Heißt also, dass jeder Verein einem Spieler, der sehr lange im Club ist, unbedingt ein Angebot unterbreiten muss, das den moralischen Ansprüchen genügt, auch wenn das Management und der Trainer nicht davon überzeugt sind und damit nicht zum Wohle des Clubs handeln würden?
Du hast es erfasst. Nach der teuflischen Logik gilt das aber auch für Spieler. Wer mehrere Jahre bei einem Verein gespielt hat, darf den Verein nicht wechseln, solange der das nicht möchte. Zur Not muss er bis zum Karriereende dort bleiben. Gensheimer dieser undankbare Wicht, die RNL halten ihm jahrelang die Treue und dann geht der einfach. 
Ob es schlau ist, Klein jetzt unbedingt gegen Santos tauschen zu wollen, sei dahingestellt. Aber der Verein hat sich mal nunmal so entschieden. Und das Angebot an Klein war nicht pro forma, sondern Plan A, da der Wunschspieler noch ein Jahr vertraglich gebunden war und man im Idealfall auf eine Ablösezahlung verzichten wollte. Nun greift halt Plan B, festgeschriebene Ablöse für Santos, die ich nur fünfstellig tippen würde.
In wie vielen Threads schwurbelt der rote Teufel jetzt seine doppelmoralische Weltanschauung, nur weil sich damit die Gelegenheit bietet, dem THW ans Bein zu pinkeln, 3? 4? 