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Original von Steinar
Ich glaube das solltest du mal überdenken. Der Handballer legt über 5 km Laufleistung während eines Spiels zurück. Die Ausdauerkomponente ist eine der wichtigsten im modernen Handball. Gerade aufgrund des extrem hohen Tempos, was mittlerweile gespielt wird. Spiele wie Gummersbach-Düsseldorf belegen doch eindeutig, wie sehr am Ende die höhere Kondition oder die größere Bank die Partie entscheidet. Natürlich braucht man auch Technik, das braucht man aber zum Radfahren auch 
Unbestritten, dass Handballer eine gute Kondition brauchen. Dennoch sind ihre Bewegungsmuster völlig verschieden von denen eines Läufers, eines Schwimmers, oder eines Radfahrers - wenn gelaufen wird, sind dies kurze Sprints, die sich natürlich im Laufe des Spiels ständig wiederholen, während beim Läufer (vom Sprinter abgesehn) das Ziel eine möglichst gleichmäßige Bewegung über mehrere Minuten (oder auch Stunden) hinweg ist. Die Kondition, die ein Handballer braucht, ist daher auch eine ganz andere, als die eines 10km-Läufer.
Um b.t.t zu kommen: Ein Läufer könnte wohl auf die Idee kommen, dass Epo ihn weiterbringen würde, ein Handballer kann damit nichts anfangen, weil der Sauerstofftransport gar nicht der limitierende Faktor ist. Gleichwohl könnten Mittel, die die Regeneration förden, gewinnbringend von beiden Sportlern eingesetzt werden, da sie für beide der limiterende Faktor hinsichtlich der Dichte der Trainingseinheiten ist.