Beiträge von Peter2000


    Die Zählweise ist in dem Fall wohl völlig schnuppe. So oder so dürfte bei der EM ein Vielfaches an Enthusiasten auch bei den Gruppenspielen dabei gewesen sein. In absoluten Zahlen mit großer Sicherheit ein krasser Rückschritt für die Mannschaftssportart Nr. 2, was man aber aus völlig unterschiedlichen. Blickwinkeln beleuchten kann.

    Die Quoten von 2016 sind doch gar nicht so schwer zu recherchieren:
    Handball-EM 2016: Die TV-Quoten der Spiele des DHB-Teams

    Da kann man sich dann auch das Spekulieren sparen.

    Wenn eine Person behauptet, bei Ihr läuft A besser und der Rest das Gegenteil behauptet,
    dann ist die Aussage dieser einen Person wohl auch nicht sonderlich verlässlich - das ist der entscheidende Punkt.

    Auch wenn ich jetzt nich so ganz verstehe, auf welche der vorigen Antworten sich das bezieht: So argumentieren Politiker oder Juristen. Mathematiker würden es als vernachlässigbaren Fehler abtun. Ingenieure würden der Sache auf den Grund gehen und beide Seiten ernst nehmen.

    Die Unzuverlässigkeit der Übertragung war da und es ist bis jetzt nicht kommuniziert worden, was der Auslöser der Abschaltung war. Ergo können wir nur Hanning/der DKB glauben, dass das ein einmaliges Problem war. Andererseits suggerierte man durch die Nennung von YouTube als technischen Partner schon ein hohes Maß an Professionalität, sodass es gar nicht erst zu einer Abschaltung hätte kommen dürfen.

    Das ist wohl ein längerer PR-Aktion wenn ich schon sehe das man YouTube als technischer Partner onboard hat. Die werden ja wohl auch nicht auf den Anruf der DKB gewartet haben.


    Ich sehe das durchaus auch als Werbung für YouTube, wobei die nichts machen müssen, was sie nicht jetzt schon können. Also Null Investition und trotzdem in Aller Munde. Besser kann's doch für ein Unternehmen nicht laufen. Und da wird sicher nicht wochenlang überlegt werden müssen, ob man da mitmacht.


    Und dem Totengräber des Handballs, Pharao Moustapha, scheint die ganze Misere überhaupt nicht zu interessieren. Naja, wahrscheinlich hat er sich bei dem Deal auch noch schön den Säckel gefüllt. So langsam gehn mir sämtliche Araber fürchterlich auf den Senkel. :wall: (

    Keine Ahnung, ob das hier schon erwähnt wurde:

    Hab' da gerade über einen Artikel im Focus ein Interview wahrscheinlich vom Sommer letzten Jahres gefunden, was in der Stuttgarter Zeitung abgedruckt wurde:

    Interview zu Olympia 2016: Moustafa und sein Brief an Angela Merkel - Sportmeldungen - Stuttgarter Zeitung

    Darin steht, dass Moustafa sogar Frau Merkel um Hilfe gebeten hat, diese sich aber nicht einmischen wollte.

    O.K., das macht ihn nicht sympatischer. Aber so ganz egal schien es ihm da nicht zu sein, dass der deutsche Markt wegfällt.

    Das Beste am heutigen Spiel war die Auswechslung von Woltering. Keine Minute zu spät.

    Die erste Halbzeit lang habe ich mich gefragt, auf welchen Gegner Biegler seine Mannschaft da eingestellt hat? Die linke Abwehrseite war völlig neben der Rolle und gegen die offensive Abwehr der Spanierinnen wählte man auch die falschen Mittel. Und wenn ich die gegnerischen Außenspielerinnen schon werfen lasse, sollte ich mich halt wenigstens auf meine Torhüterin verlassen können. Aber das war bei Woltering heute eben nicht der Fall. Kein Mittel gegen die Außen, entsprechend war die Auswechslung die einzig richtige Entscheidung.

    Wenn Sport1 pro Saison 40 Spiele zeigt und damit in der Summe vielleicht 8 Mio. Zuschauer erreicht, dann sind das trotzdem immer nur dieselben paar Hundertausend, die sich Woche für Woche vor den Fernseher setzen. Wenn hingegen die ARD am Sonntagnachmittag das DHB-Pokal-Finale und evtl. noch zwei weitere Topspiele im Laufe der Saison überträgt, dann erreicht das in der Summe auch 8-10 Mio. Zuschauer .... aber eben ein viel breiteres Publikum und vor allem viele "neue" Zuschauer.


    Einmalzuschauer.

    Den Begriff "Reichweite" halte ich hier für nicht angebracht, da Jeder, der ARD&ZDF empfangen kann, auch Zugriff auf Sport1 haben dürfte. Damit ist es eher ein Problem der Akzeptanz. Und genau die Leute, die im Traum nicht daran denken würden, für eine Sportübertragung auf einen Sportsender umzuschalten, halte ich für nicht relevant in der Diskussion um die öffentliche Wahrnehmung des Handballsports. Das sind Leute, die in festgefahrenen Bahnen denken und leben. Die würden im Leben nicht auf die Idee kommen, eine Sporthalle zu betreten, nur weil sie auf ARD mal ein Topspiel gesehen haben. Die werden auch nicht anfangen, die nächste Handballübertragung in ihrer TV-Zeitschrift anzukreuzen oder ihre Urenkel in Zukunft zum Handballtraining fahren. Von den 8-10 Mio wollen 90 % einfach nur beim Sonntagskaffee unterhalten werden. Und die anderen 10% sind die, die jetzt schon auf Sport1 Handball schauen.

    Also ich gebe auf den Part der Öffentlich-Rechtlichen gar nichts. Ein dutzend Liveübertragungen und Präsenz in den Nachrichten - alles in jüngerer Vergangenheit schon da gewesen und wieder eingestampft. ARD & ZDF sind beim Sport quotengeil. Man springt wieder mal auf einen Euphorie-Zug auf und wird genauso schnell wieder abspringen, wenn das Ding ins Stocken gerät.

    Das Angebot von Sky wird die Öffentlichkeitswahrnehmung nicht beeinflussen. Da sehe ich keinen Unterschied zur jetzigen Situation bei Sport1. Wer Handball schauen will, wird dies tun. Nur ist diese Zielgruppe endlich. Wer heute nichtmal weiß, auf welchem Sendeplatz Sport1 liegt, wird dann nicht auf Handball umschalten, nur weil es bei Sky läuft. Insofern sind die weiter oben genannten 4,63 Mio. Sky-Abonennten eine Zahl ohne Wert. Aktuell könnte jeder Deutsche Live-Handball schauen. Praktisch tun das so wenige, dass Sport1 die Zahl der Übertragungen in den letzten Jahren wieder reduziert hat und lieber mit Call-In-Spielen Geld verdient.

    Für den Handball-Fan klingt der neue Vertrag nach einer Verbesserung. Für den Handball-Sport ansich wird sich nichts ändern. Da helfen nur Erfolge und Vermarktung der Nationalmannschaft.

    ...
    Schnellangriff der Mindener, der Angreifer springt weit in den Kreis hinein, der Torwart steht ca. 1,5 Meter vor dem Tor, nach der Landung ist ein Zusammenprall unvermeidlich. Hier geschieht ein gewisser Körperkontakt, der sicher über einen normalen Zusammenprall hinaus geht. Der Bal ist im Tor, das Spiel wird unterbrochen. Die Schiedsrichter entscheiden aufgrund einer Bewegung des Torhüters auf den Spieler (der Mindener Trainer nannte es "wegsensen") auf eine progressive Bestrafung (2 Minuten).
    ...
    Wenn der Torhüter bestraft wird, muss die Aktion eine Tätlichkeit gewesen sein
    ...


    Da man den Spielern generell unterstellt, den Ball im Tor unterbringen zu wollen (und deshalb Kopftreffer aus dem Spiel heraus folgenfrei bleiben), sollte man auch dem Torhüter zugestehen, mit seinen Abwehraktion den Torerfolg verhindern zu wollen. Wenn der in den Kreis springende Spieler dabei so agiert, dass es zum Zusammentreffen mit dem Torhüter kommen muss, würde ich die Folgen eines Zusammenstoßes für den Feldspeiler erstmal als "Pech gehabt" abtun. Der Torhüter muss sich schützen dürfen. Leider gibt es da, außer gesundem Menschenverstand, keine Regeln. Im Gegenteil: Irgendwo ist verankert, dass der Torhüter die Gegenspieler nicht gefährden darf.
    Ohne die Szene gesehen zu haben, könnte ich mir demnach vorstellen, dass trotz "Wegsensens" nur 2 min gegeben wurden, weil der Gegenspieler den Zusammenstoß provoziert bzw. billigend in kauf genommen hat.

    Folgende Situation:

    Ein Spieler bekommt seine dritte 2-Minutenstrafe und dementsprechend die rote Karte gezeigt. Als er in Richtung Tribüne läuft, klatscht er Richtung Schiedsrichter. Der zieht daraufhin die "blaue Karte" und fertigt nach dem Spiel einen Bericht an, wo er "beleidigendes Klatschen" notiert. Von einer Spielsperre ist demnach auszugehen.

    Ist das Regelkonform? Meiner Meinung nicht: Es müsste hier 16:9 d) gelten und der Spieler darf nicht mehr zusätzlich bestraft werden, nachdem er 3x2 bekommen hat. Oder liege ich falsch?


    Hatten wir letzte Saison ähnlich: Ein Spieler bekommt nach grobem Foul Rot, verlässt den Platz und zeigt dabei in Richtung des Schiedsrichters den Daumen nach oben. Konsequenz: Schiedsrichter geht zum Kampfgericht, ruft die MV zu sich und ändert Rot in Rot mit Bericht wegen Schiedsrichterbeleidigung. Die ursprüngliche Rote Karte für das Foul fiel unter den Tisch.

    Regelfrage 153

    Lösung:

    Geht's nur mir so oder ist die Frage irreführend? Die Passage "begeht den zweiten Wechselfehler seiner Mannschaft" ist doch unvollständig, da Antwort b) nur stimmt, wenn zur Zeit keine weiteren Zeitstrafen gegen die Mannschaft laufen. Mit "zweiten Wechselfehler" suggeriert man doch aber genau das, womit die Mannschaft dann erstmal doppelt dezimiert wäre, zumindest, bis die Strafe des ersten Wechselfehlers abgelaufen ist. Wenn man, wie in Antwort b) geschrieben, mit 5 Feldspielern weiterspielen darf, muss der erste Wechselfehler ja mind. zwei Minuten vorher passiert sein. Genau das steht aber nicht da. Warum man also überhaupt erwähnt, dass es sich um einen "zweiten" Wechselfehler der Mannschaft handelt, erschließt sich mir nicht (außer gewollter Irreführung).


    Der HVSA begründet das Verbot des 7. Feldspielers in E- und D-Jugend ebenfalls damit, dass der TW nicht über die Mittellinie darf. In meinen Augen eine Fehlinterpretation, da die Regel 4 explizit von 7 Feldspielern spricht und den Torwart separat ausweist. In dem Moment, wo TW gegen Feldspieler gewechselt wird, hat die Mannschaft keinen TW mehr auf dem Platz. Entsprechend ist da auch niemand, der nicht über die Mittellinie darf.

    Aktuell gilt die DHB-Bestimmung, keine Anwendung unterhalb der 3. Ligen. Die Landesverbände wenden diese an und geben sie in den DFB wieder. Eigene Beschlüsse und Regelungen der Landesverbände gibt es nicht und kann es mangels Ermächtigung durch den DHB nicht geben.

    Das zu schreiben ist zwar schön und gut. Aber erklär' bitte mal, warum z. B. der HVSA bei seinen Schiedsrichterweiterbildungen erklärt, dass die Regel runter bis in die letzte Liga angewendet werden soll. Wird beim DHB Stille Post gespielt, sodass in jeder Ebene was dazu- oder weggedichtet wird?

    Unseren Schiedsrichtern wurde in der Regelschulung mitgeteilt, dass die IHF Klage gegen den DHB wegen der Nichtumsetzung der Verletztenregel unterhalb der dritten Liga erhoben hat und darauf drängt, dass sie in allen Ligen gilt.
    Was dran ist weiß ich nicht, aber vielleicht weiß hier jemand etwas davon...


    Im HVSA-Bereich wird's den Schiedsrichtern wohl auch so vermittelt. Natürlich nur mündlich auf den Schulungen. Derartige Infos über die verfügbaren Kanäle direkt an die Vereine zu geben, wäre zu viel verlangt.

    TW Dos Santos hat sich bewegt, aber entscheidend ist, ob er den Kopf Richtung Ball bewegt hat, was er nicht getan hat. Daher ist die Rote Karte korrekt.


    Nachdem, was ich in der Wiederholung gesehen habe, ging der Kopf sehr wohl Richtung Ball, welcher zudem zuerst die Hand des TW berührte und von dort Richtung Kopf abgelenkt wurde.


    Das mit den Spotbeams hatten wir doch schon. Ich wohne in der Nähe von Heilbronn und wir empfangen alle Sender der BBC. Soviel zur Reixchweitenbegrenzung von Spotbeams.


    Und nach Osten hin geht es rapide runter mit dem Empfang.
    Hier gibt's eine Karte, die die notwendigen Schüsselgrößen zeigt:

    Britische Fernsehsender in Deutschland empfangen - satellitenempfang.info

    Für Astra 2F scheint man in Dresden 'ne 180er Schüssel zu brauchen.

    Wenn ich die Elipsen auf Wikipedia und in meinem Link vergleiche, scheinen sie mir eine unterschiedliche Ausrichtung zu haben. Ich dachte, die Astra Satelliten parken nah beieinander! Warum dann so verschiedene Elipsen?Und wenn ich dann auf Wikipedia sehe, welche Reichweite bei 120cm noch existiert, frage ich mich wirklich, ob das die Lösung sein kann.

    Jeder Satellit hat seine eigene Ausleuchtzone. Die sind ja nicht alle zur selben Zeit hochgeschossen wurden, sondern im Abstand von Jahren. Da hat sich die Technik weiterentwickelt und auch die Anforderungen haben sich geändert.

    Wenn ich mich recht erinnere, hat man anfangs auch fleißig mit den Spotbeams experimentiert und die Ausleuchtzonen mehrmals angepasst.

    Warum kommt eigentlich keiner auf die Idee, dass die deutsche Mannschaft (oder einzelne Mitglieder) vorsätzlich gehandelt hat?

    Ich hatte nach dem Tor eigentlich auch damit gerechnet, dass ein Deutscher den Anwurf blockiert. Allerdings bin ich nicht regelfest genug. In der Bundesliga gibt's ja dann 7-Meter, oder?

    Ich hätte dazu jedoch keinen zusätzlichen Spieler aufs Feld beordert und auf keinen Fall einen zweiten Torhüter, weil der farblich ja am ehesten auffallen würde.

    GER : RUS
    Wer sich für Handball und nicht für schwarz-rot-gold interessiert, konnte doch eindeutig sehen, wer handballerisch mehr drauf hatte. Die Russen haben in erster Linie auf Grund ihrer vielen Pfosten- und Lattentreffer verloren. Das war ein bisschen zu viel des Guten. Wer so viel liegen lässt, obwohl spielerisch die bessere Mannschaft, verliert eben am Ende.


    Am Ende zählen die Bälle, die im Netz landen und nicht die, die vor den Pfosten geknallt werden. Für die kann man sich nichts kaufen. Im Gegenteil: mir zeigen die Pfostentreffer entweder mangelnde Wurfgenauigkeit oder eine gute Abwehrleistung der gegnerischen Mannschaft, die die Werfer zu ungünstigen Wurfpositionen zwingt.

    Und wie definiert sich "spielerisch besser"? Wenn ich am Ende mit meiner schönen Spielerei mit leeren Händen dastehe, bringt das doch auch nichts, oder? Wir sind halt nicht bei Skispringen oder Eiskunstlaufen, wo die künstlerische Darstellung bewertet wird. Beim Handball geht es um Tore werfen und Tore verhindern. Am Ende zählt der Sieg. Egal, ob mit herausragender B-Note oder mit Kampf erzielt.

    Für den Spielfeldaufbau - das schließt wohl die Bälle mit ein - ist der Heimverein verantwortlich. Insofern wäre es ein vom Heimverein verschuldeter Spielabbruch, wenn keine den Anforderungen entsprechenden Bälle vorhanden wären.

    Allerdings wurde das generelle Haftmittelverbot im Westdeutschen Handballverband 2011 aufgehoben. Das ist zumindest die Info, die man über google zu diesem Thema findet. Wenn das noch aktuell ist, entscheidet der Hallenbetreiber, ob er Haftmittel erlaubt oder nicht.

    Eine Einschränkung für bestimmte Spielklassen konnte ich in den online verfügbaren Dokumenten den WHV auch nicht finden.

    Somit sieht es für mich eher so aus, als hätten die Schiedsrichter sich auf veraltete Regelungen bezogen und damit unberechtigterweise das Spiel abgebrochen.

    Ich möchte mich hierzu mal als Spielleiter äußern.

    Folglich muss ich als Spielleiter hier in jedem Fall eine Strafe aussprechen und wenn es "nur" die 2 Wochen / 1 Meisterschaftsspiel sind. Der SR hat sich bedleidigt gefühlt und den Spieler mit Rot und Bericht von der Platte gestellt. Tatsache. Unanfechtbar.


    Nachdem ich das gelesen habe, fragte ich mich, warum man in der Rechtsordnung des DHB die Möglichkeit gegeben hat, zu dem Vorfall Stellung zu nehmen (§17 Abs. 2).

    Und heute lese ich, dass mit sofortiger Wirkung die Rechts- und die Spielordnung des DHB geändert wurden, speziell der die Sperren regelnde §17. Absatz 2 wurde ersatzlos gestrichen. Also keine Stellungnahmen mehr.

    Quelle: Amtliche_Bekanntmachung_BR-Beschluesse_28_11_2015.pdf

    Randbemerkung: Möchte jemand das oben festgepinnte Thema § 17 f. Rechtsordnung (Sperren) entsprechend ergänzen?

    Ich kenne den Daumen nach oben auch als höhnischen Applaus für die Entscheidung. Das liegt wie gesagt daran, ob sich die SR beleidigt gefühlt haben. Da gibt es keine genaue Richtlinie, was alles Beleidigung sind.

    Das kommt dem "Abwinken nach einer Schiedsrichterentscheidung" sehr nahe, von der hier:

    Schiedsrichterbeleidigung

    behauptet wurde, es solle nicht als Schiedsrichterbeleidigung ausgelegt werden.

    Wenn es jedoch keine Richtlinien o.ä. gibt, ist es wohl eine sehr subjektive Sache.