Beiträge von Jaydeeblue

    Der Spanier kam durch den Kreis und hat einen letzten großen Schritt gemacht. Das es dafür 2 min gibt ist ja wohl ohne Diskussion. Das er dann ausrutscht und Hornke voll in die Beine fährt ist durch den letzten großen Schritt bedingt, Wenn die SR ihm Absicht unterstellen würden, hätten sie dafür Rot+Blau geben müssen.

    Ich habe nirgendwo zum Ausdruck gebracht, dass es eine Fehlentscheidung war. Ich halte nur in vielen Bereiche die aktuelle Auslgeung von Regeln für Schwachsinn! Zugegeben, dass er im Kreis stand hatte ich jetzt nicht mehr vor Augen. Ein großen Schritt durch den Kreis zu machen, ohne diesen zu berühren wäre nach meinem Regelverständnis wohl kaum verboten.

    Die aktuelle Auslegung, dass ein Abwehrspieler auf Außen sich dem Angreifer quasi nicht mehr nähr darf halte ich für falsch im Sinne des Spiels. Diese völlig sinnbefreiten Situationen, dass Beide sich bewegen und der Angreifer dem Abwehrspieler auf den Fuß tritt und das dann mit 7 Meter und zwei Minuten bestraft wird ist für mich vollkommener Schwachsinn. Offensichtlich war der Abwehrspieler dann ja vorher da! Was kommt sonst als nächstes? Der Angreifer zieht in die Mitte und alle müssen das Spalier öffnen?

    Prinzipiell gibt es für mich aber grundsätzlich Unterschiede zwischen Theorie und Praxis! In diesem Fall sieht man eindeutig, dass der Spieler auf der Linie ausrutscht! Das war definitiv kein Foul für mich! Das soll nicht zwingend heißen, dass man trotzdem eine Strafe dafür verhängen muss (oder eben vielleicht auch nicht). In der aktuelle Regelauslegung mag das alles richtig sein so, aber deswegen sage ich Dir als Sportler, dass das keine Strafe ist, die ich als Fan sehen will noch als Sportler hätte haben wollen!

    Wie gesagt wie könnte eine unedlich lange Liste von Fälle konstruieren oder genauer aufzählen, die aber derzeit schlicht nicht im Fokus sind, weil es dazu keine Regel gibt. Und, das möchte ich hier bitte auch betonen, nicht jede neue Regel ist schwachsinnig oder schlecht, aber die derzeitige Interpretation von Abwehrarbeit raubt dem Spiel die Seele, denn (! - machen wir uns nix vor) die Optionen des Videobweises werden zunehmen. Und so wie die aktuelle Auslegungen ist werden wir bald kein Spiel ohne (!!) rote Karte haben.

    Evtl sollten sich die Spieler auch mal selber hinterfragen.

    Madsen oder Emre haben ein gutes erstes Jahr hingelegt.

    Ich glaube, dass Skippy in der Mannschaft kein Standing hat, auch aufgrund seiner riskanten Spielweise.

    Den Spieler will ich gar nicht außen vor lassen!

    Trotzdem würde es mich nicht wundern, wenn Skippy beim nächsten (oder dann vielleicht übernächsten) Team voll zündet und sich ähnlich wie bei Gisli fragen warum das so ist?

    Davon mal abgesehen dürfen die beiden von Dir genannten Spieler viel mehr Fehler machen, ohne das es Konsequenzen hat. Das sind beides gute Jungs, aber sind tragen auch beide die Mitverantwortung, dass der THW "nur" eine durchschnittliche Saison gespielt hat.

    Davon mal abgesehen muss man eben sehen, um bei der Trainerkritik zu bleiben, WER in der kommenden Saison wirklich zulegen kann. Es mnag immer Spieler geben, die nicht zur Weltklasse reifen, aber in den letzten Jahren hatte ich immer das Gefühl, dass der THW nur dann funktionierte, wenn der Einsatz weit über dem des Gegners lag. Da verliert man mit Bam Bam eine Säule und "Entwicklung" sehe ich sonst nicht so viel.

    Ich glaube nicht, dass sich die Schiris des 2. HF die Situation um Gisli im 1. HF zu eigen machten und dies als Grundlage für die Rote-Karte nahmen.

    Beide Fouls (Gisli und 3. Barca) waren erkennbar unabsichtlich, dennoch waren sie in ihrer Auswirkung beide klar eine Rote-Karte, ganz unabhängig voneinander! Ob Absicht oder nicht, spielt in der Regelauslegung keine Rolle

    Ich bin da nicht regelfest, aber Du willst mir nicht allen Ernstes erzählen, dass es "egal" ist, ob ich zur Abwehraktion hochgehe, den Spieler im Gesicht treffe oder ob ich "ihn jage und dan gezielt ins Gesicht schlage"?

    Ein Kopftreffer beim Torwart hängt ja bspw auch davon ab, ob sich dieser bewegt oder dser Spieler in der Bewegung gestört wurde.

    Davon mal abgesehen, diskutieren wir ja gerade alle deswegen, weil die Regeln eben weit weg von ideal sind!

    Das Problem bei einer "der Härte angemessenen" Bestrafung bei Berührungen im Gesicht würde größer werden, als es rigoros mit einer definierten Strafe zu pfeiffen.

    Die Schiedsrichter können die Auswirkung der Berührung nicht final einschätzen und es wäre dann nur noch eine subjektive Entscheidung der Schiedsrichter, ob rot oder 2 Minuten.

    Da braucht es eine klar definierte Folge, grade in all den Wettbewerben, in denen kein Videobeweis genutzt werden kann. Denn wenn es dann den Schiedsrichtern komplett 'frei' gestellt ist, wie sie bestrafen, werden sich viele Spieler doch mal spektakulärer fallen lassen.

    Wenn "Hand im Gesicht" nunmal aktuell rot bedeutet, ist es einfacher und besser, es rigoros zu pfeiffen, anstatt mal hier mal da - für die Spieler, die Schiedsrichter und die Zuschauer.

    aber dann hätten wir eben aktuell in fast jedem Spiel drei bis fünf rote Karten, denn dann MUSS jede kleinste Berührung rot sein und das ist schlicht Quatsch!

    Unterscheidungen muss es geben und das ist natürlich sinnvoll. Das ist schon ein Unterschied ob der Abwehrspieler von der Schulter abrutscht und dann das Gesicht berüht (denn das wäre nach deiner Auslegung dann ja auch sofort Rot) oder ob er mit der Faust ins Gesicht schlägt!

    Gleiches gilt doch allgemein fürs Abwehrspiel! "Zupacken" ist das Eine, aber manches Mal siehst Du doch, dass das Zupacken bei einigen Spieler eine ganz klares Zuschlagen ist und dann soll bitte auch hart bestraft werden.

    Mir fällt halt einfach auf, dass der Videobeweis in diesen Fälle irgendwie nicht hilfreich ist!

    Ich mag Straßenhandballer, aber man sollte eigentlich aus Wallinius gelernt haben.

    Er ist 2 Jahre da, siehst du ne Entwicklung?

    Wurde es in letzter Zeit besser ?

    Wenn man Makuc bekommen kann, muss man das machen!

    Hat auch viel mehr Erfahrung

    Es muss aber auch mal hinterfragt werden dürfen WARUM das so ist?

    Habt ihr mal Wiede in den letzten Spielen bei den Füchsen gesehen?

    Der ist besser als je zuvor!

    Da hat auch im Alter nochmal richtig was stattgefunden.

    Also warum stagnieren soviel Spieler bei uns, schaffen es gar nicht oder werden nicht besser?

    Der SCM hat diese Saison drei mal gegen den THW verloren und auch gegen Melsungen ist die Bilanz über alle Spiele der Saison gesehen positiv. Es ist also nicht so dass der Kader grundsätzlich zu schlecht ist oder nicht oben mithalten könnte - vielmehr hapert es in Sachen Konstanz in den Topspielen und da hat es an Quantität im Kader gefehlt, nicht an Qualität.

    DAs sehe ich anders! Qualität hat auch mit Konstanz zu tun. Kiel hat eine handvoll überragende Spiele gemacht, aber man hatte weder bei Widerständen einen Plan B noch konnte alle Leistungsträger in allen Spielen liefern. Ein Weltklasse Spieler macht vielleicht auch mal aus, dass er an einem "gebrauchten Tag" mal eine solide 3+ abliefert und nicht so gruselige Quote, wie es dann unserem Rückraum passiert.

    Außerdem muss auch die Frage nach dem Spielsystem erlaubt sein! Wir haben gegen den SCM diese Saison ganz gut ausgesehen, aber manchmal frage ich mich ob dieses Shooter Spiel a la Jicha noch zeitgemäß ist? Das produziert eben viel zu oft miese Quoten und wenn Du pro Spiel 3-7 Fehlwürfe mehr hast nur weil die Art deines Angriffsspiel das eben verursacht, dann reicht das eben nicht immer!

    Blödsinn!

    Lies, was ich oben dazu schrieb. Zweimal wurden Gesichtstreffer durch Barcelona überhaupt nicht geahndet. Wie wäre das Spiel verlaufen, wenn es da Zeitstrafen gegeben hätte? Und was unterscheidet eine Rote Karte in der 59. Minute von einer Zeitstrafe? Im Ergebnis ist der Spieler für 2 Minuten vom Platz, so oder so. Das 6 gegen 4 hat sich Barcelona selbst eingebrockt und damit auch die Niederlage.

    Mach Dich doch mal frei vom Spielverlauf! Darum geht es doch gerade mal gar nicht. Am Ende ist halt die dritte Rote Karte auch ein Sinnbild für die prinzipielle Auslegung von Regeln. Ist und muss jeder Kontakt ein Vergehen sein?

    Nach den Regeln mag das vollkommen okay sein. Nach dem "sportlichen Rechtsempfinden" vielleicht auch, aber was ist denn eigentlich passiert? Jemand rutsch aus! Ich bin nicht mal sicher, ob es in der Situation "fair" ist überhaupt ein Foul, 2 Minuten oder einen 7 Meter zu geben? Sondern möglicherweise einfach Ballbesitz SCM?

    Denn am Ende könn(t) wir sonst x Fälle konstruieren, die aber gerade in der aktuellen Regelauslegungsdiskussion nicht im Fokus stehen, bei denen "versehntliche Dinge" eigentlich ganz anders bestraft werden müssten und die aber auch im Handball vorkommen!

    Grundsätzlich müssen aber zukünftig zwei Dinge gewährleistet werden:

    1. Abwehrspiel muss möglich bleiben und auch für Angreifer müssen Regeln gelten.

    2. (wie bei jeder Sportart) es muss eine möglichst einheitliche Auslegung der Regeln her, denn wie hier ja bereits angemerkt wurde hätte es in diesem Spiel sicherlich noch 2-3 Rote Karten mehr geben müssen, wenn man alle Fouls unter dem gleichen Bewertungsmaßstäben bemisst!

    Was mich am meisten anko….. ist wenn einer erst auf außen ein Foul provoziert durch einfädeln oder bewusst auf den Fuß des Abwehrspielers treten und dann den sterbenden abzieht.

    Kaum ist eine Strafe angezeigt geht’s mit vollem Tempo weiter.

    Ironisch ausgedrückt: Nach der befürchteten Amputation der Gliedmassen wurde doch der nächste Gegenstoß gelaufen.

    Das ist auch ein Sargnagel für unseren Sport.

    All das geht ja in die gleiche Richtung und hat eben den Ursprung in dieser grenzwertigen Auslegung zum Schutze der Spieler. Natürlich "nutzen" Spieler das aus. Ebenso die Sache mit dem Stürmerfoul, dass man zu provozieren versucht. DAS sollte konsequent immer mit einer 2 Minuten Strafe bestraft werden (so bald es eindeutig ist), denn dann hört diese Unsitte ganz schnell wieder auf.

    Handball ist ein harter Sport, aber nie unfair! Wir sind da wohl einer einer Reihe mit Football oder Eishockey zu nennen. Niemand braucht und will Fußballverhältnisse und "rollende Neymars oder Ronaldos", aber da müssen die Verbände am Ende auch aufpassen!

    Also einfach 3 Stoppfouls und die angreifende Mannschaft verliert den Ball? Das halte ich für nicht zielführend. Gerade in den unteren Klassen hast du nicht die Athleten, die eine Abwehr einfach austanzen können. Da ist es vergleichsweise einfach, den Gegner in Freiwürfe zu zwingen. Da Freiwürfe aber prinzipiell eine Regelwidrigkeit der abwehrenden Mannschaft bedeuten, darf die angreifende dafür nicht bestraft werden.

    Da würde ich 100% mitgehen, aber derzeit habe ich schon das Gefühl, dass man als Abwehrspieler immer weniger "Werkzeuge im Kasten" hat, um die Angreifer zu stellen und eben auch die Regelauslegung einer erheblichen Willkür unterliegt, die nicht mal vom Schiri, sondern der Situation anhängt.

    Die aktuelle Situation um die ständigen, aber nicht gepfiffenen, Schrittfehler erinnert mich ein bisschen an die Zeiten Igor Voris, der nu wirklich bei 90% seiner Tore im Kreis stand, aber es folgenlos blieb.

    Einzig bei deinem Verweis zum unterklassigen Handball gehe ich nicht ganz mit. Profi- und Breitensport müssen nicht zwingend unter gleichen Aspekten betrachtet werden. Geht ja auch jetzt schon oder wie erklärt man sonst eigentlich, dass deutlich schwächere Spieler KEIN Hilfmittel wie Harz benutzen dürfen?

    Die roten Karten waren alle berechtigt!

    Aus "Regelsicht" schon, aber für den Handball ist das Qutasch!

    Du wirst keine aktiven Handballer finden, die das richtig finden.

    Vergleiche doch mal Handball heute und vor 10,15 Jahren!

    Ja, der Sport wird immer schneller.

    Wir haben immer mehr Gislis und immer mehr Gidsels, die sich durchtanken, aber es gibt doch heute schon keine Spiel mehr, in dem der Kopf nicht x Mal "nach hinten fliegt" als hätte der Spieler gerade einen Schwinger von einem Boxer bekommen. Das ist dann nämlich der Preis. Natürlich "nutzt" man diese Regelauslegung mit dem Wissen, dass mittlerweile sehr oft eine minimale Berührung im Gesicht eine rote Karte für den Gegner zur Folge hat. Den Schutz der Spieler in den Fokus zu stellen finde ich vollkommen okay, aber was soll das denn heißen? In meinen Augen Schutz vor Verletzungen. "Schmerzen" sind schon ein Teil dieses Sports. Ein unkontrollierter Schlag ins Gesicht soll bitte mit rot bestraft werden, aber nicht jede Berührung. Und das Ausrutschen auf einer (möglicherweise nassen Linie) darf bitte nicht zu einer roten Karte führen! Sorry, aber dann sind wir bald schlimmer als der Fußball!

    Das waren zwei tolle Spiele, aber so machen wir über kurz oder lang unseren Sport kaputt!

    Die Regelauslegungen sind einfach Schwachsinn und haben nichts mehr mit (Handball) Sport zu tun.

    Am Ende wird es uns genau DAS kosten was diesen Sport ausmacht: Fair Play! Wenn es für jede mögliche Gesichtsberührung eine Rote Karte gibt, fürs AUSRUTSCHEN!!!, dann werden sich Vereine das auch immer mehr aneignen und wir werden bald eine Schwalbenhochburg wie der Fußball sein! (meine Meinung!)

    Der Schutz der Spieler in allen Ehren, aber Handball ist ein Kampfsport und sollte das in meinen Augen auch bleiben. Körperloses Spiel braucht niemand. Härte macht diesen Sport aus (Achtung! Nicht Unfairness!!).

    Statt sich besser mal Gedanken über das rasend wachsende Problem der Schritte zu machen bekommen wir imemr mehr rote Karte für teils harmlose Abwehrhandlungen. Natürlich sind Gesichtstreffer nicht schön, aber da gibt es ganz andere Sachen, die viel schmerzhafter sind (und auch zu Verletzungen führen). Grobes Schubsen in der Luft hart zu bestrafen finde in bspw. vollkommen okay.

    Außerdem denke ich, dass es dringend einer ganz anderen Schulung der Schiris bei der Nutzung der Videobilder bedarf. Das Standbild mit einer Berührung im Gesicht oder bei den roten Karten fürs "reinrutschen" ist doch vollkommen nebensächlich, sondern die Härte mit der getroffenen wird oder der Auslösegrund.

    Florian Schmidt Sommerfeldt ist an den nächsten beiden Spieltagen bei Bietigheim - Erlangen, Magdeburg - Flensburg und Berlin - Gummersbach im Einsatz. Mit anderen Worten: Fast überall da, wo es noch um etwas geht, werde ich mit Superlativen und Belanglosigkeiten zugeschüttet. Ich weiß, man kann Markus Götz nicht klonen, aber doch bitte da einsetzen, wo es um die Wurst geht. Wenn aber Schmiso nicht verfügbar wäre, würde uns wahrscheinlich Wilken-Johannes oder Finn-Ole Martins blühen. Das wäre auch nicht besser. Dieses Pushen von dieser Art der Kommentator-Riege zeigt aber, worum es Dyn geht. Um Klamauk und Show und Oberflächlichkeiten.

    Siehste so hat jeder seine Vorlieben! Ich finde nichts schlimmer als Götz! Okay Bela Rethy, wenn es um Fußball geht!

    Kommetiert Götz, dann habe ich immer eine Stadion- oder Radiotonspur herbei gewünscht!!

    Mal was anderes.

    Ich fand die Trikots heute nicht so dolle. KiWo hin oder her. Läuft das schon unter Tarnanzug?

    Wie ging es euch?

    Ich finds extrem gut!

    Schwarz und weiß sind natürlich die Vereinsfarben, aber manchmal beneide ich Vereine (und Nationen), die nicht nur eine weiße Arena haben.

    Das aktuelle Trikot ist jedenfalls sehr gelungen.

    Vielleicht nix für alte Männer, aber ich bin sicher, dass das ein Verkaufshit werden wird!

    Schauen wir mal wie es kommt.

    Noch mal was zu einem anderen Spieler: Ich muss einfach nochmal die Leistung von Johansson heute und auch im Hinblick auf die ganze Saison hervorheben. Bester Assistgeber der Liga und immer wieder mit sehr starken Leistungen. Klar hat er hin und wieder auch schlechtere Spiele aber die Entwicklung ist klar positiv. Scorermonster und wenn er sich nochmal ein Ticken steigert, vor allem in der Wurfeffizienz, fehlt nicht mehr viel zur Weltklasse. Das Potential dazu hat er.

    Die Wurfquote, leider nicht nur bei ihm, ist derzeit der Grund warum der THW kein CL Team hat oder um die Meisterschaft mitspielen kann. In den letzten Spielen haben sich Madsen und er deutlich gefangen, aber in Summe ist und bleibt die Quote einfach zu schlecht!

    Es funktioniert ja oft genug und ich denke, dass es vielleicht nur kleiner Stellschrauben bedarf bei der Wurfauswahl. Das macht vielleicht auch am Ende den Unterschied aus zwischen einem sehr guten Spieler, der hin und wieder weltklasse Leistungen zeigt und einem Ausnahmespieler. Das gilt ja im Übrigen nicht nur für die Beiden. Bei Uscins ist das ja noch extremer ausgeprägt!

    Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Lauge hat sich in seinem Frust an den GF gewandt, um mehr Einsatzzeiten für sich durchzusetzen. Das fand Alfred verständlicher Weise garnicht witzig und war dann entsprechend sauer auf Lauge.

    Gab es damals nicht auch noch Gerüchte, dass die Gründe "zwischenmenschlich" ganz anders begründet waren? Gisli war der weitaus schwerwiegendere Verlust, aber vielleicht passt seine Art des (modernen?) Handballs auch einfach nicht zu Kiel bzw, Jicha?!? Das war zwar ein tolles Spiel, aber es war auch irgendwie sinnbildlich für den Status Quo des THW!

    Ich war schon von seiner Verpflichtung überrascht.

    Auf der anderen Seite finde ich die Beispiele Johansson und Madsen sowie Imre nicht so abschreckend.

    Madsen ist abgesehen von seiner Abwehrleistung (wobei ich die besser finde, als vorher prognostiziert wurde) der beste Neuzugang beim THW seit Karabatic.

    Sorry, aber das ist eine steile (und schwachsinnige) These!

    Selbst wenn man deine Aussage auf die Rückraumspieler reduzieren würde (denn sonst gab es ja immerhin so unbedeutende Wechsel nach Karabatic wie ein Landin oder Omeyer im Tor, Wiencek, Ekberg etc) und ebenfalls ältere Spieler mal außen vor ließe (Narcisse, llic), dann kamen nach Karabatic immerhin so unbedeutender Spieler wie Jicha, Palmarsson oder Sagosen!

    Und das Madsen deren Niveau überhaupt erreicht sehe ich bei Leibe nicht als gesichert an! Madsen ist ein guter Transfer, aber mehr auch noch lange nicht. Über weltklasse brauchen wir da auch noch lange nicht zu reden!!!

    Das ist schlicht dummes Zeug!!

    Der Videobeweis sollte verbessert werden und einige der von Dir erwähnten Punkte sind durchaus berechtigt, aber auch der aktuelle Videobeweis ist ein sinnvolles Hilfsmittel, ganz besonders wenn Dinge eben im Spiel nicht zu sehen waren oder übersehen wurden.

    du verhältst Dich gerade ein bisschen wie ein bockiges Kind!!

    Den Vergleich zur NBA finde ich immer schwierig, weil wir da einfach über so andere Welten sprechen, aber was im Tischtennis, deutschen Basketball, im deutschen Eishockey etc. ginge sollte auch im Handball möglich sein.

    Vielleicht wäre es auch mal sinnvoll die Optionen vond er anderen Seite aus zu prüfen. Was könnte das System leisten und welche Dinge könnte man entsprechend danach bewerten.?

    Ich habe irgendwie immer bei allen Sportarten ein Problem, wenn eine Superzeitlupe oder ein Standbild etwas bewerten soll was erheblich von der Intensität abhängt. Da muss auch der Handball echt aufpassen, dass wir unsere Unschuld nicht verlieren und die Spieler zu CR7s und Neymars mutieren!

    Vielleicht wäre insofern eine Challenge ganz gut, die man bei der Frage um die Rote Karte ziehen muss. Und dann sollte es auch, wie bei der medizinischen Behandlung, eine Art Strafe geben, wenn es eben keine Rote oder Blaue Karte gibt. Spieler und Trainer wissen doch eigentlich ganz genau wann etwas deutlich drüber war.

    Und wie immer, oder genauer wie bei allen Sportarten, ist doch das wahre Problem nicht der Fehler, sondern die Vergleichbarkeit der Fälle. Wenn es für einen Miniwischer im Gesicht Rot geben soll, dann sei es so! Aber dann muss man am Ende der Saison auch 100 Fälle übereinander legen können und mit eine 95% Quote müssen alle Fälle gleich entschieden werden! Persönlich finde ich es übrigens dann auch nicht hilfreich, wenn zu Turnieren plötzlich andere "Interpretationen" der Regel ausgegeben werden!

    Ich sehe schon die Füchse leicht vor dem SCM.

    Hannover wird das Restprogramm um die Ohren fliegen und bei der MT ist die Verletztenliste wohl schon zu lang.

    Könnte sich aber auch alles morgen drehen, wenn sich Gidsel verletzte…

    Wie gesagt, das ist kein neues Thema und ich glaube, noch nicht mal alle Themen wirklich betrachtet zu haben.

    Viele Schiedsrichter haben den Anreiz mal in der Bundesliga zu pfeifen, aber ganz ehrlich, die meisten davon willst Du, auch nach 20 Jahren Pfeiferfahrung und ganz großem Anreiz, nicht außerhalb des Bezirks sehen 🙈😳!!! Anreiz alleine reicht nicht aus, auch hier braucht es ne Menge Talent. Irgendwie glauben immer noch viele Menschen, wenn man will, ist man einfach ein guter Schiedsrichter.

    Wenn sie nicht davon leben können, sind sie auch keine Profisportler, sondern Amateure. Hier geht es um Profis, die damit ihr Leben und das ihrer Familie finanzieren müssen. Und zwar jederzeit! Deshalb, was macht man denn nach 20 Jahren Profi-SR bis zum Renteneintritt?

    Was machen diverse Halbprofis, die nicht Fußball spielen (oder eben da nur 4. Liga)?

    Bist Du sicher, dass jeder Spieler der 1. & 2. Handballliga ausgesorgt hat?

    Und als Schiri hättest Du immerhin die Option problemlos 10-15 Jahre länger aktiv zu sein als die Spieler (wenn wir mal Hans Lindberg als Beispiel ausklammern)!

    Was passiert wenn wir alle bis 70+ arbeiten müssen mit diversen Handwerksberufen? Es wird Teil unseres Arbeitslebens werden, das man nicht mehr von Ausbildung bis Rente das Gleiche machen kann!

    Und sicherlich braucht es auch ein gewissen Talent als Schiri, aber wenn dafür die Option da ist 25 Jahre 80-100k zu verdienen werden sich sicherlich auch Leute finden!