Was sollen uns die Twitterlinks jetzt sagen? Vielleicht liegts an meinen Augen, aber außer Behauptungen des Users sehe ich da nichts anstößiges.
Ich muss zugeben, dass mir die RNL gestern schon etwas leid taten. Als THW-Fan ist man leiderprobt, wenn es um einknickende Schiris in den Schlussminuten geht. Am krassesten vor ziemlich genau 14 Jahren, mit passivem Vorwarnzeichen nach 10 Sekunden und solchen Scherzen.
Dieses Mitleid ist nach dem Lesen der Einträge hier allerdings mittlerweile dem Kopfschütteln über die schlechten Verlierer gewichen. Wenn man Barcelona im Hinspiel an die Wand spielt, mit 11 Toren führt, man dann nach 50 Minuten einen Gang zurück schaltet und das Polster auf sieben Tore zusammen schrumpfen lässt, darf man sich nicht wundern, wenn Barca noch an eine Restchance glaubt. Und ich unterstelle jetzt mal, die letzten 10 Minuten in Mannheim werden nicht den dortigen Schiris angelastet??
Auch gestern hatte man lange Zeit trotz angeblich so tendenziöser Schiris alles in der eigenen Hand. 10 Minuten vor Schluss lag man, man korrigirr mich, nur mit 3 zurück. Daß ab dann auch eigene Fehler gemacht wurden, gehört hier bei einigen offenbar nicht zur Wahrheit dazu. Sei es der Trainer, der Gorbok bei seiner besten Saisonleistung zurück auf die Bank setzt, Gensheimer, der in der Schlussminute einen 7m versieht, etc.
Die Schiris haben sich sicherlich von der Kulisse beeindrucken lassen. Aber gerade wegen so etwas spricht man ja gemeinhin von einem Vorteil, das Rückspiel in eigener Halle auszurichten. Und der oftmals intransparente und korrupte Sport Handball, hier die EHF, hat diesen Vorteil ausnahmsweise rein leistungsbezogen an die Platzierung der Vorrunde geknüpft. Die Löwen hatten ihre Gruppe ja auch gerne gewinnen können. Aber da waren ja sicherlich auch die Schiedsrichter für verantwortlich. 