Es geht hier nicht mehr um sportliche Belange oder Kaderplanung. MAHB ist erschossen. Denen kann seit Sonntag egal sein, ob Karabatic zu Paris oder nach Hamburg wechselt oder nach Katar. Alleine diese Vorwürfe haben MAHB schon erledigt. Daß die betroffenen Spieler nun teilweise schon am ersten Tag zugegeben haben, daß die Vorwürfe was das Wetten angeht zutrifft, bedeutet, daß MAHB diese Personen keinesfalls weiter beschäftigen kann, schon alleine damit die Vereinsverantwortlichen ihre weißen Westen behalten, denn das könnte auf anderer Ebene - wie im "wirklichen" (Geschäfts-)Leben - durchaus von Bedeutung sein. Damit stünde MAHB mit nur noch halber Mannschaft da. Wenn der Verein - wider Erwarten - doch etwas damit zu tun hat, ist er eh erledigt. MAHB ist, jedenfalls in der bisherigen Bedeutung, seit Sonntag Geschichte, daran können wir uns schon mal gewöhnen. Den letzten großen Auftritt durften die paar spärlichen Leute am Donnerstag in Flensburg bewundern.
Eigentlich ist anhand der Teilgeständnisse der Beteiligten das Dilemma Montpelliers schon offensichtlich, da geb ich Dir recht. Man kann Spieler nicht weiterbeschäftigen, die gegen den eigenen Verein setzen. Auf der anderen Seite kann man sich keine fristlosen Kündigungen leisten und Karabatic und Co für umme nach Paris ziehen lassen. Vermutlich wird es auf Supendierungen hinauslaufen, bis jemand anders die Spieler aus den Verträgen herauskauft. So hat man wenigstens Startkapital, um eine neue Mannschaft aufzubauen.
Interessant wird auch sein, wie Paris mit Bojinovic und Honrubia umgeht, wissend, daß die beiden gerne gegen die eigene Mannschaft wetten. Ich vermute mal, den Eigentümern ist dies egal. 
Meine ganze Hypothese natürlich unter der Annahme, daß keiner im Knast landet. Ich geh mal nicht davon aus, daß sich eine Manipulation im Spiel tatsächlich nachweisen lässt.