Verkleinert die Liga auf 14 Mannschaften, das verringert zum einen das Risiko, daß sich finanziell übernehmende Vereine wie Essen und Dormagen mit reinrutschen und zudem wird das Leistungsgefälle in der Liga etwas reduziert. Dann ein Play-Off mit Viertel- und Halbfinale im Modus Hin- und Rückspiel und ein Finale um die deutsche Meisterschaft bspw. in der Lanxess-Arena. Garantierte Spannung bis zum Schluß, während der Ligarunde ist der Kampf um die Play-Off-Plätze, bzw. die vorderen Plätze spannend, z.B.,weil die höheren Plätze die Heimrechte im Rückspiel sichern, ähnlich wie in der Champions League.
Daß dann nicht mehr die Konstanz über Platzierungen entscheidet, sondern mitunter Glück und daß Verletzungen noch entscheidender werden können als zum jetzigen Zeitpunkt, ist die Kehrseite der Medaille. Aber man kann ja nicht alles haben. 
Selbst ich als THW-Anhänger hätte mit so einer Reform kein Problem. Nicht zuletzt deswegen, weil auf einer Meisterfeier wie gestern, ähnlich wie 2009 die Euphorie nicht soo überschwänglich war wie in anderen Jahren, weil die Meisterschaft seit Wochen entschieden ist. Hat nichts mit Erfolgsverwöhntheit zu tun, sondern ist glaub ich ganz normal in einer solchen Konstellation. Ich erinnere mich an Entscheidungen 2002 oder 2010 beim Public Viewing auf dem Rathausplatz, wo die Freude nachher umso größer war.
Bei der Innovationskraft der Herren in DHB und HBL rechne ich allerdings in diesem Jahrtausend nicht mehr mit einer solchen Reform. 