Beiträge von Borah

    Freundschaft!


    Wie gesagt: nur weil man sich in Kiel für die Liga hält, muß das anderswo ja noch lange nicht der Fall sein.


    Wenn Du Deine Abneigung gegen den THW einmal kurz beiseite lässt, ist auch Dir sicherlich nicht entgangen, daß die Diskussion in diesem Thread sich hauptsächlich auf die Überlegenheit des THW an der Spitze beschränkt, da der Rest der Liga durchaus sehr spannend ist. Da dieser Punkt heute einmal wieder ad absurdum geführt wurde, hat sich theoretisch auch diese Diskusion und die Diplomarbeit des Threaderöffners erübrigt.

    Wenn Du das nicht verstehen WILLST, kann ich allerdings auch nix dafür. :verbot:


    "Benutzerfreundlich" ist dieser Modus nicht unbedingt, aber immerhin ist mir nun klar, wie das läuft. Vielen Dank.


    Wenn selbst DU ( Kompliment ;) ) als wandelndes Handballlexikon erst nach mehrmaliger Erklärung den Modus kapierst, dann ist dieser eine Katastrophe. Was hat die EHF sich dabei nur gedacht. Immer, wenn man denkt, jetzt kommt eine Reform die alles besser macht, kommt so ein geballter Schrott dabei raus. Die angepeilte Verkleinerung der CL mit einer daraus resultierenden Mammutgruppe ist also nicht das letzte Beispiel für völlige Weltfremdheit.
    :wall::wall::wall::wall:


    Nein! Beim Basketball ist der Ball dann im "Aus", wenn er im "Aus" den Boden berührt, oder ein Spieler gleichzeitig Ball und das "Aus" berührt
    Im wesentlichen jedenfalls, da gibt's noch ein paar Zusätze mit Gegenständen über oder außerhalb des Spielfeldes, aber die sind hier nicht so wichtig

    Beim Handball ist es (glaube ich mich zu erinnern) ein bisschen komplizierter:
    1. Wenn der Ball vollständig jenseits der Spielfeldbegrenzung ist, ist er im "AUS" - egal ob in der Luft oder nicht.
    2. Der Spieler darf grundsätzlich schon im "Aus" stehen und den Ball berühren, solange dieser sich im Spielfeld befindet und der Spieler sich dadurch keinen Vorteil verschafft hat. (Das mit dem "Vorteil" scheint aber sehr verschieden interpretiert zu werden. Für mich war es im o.g. Beispiel kein "Aus", ob das die Regelpäpste genauso sehen, weiß ich nicht.


    Der Außenspieler verlängert mit solchen Aktionen aber seinen Anlauf zum Wurf, durch den weitern Anlauf kann er weiter springen, verschafft sich dadurch einen besseren Wurfwinkel zum Tor und somit eine bessere Torchance. Für mich ein klares Verschaffen eines Vorteils durch im-Aus-stehen. Aber das hat wohl noch kein Schiri der Welt wirklich begriffen. :nein:

    Schirileistung war auch in Celje merkwürdig, hier ein kurzes Video:

    Nagy László & Toskic Alen | Referees: Leif Poulsen (DEN), Henrik Mortensen (DEN) - YouTube

    Eine rote Karte bekommt nur Shcuch Timuzsin, Toskic bleibt unbestraft...


    Tja, Schuch bekommt zwei Minuten (keine rote Karte), weil er als Einwechselspieler aufs Feld gerannt ist (auch wenn er es nur gut gemeint hat und schlichten wollte). Die Tätlichkeit von Toskic ist halt übersehen worden.

    Ich finde auch, dass die Liga spannend ist/wäre. Doch man bekommt es nicht so richtig mit. Ich persönlich sehe die Hauptprobleme nicht bei den Vereinen der Liga, der Finazstärke oder dem Play-Modus. Für mich steckt das Hauptproblem im sog. "Spieltag".

    Ein "HBL- Spieltag" streckt sich über eine ganze Woooocheeee hinweg (Anfang Dienstag- Ende Sonntag). Da kommt für mich keine Spannung auf, zumal vielleicht 3 Spiele übertragen werden. Was passt in den anderen Spielen? Wie umkämpft ist das Mittelfeld, wer kann seine Ambitionen auf die CL wahren? Was passiert auf den Abstiegsplätzen? Wer war der Goalgetter an diesem Spieltag usw.. Man sieht nur einzelne Spiele, jedoch keinen Zusammenhang. ICH WILL DAS ALLES AUF EINMAL WISSEN, DEN ZUSAMMENHANG DER LIGA ERFAHREN und nicht mir die Informationen scheibchenweise aus dem Internet saugen. Das ist Stückwerk selbst zusammen tragen. Das ist nicht spannend. Und mit meinem Sohn kann ich die Spiele unter der Woche um 20.15 Uhr auch nicht ansehen. Die Flamme, die weitergegeben werden sollte, erlischt.

    So wie beim Fussball sollte es gehen: Spitzenreiter gegen Aufsteiger, Aufsteiger untereinander, Mittelfeld gegen....und das Alles an einem, gleichen Tag. Das wird aus Stückwerk eine Show, eine Liga. Gut wäre z.B. der Sonntag, 15.00. Der Fussball würde keine Zuschauer abziehen und es könnte wie oben skizziert ein grosser Showdown für eine Handball-Sportschau (immer Sonntag 18.00) aufgebaut werden. Hier wären dann nicht nur die üblichen Verdächtigen zu sehen, sondern auch immer wieder(!) die Unterdogs. Hüttenberg habe ich 2011 nie gesehen, Neuhausen 2012 bis jetzt auch nicht (waren näturlich auch im TV). Das wäre auch eine zusätzliche Motivation für die Spieler, wenn Sie jede Wochen im TV sind.

    Jetzt habe doch schon einige Vereine eigene TV-Formate, wie Balingen oder Grosswallstadt. In der SAP- Arena waren beim Spiel gegen die Füchse mehr als 6 Kameras am Start. Da müsste man doch eine flächendeckende Aufzeichnung aller Spiele an einem Spieltag hinbekommen. Wenn schon nicht mit Sport1, dann sollte die HBL das selber machen. Vielleicht am Anfang nicht alles an einem Sonntag (später dann), sondern an einem Mittwoch. Spieltag Dienstag, Sportschau Mittwoch (damit noch Zeit für's SChneiden bleibt). Ich würde mir dann die Handball-Sportschau ansehen. Ob dann die Show im Internet oder im TV gezeigt wird, ist eigentlich egal. Die Grenzen sind da eh schon verschwommen. Doch es sollte erst einmal eine Show haben!

    Den Versuch gab es beispielsweise mit "Liga 1 - Handball" im WDR. Aber meiner Meinung nach eignet sich das Sportschau-Format mit drei- bis fünfminütigen Zusammenfassungen der Spiele nicht für Handball. Der Spielverlauf und die oft zahlreichen Wendungen lassen sich damit nicht adäquat widergeben.

    Arcosh, das ist doch eine Frage der Umsetzung. Liga 1 hat eindrucksvoll vorgeführt, wie eine gute Idee schlecht umgesetzt wird. Willkürliche Spielauswahl, Verzicht auf Einblendung der Spielstände (wohl aus Angst, der Zuschauer könnte sehen, wieviele Tore in der Zusammenfassung unterschlagen werden) und auch so recht lieblose Zusammenfassung. Mit einem richtigen Konzept für die Berichte könnte das schon was werden.

    Allerdings hat auch dieses Format damals an etwas gekrankt, was dringend zuerst gelöst werden müsste. Und das hat SLN auch am Rande erwähnt; der zerpflückte Spieltag. Mir ist klar, daß Hallenbelegungen und andere Banalitäten mal für Spielverlegungen sorgen können. Aber sie solten die Ausnahme bleiben, um permanent verzerrte Tabellenbilder zu vermeiden, wo teilweise über Wochen 2-3 Spiele mehr/weniger absolviert wurden als bei der Konkurrenz. Außerdem ist eine Einigung mit der EHF bezüglich der Terminierung dringend vonnöten. Der Vorstoß von Bohmann von vor 1-2 Jahren war zwar im Ansatz richtig, aber zu extrem und daher zu unrealistisch für die Umsetzung. Der Status quo, wo auf Eurosport Champions League und auf sport1 parallel z.B. Lemgo gg. Göppingen läuft, ist doch untragbar. Da muß eine Regelung her. Und wenn die EHF partout nicht davon abrückt, sein "Premiumprodukt" am Wochenende anbieten zu wollen, dann doch bitte auch das konsequent und Bundesliga immer am Mittwoch (beispielsweise). Dann könnte zum Beispiel der Donnerstag der feste Tag für die Handball-Sportschau sein. Wenn das im Gros konsequent durchgezogen wird, kann man auch verkraften, wenn es das eine oder andere Nachholspiel am CL-freien Wochenende gibt.

    Wann soll sich die Ausrichtung eigentlich entschieden haben? Der Modus mit einem Viertelfinale, von dem man zu Wettbewerbsbeginn nicht weiß, ob 6 oder 8 Mannschaften teilnehmen werden, ist ja schon dämlich genug. Aber irgendwann sollte doch im laufenden Wettbewerb diese Frage geklärt werden, oder? :nein:

    Wenn man etwas ändern will, fände ich das Modell einer 12er-Liga mit einem regulären Durchlauf und anschließender Trennung in eine Meister/Europapokal- und eine Abstiegsrunde am interessantesten. Ungefähr so, wie es die 2. Fussball-Bundesliga im Jahr nach der Wiedervereinigung gemacht hat. Das Leistungsgefälle wäre nicht so hoch, weil die besagte Konzentration auf die 12 Vereine auftritt. In der Vorrunde spielt jeder gegen jeden. Ein klarer Vorteil gegenüber den Modellen von Paule, wo bspw. ein Viertel der Liga (die Nicht-Play-Off-Teilnehmer der anderen Staffel) den THW nie zu sehen bekommt. Oder wer auch immer gerade der Zuschauermagnet ist.

    In den Finalrunden wäre dann auch noch für Spannung gesorgt, da nur noch die Mannschaften mit ähnlichem Niveau gegeneinander spielen. Auch die sportliche Komponente, daß keine Schwäche in den Play-Offs eine konstante vorherige Saisonleistung ruiniert, wäre hier besser berücksichtgt, als im Play-Off-System, da die Punkte aus der Vorrunde mit in die Hauptrunden genommen werden. Ganz nebenbei würden die Terminkalender geringfügig entlastet, da nur noch 32 anstatt 34 Spieltage stattfinden (22 in der Vorrunde + 10 in der jeweiligen Hauptrunde).

    Einzige Verzerrung könnte ein Ergebnis wie in der Nordstaffel der 2. Liga aus dem obigen Link sein, daß die Mannschaften im oberen Teil der Abstiegsrunde mehr Punkte haben, als die letzten der Meisterrunde, weil andere Gegner gespielt haben. Solange davon aber nicht die EC-Qualifikation abhängt, wohl sicherlich ein verschmerzbarer Faktor.

    Ich hab am Status quo allerdings auch nicht viel auszusetzen. Ich finde die Liga durchaus spannend, Abstieg und EC-Qualifikation sind hart umkämpft. Und die Meisterschaft ist nicht selten erst am letzten Spieltag entschieden worden. Ausreißer nach oben (THW in der letzten Saison oder vor drei Jahren) oder unten (Hildesheim, Essen, etc.) wird es immer geben, aber deswegen muß das System nicht schlecht sein. In Erinnerung sollte man vielleicht nochmal rufen, daß die letzte Nicht-Meisterschaft des THW gerade mal ein gutes Jahr her ist.

    Und nur weil es oft der THW am Ende geworden ist, mag dem einen oder anderen die Liga langweilig erscheinen, aber eine Anerkennung der Leistung von Mannschaft und Umfeld wäre auch eine gute Alternative. Der Übergang zwischen einem objektiven langweilig-finden und Gequäke, weil man es dem THW nicht gönnt, sind da nämlich fließend.

    Die Regeln ändern, um die Dominanz eines Teilnehmers zu brechen, kann auch abenteuerlich werden. Ich erinnere mich noch an Bernie Ecclestone, der aufgrund der Siegesserie eines gewissen Michael Schumacher die Punkteverteilung dahingehend verändert hat, daß die Differenz zwischen Platz 1+2 verschwindend gering wurde. Als dies in den Folgejahren dazu geführt hat, daß ein Zweitplatzierter in einem Rennen am Schluß eher auf eine Attacke auf den Spitzenreiter verzichtet hat, weil das Risiko eines Ausfalls den Nutzen der möglichen hinzu zu gewinnenden Punkte überstiegen hat, wurde es an anderer Stelle langweilig, so daß man den Modus erneut verändert hat. Und eine ständige Veränderung des Modus', je nach Wettbewerbslage, da sind wir uns wohl fast alle einig, ist nicht der richtige Weg.

    Ich frag jetzt nochmal ganz blauäugig: Ich dachte der Schuldenberg ist weg? War letztes Jahr nicht diese Riesenspendenaktion + Extrazahlungen der Sponsoren, um die Altlasten endlich wegzubekommen? Ich dachte der VFL wäre wieder bei 0?


    So hatte ich es auch verstanden? Kann das vielleicht einer der Gummersbacher beantworten?

    Interessiert mich für meinen Teil mehr als die Diskussion um die 50 Euro für den Liveticker. ;)

    Wenn Kiel so spielt, wie gestern gegen die RNL, nämlich hochkonzentriert bis unter die Haarspitzen (so hatten sie sich zumindest in den vergangenen Spielen nicht gezeigt), sind sie nicht zu schlagen. Richtig, erstens wegen Omeyer, aber da sind eben auch noch Zeitz (der die Anfangsphase fast im Alleingang entschieden hat), Jicha, Narcisse usw... Alle Akteure zeigten sich gestern in blendender Verfassung. Es lief bei Kiel wie am Schnürchen, jedoch nicht bei den RNL (die in der Anfangsphase reihenweise klare Chancen versemmelten, teilweise auch mit Pech). THW Abwehr saustark und auch offensiv mit den richtigen Antworten.

    Wäre es in den ersten 20 Minuten nicht zu einem 3-4 Torevorsprung für Kiel gekommen, wäre das Spiel wohl wesentlich enger verlaufen.


    Schlechte Argumentation, denn auch die Kieler haben in den ersten 20 Minuten viele fahrige Aktionen gehabt und diverse freie versemmelt. Genausogut, wie die Anfangsphase bei verbesserter Chancenverwertung der Löwen ausglichen hätte sein können, hätte der THW bei einer besseren Quote bereits am Anfang deutlich davon ziehen können. Aber hätte wenn und aber. ;)

    :schlaf: Herzlichen Glückwunsch mal wieder dem THW zur Meisterschaft :schlaf:


    So gern ich mich Deiner Meinung anschließen würde, aber der THW hat einen, in Worten "Einen" Punkt Vorsprung in der Tabelle. Zudem hat man in diesem Jahr auch schon äußerst durchwachsene Leistungen, mit sehr ideen- und kopflosen Phasen. Die Niederlage in Celje kann auch in Wetzlar passieren. Auch das Unentschieden war eigenen Unzulänglichkeiten in der Schlußphase geschuldet. So etwas kann jederzeit wieder passieren. Und dann ist es an den Gegnern, diese Schwächen auszunutzen. Dafür muß man natürlich in der Tabelle dranbleiben und sich nicht wie die anderen "großen" drei vorzeitig verabschieden. Man wird sehen, ob die Löwen ihren Höhenflug fortsetzen können.

    Zu guter letzt würde ich nur allzugerne daran glauben, daß Gislasons Training und die Rotation im Spiel dafür verantwortlich sind, daß der THW bislang von schwereren Verletzungen weitestgehend verschont geblieben ist. Da ich eher vermute, daß dies nicht der Fall ist und die EM (oder isses ne WM?) noch kommt, ist es eigentlich eine Frage der Zeit, wann sich ein THW-Spieler schwerer verletzt. Erst recht angesichts der hohen Frequenz, mit der in letzter Zeit in allen Vereinen die Leistungsträger wegklappen.

    Zitat


    HSV-Trainer Martin Schwalb leidet mit seinem Rückraumspieler: „Das tut mir unheimlich leid für Blazenko. Er war nach seiner Verletzung gerade soweit, dass er wieder in Angriff und Abwehr spielen konnte. Dass der gleiche Finger an einer anderen Stelle bricht, ist unfassbar und maximales Pech.“


    Für wie blöd will man einen in HH eigentlich verkaufen? Es ist keine drei Wochen her, da wurde Schwalb noch mit den Worten zitiert, daß Lackovics Finger aussieht wie eine geplatzte Bratwurst. Pausiert hat er kein einziges Spiel, auch Abwehrspielen ist Kontaktsport. Man ist aufgrund der Verletztensituation das Risiko eingegangen, ihn trotz Verletzung einzusetzen und jetzt ist halt der worst case der neuerlichen Verletzung dabei eingetreten. Kann passieren, aber doch jetzt bitte nicht die Mär in die Welt setzen, die beiden Verletzungen hätten miteinander nichts zu tun. :wall:

    In das Thema Mimi Kraus kommt Bewegung: Rudolph und Hofele verhandeln.


    Die können ja nochso viel verhandeln. Wenn der Bravo-Boy nicht gewillt ist, ein geringeres Gehalt für seine "Leistungen" zu akzeptieren, nutzt das gar nichts.

    Allerdings sind der Abgang von Haaß und der Rotstift in HH schon zwei starke Indizien für den Wechsel

    Legt Flensburg personell noch einmal nach, jetzt wo für Atlason das Abenteuer SG vorzeitig vorbei ist? Nur mit Mogensen, Machulla und irgendwann mal wieder Kaufmann lässt sich wohl kaum eine Saison auf RL/RM bestreiten.

    Spontan fällt mir der Name Snorri Gudjonsson ein, der letztes Jahr noch CL, jetzt zweite dänische Liga spielt. Aber gehört wohl eher in die Wechselgerüchte. ;)