Zu Lemke nur soviel noch von mir. Ich wüde behaupten, dass der Geier seinerseits gar nicht in die Verpflichtung involviert sein konnte, weil die Trainerverpflichtung erst wesentlich später stattgefunden hat. Wobei die 3. Wahl Verpflichtung des Geiers auch schon das Chaos in der Magdeburger Führung dokumentierte.
Aber egal, welcher Name hier im Nachhineien mit Trauerrand geschrieben auftaucht, weil sich der Spieler dann später woanders "entwickelt" hat - wobei ich das bei der Einschätzung der wahren Leistungsstärke bei ALF liege - das wahre Manko in Magdeburg hat obotrit klar formuliert.
Es fehlt die Nachhaltigkeit. In 25 Jahren Bundesliga hat der Verein mit Bennet Wiegert inzwischen den 14. Trainer. Nur Alfred mit 226 Ligaspielen, Doering mit 135 und Carstens mit 120 Spielen hatten überhaupt die Chance sich hier nachhaltig einzubringen. Ansonsten waren alle anderen Trainer nur "Durchläufer". Wie sollte sich da jemals eine Mannschaft entwickeln? Und warum soll ich als Spieler die Anweisungen meines Chefs befolgen, wenn ich weiss, dass er sowieso bald wieder weg ist?
Eine wirklich homogene Mannschaft gab es zuletzt unter Alfred. Carstens hat dann noch mal einen Versuch gestartet, der am Anfang auch funktionierte. Warum seine Arbeit letztendlich zum Scheitern verurteilt war, weiss bestenfalls der Banker.
Auch ich habe lauthals im Forum die seine Entlassung gefordert. Ebenfalls die des Geiers. Stehe ich zu und unterschlage es auch nicht.
Aber langsam dämmert es mir auch, dass die auch von mir avisierten Ziele, dauerhaft mal wieder vorne mitzuspielen, unter diesen Voraussetzungen absolut unrealistisch sind. Darum bin ich langsam soweit zu sagen, lasst Wiegert doch einfach mal die Zeit, seine Vorstellungen zu verwirklichen.