Hätte der Böhm überhaupt eine Chance, eine solche Unterstützung abzulehnen?
Beiträge von ojessen
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https://de.wikipedia.org/wiki/Abweisung_mangels_Masse
Bei natürlichen Personen können die Kosten gestundet werden, um die Restschuldbefreiung zu ermöglichen.
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Ich rechne überhaupt nicht mit einem Heimsieg.
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Die grundsätzliche Frage ist, wer hat die Arena bezahlt? Stand nicht in irgendeinem Artikel, das Mathias Rudolph bezahlt hat? Ich glaube auch nicht, das besonders viel an Werten da ist um Geld einzusammeln. Das einzige ist wahrscheinlich die Bürgschaft von AR. Ich persönlich würde es nicht bedauern, wenn es gar nicht zu einem Verfahren kommt. Dann bliebe uns einiges erspart...
Mathias Rudolph hat wohl 6.000 in Bar bezaht, damit die Bandenwerbung angeschaltet wird.
Zu einem Verfahren würde es ja nur dann nicht kommen, wenn die Insolvenzmasse nicht ausreicht, um die Kosten des Verfahrens zu tragen. Wenn da noch 2 Mio. aus der Bürgschaft zu holen sind, dann sollte das ja keine Frage sein. Viel interessanter fände ich da die Reihenfolge der Gläubiger - würden da alle über einen Kamm geschoren, und Rudolphs Darlehen würden mit dem gleichen Prozentsatz bedient, wie die Arena? Dann könnte es ja sogar sein, dass Rudolph noch den Löwenanteil seiner Bürgschaft zurückbekommt.
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Alter Verwalter. 5 Millionen? D. h., die sind mit einem Schattenetat in die Saison gegangen, der höher ist als der Etat vom THW? Und sie sind damit durch die Lizenzierung gekommen?
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Wer weiß, wie die Zahl zustandegekommen ist, Verbindlichkeiten kann in diesem Zusammenhang ja alles mögliche sein, z. B. auch Darlehen von Rudolph, die dieser unter dem Eindruck aktueller Geschehnisse gekündigt hat, dann wäre das auch eine Verbindlichkeit, die bis zum 30.6. fällig ist. -
Jürgen Hunke äußert sich zu HSV-Rettungsgerüchten - HSV Handball - News, Spielplan & Ergebnisse - Hamburger Abendblatt Demnach wäre Hunke nur als Einer unter Vielen bereit, mitzuhelfen.
ZitatHamburg. Jürgen Hunke hat Meldungen dementiert, dass er die HSV-Handballer vor dem finanziellen Ruin bewahren könnte. "Ich bin bestimmt nicht der Retter", sagte der Unternehmer, Sport- und Theatermäzen dem Abendblatt: "Selbst wenn ich das Geld hätte, würde ich im Traum nicht bei der Betriebsgesellschaft einsteigen." Sollte es zu einem Neustart bei den Handballern kommen, stünde er aber bereit, den HSV Hamburg e. V. "als einer von vielen" zu unterstützen.
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Es komnt darauf an ob ein bestimmter Rückzahlungstermin vereinbart wurde...falls nicht gibt es eine gesetzliche ordentliche Kündigungsfrist von 3 Monten...ausserordentlich kündigen kann man bei Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhättnisse
Naja, die außerordentliche Kündigung könnte danach ja nicht mit dem Ziehen der Bürgschaft begründet werden, eher mit dem Nicht-Ziehen.

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Naja, als Differenz zu den regulären Einnahmen sollten die 2-3 Mio. eigentlich schon reichen, das wäre ja irgenwas um 30%-50% des Jahres-Etats.
Hinsichtlich Ziehen der Bürgschaft und Kündigung des Darlehens durch Rudolph: Mal von der moralischen Betrachtung abgesehen: Ein Darlehen kann man in der Regel nicht ohne weiteres kündigen, dafür müssen schon Kündigungsgründe vorliegen, klassischerweise Zahlungsverzug. Inwieweit dies gegeben ist, darüber habe ich nichts gehört (würde es aber vermuten, dass die GmbH Zahlungen an Rudolph wohl als geringste Priorität ansieht). In dem Moment wäre natürlich sofort die Insolvenz gegeben, und Rudolph ist dann nur einer unter vielen Gläubigern. Insofern halte ich es aktuell für eine nicht überzeugende Drohung von seiner Seite.
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Das Inolvenzgeld ist aber bei 5.300 Brutto gedeckelt. Ich denk, aus monetären Gründen wird da dann keiner bleiben, der woanders ein Angebot hat.
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Eher Bohmann mit Chamberlain

Laut Abendblatt fägt jetzt die Schlammschlacht an, und Rudolph schaltet das Licht aus. Der HSV kann nicht mehr auf die Rudolph-Brüder zählen - HSV Handball - News, Spielplan & Ergebnisse - Hamburger Abendblatt
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Erfüllt das schon Godwin's Law? chamberlain-piece-of-paper.jpg War mir nur gerade zur Rudolphschen Bürgschaft eingefallen.
Aber ernsthaft: Vielleicht sollte man auf Basis dieser Erfahrungen Bürgschaften nicht mehr in Zukunft als Bestandteil der Etatplanung / Lizensierung akzeptieren, da das Ziehen einer Bürgschaft immer ein letzter Schritt zum Abwenden einer Insolvenz sein sollte. Im Prinzip sind für diese Unsicherheiten ja das Eigenkapital einer Gesellschaft da, und nachrangige Eigenmittel wie eben Garantien sollten nur im Katastrophenfall eingesetzt werden.
Zumindest sollten die Bürgschaften / Garantien von einzelnen Personen unabhängig gemacht werden, z. B. könnte ein Verein Bank-Garantien vorweisen, die in der Regel aber auch eine Gebühr kosten.
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Mal eine dumme Frage: Größter Aktivposten der GmbH müssten ja die Spielerverträge sein. Da die Spieler laut Presse alle sofort gehen könnten, müsste es doch eine Wertberichtigung auf Null in der Bilanz geben - muss nicht spätestens dadurch das Insolvenzverfahren beantragt werden?
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Dann müsste Fitzk gegen seinen Arbeitgeber vorgehen. Tut er dies, ist er GF gewesen. Ist ein Teufelskreis für Fitzek.Arbeitgeber ist die GmbH, von der er in erster Linie wirtschaftlichen Schaden abwenden muss. Tut er dies nicht, macht er sich schnell strafbar. Dass Rudolph den Einfluss im Aufsichtsrat hat, ihn zu entlassen, steht dem nicht entgegen. Es wäre ohnehin der letzte Schritt vor Insolvenz, da Rudolph wohl kaum die Kasse wiederauffüllt, um dann wie bisher weiterzumachen, wenn die Bürgschaft von den Gläubigern gezogen werden würde.
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Aus dem Artikel:
ZitatOffenbar sind neben dem Betreiber der Barclaycard Arena auch Berufsgenossenschaft, Finanzamt und Sozialversicherung betroffen.
Vor allem die letzten beiden Gläubiger sind ja bekannt für ihre Kulanz.
An deren Stelle würde ich mich an den Bürgen bzw. dessen gestellte Sicherheiten wenden, weshalb sollten FA und Versicherungen auf Geld verzichten? -
Wobei, interessant ist die Frage ja schon: Reicht es, wenn die Spieler zum Training und den Spielen erscheinen, und nicht offensichtlich die Arbeit verweigern? Andererseits: Spielen die nicht auch um neue Verträge? Wer stellt schon gerne jemanden ein, der öffentlich sichtbar nicht genügend Eigenmotivation mitbringt?
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Generell finde ich aber das es langsam reicht, die (meisten) Spieler zeigen keinerlei Leistung und konzentrieren sich lieber auf kommende Verträge für die nächste Saison, da darf langsam mal ein Monatsgehalt einbehalten werden, um Fans zu entschädigen oder sonst was...
Lustige Vorstellungen vom Arbeitsrecht hast du. Wenn es danach geht, müsste man 20% aller Mitarbeiter ein Monatsgehalt streichen. Innere Kündigung - Statisten am Schreibtisch - Karriere - Süddeutsche.de
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Da war dann wohl das Familienpaket ausschlaggebend, in Nantes spielt eine Frauenmannschaft erstklassig.
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Ich glaub, der Artikel passt hier am besten rein: Finanzreport deutscher Profisportligen | Deloitte Deutschland | Consumer Business
Zitat
DKB Handball Bundesliga (HBL): Saison der Rekorde
Vom generellen Popularitätsanstieg der Profiligen konnte auch die HBL profitieren: Sie übertraf die Rekorderlöse der Vorsaison in der Spielzeit 2014/15 um 7,2 Millionen.Im direkten Vergleich konnte die 3. Liga mit Gesamterlösen von 164,5 Millionen Euro den Vorsprung auf die DEL (106,1 Mio. Euro) deutlich vergrößern. Da der DFB allerdings für die laufende Drittliga-Spielzeit 2014/15 mit einem Gesamtumsatz von weniger als 120 Millionen Euro rechnet, scheint die Saison 2013/14 durch einen Einmaleffekt verzerrt. BBL und HBL liegen im aktuellen Umsatzranking mit Gesamterlösen in Höhe von 90,8 Millionen Euro bzw. 88,9 Millionen Euro weiterhin gleichauf.
Leider gibt es die Gesamtstudie nur auf Nachfrage.
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Wie lief noch die Geschichte in Lemgo mit dem ungeckten Scheck?
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vollstreckbarer mahnbescheid....hiesse : vollstreckungsbescheid
wenn hsv gegen den mahnbescheid einspruch einlegt, gehts zu gericht um einen titel (urteil)
zu bekommen.
i.a.r. dauert das mind 6 monate.......Wäre aber doch sicherer, als möglicherweise in einer Insolvenz überhaupt nichts zu bekommen.