Crusty:
Ich halte Dich für intelligent genug, den tatsächlichen Punkt meiner Aussage zu verstehen (wenn man seine Spieler) nicht bezahlt, ist es nicht schade um die Mannschaft).
Von daher ist Dein Provokationsversuch gleichsam langweilig wie unpassend. Abgesehen davon, dass der alte Hut jetzt zum xten Mal durchgekaut wird.
Beiträge von Borah
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Egal, woher das Geld kommt, aber wenn man nicht in der Lage ist, die Spieler zu bezahlen, dann ist es nicht schade drum, dass die Mannschaft auseinander bricht. Jede andere Argumentation kann man mit Markus Götz in eine Ecke stellen, der seinerzeit mit Kretschmar über die finanziellen Probleme der Hamburger sprach (während des laufenden Spiels natürlich) und zwei Sätze später ehrfürchtig staunt, was für einen Wahnsinnskader die Hamburger doch haben.
Und dass Handball von der öffentlichen Hand gesponsert werden sollten, damit die Klatschspalten gefüllt bleiben, ist mal ein ganz neues, aber höchstinteressantes Argument.

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Ich finde die Härte an sich, die die beiden Müllers an den Tag legen völlig Okay. Allerdings passt das, was sie hinten "reinkloppen" nicht zu dem, was sie im Angriff einstecken. Da wird nur rumgeheult und theatralisch der Kopf zurück gerissen. Wird man an der Schulter getroffen, wälzt man sich auf dem Boden und hält sich das Gesicht, als ob da einer mit dem Schlagstock reingeprügelt hat.
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Warte mal, das macht doch nur RTH. Oder etwa doch nicht? Oh mann, da brechen jetzt einige Welten zusammen hier.
Hier wurde auf der der ersten Seite ja darüber spekuliert, wer sich am meisten von der Halle beeindrucken lässt. Hier würde ich als Fazit die Müllers nennen. Die ganze Zeit am stänkern, diskutieren und mit süffisantem Lächeln ob vermeintlicher Fehlentscheidungen im Gesicht und darüber das Handballspielen vergessen. Die Brüder hätten dem THW keinen größeren Gefallen tun können, als wieder in die alten Verhaltensmuster zurück zu fallen.
Was ist eigentlich mit Rnic los? In Göppingen der Überflieger und jetzt kommt er an P. Müller nicht vorbei?Schönes Spielchen insgesamt. Nix für schwache Nerven und wegen der Schwätzer am Mikro auch nur ohne Ton zu ertragen. Und der Kapitän konnte sich mal schön erholen.

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Wird das Spiel gar nicht übertragen? Nicht mal im Stream?

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Das hast Du ja schön abgeschrieben...immer schön draufhauen auf Leute die man gar nicht richtig kennt
Könnte man eigentlich so unterschreiben.Wenn es nicht von Dir käme. Wie Du manchmal Gift und Galle spuckst, wenn Du gerade jemanden gefressen hast (Toft Hansen, Stanic, etc.), passt leider nicht damit zusammen und ist insgesamt etwas schizophren. Schade, denn Du kannst ja, wenn Du willst.
Topic:
Der NDR hat damit bewiesen, wie man in der gleichen Cause erst undemokratisch und dann widerrum rückgratlos agieren kann. Mir blutet wieder das Herz für die gut 50 Ocken, die mir dieses Kasperletheater jedes Quartal aus dem Kreuz leiert. Alles überflüssige streichen und man würde locker mit der Hälfte hinkommen.
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Was mir aber auch langsam auf den Geist geht, ist das andauernde Baena-Bashing. Komischerweise erst seit Biegler diese ach so unfaire Spielweise bemängelt hat. Auch die Kommentatoren beim Luve-Stream Häuten in die gleiche Kerbe. Vor dem Hamburg-Spiel wurde er noch gelobt, danach ist nur noch sein "breiter Hintern" und sein unfaires Spiel ein Thema.
Einem Kreisläufer wird Theatralik vorgeworfen, die sport1-Laberbacken stürzen sich drauf und dann wird es auch noch von den gegnerischen Fans immer weiter thematisiert. Kommt mir bekannt vor. Gab es sowas überhaupt schonmal? Nein, ich glaube nicht.
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Alles klar. Der Mann hat über 1000 Feldtore in der Bundesliga gemacht. Und vor seiner Löwen-Zeit in jeder Saison mit über 27 absolvierten Spielen dreistellig getroffen, davon dreimal über 140 Feldtore. Kneer kann schon Tore machen. Vielleicht ist er nicht der Mann für die Champions League oder die Spitzenspiele.
Du hast Dir die Antwort im letzten Satz ja zum Teil selbst gegeben. Was in Großwallstadt und Magdeburg ein solider Shooter ist, muss nicht zwingend auf höchstem Niveau auch funktionieren. Außerdem schrieb ich ja "limitiert", nicht "unfähig".
Klar bekommt er keine Panikattacken, wenn er auf einmal einen Ball in die Hand bekommt, wie so manch anderer Abwehrspezi. Auf neun Meter hoch und den Ball in die lange Ecke dreschen, das kann er zweifelsohne. Aber wenn es darum geht, mitzuhelfen, diese Situationen überhaupt zu erzeugen, dann reicht es halt oftmals nicht. So zumindest mein Eindruck von ihm, nehm es natürlich alles zurück, wenn er mich mal wieder vom Gegenteil überzeugt.Es hat mich schon eher überrascht, daß er in Mannheim so klar als Abwehrspezialist eingetaktet ist.
Kann ja nur an der Rückennummer liegen. Damit darf man die Mittellinie bei den Löwen ja traditionell nicht überqueren.
Berlin [...] Ich tippe mal auf einen Rückraum Drux/Fäth - Vukovic/Nenadic - Wiede/Tönnesen.
Da würde ich nicht gegensetzen, um es vorsichtig zu formulieren. Fäths Interview nach dem Kielspiel interpretiere ich eindeutig in die Richtung, daß es an die Spree geht. -
Die Überlegungen der Löwen gehen mMn in eine andere Richtung. Wie bereits ab und an praktiziert ist Mensah die Alternative auf RM. Durch die Verpflichtung von Pekeler und Baena könnte Kneer ab und an von Abwehraufgaben entbunden werden und damit auch im Angriff auf RL eingesetzt werden. Das wird aber erst dann wirklich greifen können, wenn Pekeler die Abläufe in der Abwehr mehr verinnerlicht hat und die Abstimmung mit Guardiola besser ist.
Das halte ich entweder für Quatsch oder für Wunschdenken. Oder für beides.
Warum sollte Kneer erst Angriff spielen dürfen, wenn jemand für ihn Abwehr spielt? Spricht doch nix dagegen, dass er Abwehr UND Angriff spielt, würde sogar einen Wechsel sparen. So sympathisch Kneer auch ist, aber seine mangelnden Einsatzzeiten im Angriff sind, so denke ich, tatsächlich eher auf seine limitierten Fähigkeiten in dieser Disziplin zurück zu führen. 
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Glückwunsch nach Melsungen. Jetzt haben sich die Spieler aber ein paar Tage trainingsfrei viel Party und Alkohol verdient. Genießt diesen Sieg in vollen Zügen.

Wünschen darf man es sich als Kieler doch noch.

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Hatte jetzt erstmals die Gelegenheit, mir das besagte Interview von Fitzek in Gänze anzutun. Der Satz
Zitat"Holstebro ist nicht das Problem, das wir jetzt lösen müssen. Wir müssen das Problem lösen, wegen dem wir mit unseren Partnern zusammengesessen haben. Wenn das gelöst ist, werden auch alle anderen Probleme gelöst."
ist und bleibt zwar gegenüber den Dänen eine absolute Unverschämtheit. Letzten Endes sagt er aber auch, daß es nicht an den 25k€ scheitern wird. Entweder bekommt man einen Schuldenerlass, dann bekommen auch die Dänen ihr Geld. Und wenn man den Erlass nicht bekommt, bricht das ganze Konstrukt eh in sich zusammen, da ist es dann auch egal, ob ein Inso-Antrag aus Dänemark ins Haus flattert.Bemerkenswerter finde ich den Satz
Zitat"Die Mannschaft ist momentan da, wo wir hingehören."
in Verbindung mit dem Liebhaber schwarzhaariger und blonder Apothekerinnen
ZitatRudolph: „Nur um Platz acht zu spielen, funktioniert in Hamburg nicht."
Nun ratet mal, auf welchem Platz man gerade steht.

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Sorry, aber wenn der HSVH den Betrag ohne weiteres zahlen könnte, würde er es doch tun, alleine um in Zukunft überhaupt solche Geschäfte tätigen zu können. Ich glaub eher, da wird aktuell gerade so dass bezahlt, was notwenig ist, um nicht von amtlicher Stelle den Insolvenzrichter ins Haus geschickt zu bekommen.
Seh ich doch genauso. Mir ging es um den Satz, der hier in vielfältige Weise Interpretiert wurde. Es ist halt das kleinste Problem,was nicht zwangsläufig heißt, dass man es deshalb lösen kann.
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Ich verteidige Fitzek ja ungern, aber ich verstehe den Satz so, dass die Zahlung an Holstebro im Gegensatz zu anderen Verbindlichkeiten leicht zu stemmen ist.
In de Kontext erscheinen auch die Aussagen von Jogi Bitter in einem anderen Licht. Der hatte sich trotz gerade durchgemachter existenzieller Zukunftssorgen mit seiner Vertragsverlängerung deutlich zum HSVH bekannt und hat schlicht keinen Bock mehr, die Scheixe nochmal mitzumachen.
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Die Disqualifikation nach Regel 8:6 b) erfolgt für "eine vorsätzliche oder arglistige Aktion, die ohne jeglichen Bezug zu einer Spielhandlung stattfindet". Ob Rene Toft Hansen dabei den Gegner am Kopf oder am Schulterblatt trifft ist höchstens für die Dauer der Sperre relevant. Die Rote Karte mit Bericht gibt es - sofern die Schiedsrichter das Vergehen mitbekommen - in beiden Fällen zurecht!
Ich wollte darauf hinaus, dass dieses Gestoße am Kreis in der Regel immer vorsätzlich (das Wort "arglistig" finde ich in dem Zusammenhang deplatziert) geschieht, weil man sich dadurch in der Spielsituation einen Vorteil verschaffen will. Und wer den Gegner mit der flachen Hand am Schulterblatt trifft, wird in der Praxis nicht disqualifiziert, oder hast Du ein Gegenbeispiel? Insofern ist es halt schon der entscheidende Unterschied, wo er ihn trifft.Von einer in die Hose gegangenen Aktion kann man sprechen, wenn die Schiedsrichter mal nicht auf Rene Toft Hansens Theatralik reinfallen. Aber dieser eindeutige Schlag gegen den Gegenspieler hat beim Handball nichts verloren und wird dementsprechend bestraft werden.
Wie gesagt, Schläge dieser Art gegen alle möglichen Körperteile sind im Handball an der Tagesordnung, daher wirkt Dein Satz etwas doppelmoralisch. Und was hat die ihm oftmals vorgeworfene Theatralik mit dem Foul zu tun?
Theatralik kannst Du ihm, wenn Du möchtest, gerne vorwerfen, wenn er selber "gefoult" wird, in dieser Situation hat dieser Vorwurf, der sich ja mittlerweile auch verselbständigt, wenig verloren.
Hier wird kein Hass projiziert. Der THW hat seinen Kapitän einen Pranger bauen lassen, wie du so schön sagst, und ihn darlegen lassen, wann dieser benutzt werden soll. Jetzt steht er da und wird benutzt und man ärgert sich schon wieder auf Kieler Seite.
Wichtig ist aber auch hier in der Einordnung wer ihn wo benutzt, einmal war es ein Spieler in seiner Funktion als Mannschaftskapitän via FB, das andere Mal sind es Fans in einem Diskussionsforum.Jetzt ist es halt wie beim Zauberlehrling und seinen Geistern.
Verstehe, ein Unrecht rechtfertigt das andere und Ihr seid alle kleine Jichas.
Es wird immer skurriler hier. -
Jetzt werden die Flüchtlinge auch noch mit Olympia verquickt? Auf die Idee wäre ja nicht mal Herr Söder gekommen.
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Nö, das kann hier nicht das Problem sein, hier wird nämlich nicht auf jicha eingeprügelt, sondern auf Toft
Naja, aber so schließt sich ganz einfach der Kreis. Jicha war damals für alle Löwenfans (und solche, die bestreiten, solche zu sein, es aber offenkundig sind) die persona non grata, weil er es gewagt hat, St. Uwe an den Pranger zu stellen. Jetzt ist Jicha weg, taugt somit nicht mehr als Zielscheibe. Was ist also näherliegender, seinen Hass auf die am ehesten beteiligte Person zu projezieren. Dazu ein paar Journalisten (und Podcaster
), die das Bild des grundüblen Spielers mantraartig wiederholen, bis es auf dem fruchtbaren Boden des Forumspöbels Wurzeln geschlagen hat. Und schon reicht schon jede Kleinigkeit, die bei jedem 2. Spieler mindestens genauso oft passiert, um hochstilisiert zu werden. Psychologisch ganz einfach zu erklären. Hier im harmlosen, findet sowas in anderen Gesellschaftsbereichen auch statt, nur daß da die Häuser brennen.@ Capitano: Es wird Dich nicht überraschen, aber ich leugne, "dass die Aktion von Toft Hansen einer Strafe über die für die restliche Spielzeit gegen Wetzlar hinaus bedarf". Über die tendenziöse Sichtweise der KN müssen wir nicht diskutieren, aber was daran stimmt, ist die Tatsache, daß es wie so immer ein ordentliches Gerangel am Kreis gab, wo mit allen Haken und Ösen gekämpft wurde. Das ist nichts, was verwerflich ist oder die Wetzlarer Abwehr exklusiv hat. Handball ist halt kein Federball. Toft will den Gegner mit der flachen Hand wegstoßen und ist dabei so blöd, den Stoß ca. 20cm zu hoch anzusetzen, deshalb ist es eine rote Karte ohne Wenn und Aber. Trifft er ihn wie geplant am Schulterblatt, sind es 2min, bzw. oftmals bleibt sowas auch ungeahndet. Wer da Absicht unterstellt, er wollte absichtlich den Gegner am Ohr treffen (um sein Gleichgewichtssinn zu stören
), ist genauso wenig objektiv wie jeder THW-Fan. Eine "durchgebrannte" Sicherung sehe ich hier nicht, sondern "nur" eine ziemlich in die Hose gegangene Aktion.Ich verstehe nicht, warum dieses Foul zwingend härter (Bericht) bestraft werden müsste, als die Fouls von Grabarzyk oder Ferraz. Bei den beiden letztgenannten könnte man schließlich argumentieren, dass die Verletzungsgefahr für die jeweiligen Gegner noch höher war, da im Gesicht deutlich schneller mal was kaputt gehen kann als am Hinterkopf. Versteh mich nicht falsch, sollte es einen Bericht geben, ist das völlig dem Regelwerk entsprechend, es kann und wird sich keiner auf Kieler Seite beschweren und es ist dann halt so. Aber, daß Du hier einen Automatismus ableitest und quasi jeden Widerspruch zu Deiner Meinung als unberechtigt abtust, finde ich grenzwertig. Und das nicht nur deshalb, weil ich Dir die Objektivität in Bezug auf RTH mittlerweile fast genauso wenig abnehme wie so manch anderem.
Und ich finde es schade, daß das so ist, da ich das Format Deiner Sendung als eine Bereicherung für die Handballlandschaft und auch für mich persönlich empfinde und es bedauerlich fände, wenn es keinen Spaß mehr machen würde, sie zu hören. 
So, möge die Meute, angeführt von den roten und TVG-Einzeilern mich zerfleischen, während ich mich über die zwei Punkte und die Leistungsexplosion Dissingers erfreue.

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Ist Ristovski wirklich so viel besser als Stochl?
Der hat doch gerade erst angefangen, Leistung zu bringen. Oder soll das jetzt etwa die Langfristlösung sein?Mal abgesehen davon, dass er für die CL gerade spielberechtigt ist. Ristovski muß sich erst wieder ein paar Spiele lang anstellen.
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Quatsch, der THW hat nix zu verlieren. Schließlich spielt man gegen die Mannschaft, die in der Tabelle vor ihnen steht.
Wetzlar kann diesen vierten Platz verlieren.Im Ernst: Im Idealfall ein Spiel wie in Berlin, im schlimmsten Fall eines wie in Göppingen. Das einzig positive an einer Niederlage wäre, dass man sich dann umso mehr auf den Torwart freuen kann, der sie einem eingebrockt hat.
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Alles anzeigen
Das sind tatsächlich alles Informationen aus den Reihen des THWs.
Sicherlich kann es noch alles anders kommen, aber Stand jetzt zieht sich die Provinzial sukzessive zurück und die Coop nach Vertragesende.
Auch das Sponsorings im Moment an der nach "unten gerichteten Tendenz scheitern" ist ein Zitat.Aber wie gesagt, das sind alles Momentaufnahmen. Ich finde Storm macht seine Sache ganz anständig. Er stellt den THW auf viele kleine Füße.
Leider versagt er aber meiner Meinung nach an der Basis.Was in Flensburg der "Club 100" ist, nennt sich in Kiel Zebra-Club und beklagt einen massigen Mitgliederschwund. Dieses beruht zum grossenteil auf Ehrhöhung der Mitgliedsbeiträge, als auch im gleichen Zuge der Kürzung von Privilegien.
Das auch die Fanbasis massiv abbaut, kann jeder leicht an den vorhandenen Tickets erkennen. War es vor 2 Jahren noch kaum möglich an Karten für Spiele gegen Eisenach, Balingen, oder sonst einen Verein aus den Niederungen der Tabelle zu kommen, Ist dies Momentan selbst zu Spitzenspielen problemlos möglich.
Halbjahresdauerkarten inklusive Stammblatt?
Bis vor kurzem undenkbar.Und so lässt sich das Ganze noch ein wenig weiterführen. Das Positive daran ist allerdings, das daran gearbeitet wird und das der THW ja auch immer noch genügend "Strahlkraft" besitzt, um auch weiterhin zur Weltspitze zu gehören.

Erstmal Danke für Deine Antwort und für die Einordnung, woher die Informationen kommen.
Das mit Provinzial und Coop war mir in der Tat neu. Bei der Provinzial kann ich mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass die komplett aussteigen. Die werden sich nicht die Möglichkeit verbauen wollen, bei Titeln die schönen kostenlosen Werbeträger in den Autos zu platzieren. 
Das mit der nach unten gerichteten Tendenz ist natürlich ein hartes Urteil, nach vier Meisterschaften und vier CL-F4-Teilnahmen in Folge (hat m.E.n. noch kein anderer Verein geschafft). Klar, daß es nach Triple und 68:0 nur noch bergab gehen kann, trotzdem finde ich es eine merkwürdige Sichtweise.
Und bei den von Dir genannten Punkten ist tatsächlich überall was wahres dran, muss aber alles auch relativ gesehen werden. Der Zebraclub ist wohl vor allem deshalb geschrumpft, weil die "Causa Schwenker" den THW im Kleinstsponsorenumfeld eben doch geschadet hat. Wer will sich schon von seinen Kunden gerne anhören, einen anrüchtigen Verein zu unterstützen. Dazu die suboptimal besetzte Geschäftsführung über Jahre (Derad, Elwardt, Niemand, dann der in Teilen der Sponsorenlandschaft verbrannte Storm) und das Wiedererstarken von Holstein. Der Schwenke ohne r hintendran hat das schon ganz clever gemacht und viele Mittelständler zum Fußball rübergeholt. Und das mit den Tickets sehe ich nicht so dramatisch. So "problemlos" ist das bei Spitzenspielen leider auch nicht und gegen unattraktive Gegner gab es schon immer leicht Karten. Allgemein hat halt der ganze Handball unter seinen Skandalen gelitten, das ist auch am THW nicht ganz spurlos vorbei gegangen. Und die Dauerkarten, die jetzt vertickt werden, sind etwas über 100 Stück, sind wohl alles militante Theo-Hasser, die das tatsächlich durchgezogen haben mit der Rückgabe des Stammblattes. Gehe aber davon aus, daß die alle wieder unter die Leute kommen.
Ich will nicht schönmalen, ich finde so einige Entwicklungen durchaus auch bedenklich. Ich teile aber auch Deinen latenten Optimismus, dass das mit ein paar richtigen Entscheidungen ganz schnell wieder in die richtige Richtung gehen kann.

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Ach so, den einen Satz hast du gemeint.
Ja, eher ungewöhnlich im professionellen Handball, oder anders gesagt: sehr unprofessionell
Wenn sie es überhaupt gesagt haben

Ach naja, das ist jetzt vielleicht etwas hart. Ich weiß nicht, ob Du Zwilling bist, ich bin es nicht. Vielleicht gibt es da tatsächlich so eine besondere Verbindung. Die Guardiolas haben beispielsweise auch nur zusammen den erstmaligen Schritt aus ihrem Heimatland gewagt. Die Müller-Twins haben abgesehen von dem kurzzeitigen Karrierehoch von MM (welches er weitestgehend der Tatsache zu verdanken hat,er Linkshänder ist) auch fast durchgehend zusammen gespielt. Da will man jungen Leuten doch auch ein bißchen Verständnis entgegen bringen, wenn sie sich wenigstens gegenseitig haben möchten. Zumal sowas ja sogar bei normalen Angehörigen vorkommen soll (Carlén, Suton).
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Man könnte auch sagen, Barca wollte dem THW was Gutes tun.
Die Provinzial wid sich nach dieser Saison noch mehr zurückziehen, die Coop ganz aufhören und viele Gespräche mit gößeren Sponsoren endeten im nichts, da diese der Meinung sind, dass die Tendenz des THWs nach unten zeigt.Die Vorzeichen scheinen also im Moment alles Andere als rosig und da kam das Jicha-Geld wahrscheinlich gerade recht.
Dass das Jichageld bei der derzeitigen Sponsorenlage willkommen war, würde ich auch so sehen. Aber womit begründest Du Deine anderen Behauptungen? Oder habe ich was verpasst? Dass die Provinzial sich noch mehr zurück zieht, ist mir nicht bekannt. Sie bleiben weiterhin Teamsponsor und auf der Brust sind sie nur, weil es ich keinen Nachfolger gibt. Und Coop? Quelle? Und das Scheitern der Sponsorengespräche wegen vermeintlicher Kurven ist doch auch reine Spekulation Deinerseits, oder? Bei Storms Erfahrungen in Mannheim und auch der Vereinspolitik im Allgemeinen halte ich es für genauso wahrscheinlich, dass Sponsoren (z.B. Turkish Airlines) auch deshalb absagen, weil sie weniger Mitspracherecht angeboten bekommen, als sie sich wünschen würden.Nene, bei der Jicha - Geschichte hat der THW rückblickend alles richtig gemacht. Sich finanziell konsolidiert und Mamelund geholt. Nicht, dass der die bombastische Verstärkung wäre, aber er hilft mehr als ein verletzter Jicha.