Beiträge von Peter2000

    Warum spielt Köster so wenig in Angriff? In Gummersbach macht er das und das auch in Angriff gut.

    Köster kam bei den letzten Turnieren im Angriff zum Einsatz, ist da im Mittel aber auch nur nicht positiv hervorgestochen.

    Grgic scheint noch nicht so ganz verstanden zu haben, dass er in der Nationalmannschaft anders spielen muss als in Eisenach.

    Heiner Brand ist seinerseits unter anderem daran gescheitert, dass er die Spieler in sein Spielkonzept pressen wollte, statt die Stärken der Spieler zu nutzen. Deshalb die Frage: Warum muss Grgic anders spielen als in Eisenach?

    Zu den teilweise wirklich sensationellen Leistungen kann man sich schon so seine Gedanken machen.

    Ich warte seit Jahren auf einen Fall Armstrong im Skisport. Man kann ja durchaus akzeptieren, dass ein paar Winter lang eine Nation dominiert. Aber wenn Jahr für Jahr neue Sportler aus diesem Land nachkommen und gleich wieder die vorderen Plätze besetzen, dann muss man entweder allen anderen Ländern Unvermögen unterstellen oder halt doch mal darüber nachdenken, ob das alles mit rechten Dingen zugeht.

    Ähm, ein Wechselfehler steht auch in den Regeln...

    Ich kann der Argumentation von Gummiball auch nicht mehr folgen. Die offiziellen Handballregeln setzen die Begriffe Verstoß/Regelverstoß und Regelwidrigkeit gleich. Mal wird der eine Begriff verwendet, mal der andere. Und teilweise beide für das Gleiche.

    Wenn man die Regeln auf Deutsch und Englisch vergleicht, fällt auf, dass die Begriffe auch bunt durcheinander geworfen werden. Ich habe auf die Schnelle eine Stelle entdeckt, wo Regelwidrigkeit mit Infraction und Verstoß mit Violation übersetzt wurde. Vergleicht man aber die Häufigkeit der Begriffe, taucht Regelwidrigkeit 66x auf, Infraction aber nur 28x. Dagegen findet man Verstoß 21x und Violation 46x.

    Und die Handballjuristen verwenden "Regelverstoß" dann nochmal anders, nämlich primär für das falsche Anwenden der Regeln.

    Was passiert denn, wenn ein 7-Meter-Werfer den Ball absichtlich im hohen Bogen irgendwohin wirft?


    Ein Torwart, der (z.B. aus Ärger über die 7-Meter-Entscheidung) den Ball demonstrativ nicht versucht zu halten, bekommt Rot.


    Was macht man mit dem Werfer, der den Ball absichtlich wegwirft?

    Das Schwierige bei solchen Entscheidungen ist aber, dass man den Akteuren genau das unterstellen können muss. Klar, wenn ein Torhüter sich nebens Tor stellt oder dem Werfer den Rücken zuwendet, dann muss sich der Schiedsrichter nicht weit dehnen, um da absichtliche Verweigerung zu unterstellen. Aber nehmen wir an, er bleibt nach dem Anpfiff einfach nur ruhig stehen. Was dann? Kann ja genauso gut sein, dass er eine Finte des Werfers erwartet, auf die er nicht reagieren will.

    Ähnlich gelagert war es doch lange Zeit bei Würfen aus dem Feld aufs Gesicht. Selbst in der Bundesliga, wo man den Spielern schon unterstellen darf, dass sie wissen, was sie tun, konnte das z.B. ein Zeitz immer wieder zelebrieren. Auch damals hätte man schon sanktionieren können, wenn man sich getraut hätte, Absicht zu unterstellen.

    Also wie will man zweifelsfrei entscheiden, dass der 7-Meter-Werfer absichtlich den Ball wegwirft? Selbst die Besten werfen mal übers oder nebens Tor. Klar, er könnte sich auch rumdrehen und den Ball zum eigenen Torhüter befördern. Das wäre dann schon mehr als offensichtlich. Aber angenommen, so "doof" ist niemand, wo zieht man dann die Grenze zwischen der Verweigerung, ein Tor zu erzielen und einfach nur Pech beim Wurf?

    Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, möchte ich noch ergänzen, dass in den Profiligen die Fairness deutlich höher angesiedelt ist als in den unteren Klassen. Zumindest in meiner Region und wenn man man das konsequente Ausnutzen der Freiräume, die Regeln bieten, nicht als Ausschlusskriterium betrachtet.

    Gerade die massive Aufweichung des Festspielparagraphen hatte viel kaputt gemacht. Da entstand auch Resignation, wenn der Gegner mit einmal seine Oberligamannschaft in der Kreisklasse aufbot. Legitim? Ja. Sportlich fair: Darüber streiten sich die Geister. Mittlerweile hat man ja korrigiert und nachgebessert. Das Problem war also präsent genug, um die Spielordnung zu ändern.

    Oder Spielverlegungen mit fadenscheinigen Begründungen. Praktisch, weil die besten Spieler nicht da waren oder in einer anderen Mannschaft gebraucht wurden. Theoretisch war dann halt die Halle gesperrt oder Krankenscheine wurden präsentiert.

    Wenn Fairness keine mehr Rolle spielt, dann darf ich aber auch nicht überrascht sein, wenn in dieser Situation der Werfer des 7m zweimal antäuscht und den Ball dann z.B. im hohen Bogen in Richtung Ecke wirft...

    Ist es fair, wenn Spieler das Unschuldslamm geben, obwohl sie genau wissen, dass die ihren Gegner im Gesicht getroffen haben oder fast den Arm rausreißen? Ist es fair, trotz Schrittfehler (Spieler spüren das eigentlich) weiterzuspielen und ein Tor zu erzielen? Ist es fair, mit dem Schiedsrichter zu diskutieren?

    Es gibt so viele Situationen, in denen der Begriff der sportlichen Fairness sehr weit gedehnt wird oder praktisch nicht mehr anwendbar ist.

    Und ja, der Werfer hat die Möglichkeit, es wie einen Unfall aussehen zu lassen und den Ball erstmal weit weg zu befördern. Im Fußball redet auch keiner darüber, wenn der Ball ins Nirvana geschossen wird oder man an der Eckfahne Zeit schindet. Es ist legitim.

    Das Regelwerk wird absichtlich gebrochen, weil man sich trotzdem einen Vorteil verspricht.

    Man begeht einen Regelverstoß, der entsprechend den Regeln sanktioniert wird.

    Wenn man in der Kreisklasse in der 5. Minute dem einzigen Gegenspieler, der das Tor trifft, die Nase eindrückt, hat man das doch auch nur zum eigenen Vorteil gemacht, mit dem Wissen, dass man dadurch deutlich bessere Chancen hat, das Spiel zu gewinnen (bitte nicht zu wörtlich nehmen). Trotzdem wird es nicht gesondert behandelt.

    Die einzige Frage ist also, ob das aktuelle Regelwerk auf diesen Fall eingeht. Und das tut es. Das Schwierige ist an der Stelle, Absicht von Unvermögen zu trennen. Wechselfehler passieren das ganze Spiel über. Klar könnte man jetzt argumentieren, die Mannschaft hätte es ja deutlich angezeigt. Aber selbst da könnte man verteidigend einwerfen, dass man aufgrund sportlicher Fairness auf seinen eigenen Verstoß hinweist. Machen Spieler, die den Ball zuletzt berührt haben, bevor er ins Aus fliegt, ja auch manchmal. Es gibt sogar Spieler, die ihre Fouls zugeben.

    In Deutschland nutzt man ja bis auf SAP eigentlich keine eigene Software. Coding kann ChatGPT ja auch unterstützen, usw. Alles geht, man muss es nur wollen

    Oh, das halte für für viel zu eindimensional betrachtet. Gerade im Bereich Maschinensteuerung/Schnittstellenprogrammierung/Webprogrammierung/Apps ist viel auf dem Markt, wo SAP die Finger nicht drin hat.

    Und ich würde nicht von "eigene" reden. Es ist eher der individuelle oder Kleinserienfaktor. Also schon eingekaufte Lösungen, die man zwar nutzt, aber keine Kontrolle im Sinne von "kann man mal schnell anpassen" hat.

    Und deshalb kann ich mir durchaus vorstellen, da ein "wir haben keinen mehr, der das ändern kann" als Antwort zu bekommen, wenn man, gerade bei kleineren Buden, um eine Anpassung bittet.

    Dass man die Funktionalität natürlich von Anfang an hätte bereitstellen sollen, mag von außen betrachtet einleuchtend klingen. Aber da spricht meine eigene Berufserfahrung halt dagegen.

    Oha, wo seid ihr denn gelandet...? =O

    Entschuldigung dafür. Normalerweise ist Off-Topic hier ja mit Bier verbunden. Damit kann ich leider heute nicht dienen.

    So schlecht kann doch keine Software programmiert sein, dass ein zusätzlicher Name Probleme macht.

    Aus persönlicher Erfahrung heraus kann ich dir bestätigen, dass man Software noch viel schlechter programmieren kann, als der Nutzer sich das vorstellen möchte.

    IT und Deutschland passen leider immer noch nicht zueinander.

    Ich glaube ja mittlerweile, dass manche Webers Haar in der Suppe suchen, weil sie das als Ausgleich für eine Flaute im heimischen Bett brauchen.

    Mein Gott! Die Mannschaft kraucht personell auf dem Zahnfleisch und gewinnt trotzdem ihre Spiele!

    Sollte man nicht viel mehr darüber diskutieren, warum selbst bei so einem Spiel Wiegert nicht von seiner Linie abweicht? 4 Linkshänder im Aufgebot und 3 davon wärmen quasi 60 Minuten lang nur die Bank. Dass Hensen überhaupt aufs Feld durfte, hat er nur Webers Verletzung zu verdanken.

    Warum kann man so ein Spiel nicht nutzen, Alternativen zu probieren?

    Weder gibt es im Handball noch offiziell das Amt des Kapitäns noch hätte ein Kapitän das Recht gehabt, Schiedsrichter-Entscheidungen mit abfälligen Gesten (Hände überm Kopf zusammenschlagen, auf den Boden hocken, wegwerfende Handbewegung, etc.) zu kommentieren. Ich habe absolut nichts gegen Emotionen auf dem Feld und wenn im Eifer des Gefechts mal eine Geste herausrutscht, dann würde ich dafür keine Bestrafung fordern. Aber wenn ein Spieler über Minuten jede Entscheidung gegen die eigene Mannschaft mit derart abwertenden Gesten kommentiert, dann sollten die Schiedsrichter reagieren.

    Ich kenne Schiedsrichter, die meinen, über jeden Zweifel erhaben zu sein. Die würden in solchen Fällen auch knallhart durchgreifen. Und ich kenne Schiedsrichter, die ihre eigene Leistung ziemlich realistisch einschätzen. Die halten sich auch auf dem Feld nicht für einen unfehlbaren Gott und lassen Reaktionen zu. Es zeugt von mentaler Stärke, die Spieler einfach links liegen zu lassen. Das ist hundertmal besser als Schiedsrichter, die dann selbst zum Choleriker werden.

    Man sollte das auch nicht isoliert betrachten. Sie hatten übers Spiel hinweg mehrere Entscheidungen, wo Gnade vor Recht erging. Insofern folgten sie nur ihrer eigenen Linie.

    Glückwunsch nach Magdeburg, aber hätte Melsungen nur annähernd an der Normalform gespielt wäre das Ding aber saftig nach hinten losgegangen für Magdeburg, das muss man mal ganz klar sagen. Trotz unserer schwachen Leistung und den vielen Verletzten nur mit einem Tor verloren.

    Auf geht’s MT 💪🏻

    Klingt mir so, als ignorierst du, dass auch Magdeburg nicht in Normalformform gespielt hast. Nach Webers Verletzung haben quasi 5 Feldspieler durchgespielt. Und 60 Minuten ohne gelernten Halbrechten und ohne Linkshänder im Rückraum ist auch nicht normal.

    Bei Sinner waren es um die 80 Pikogramm pro Milliliter Blut in den Dopingproben. Das wäre im Vergleich nochmal 1/1000 der gemessenen Menge bei Portner.

    Wie heißt es an anderer Stelle so schön: Nicht die Länge ist entscheidend, sondern die Technik.

    Ohne Blick auf die Wirkmechanismen vergleicht man im ungünstigen Fall Äpfel mit Birnen, wenn man sich rein auf die Konzentrationen beschränkt.

    Jo und in min 44 hat er nochmal nachgelegt

    Ich habe den letzten Tag ernsthaft an meiner Wahrnehmung gezweifelt. Als ich mir im Spielbericht die Quote von Weber angeschaut hatte, stand da nur 1 Tor bei 4 Versuchen. Jetzt habe ich mir in der Zeitleiste bei Dyn die Torschützen angeschaut und finde auch da Weber nur 1x (1. HZ). Also Tor für Tor nochmal wiederholen lassen. Und tatsächlich: Das Tor in der 45. Minute wurde offiziell Gisli zugeschrieben, obwohl es da keine Zweifel gibt, dass Weber der Torschütze war.

    Das ist doch blaues Rot.

    Ich denke, da gibt es keine zwei Meinungen. Die Schiedsrichter hatten offensichtlich keinen Bock auf Schreibkram. Anders lässt sich diese so klare Fehlentscheidung nicht erklären. Die 2 Minuten waren nicht weniger als ein verspätetes Weihnachtsgeschenk für ihn. Nahi hätte sich nicht beschweren dürfen, wenn er für den Rest der Champions League-Saison auf der Tribüne Platz hätte nehmen müssen. Das nicht mit Rot+Blau zu bestrafen, ist ein völlig falsches Zeichen an den Spieler. Schade, dass die Schiedsrichter sich hier so aus der Verantwortung gezogen haben.

    Und wenn der Rückraum personell so besetzt ist, wie in Kiel, bleibt Gisli ja nicht mehr viel übrig, als noch mehr zu rammeln.

    Das sehe ich nach wie vor anders. Gisli war in diesem Spiel die personifizierte Ungeduld.

    Das passiert zwei-, dreimal und dann kommt relativ schnell der Arm der Schiris.

    Drohendes Zeitspiel gegen den SCM war im Kiel-Spiel eine Seltenheit. Der SCM hat sehr oft ohne Not versucht, sehr früh den Abschluss zu suchen.

    Ich weiß nicht, was man erwartet. Aber was ich erwarte, sehe ich eben nur selten von ihm. Ich erwarte von einem Rückraumspieler, dass er in die Tiefe geht, Zug zum Tor hat und sich traut, zu werfen, also Druck auf den Gegner ausübt. Er muss kein 1-gegen-1 Spezialist sein, aber wenn er den Ball hat, muss die Abwehr Stress bekommen. Sie müssen ihn verteidigen wollen, auf ihn raus gehen, in die Zange nehmen oder blocken wollen. Dadurch entstehen im Spiel zwangsläufig Lücken für die anderen.

    Wie wäre es mit: Ich bringe meinen Rückraumshooter in eine gute Wurfposition, wenn ich weiß, dass ich keine Alternativen habe und er sich selbst diese Lücken nicht reißen kann? Du willst Weber als Oma-Gisli-Lagergreen-Kopie sehen. Das ist er aber nicht und das wird er auch nicht mehr. Wenn ihn die Abwehr vor 9m empfängt, muss das Spiel erst einmal darauf ausgerichtet werden, die Abwehr zurückzudrängen. Aber ehe das im letzten Spiel passieren konnte, wollte schon ein anderer Spieler mit dem Kopf durch die Wand. Geduld war für SCM Samstag ein Fremdwort.

    Die Weber Diskussion ist müßig. Für die paar Erhellungen braucht man ihn nicht im Kader.

    hlp hat ja ein paar gute Namen für RL in den Ring geworfen. 2 davon kann ich mir schon seit langem vorstellen.

    Aber wahrscheinlich werden auch diese wie ein Kelch an uns vorbeigehen. Siehe Pytlick, Madsen, Gidsel, Johansson.......

    Es ist auch müßig, über Spieler zu philosophieren, die der SCM nicht hat. Man muss mit dem klar kommen, was an Personal verfügbar ist. Und aus dem holt man nicht das Beste heraus, indem man es in ein Korsett presst, für das sie nicht geschaffen sind.

    Die Krönung war dann sein Fangfehler, womit dann einer der wenigen schnellen Angriffe Geschichte war.

    Ich weiß nicht, ob man das unbedingt als Krönung bezeichnen muss. Mit Fang- und Abspielfehlern hatten mehrere Spieler zu kämpfen.

    Bis dahin hat er sich auch nicht angeboten, keinen Druck ausgeübt, ist nicht voran gegangen.

    Das kann man so sehen, wenn man es unbedingt will. Für meinen Geschmack hat Gisli viel zu schnell den Abschluss gesucht. Leerkreuz mit Weber und schon rammelt Gisli in die Abwehr rein.

    Die Frage ist doch: Was erwartet man von Weber? Kiel empfing den SCM-Angriff mit einer sehr offensiven Abwehr. Da tut sich jeder Rückraumshooter schwer, wenn er keine Lücken bekommt. Und Weber ist nun mal von der Spielanlage her nicht mit den 1-gegen-1 Spezialisten vergleichbar. Im Spiel fehlte vor allem eine taktische Anpassung an die THW-Abwehr. Und das muss von der Bank kommen.

    Wenn er nicht fit war, hat er doch auf der Platte nix zu suchen.

    Da stimme ich zu. Nur wer wäre die Alternative gewesen? Dass man Claar nicht sofort verheizen wollte, sollte einleuchten. Im Angriff wirkte er zudem noch ziemlich gehemmt. Bleibt theoretisch nur noch Damgaard, der de facto genauso eine Wundertüte ist.

    Nach den 3 Fehlwürfen kam für mich das noch größere Problem und das waren noch mal 3 oder 4 Angriffe, die gar nicht bis zum Torwurf kamen, weil vorher schon der Ball verdaddelt wurde und ein Stürmerfoul von Gisli war m.M.n. auch noch dabei und dann stand es 14:7.

    Und wenn man sich diese Phase nochmal in Ruhe anschaut, dann sieht man vielleicht, dass z.B. Weber da herzlich wenig mit zu tun hatte. Das waren individuelle Fehler, ohne dass der Gegner da übermäßig Druck ausgeübt hätte oder Zeitspiel drohte.

    Dachte eigentlich, Weber würde wieder zu alter Stärke finden, aber das war im Herbst dann wohl doch nur ein Strohfeuer

    Ich habe mir die Aussage mal exemplarisch rausgegriffen. Gab ja einige Meldungen zu Weber.

    Nachdem ich mir das Spiel jetzt ein zweites Mal angeschaut habe, würde ich gern die Frage in den Raum stellen, ob Weber überhaupt hundertprozentig fit war? In der ersten Halbzeit hat er primär Wechsel angezogen, danach kam er selten ein zweites Mal an den Ball, weil die anderen Rückraumspieler recht schnell den Abschluss suchten. Für meine Begriffe zu schnell. Bleiben ein Fehlwurf und ein technischer Fehler von ihm. Die Zeitstrafe möchte ich nicht negativ werten, das hätte jedem passieren können.

    Daran, dass das Spiel in der ersten Halbzeit weggeworfen wurde, hat er so gut wie keinen Anteil. Das waren viel mehr die drei Großchancen, die Musche, Saugstrup und Pettersson kurz hintereinander vergeben haben. Das Anspiel von Weber auf Pettersson vor dessen Fehlwurf war dabei durchaus sehenswert.

    In HZ2 hatte Weber stand Weber dann nur für drei einzelne Angriffe auf der Platte. Wenn ich mich recht erinnere, jedes Mal bei einer Zeitstrafe des THW. Das war aber auch die lange Wechselseite, die für ihn eher ungünstig ist. In früheren Spielen war das allerdings auch kein Ausschlussgrund, weshalb ich das schon als Indiz sehe, dass er nicht fit war.

    Damit steht natürlich auch wieder die Frage im Raum, warum Damgaard 60 Minuten auf der Bank blieb?