Beiträge von Peter2000

    Unter dem Strich war es heute doch völlig egal, ob man gewinnt oder verliert. Das Spiel sollte man daher keiner Bedeutung beimessen. Im Endeffekt war es ein Testspiel für Deutschland.

    Das geht in dieselbe Richtung, wie das in meiner Signatur verewigte Zitat eines anderen Nutzers. Das Herunterspielen dessen, was man in den Testspielen von der Mannschaft zu sehen bekam, gab es auch vor dem letzten Turnier. Als es dann im Turnier nahtlos so weiterging, verstummten die Stimmen derjenigen, die anderen Ahnungslosigkeit vorwarfen.

    Das Auftreten der Mannschaft hat ein Muster. Es ist keine stabile positive Entwicklung zu erkennen. Dabei wären genau diese Spiele, in denen es um nichts geht, perfekt geeignet, das eigene Können auf die Platte zu bringen. Wenn es schon ohne den Druck, gewinnen zu müssen, nicht funktioniert, wie soll es dann im Ernstfall klappen?

    Halbfinale, Finale, Viertelfinale ist die Bilanz der letzten drei Turniere.

    Ich würde gerne mal Namen lesen, welcher Trainer es besser machen würde.

    Wenn beim Fußball der FC Bayern München ein Jahr lang keinen Titel gewinnt, brennt die Hütte. Aber der weltgrößte Handballverband soll mit einer Niederlage im Viertelfinale zufrieden sein?

    . auch wenn das reguläre erzielte, aber nicht gegebene Tor aus dem Hinspiel am Ende tatsächlich diese Paarung (mit-)entschieden hat.

    Sitzt der Stachel wirklich so tief, dass du da nicht drüber hinwegkommst?

    Es gab zu diesem Spiel hier im Forum die Meldung, dass das Kampfgericht zweimal aktiv Veszprem vor einem Wechselfehler bewahrte. Warum nimmst du das nicht mit in deine Argumentation auf? Das war ein klarer Betrug am SCM, dem damit ein Vorteil genommen wurde.

    Es fällt mir auch zunehmend schwerer, dich mit solchen Beiträgen ernst zu nehmen. Das geht schon in die Richtung Trollen. Wer hier mit über 11.000 Beiträgen glänzt, sollte genug Verstand haben, um zu wissen, dass man beim Handball nach Spielschluss nicht einfach die vergebenen Chancen (oder nicht gegebenen Tore) zum Ergebnis hinzuaddieren kann. Jede Aktion in der Halle ändert den Verlauf des Spiels. Die Grundlagen der Chaosforschung (siehe z.B. Schmetterlingseffekt) sind durchaus auch im Sport anwendbar. Psychologie spielt eine große Rolle. Wir haben gestern wieder einmal eindrucksvoll gesehen, dass der SCM die absolute Willensstärke hat, auch in solchen Spielen Rückstände wieder zu egalisieren. Niemand kann den Beweis erbringen, dass Veszprem gewonnen hätte, hätten die Schiedsrichter das Tor gegeben. Vielleicht hätte das nochmal mehr Kräfte beim SCM freigesetzt?

    Leider hat der Zeitnehmertisch für Veszprem 2 mal einen Wechselfehler verhindert, indem der Offizielle wie ein Trainer mit dem Arm dazwischen ging, damit sie nicht zu früh aufs Spielzeit laufen. Fand ich nicht gut. Sollen sie doch ruhig zu früh aufs Spielfeld rennen und ihre Zweiminutenstrafe bekommen.

    Wenn das so war, wäre das für mich ein viel größerer Skandal als das von Arcosh aufgeführte nicht gegebene Tor.

    Vielleicht hatte der Diensthabende Ablauftechniker gesundheitliche Probleme.

    Oder er ist vom Bierholen nicht rechtzeitig zurückgekommen...

    Eigentlich ist der Grund auch völlig egal. Ein einfaches Sorry seitens des Kommentators wäre aber das Mindeste gewesen, was man hätte erwarten können.

    Es wird ja allgemein immer argumentiert, dass Werbung dabei hilft, die Abokosten erträglich zu halten. Müssen wir uns da Sorgen machen DYN?

    Die Werbeeinblendungen während des Spiels (was ich persönlich hasse) sind sicherlich lukrativer, zumal man ja die Zugriffszahlen vor, während und nach dem Spiel ziemlich genau kennen wird.

    Du sagst es doch selbst: effektiv zahlst du für die Übertragung von HandballSPIELEN und nicht für die Übertragung von Halbzeitshows oder so.

    (Ich weiß, sehr überspitzt...)

    Warum eigentlich Farbübertragung? Wo ist da der Mehrwehrt gegenüber Schwarz-Weiß?

    Ich weiß, sehr überspitzt. Aber das vielleicht deutlichste Beispiel dafür, dass sich über die Jahrzehnte Übertragungsstandards weiterentwickelt haben. Und das Einfangen der Hallenatmosphäre sehe ich tatsächlich als Mehrwert. Bei der Formel 1 fängt die Übertragung doch auch nicht erst an, wenn die Startampel aktiviert wird.

    Moin Peter2000, darf ich fragen, ob du SCM-Aalborg in der CL gesehen hast? Ist noch nicht so lange her, dass man da von Leistungen der Vergangenheit sprechen kann.

    Du pickst dir das einzige Sahnestückchen raus und leitest daraus einen Spielanspruch für Damgaard ab?

    Schau' dir die offizielle HBL-Statistik an. Damgaard hat in der Bundesliga die zweitschlechteste Wurfquote aller SCM-Spieler. Nur Portner ist minimal schlechter. Knapp 42 %. Das sind 20 % weniger als die anderen Rückraumspieler (inkl. Weber).

    Ihn zu bringen ist de facto wie Glücksspiel. Du weißt im Voraus nicht, ob er performt oder das Spiel wegwirft. Und das kann sich der SCM nicht leisten.

    Wie wird das eigentlich hier im Forum, wenn Mika komplett weg ist? Oder anders gefragt: Wer wird der neue Mika?

    Hier werden nach jedem Spiel die gleichen Diskussionen geführt, ohne dass sich an der Situation irgendwas ändert. Der Stachel muss bei einigen sehr, sehr tief sitzen.

    Auf welcher Basis wünscht man sich mehr Einsatzzeit für Damgaard? Wenn man nicht gerade in der Halle ist und die Spieler beim Warmmachen beobachten kann, dann beruht doch die gesamte Beurteilung der Leistungsfähigkeit des Spielers auf maximal ein paar Minuten Spielzeit in der Woche. Das ist im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu der Zeit, die der Trainer mit den Spielern verbringt.

    Und ja, wir reden von der Gegenwart. Die Leistungen der Vergangenheit sind schön für die Galerie und für die Erinnerung, helfen aber im Hier und Heute nicht weiter.

    Natürlich kann man die menschliche Komponente hervorheben. Aber auch da muss man einsehen, dass wir hier vom Profibereich reden und nicht von der Hobbymannschaft aus der Nachbarschaft, die das nur macht, um sich mal zu bewegen. Wenn die Situation für Damgaard selbst so schlecht wäre, hätte er sicher alle Möglichkeiten gehabt, sich schon längst bei einem anderen Verein zu beweisen.

    Da gab's wohl noch kein Briefing für alle Kommentatoren?

    Götz hatte beim Champions League-Spiel des SCM versucht, es besser zu machen. Er warnte davor, gleich zu spoilern, wie es den Füchsen ergangen ist.

    Mir geht´s um die Kritik an OIM, speziell, dass da ne Baustelle sei, wenn er am Strich steht. Halleluja, dass ist woh weiß Gott unsere geringste Baustelle. Wenn ich erinnern darf, Musche hatte gegen die Pelzigen zweimal am Strich verkackt und einmal frei am Kreis.

    Ändert nichts an den Zahlen. Und hier im Forum herrscht ja Einigkeit darüber, dass Wiegert Wert auf eine hohe Quote legt.

    Lt. offizieller Statistik hat OIM eine Quote von 75 % vom Strich (bei 39 Toren), Musche kommt auf 84 % (42 Tore). Sofern Musche nicht gehandicapt ist, besteht demnach kein Grund, schon beim ersten Wurf auf einen anderen zu setzen.

    Mit viel Dusel und Glück und viel Schiedsrichterhilfe (2.Hz) holen wir 2 Punkte, gegen Leipziger welche nur von Witzke am Leben gehalten wurden.

    Und die Schiedsrichterentscheidungen gegen den SCM blendest du einfach so aus?

    Ich bin nach wie vor nicht bereit, hier eine einseitige, spielentscheidende Bevorteilung einer Mannschaft zu sehen. Es gab auf beiden Seiten Entscheidungen, die man geben kann, aber nicht muss. Das ist aber in jedem Spiel so.

    Aber ganz ehrlich, das sah weder auf der Platte nach irgendwas aus (nicht mal 2-Minuten) noch in der Wiederholung, Wenn der gegnerische Spieler schon mit dem Kopf auf Hüfthöhe taucht, dann kann Ernst nichts machen. Also hier haben die Schiedsrichter eindeutig falsch entschieden.

    Und damit das Spiel entschieden!

    Blödsinn. Leipzig hat in der 35. Minute einen Spieler verloren. Das entscheidet kein Spiel. Zumal es sich um Ernst handelte, der die Rote-Karten-Statistik der Bundesliga und die Zeitstrafenliste seiner Mannschaft anführt. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass er genauso gut einen Angriff später hätte vom Platz fliegen können.

    Abgesehen davon gibt es keine Regel, wo der Kopf sein darf und wo nicht. Kopftreffer gegen den Torwart werden auch nicht nur bestraft, wenn der Kopf mindestens 1,60 m über dem Hallenboden ist. Vielmehr wird hier argumentiert, dass der Werfer die mögliche Abwehrbewegung des Torwarts in seinen Wurf mit einplanen muss.

    Ernst schlägt mit dem Arm in Richtung des Gegners und trifft ihn am Kopf. Wenn man so energisch agiert, vor allem gegen einen Spieler, von dem man weiß, dass der Kopf auch mal weiter unten sein kann, dann nimmt man den Kopftreffer billigend in Kauf.

    Man kann genauso argumentieren, dass das Spiel zuungunsten von Magdeburg an anderen Stellen nicht entschieden wurde. So wie zum Beispiel beim Aufwärtshaken kurz vor Spielschluss, der Gislis Nase erwischte. Das blieb komplett ungeahndet. Das hätte mindestens eine Zeitstrafe gegen Leipzig nach sich ziehen müssen.

    Mit internationalen Schiris der CL hätte Leipzig vermutlich das Spiel gewonnen.

    Ganz sicher nicht. Denn die hätten die Fußabwehr von Mamic beim Stand von 6:6 anders bewertet und auch keinen 7-Meter beim Stand von 7:6 für Leipzig gegeben, bei der Aktion Claar gegen Preuß. Das waren beides Geschenke für Leipzig, die das Absetzen auf zwei Tore ermöglicht haben.

    Alleine diese Diskussion um die Zeitstrafen heute.

    Jede zweite Füchse-Strafe wird in Frage gestellt.

    Und bei HSV-Strafen kommt schon vor der Entscheidung: „Das muss auch zwei Minuten geben.“

    Die Füchse-Brille sitzt so tief, dass sie schon fast hinten wieder rauskommt.

    Bei manchen Kommentatoren ist es schon eine Art Beißreflex, Zeitstrafen zustimmend oder ablehnend zu kommentieren, bevor überhaupt Zeitlupen liefen oder der Videobeweis bemüht wurde. Und kurz danach folgt oft kleinlaut die Korrektur der ersten Bewertung. Da bleibt der Respekt gegenüber den Unparteiischen durchaus auf der Strecke. Wenn es selbst diejenigen, die unmittelbar neben dem Geschehen stehen, nicht zweifelsfrei erfassen können, was für Adleraugen müssen dann die Kommentatoren haben, die zig Meter davon entfernt sitzen? Vielleicht sollte man die Schiedsrichter auch einfach nur daneben setzen? Oder Schmiso & Co. pfeifen mal ein Spiel und die Schiedsrichter kommentieren das dann.

    Ich halte die Diskussion um das Spoilern von Ergebnissen für übertrieben und irgendwie auch realitätsfern.

    Als ich letztens in der Badewanne lag und das Radio anhatte, fing der Moderator auch plötzlich an, von Spielständen zu berichten. Und gestern wurde bei Sachsen-Anhalt Heute kurz vor Ende der Sendung noch als "Eilmeldung" der Halbzeitstand Bukarest-SCM erwähnt.

    Wenn man das komplett verhindern will, muss man sich doch konsequent von der Außenwelt abschotten. Kein Radio, kein Fernsehen, keine Familie oder Nachbarn, ... Selbst im Supermarkt oder in der Tankstelle könnte man gespoilert werden.

    Ich persönlich empfinde es auch als nervenschonender, wenn man das Ergebnis schon kennt. Denn dann interessiert vor allem das "Wie konnte das passieren", statt vielleicht nach 45 Minuten Spieldauer festzustellen, dass man gerade wieder 100 graue Haare mehr bekommen hat und sich fragt, warum man sich das eigentlich antut.

    Stuttgart für mich heute eigentlich die klar bessere Mannschaft, wenn da nicht die wirklich schwache Chancenverwertung gewesen wäre. Am Ende hat es dennoch gereicht, u.a. auch weil es heute die „Stuttgarter Häfner-Spiele“ waren. Wichtige Punkte gegen den Abstieg

    Ist das Erzielen von Toren nicht elementarer Bestandteil des Spiels? Wie kann eine Mannschaft "klar besser" sein, wenn sie reihenweise klarste Torgelegenheiten auslässt?

    50 Minuten lang waren beide Teams auf Augenhöhe. Stuttgart hat letztendlich gewonnen, weil Eisenach in den letzten 10 Minuten die Luft ausging. Wirklich besser waren sie aber nicht.

    Das ist doch dummes Zeug! Die spielen "oben" noch so viel untereinander...

    Da kann wirklich noch alles passieren!

    Die Füchse müssen noch nach Kiel und haben auch noch Hannover und Melsungen (realtiv spät) zu Hause!

    Allein eine kleine Formdelle kann da alles auf den Kopf stellen, von Verletzungen ganz zu schweigen.

    Melsungen lässt sich in Hamburg abschlachten und Hannover gewinnt gerade so zitternd gegen die Rhein-Neckar Löwen. Die werden in Berlin nichts holen.

    Kiel hat Flensburg, Melsungen und Hannover auswärts. Da bleiben Punkte liegen.

    Von allen Teams da "oben" haben die Füchse die mit Abstand besten Chancen auf die Meisterschaft.

    Als gescheitert sehe ich Heiner nicht an !!

    Für das, was du ihm vorwirfst, hat er trotzdem sehr gute Ergebnisse erzielt und auch einen Titel geholt.

    Man kann ihn sicherlich kritisieren, unterm Strich bin zumindest ich froh, dass er sich den Bums so lange gegeben hat.

    Ich gebe dir völlig recht, was die WM2007 und die Zeit davor angeht. Danach ging es aber kontinuierlich abwärts. Das verpasste Viertelfinale bei Olympia 2008 war der erste richtige Tiefpunkt, das Ausscheiden in der Hauptrunde bei der EM 2010 der nächste und das Abschneiden bei der WM 2011 der letzte.