel Million Euro. Die Gummersbacher ihrerseits sind auf der Suche nach einem neuen Trainer bereits fündig geworden: Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ hat sich die VfL-Klubführung bereits am Freitag mit Sead Hasanefendic auf ein Engagement zur neuen Saison geeinigt. Der 58-jährige gebürtige Bosnier mit kroatischem Pass, bis zu den Olympischen Spielen noch als tunesischer Nationalcoach aktiv, ist in Gummersbach kein Unbekannter - der in seiner Karriere als Handballlehrer weit herumgekommene Hasanefendic arbeitete bereits von 2002 bis 2004 für den VfL. Und den Kontakt zur Stadt hat er auch danach niemals verloren, zumal seine Lebensgefährtin hier wohnen blieb.
Alfred Gislason, der sich derzeit noch im Urlaub befindet und am Freitag für eine persönliche Stellungnahme nicht erreichbar war, wird in Kiel die Nachfolge von Zvonimir Serdarusic (57) antreten. Dort war der Mann, den sie „Noka“ nennen, zur Wochenmitte für Außenstehende überraschend und ungeachtet eines noch zwölf weitere Monate laufenden Vertrages entlassen worden; somit dürfte für den THW nicht nur besagte 750 000-Euro-Ablösesumme für Gislason, sondern auch noch eine satte Abfindung für den scheidenden Trainer fällig werden.
Hintergrund der „Scheidung“ dieser 15 Jahre währenden, mit elf deutschen Meisterschaften, fünf DHB-Pokalsiegen, drei EHF-Cup-Gewinnen und einem Champions-League-Triumph extrem erfolgreichen Partnerschaft war ein privates Zerwürfnis zwischen Serdarusic und Manager Uwe Schwenker (wie die „Süddeutsche Zeitung“ am Freitag berichtete, soll sich Serdarusic' Gattin Mirjana mehrfach abfällig über Schwenkers neue Lebensgefährtin geäußert haben).
Schwenker hatte bereits unmittelbar nach der vollzogenen Trennung von Serdarusic keinen Hehl daraus gemacht, dass er Gislason als neuen Trainer favorisiert, da er perfekt in das von den Kielern erstellte Anforderungsprofil passt. „Wenn man über einen charismatischen Trainer mit großem Fachwissen spricht, der zudem seine Wurzeln in Nordeuropa hat, kommt man zwangsläufig unter anderem auf den Namen Alfred Gislason", erklärte der 49-jährige Ex-Nationalspieler.
Gislason seinerseits verwies nach den ersten Anfragen aus Kiel korrekterweise auf das in Gummersbach bestehende Vertragsverhältnis; gleichzeitig ließ der isländische Coach durchblicken, dass ihn eine Aufgabe beim nationalen Handball-Branchenführer selbstverständlich reizen würde.
So nachvollziehbar dieser Wechsel aus Gislasons Sicht auch sein mag - der VfL verliert in diesem Trainer nach dem Weggang der Publikumslieblinge Kyung-Shin Yoon (2006), Daniel Narcisse (2007) und Gudjon Valur Sigurdsson (2008) abermals eine Identifikationsfigur.
Quelle: Kölner Stadt Anzeiger
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Original von Loran
Ich finde das alles nur noch klasse.
700 - 750.000€ für einen Trainer den man ablösefrei bekommen hat. Dazu einen Trainer, der mit seinem Gehalt deutlich unter dem von Alfred Gislason liegt und (meiner Meinung nach) beim letzten Mal sehr gut gearbeitet hat und nur der persönlichen Eitelkeit von Hans - Peter Krämer zum Opfer gefallen ist. Da muss ich ja meine berühmte Schubkarre aus der Garage holen, mit der ich damals Burdet nach Montpellier geschoben habe, und fahre den lieben Alfred mit einem breiten Grinsen an den Ostseestrand.Das Geld wird allerdings ziemlich sicher nicht in Vujin investiert. Der VfL hat derzeit so derbe finanzielle Probleme, dass die Ablösesumme komplett in den aktuellen Etat fließen wird.
Mit der aktuellen Mannschaft sollte Sead in der Lage sein auch bei erstarkter Konkurrenz einen Platz im internationalen Wettbewerb zu erreichen. Allerdings wird das sicherlich nicht die Champions - league sein. Dazu sind andere einfach zu stark besetzt.
Danke Uwe!!!
Wie kann das denn sein? Das Geld von IMG, der Ausbau des Buisness Clubs, Premium Sponsoren auch genug! Das den VFL Altlasten drücken, das ist schon lange klar, aus der alten Zeit, aber die sind doch schon lange da!
Ps. Gestritten hat sich Hasanefendic mit Sauer, der Krämer ist nicht alles Schuld!Edit:
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VfL Gummersbach
Der Nachfolger für Gislason steht fest
Von ALEXANDER HAUBRICHS
Gummersbach – Das Trainer-Roulette in der Bundesliga: Alfred Gislason wechselt zum THW Kiel, Sead Hasanefendic wird neuer Coach des VfL Gummersbach„Kiel will unseren Trainer, wir haben eine Schmerzgrenze. Mehr gibt es nicht zu sagen“, bremst Aufsichtsrats-Boss Claus Horstmann.
Doch hinter den Kulissen ist es längst klar. Für 750.000 Euro kaufen die Zebras ihren Wunschtrainer aus dem Vertrag. Absoluter Rekord für die Bundesliga, gemeinsam mit der Abfindung für Ex-Trainer Serdarusic (ca. 400.000 Euro) ist es sogar der teuerste Transfer der Handball-Geschichte.
Der VfL hat seine Alternative schon parat. Sead Hasanefendic wird Nachfolger des Isländers. Seine Vita überzeugte die VfL-Oberen, zudem lebt er noch in Gummersbach, kennt die Mannschaft genau. „Es gibt noch kleinere Dinge zu regeln. Aber ja, ich war heute schon auf der Geschäftsstelle“, sagt der Bosnier.
Während der Gislason-Transfer die leeren Kassen der Gummersbacher füllt, kostet der neue Coach, der schon von 2002 bis 2004 beim VfL war, nichts.
Hasanefendic hatte für die Heim-WM 2005 bei den Afrikanern angeheuert und mit ihnen sensationell das Halbfinale erreicht. „Daraus sind vier Jahre geworden. Aber der VfL hat eine tolle Mannschaft, in der spannendsten Liga der Welt. Das ist eine große Herausforderung.“
Quelle: Express.deWird wohl intensiv verhandelt und des liegt wohl nur noch am Geld!
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Ich kann nicht glauben, dass hier jeder die Mähr dieser Frauengeschichte glauben kann und will! Dieses Wirtschaftsunternehmen lässt sich doch nicht durch zwei "Deppen" um 1,5 Mio ihres Etats bringen?!
Viel eher denke ich da an den EInfluss einer gewissen Kasigruppe! Vorher kein Geld für einen vierten Linkshänder und nun kann man die Ablöse für Gislason und das Gehalt+ Abfindung für Serdarusic aufbringen? Aber nein, bestimmt lag es an der zerütteten Ehe zwischen zwei Männern! -
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Original von - F -
Auch wenn ich UnsUwe sein in der Vergangenheit hier und da verbreitetes Gejammer, dass kein Geld da sei (Anic als Notlösung für den Kreis im letzten Jahr, Investition in einen Linkshänder in diesem Jahr erst möglich durch das freigewordene Gehalt Figos), nicht 100%ig abgekauft habe und dabei bleibe ich, so kann ich mir kaum vorstellen, dass der THW solch einen horrenden Betrag für die Verpflichtung Gislasons einfach so aufbringen kann. Es sei denn, es wurde eigens für diesen Fall eine Rückstellung gebildet.
Wie schon an anderer Stelle gesagt: Ich rechne mit der Kasi Group als neuem Hauptsponsor.
Und dies lässt ein anderes Licht auf diesen idellen Verein scheinen, bei dem alle nur spielen wegen der guten Luft! Da glaubt doch kein Mensch an die Mähr von der alten Ehe und Scheidung bei einem Profi-Verein mit 6.5 Mio Etat! Sponsoren an die Macht!
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Original von Arcosh
Oh Mann! Anfangs habe ich die Schlammschlacht in Kiel noch mit freudigem Interesse betrachtet. Plötzlich gab es auch beim Branchenprimus Risse in der Fassade.Aber jetzt zieht die Geschichte deutlich größere Kreise. Weil Schwenker und Serdarusic persönliche Probleme haben, verliert der VfL Gummersbach mit Alfred Gislason die treibende Kraft der letzten Jahre in der Entwicklung der Mannschaft. Zur kommenden Saison schien die Mannschaft nochmals verstärkt worden zu sein. Gislason hat jetzt das Personal, das er sich gewünscht hatte und ich bin zuversichtlich, dass man wieder die Plätze 3 bis 5 in Angriff nehmen kann.
Aber nun der Schock, dass Gislason wohl nach Kiel gehen wird. Dabei kann man Gislason nicht mal wirklich einen Vorwurf machen. Ein Angebot vom THW Kiel ist wohl für jeden Trainer eine große Chance, die er so schnell nicht wieder bekommen wird.
Die gerüchteweise kursierende Ablösesumme von 700.000€ ist immerhin ein kleiner Trost. Mit dem Geld könnte der VfL die drückenden Altlasten begleichen und vielleicht sogar noch einen Spieler für die neue Saison verpflichten. Dennoch wird bei mir keine Freude über die jüngsten Entwicklungen aufkommen.
Schöner Beitrag! Freude über das angebliche Geld kann auch nicht wirklich bei mir aufkommen!
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Original von Meikel
Reisende soll man nicht aufhalten... Ich bin sehr überrascht, dass es im Handball wirklich nur noch um Kohle geht!Abwarten, ob Gislasson wirklich Serdarusic ersetzen kann. Sind extrem grosse Fußstapfen...auch gegenüber der Mannschaft...In Gummersbach hat er für Aussenstehende gute Arbeit abgeliefert, aber in der letzten Saison trotz einer bärenstarken Truppe im Endeffekt nix geholt...
Naja, ob die Truppe so bärenstark war?! Denke er hat wirklich das Maximum rausgeholt und ist einfach ein genialer Trainer unter dem sich die Spieler extrem weiterentwickelt haben! Er stände auch mit Horstmann für die sportliche Kontinuität und Richtung, wo es hin soll mit dem VFL! HAt sich gerade eine gute Mannschaft zusammengestellt wo er bei einigen im Wort steht! Daher und noch aus vielen anderen Gründen wäre ein Abschied sehr sehr bitter
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Also ich weiß noch nicht, was ich dazu sagen soll, schließe mich Meikel an, die Handballwelt dreht im Moment völlig am Rad!
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Was beim Express sicher schien, kling bei Bild plötzlich ganz anders:
Zitat700 000 Euro Ablöse? Kiel will VfL-Trainer Gislason Das fehlte gerade noch... Kaum haben die Rhein-Neckar Löwen dem VfL Kapitän Sigurdsson weggekauft – schon steht mit Trainer Alfred Gislason der nächste Gummersbacher auf der Einkaufs-Liste eines Rivalen.
Gummersbacher Trainer Alfred Gislason
Alfred Gislason nach Kiel? Kiel will Gislason! Ihren Star-Trainer Noka Serdarusic haben die Liga-Giganten nach 15 Jahren und 25 Titeln gefeuert. Jetzt soll Gislason als Nachfolger her. Trotz Vertrags bis 2010! BILD erfuhr: Eine erste Anfrage soll es bereits gegeben haben. Der THW soll bereit sein, knapp 700 000 Euro auf den Tisch zu legen. Und Gislason selbst böte sich endlich die Perspektive, die er beim VfL nie bekam. Gislason weg? „Undenkbar“, sagt Sportchef Francois Houlet noch. Das dachten sie aber auch schon bei Narcisse und Sigurdsson.
Vielleicht sollte der VfL lieber schon mal nach einem Nachfolger suchen. Mit Serdarusic ist jetzt zumindest der Dauerwunsch-Trainer von Macher Hans-Peter Krämer frei... (ub) -
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Original von Bonecrusher
Tja, so haben wir uns doch getäuscht.
Ich bin mir 100% sicher das Deutschland den Titel holen wird, Russland wäre viel unangenehmer zu spielen gewesen.
Kann ich als neutraler Beobachter am So. ganz entspannt auf dem Sofa sitzen...
Für mich sind die Spanier Favorit, wird ein ganz schweres Spiel für die Deutschen!
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]Noka Serdarusic verliert den Machtkampf
VON ERIK EGGERS, 26.06.08, 22:30h
Der THW Kiel entlässt seinen Erfolgstrainer Noka Serdarusic. Grund für die Trennung ist wohl ein menschliches Zerwürfnis mit Manager Schwenker. Ein Kandidat für die Nachfolge ist Alfred Gislason.Kiel - Schon dieser eine Satz am 11. Mai hatte bereits ein mittleres Beben unter den Fans des THW Kiel ausgelöst: „Ich hoffe, dass ich in meinem letzten Jahr in Kiel noch einmal die Chance bekomme, alle drei Titel zu holen“, hatte THW-Coach Noka Serdarusic in einem Fernsehinterview erklärt, nach dem spektakulär verlorenen Champions-League-Finale gegen Ciudad Real. Als Manager Uwe Schwenker daraufhin empfindlich reagierte, wucherten wochenlang die Gerüchte in Kiel: Würde der Rekordmeister Serdarusic tatsächlich entlassen? Trotz der 25 Titel, die der 57-Jährige in den letzten 15 Jahren geholt hat? Trotz der zuletzt vier Deutschen Meisterschaften in Folge? Trotz des Champions-League-Sieges 2007? Nun, gut sechs Wochen später, war es so weit - die fünf Gesellschafter und der einflussreiche achtköpfige Beirat des Klubs sprachen sich einstimmig für das Ende der Zusammenarbeit aus.
Klar ist: Handballspezifische Probleme sind nicht der Grund für die spektakuläre Demission, die einmalig ist in der deutschen Handballgeschichte: Noch nie ist ein Trainer nach einer derart erfolgreichen Saison - der THW gewann das „Double“ und stand im Finale der Champions League - gefeuert worden. Der Ruf des Fachmanns Serdarusic ist unumstritten. Einzig und allein ein menschliches Zerwürfnis zwischen Trainer und Manager Uwe Schwenker, der Serdarusic 1993 verpflichtet und damit die einzigartige Erfolgsgeschichte eingeläutet hatte, ist für die Trennung verantwortlich. „Noka hat sich in den letzten 15 Jahren so ziemlich mit allen angelegt. Jetzt hat er sich mit mir angelegt, und das ist das Schlechteste, was dem THW passieren kann“, hatte Schwenker bereits Anfang Juni mit düsterer Miene erklärt und hinzugefügt: „Die Gründe bleiben privat.“ Wer geht, hieß fortan die Frage: Serdarusic oder Schwenker? Ein Machtkampf, aus dem der Geschäftsführer als Sieger hervorgegangen ist.
Wer in die riesigen Fußstapfen tritt, die der von den Fans vergötterte Serdarusic hinterlässt, ist noch offen. Da die Fluktuation auf dem Handball-Trainermarkt traditionell gering ist, muss der THW vermutlich einen Coach aus einem laufenden Vertrag herauskaufen. Gehandelt werden die Namen Ex-THW-Profi Staffan Olsson (Hammarby IF) und Ola Lindgren (HSG Nordhorn). Aber der heißeste Kandidat ist dem Vernehmen nach Alfred Gislason (VfL Gummersbach). Der Isländer gewann schon 2002 mit dem SC Magdeburg die Champions League und genießt in der Szene einen exzellenten Ruf. Zwar ist Gislason ein kantiger Typ, der Konflikte direkt angeht, aber andererseits gilt er als medienkompatibel. Eine Eigenschaft, die Serdarusic stets abging; der 57-Jährige betrachtete die Medien nie als Partner, sondern vielmehr als Feind. Auch Raubeinigkeit gegenüber den Sponsoren war Serdarusic zuletzt von den fünf Gesellschaftern, dem wichtigsten Gremium der THW Kiel Handball-Bundesliga GmbH & Co. KG, angekreidet worden.
Was macht Karabatic?
Sollte auf die Schnelle kein Trainer gefunden werden, könnte THW-Kapitän Stefan Lövgren ein Jahr als Spielertrainer fungieren. Nicht nur die Trainerfrage wird Schwenker in den nächsten Tagen und Wochen schwer beschäftigen. Sondern auch, wie der französische Rückraumstar Nikola Karabatic auf die Demission reagiert. Denn der 24-Jährige, der jüngst seinen Vertrag bis 2012 verlängerte, betonte stets, vor allem wegen Serdarusic nach Kiel gekommen zu sein. Wird Karabatic, der derzeit als bester Handballer der Welt gilt, Serdarusic womöglich zu einem anderen Klub folgen?
Der 57-jährige Coach, der sich gegenüber den „Kieler Nachrichten“ bedeckt hielt („Ich werde alles in Ruhe prüfen und mir Gedanken über meine Zukunft machen“), soll schon ein Angebot vom Rivalen HSV Hamburg, der trotz großer Investitionen in den letzten zwei Jahren keinen Titel gewonnen hat, vorliegen haben. Die Handball-Sommerpause ist so spannend wie selten.
Quelle: Kölner Stadt Anzeiger
Was für ein besch.. Tag:
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Riesensumme
VfL gibt Gislason frei
Von ALEXANDER HAUBRICHS
Gummersbach - Schockzustand beim VfL Gummersbach: Star-Trainer Alfred Gislason macht den Abflug. Der Isländer, der Vertrag bis 2010 hatte, geht zum Rekordmeister nach Kiel.
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Mehr aus Handball ›Der THW soll dafür die schier unglaubliche Summe von 750.000 Euro als Ablöse zahlen. Gemeinsam mit der Abfindung für Ex-Coach Noka Serdarusic (rund 400.000 Euro) ist das der teuerste Transfer der Handballgeschichte!
In der Nacht zum Donnerstag hatte Kiels Manager Uwe Schwenker die sofortige Trennung von Serdarusic bekanntgegeben. „Jetzt brauchen wir einen Trainer. Und Gislason steht auf unserer Liste“, sagte der Kieler dem EXPRESS.
Er steht nicht nur drauf. Gislason ist die Liste. Der Wechsel ist perfekt. Aber: Soviel Geld der Wechsel den Oberbergischen auch bringen mag. Nach Kyung-Shin Yoon, Daniel Narcisse und Gudjon Sigurdsson ist der Verlust der vierten Identifikationsfigur für den VfL kaum zu verkraften.
Die Ära der Isländer ist beendet, der Absturz in die Bedeutungslosigkeit droht. Die Parallelen zu Basketball-Erstligist Kön 99er und Ex-Coach Sasa Obradovic sind unverkennbar.
Gislason hatte bereits mehrere Angebote abgelehnt. Er blieb. Doch den Ruf aus Kiel konnte Gislason kaum ausschlagen, schließlich bekommt er dort das beste Team der Welt zur Verfügung gestellt. Hin- und hergerissen zwischen vertraglicher Verpflichtung und Riesenchance überließ er die Entscheidung dem VfL.
Die nahmen das Geld. „Ich bin stolz, einen Trainer verpflichtet zu haben, der für Kiel interessant ist“, sagte VfL-Geschäftsführer Stefan Hecker. Und der Nachfolger steht auch schon fest. Nach EXPRESS-Informationen wird Sead Hasanefendic neuer Trainer des VfL. Der Bosnier war bislang tunesischer Nationalcoach, wohnte aber noch in Gummersbach – und blieb dem VfL stets treu.
Quelle: Express.de -
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Original von Lord Vader
Wie geht es eigentlich Jenny? - und die Frage ist ernst gemeint!Solch brisantes Thema und noch kein Beitrag ?
Schwierige Zeiten für die THW-Fans - wollte ich bei uns so nicht haben
Gerüchten zufolge hat das ja auch Auswirkungen auf deinen Verein! Turbulente Zeiten auch für Dich!