Mit den mündlichen Zusagen ehemaliger Entscheidungsträger, von denen die Nachfolger nichts mehr wissen wollen, ist das so ne Sache. Frag mal Uwe S. aus K. ![]()
Aber im Ernst, die Sache mit der Krankenversicherung ist doch nur ein Randaspekt. Daß vor Gericht erörtert werden muß, wie hoch das Grundgehalt tatsächlich ist, auch. Kann man einfach unter "Gummersbacher Kuriositäten" abheften.
Viel entscheidender ist doch, daß dem Spieler zwei Monate lang kein Gehalt gezahlt wurde und dazu noch vertraglich festgeschriebene Zuschläge vorenthalten wurden. Warum wohl? Vielleicht in der Hoffnung, daß ein Großverdiener die Chance nutzt, seinen Vertrag zu kündigen und so von der Payroll kommt? Ein Schelm wer böses dabei denkt. Macht er aber nicht, sondern pocht auf seine Rechte und wird als Konsequenz von Clubführung und Fans als Buhmann ohne Charakter und Trainingseinsatz dargestellt. Nach Wiencek und dem unaussprechbaren Jugo die nächste Warnung dafür, daß man hoffentlich eine Arbeitsrechtschutzversicherung hat, wenn man beim VfL angestellt ist. Wenn ich für das Einklagen meiner Rechte in die 2. Mannschaft versetzt werde und mir klargemacht wird, daß ich in der 1. Mannschaft keine Zukunft habe, warum sollte ich dann überragende Trainingswerte haben? So rum funktioniert das Spiel mit dem schwarzen Peter nicht. Ich gönne Zrnic jeden Euro, den er vor Gericht zugesprochen bekommt. Nicht, weil ich besondere Sympathien für ihn hege, sondern einfach nur, um das Geschäftsgebaren der VfL-Führung bestraft zu wissen.