Steini: Vielleicht Lackovic! Fand ihn noch den besten RL, allerdings auch nicht überragend!
Beiträge von Diddi
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Ich zähle mal nur die Aktiven auf: Yoon, Axner, Houlet, Ege, Kehrmann, Velyky, Lövgren, Ahlm, Schwarzer und Richardson!
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Da Spatz bestimmt nicht bleiben wollte, wenn man ihm einen international erfahrenen RA vor die Nase setzt und er fast gar nicht spielt! Da halte ich ein Ausleihgeschäft schon für sinniger! Und ich denke schon, dass man die Saison mit einem etatmäßigen RA bestreiten kann. Siehe den THW oder Flensburg! Ist halt immer auch eine Geldfrage!
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Zitat
Original von Meikel
Den neuesten Gerüchten zufolge ist Ratka auch alleine daran schuld, dass es wohl keinen Hallenneubau in Gummersbach gibt!
Da macht man keine Witze drüber, das ist die traurige Wahrheit! Ivano Balic und Dzomba wollten auch umsonst beim VFL spielen, aber Ratka hat sie einfach weggeekelt!

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Man muss sich einfach mal angucken, wie die Positionen beim VFL nächste Saison besetzt sind! Und dann hat man für RA nur Spatz, finde ich auch ein bißchen wenig! Spatz 1 Jahr auszuleihen halte ich auch nicht für die schlechteste Idee, nur frage ich mich, welcher gute RA noch auf dem Markt ist! Axner ist ja leider schon zu alt, obwohl ich ihn gerne noch mal im VFL Trikot sehen würde!
Anm. vom Verfasser: Die letzte Aussage hat nicht soviel mit sportlichen Gründen zu tun!
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Der Vorteil liegt meiner Meinung nach beim SCM, da diese Mannschaft einfach einen unbedingten Siegeswillen hat, der faszinierend ist, die können auf den Moment hin fit sein! Das die Essener im Rückspiel Heimrecht haben, ist natürlich ein großer Vorteil! Denke aber, dass der SCM den Cup holt!
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Ich hoffe auf Barcelona, glaube aber eher an Ciudad!
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SG Wallau/Massenheim - TBV Lemgo 2
TUSEM Essen - Wilhelmshavener HV 1
SC Magdeburg - THW Kiel 1
SV Post Schwerin - HSG Düsseldorf 2
HSV Hamburg - Frisch Auf Göppingen 1
VfL Pfullingen - VfL Gummersbach 2
HSG D/M Wetzlar - SG Flensburg Handewitt 2
TuS N-Lübbecke - GWD Minden-Hannover 2
TV Großwallstadt - HSG Nordhorn 2 -
Oh mann oh mann, was für eine Diskussion! Mann hat erst Hegemann unterschreiben lassen und dann Ratka entlassen! Eigentlich wollte man ihm ja schon im Dezember entlassen!
Ansonsten kann ich Laggy nur zustimmen! Alles Halbwahrheiten und Vermutungen! -
Der Zeitpunkt dieser Meldung ist mies (ein Tag vor dem wichtigsten Spiel des VFLs in der jüngsten Vergangenheit. Ob das alles wahr ist, dass weiß ich nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dies ein anderer weiß, aber die Art und Weise mit so einem Thema vor so einem wichtigen Spiel an die Presse zu gehen ist unsportlich!
Zum Thema an sich: Wenn einer von den beiden Vereinen recht hat, hat der andere ziehmlichen Mist gebaut! Wer das ist, das wird man in der Zukunft sehen!Das soll aber jetzt keinen davon abhalten, weiter über das Thema zu diskutieren! Das macht doch auch gerade den gewissen Reiz eines solchen Forums aus!
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Noch ein schöner Bericht aus der Taz zum Spiel:
ZitatGummersbacher Euphorie im Exil
Der VfL Gummersbach schlägt im Halbfinal-Hinspiel des Europapokals den SC Magdeburg mit 25:24. Die Oberbergischen Handballer hoffen nun auf ein westdeutsches Endspiel gegen TUSEM Essen - in der Kölnarena
KÖLN taz Trockener lässt sich eine Sensations-Performance nicht kommentieren. "Ja, schon öfter" habe er so gehalten, erzählte Torwart Henning Wiechers nach dem 25:24-Sieg seines VfL Gummersbach im EHF-Pokal-Halbfinalhinspiel gegen den SC Magdeburg, als läge ein gewöhnliches Handballspiel hinter ihm. Bisher habe er allerdings nur in der kleinen und schummrigen Gummersbacher Eugen-Haas-Halle gespielt und nicht in der lichtdurchfluteten Kölnarena, insofern sei das, grinste der Keeper, wohl in der Presse untergegangen. Dem 30-Jährigen, der zu Saisonende zum HSV Hamburg wechselt, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Fangquote bewusst. Und die verschlug jedem Fachmann die Sprache: 64 Prozent der Würfe (16 von 25), hatte Wiechers pariert, ein Weltklassewert. Nationalkeeper Henning Fritz, nur zum Vergleich, war im legendären olympischen Viertelfinale 2004 gegen Spanien auf 52 Prozent gekommen. Die Katze Wiechers bildete jedenfalls die Basis, um die unheimliche Negativserie gegen einen Angstgegner zu stoppen. Es war der erste Sieg im 19. Spiel. Siegtorschütze zum 18:17 beim letzten Erfolg anno 1996 war der Stefan Kretzschmar, der damals noch das Trikot der Oberberger trug.Die 11.684 Zuschauer in der erneut dezibelstarken Kölnarena hatten eine intensiv geführte Partie zweier "Weltklasse-Mannschaften" (SC-Trainer Alfred Gislason) gesehen, und gerade im zweiten Abschnitt entwickelte sich, wie Wiechers zufrieden konstatierte, "eine richtige Abwehrschlacht". Nie führte eine Mannschaft mit mehr als zwei Toren, meistens allerdings lagen die Vorteile beim spielerisch stärkeren Gast aus Sachsen-Anhalt. In den zweiten 30 Minuten war jedes Tor das Produkt extrem harter Arbeit. Ein Fest für Abwehrfanatiker wie den anwesenden Bundestrainer Heiner Brand.
Jedenfalls war der VfL nicht zu vergleichen mit der Mannschaft, die noch vor zwei Wochen acht Tore Vorsprung gegen Nordhorn verschenkt und damit die Entlassung von Trainer Richard Ratka provoziert hatte. Dieses Team rannte und rang verbissen um jeden Zentimeter in diesen 60 Minuten, in denen die kroatischen Schiedsrichter erstaunlich viele Attacken auf den Körper ungeahndet ließen. "Die wollen alle, das sieht man", zeigte sich nicht nur VfL-Aufsichtsratschef Hans-Peter Krämer begeistert. Auch Lajos Mocsai, seit Ostermontag verantwortlicher Trainer des VfL, war in dieser Hinsicht zufrieden. "Wir sind nicht zusammengebrochen und haben 60 Minuten Moral gezeigt", freute sich der gewitzte ungarische Handball-Professor. Er hatte lediglich etwas auszusetzen an den Tempogegenstößen und der zweiten Welle, dazu mangelte es ihm "an Kreativität im Positionsangriff".
Die Art des Coaches mit der gemütlichen Plautze kommt scheinbar an. Er trainiere zwar hart, findet Wiechers, "aber er ist ganz kuschelig mit uns, das brauchen wir in dieser Situation". Die hochbezahlte Mannschaft, die in der Liga derzeit nur Platz Acht belegt, war zuletzt massiv von den Medien und der Klubführung kritisiert worden. Mittwoch Abend war wieder Sonnenschein angesagt. Nicht nur Frank von Behren sieht am Samstag beim Rückspiel "eine Chance in Magdeburg", und zwar trotz des Mimimalvorsprungs. Klubchef Krämer spekulierte gar schon Richtung Endspiel, in denen der Sieger wahrscheinlich auf Essen träfe. Käme es zu einem reinen West-Finale im EHF-Pokal, "werde ich dem Essener Boss Klaus Schorn vorschlagen, beide Partien in der Kölnarena auszutragen", so Krämer. Nur zwei Wochen nach der Katastrophe gegen Nordhorn hat sich wieder Euphorie breitgemacht beim VfL. ERIK EGGERS
taz NRW Nr. 7634 vom 8.4.2005, Seite 3, 121 Zeilen (TAZ-Bericht), ERIK EGGERS
[URL=http://www.taz.de/pt/2005/04/08/a0036.nf/text.ges,1]TAZ[/URL] -
Allerdings, mit ihm kam wieder neuer Schwung im Angriff, wurde eingewechselt, als der VFL ca. 10min lang kein Tor warf, hat zwar auch glaube 2mal daneben geworfen, aber sonst recht ordentlich
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Ich hatte ja eigentlich gedacht, der VFL würde um Schöne mitverhandeln. Ansonsten fällt mir auch keiner außer Axner ein
, jetzt wo man schon Ege und Fog zurückgeholt hat! -
Ich sehe da auch eine Diskrepanz! Wie gut man nächste Saison auf allen Positionen besetzt ist, so hat man doch ein RA - Problem meiner Meinung nach! Ich finde die Spiele von Spatz meist akzeptabel, aber richtig gut habe ich ihn schon lange nicht mehr gesehen, vielleicht so ein alter Haudegen noch dazu und Spatz nicht die ganze Verantwortung überlassen, denn egal ob Yoon oder Burdet auf RA, das ist nichts halbes und nichts ganzes, klar ein taktisches Mittel für die Abwehr, Yoon deckt dann mitte und Burdet halb oder andersrum, aber das könnte man auch anders lösen!
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@ Evander: Das ist so eine bestechende Logik, wie sie St. Pauli einmal propagiert haben! St. Pauli gewinnt gegen Bayern 1:0, der HSV unterlag den Bayern mit 2:0, also gewinnt St. Pauli gegen den HSV mit 3:0! Einfach halt Mathematik! Ansonsten schließe ich mich der Schlußfolgerung von Jever voll und ganz an!
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ZitatAlles anzeigen
Original von Evander
Viva Colonia:;(wenn du schlechte Laune ob eures "historischen" Sieges gegen den SCM hast, dann lass das doch mal nicht an den Essener Beiträgen aus. Sonst muß ich noch sagen, dass dein Beitrag völlig schwachsinnig ist.

Im Klartext:
- niemand in Essen bezeichnet sich als Angstgegner des SCM
- ebenso sind hier alle auf dem Teppich geblieben und warten erst einmal das Spiel am Sonntag ab, noch sind wir nicht im Endspiel
- Astrachan war im Hinspiel m. E. stärker als beide Mannschaften gestern
- wenn der VfL sich bis Samstag nicht ganz erheblich steigert hat der in Magdeburg keine Chance
- wenn TUSEM es gegen Astrachan schafft, ist uns völlig schnuppe ob wir gegen Gummersbach oder Magdeburg spielen- und damit du wieder was zum aufregen hast
lieber nur 3.000 Leute und 8 Tore als 11.000 Leute und 1 Tor 
Also Sorry, aber diesen Satz kann ich schwer ernst nehmen! dann hätte Essen ja, gegen beide Gegner mit acht Toren gewonnen und wenn da nicht der Einbruch 15 minuten vor Schluß gekommen wäre, sogar mit 11 Toren?

Dieses Spiel war ein richtiger Pokalfight meiner Meinung nach! Und ich bin mit diesem Ergebnis im Endeffekt auch zufrieden! Keiner erwartet hier, dass man Magdeburg einfach mal so aus der Halle fegt. Das wird auf jeden Fall ein spannendes Rückspiel, ich freue mich drauf! Erste Mal in der Bördelandhalle!
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Schön finde ich allerdings diese nette Verzögerung! Längst das Tor gefallen und dann erst der Jubel! Aber echt schön, wie die mitgehen!
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Ja, gegen Wallau!
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geht es nach Köln?
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Da wird sich in Magdeburg aber gegenseitig Mut zugesprochen! Die Angst spielt mit!
ZitatAlles anzeigenPsychologisches Plus für SCM: Beim VfL spielt die Angst mit
Magdeburg - Wenn es für den VfL Gummersbach einen Angstgegner gibt – natürlich würde das keiner der Betroffenen jemals öffentlich zugeben – dann ist das wohl der SC Magdeburg. Mit diesem Trumpf im Ärmel reisen die Elbestädter gen Westen, wo es morgen um 20 Uhr in der Kölnarena im Halbfinal-Hinspiel um den EHF-Pokal zum Handball-Klassiker kommt.
Vor dem mit Spannung erwarteten deutschdeutschen Duell wollte SCMTrainer Alfred Gislason nichts dem Zufall überlassen. Nicht nur, dass der Isländer bereits heute zum Aufbruch in die Domstadt geblasen hat, wo für die Mannschaft vor dem Anpfiff in der 19 000 Zuschauer fassenden Kölnarena noch zwei Trainingseinheiten auf dem Programm stehen. Der Magdeburger Coach wollte sich auch nicht auf Secondhand-Informationen über den Gegner verlassen. Deshalb hatte er sich am vergangenen Samstag auf den weiten Weg nach Elsenfeld gemacht, um in der Untermainhalle live und in Farbe das Spiel des VfL Gummersbach beim TV Großwallstadt (28:23) zu sehen.
„Das war ein gutes Spiel und ein verdienter Sieg“, zollte Gislason der Leistung des auch ohne seinen Star-Torhüter Steinar Ege (Kapselverletzung des linken kleinen Fingers) auftrumpfenden deutschen Rekordmeisters Respekt. „Aber auch der zweite Keeper, Henning Wiechers, hat eine gute Figur gemacht. Auch die Abwehr der Gummersbacher stand wie erwartet sehr gut. Da müssen wir zuerst den Hebel ansetzen und diese großgewachsenen Spieler in Bewegung bringen“, nahm der SCM-Trainer wichtige Erkenntnisse mit heim. Auch wenn von Gummersbacher Seite weiter das Gerücht gestreut wird, dass Ege auch am Mittwoch noch nicht wieder den Kasten hüten kann, geht Gislason genau vom Gegenteil aus: „Ich denke, er wird sich das Spiel sicher nicht entgehen lassen wollen und alles versuchen, um spielen zu können. Mit einem guten Tape dürfte das sicher auch kein Problem sein.“
Gegen den VfL, der wie der SCM in der Abwehr die 6:0-Variante bevorzugt, ist, so Gislason, „von uns ein ganz anderes Spiel und eine andere Taktik gefordert als gegen die offensive 3:3-Deckung der Mindener“. Das bedeutet beispielsweise, dass der beim 32:24-Erfolg am Freitagabend frühzeitig aus dem Spiel genommene Bielecki im Angriff wieder besser zum Zuge kommen müsste. Aber auch von Kuleschow und Vugrinec erwartet der Trainer eine deutliche Steigerung. „Oleg hat gegen Minden zwar viel Bewegung ins Spiel gebracht, aber bei seinen Pässen hatte er nicht gerade ein glückliches Händchen. Und Renato kommt offensichtlich mit einer offensiven Deckung nicht zurecht, er fand keine Mittel und war viel zu unbeweglich im Spiel ohne Ball.“
Dass der SCM morgen „auf Sieg“ spielt, daran lässt bei den Magdeburger niemand einen Zweifel. „Gummersbach liegt uns, und in der Kölnarena haben wir bisher immer gut ausgesehen“, strotzt nicht nur Keeper Torsten Friedrich vor Selbstbewusstsein. Auch Gislason setzt stark auf den psychologischen Aspekt: „Wir sind für den Vfl so etwas wie ein Angstgegner, denn seit Jahren konnten die nicht mehr gegen uns gewinnen. Auf etwas anderes als einen Sieg oder darauf, dass wir das im Rückspiel noch ausbügeln, lasse ich mich also gar nicht erst ein.“
Auf einen ganz anderen mentalen „Kick“ hofft dagegen auch VfL-Goalgetter Kyung-Shin Yoon, der gegen Großwallstadt mit zehn Treffern glänzte: „Durch unseren neuen Trainer Lajos Mocsai ist automatisch mehr Schwung und neue Motivation ins Team gekommen. Jeder muss jetzt schon beim Training seine optimale Leistung bringen und sich anbieten. Er redet intensiv mit jedem Spieler und wir haben schon gegen Großwallstadt versucht darauf zu reagieren, dass er eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Kreisläufer fordert.“