Beiträge von Peter2000

    Ich frage mich bis heute, warum die vereinigte Sportwelt keine Probleme damit hat, derartige Projekte der Gegenaufklärung finanziell und prestigemäßig zu subventionieren. Denn unter Nicht-Corona-Bedingungen sind solche Turniere meist eben genau das, deshalb werden sie ja auch so vorzüglich gern von Gestalten wie Al-Sisi oder Scheich Tamim bin Hamad veranstaltet.

    Das ist doch ganz einfach: Der Profi-Sportler will doch nur spielen... Das merkt man zu Zeit von Zeit, wenn selbst Weltstars eklatante Wissenslücken hinsichtlich der Spielregeln ihres Sports offenbaren. Wenn es selbst da hakt, wie will man da weltpolitische Themen diskutieren?

    Der Funktionär möchte nach Möglichkeit noch lange Funktionär bleiben und vielleicht auf der Karriereleiter nach oben. Da wäre jede Kritik Gift.

    Und der Hobbybereich nimmt diese politisch-sportlichen Verwerfungen schon war, ist aber ohne Lobby auf Verbandsebene.

    Hier mal als Beispiel die relevante Passage der Quarantäneverordnung aus Sachsen-Anhalt bzgl. der Ausnahmen für die Quarantänepflicht:

    Zitat

    (5) In begründeten Fällen kann die zuständige Behörde auf Antrag weitere Ausnahmen bei Vorliegen eines triftigen Grundes erteilen.

    Quelle: Landesrecht Sachsen-Anhalt

    Wenn man will, kann man damit alles rechtfertigen.


    Wenn er wirklich Probleme mit der Kinderbetreuung für
    diese Zeit hätte, würde ich dies übernehmen, auch unentgeltlich.


    Natürlich!

    Und um die Ehefrau kümmerst du dich gleich auch noch, oder?


    Ich finde es gut, dass durch diese Absagen endlich mal offen diskutiert wird, dass auch Profisportler Menschen mit einem echten Leben sind. Ein Leben, das Kompromisse fordert. Meist sind es die Lebenspartner, die zurückstecken müssen. Und das wird oft gar nicht wahrgenommen.

    Und hier wird auch klar, dass ein Profihandballer mit seiner Sportkarriere finanziell nicht bis ans Lebensende absichern kann, im Gegensatz zu vielen Fußballern, deren Anhängsel ihr Leben auf Instagram oder als C-Promi genießen können.

    Die Zeiten, wo man für sein Land sterben sollte, sind Gott sei Dank vorbei. Und ob die Absagenden weiterhin für die Nationalmannschaft auflaufen sollen/dürfen, ist einzig Entscheidung des Bundestrainers.

    Jo, die Spieltagsstatistik lügt nicht
    Wenn man sieht, was die Konkurrenz so ambietet, dann könnte man glatt neidisch werden.


    Ich bin kein Fan von solchen Zahlenvergleichen. Ein Torwart hinter einer aktiven Abwehr, in Kombination mit einem Gegner, der keine Rückraumwerfer hat, sieht in der Statistik wahrscheinlich immer besser aus als einer, bei dem die Abwehr tatenlos zusieht, wie die Rückrumschützen bei 8 bis 9 m hochsteigen.

    Gerade gegen Weber und Pieczkowski hat die SCM-Abwehr heute regelrecht Arbeitsverweigerung betrieben. Da hat man es Leipzig viel zu einfach gemacht. Und vom Tempospiel, das Wiegert im Vorfeld als Taktikmaßnahme für seine Mannschaft genannt hat, war auch nichts zu sehen.

    Da haben die Schiedsrichter die Aktion gegen Weinhold falsch eingeschätzt. Ich bin nicht mal sicher, ob sie überhaupt zwei Minuten gegeben haben.
    Die Mannschaft von Nordhorn hat mir aber trotzdem gut gefallen. Sie haben die Abwehr der Kieler vor große Probleme gestellt.
    Ich glaube aber, dass am Ende die Kieler hoch gewinnen werden.


    Nordhorn stand beim Freiwurf mit 6 Mann in der Abwehr. Es gab also keine Zeitstrafe.

    Nicht an der Schulter. Er ist zweimal mit dem Kopf auf den Hallenboden geknallt. Eine bodenlose Frechheit, dass alle das sehen, nur die Schiris nicht. Gute Besserung.


    Sorry, aber die Handballregeln sehen nicht vor, dass die Strafen nach der Höhe der Verletzung ausgesprochen werden. Weinhold bricht durch und bekommt von zwei Leuten eine mit. Dumm gelaufen, aber definitiv kein Rot.


    Super!! Sehe ich genauso. Beim THW ist Zarabec so ein "Spezialist", der oft versucht ein Stürmerfoul zu schinden, wenn er nicht rechtzeitig wechseln kann. Da freue ich mich jedes mal, wenn es nicht gepfiffen wird.


    Ich möchte das Thema nochmal aufgreifen, da ich froh bin, dass es hier offensichtlich derzeit keine Überlegungen gibt, regeltechnische Änderungen vorzunehmen.

    Das Versperren von Wegen mit Hilfe des Körpers ist elementarer Teil des Handballspiels. Dabei spielt es keine Rolle, ob das am gegnerischen Torraum oder zwischen den eigenen 6 und 9 m passiert. Es spielt auch keine Rolle, ob der Angreifer vorwärts oder rückwärts läuft. Steht ein Spieler und ein Gegner rennt oder springt in ihn hinein, ist das eine Regelwidrigkeit. Deshalb tue ich mich auch richtig schwer hier von "Stürmerfoul schinden" zu sprechen. Das sich in den Weg stellen ist Teil des Spiels. Egal wo.

    Konter laufen und rückwärts rennend den Ball fangen - das ist für den Zuschauer spektakulär. Ich kann aber nicht verstehen, wieso man hier den Angreifern einen Freifahrtsschein ausstellen soll. Verbietet man das Blocken bei rückwärts laufenden Angreifern, dann rennen die in Zukunft alle rückwärts. Irgendwann treffen sie dann schon auf einen Gegner...

    Der Handballer weiß, dass er nicht alleine auf dem Platz ist. Er weiß, dass jeder Schritt rückwärts am Gegner enden kann. Das lernt man bereits als Kleinkind. Vor 20 Jahren hat man sogar gewusst, dass da noch ein Torhüter ist, der den Konter abfangen könnte. Das hat man ja zwischenzeitlich defacto abgeschafft.

    Will man das nun noch mehr aufweichen oder sogar persönlich bestrafen, wie von wasp gefordert, dann muss man das auch zu Ende denken. Wir erleben heute bei den Außenspielern reihenweise schwer nachvollziehbare Entscheidungen. Im Zweifelsfall wird gegen den Abwehrspieler gepfiffen. Das führt zwar zu spektakuläreren Toren über die Außen (weil der Abwehrspieler lieber wegbleibt), aber das ist doch nicht im Sinne der eigentlichen Regeln.

    Wo setze ich auf dem Spielfeld die Grenze für unerlaubtes Blocken? Darf ich mich nur noch am eigenen Torraum in den Weg stellen? Oder nicht mal mehr dort? Im Jugendbereich mit Mann- oder offensiver Raumdeckung wäre das Blocken dann gänzlich unmöglich.

    Niemand wird gezwungen, rückwärts übers Feld zu laufen. Ja, es sieht gut aus, wenn der Ball schnell im gegnerischen Tor landet. Aber der Konter ist halt mit Risiken verbunden, die jedem Spieler bewusst sind. Ich kann auch nicht mit 300 über die Autobahn brettern und mich dann beschweren, dass da jemand Brückenpfeiler in meinen Flugweg gestellt hat.

    Opfern wir die Abwehrarbeit, nur um mehr Tore zu sehen?

    Für mich steht fest: Abwehrarbeit muss erlaubt bleiben. Sonst können wir die Tore durch Körbe ersetzen und Basketball spielen.


    Was diskutabel ist, sind die Fehlentscheidungen im Bereich "Stürmerfoul". Da gibt es die bulligsten Abwehrspieler, die beim kleinsten Windhauch umfallen und sich noch in Bewegung befindliche Abwehrspieler, die es nicht schaffen, vor dem Zusammenstoß zum Stillstand zu kommen. Hier ist tatsächlich zu oft zu sehen, dass gegen den Angreifer entschieden wird. Aber das ist kein Problem der Regeln, sondern der Wahrnehmung der Schiedsrichter. Gerade wenn es um Sekundenbruchteile geht, sollte man im Zweifelsfall vielleicht eher pro Angreifer entscheiden oder zumindest für ein ausgewogenes Verhältnis sorgen.

    Und genau deshalb sieht das Regelwerk hier keine rote Karte vor, wenn der Spieler es vorher nicht „angekündigt“ hat. Ansonsten wird er immer sagen können, war jetzt wieder keine Absicht.
    Und mal ehrlich, wie oft kommt es vor, das der gleiche Spieler einem Torwart mehrfach (über 2x) auf den Kopf wirft? Ich kann mich da, so lange ich mich zurückerinnern kann, überhaupt nicht daran erinnern. Das mehrfach vom gleichen Spieler auf den Kopf werfen ist für mich also gar kein Diskussionspunkt ;) .


    Letztens meinte die Torhüterin unserer Frauenmannschaft vor dem Spiel zu mir: Die (also der Gegner) haben Eine dabei, die wirft immer erstmal auf den Kopf. Ich weiß jetzt nicht, ob es diese Spielerin war. Aber eine Gegnerin lief mutterseelenallein einen Konter und knallte den Ball unserer Torhüterin voll auf den Kopf. Unvermögen oder doch Absicht? Wer will das entscheiden. Fakt war: Die Torhüterin hat bis dahin tadellos gehalten und es gab keinen Ersatz. Aus Sicht des Gegners eigentlich eine logische Entscheidung, die "abzuschießen".

    Dass ein Spieler mehrmals pro Spiel den Kopf trifft, habe ich persönlich erlebt. In der ersten Halbzeit meinen Torhüterkollegen, in der zweiten Halbzeit mich. Versucht hat er es sogar öfter. Überraschend war das nicht, weil der das bei jedem Spiel so durchgezogen hat. Über die Jahre ist es dann halt schon Absicht.

    Es braucht eben nur die kleine Berührung eines Gegners und schon sieht es nicht mehr nach Absicht aus. Diese "bevor gar nichts mehr geht, knalle ich dem Torhüter den Ball wenigstens noch auf die Birne"-Würfe gibt es, gerade in den unteren Klassen regelmäßig. Deshalb finde ich es gut, wenn den Schiedsrichtern hier die Möglichkeit gegeben wird, den Werfer zu bestrafen, auch ohne vorherige Ankündigung seitens des Werfers.

    Nochmal zur Personalie Musche/Mertens. Es muss doch innerlich in Lukas brodeln, wenn er sieht, dass Bennos bester Kumpel immer den Vorzug erhält.
    Musche kann das Vertrauen aber nicht rechtfertigen. Er hat eine richtig gute Halbzeit in Berlin gespielt, der Rest war desaströs.

    Fairerweise muss man sich aber auch das Berlin-Spiel anschauen. Wenn ich nicht völlig daneben liege, hatte da Mertens begonnen und sich als echter Musche-Ersatz (im negativen Sinne) präsentiert.

    Sorge macht mir nur die „Marschrichtung“ der Schiedsrichter. Gestraft genug ohne Publikum, macht dieser Weg den Handball dann ganz kaputt. Fängt schon zu Beginn an. Warum muss man in den ersten fünf gespielten Angriffen bereits vier gelbe Karten verteilen?

    Sollte Verantwortliche doch sehr nachdenklich machen, wenn Beteiligte beider Mannschaften bei den Pfiffen gleichzeitig den Kopf schütteln.

    Wie heißt das so schön in der Schule? Thema verfehlt!

    Kretzsche hatte es beim letzten SCM-Spiel auf den Punkt gebracht: Da können wir auch gleich Basketball spielen!


    Mein Eindruck vom Spiel: Flensburg mit massiven Schwächen im Abschluss und deshalb ein verdienter Sieg für den THW. Bezüglich seines Kreisläuferkameraden hat Golla in der Halbzeit treffend bemerkt, dass man auch mal verzögert werfen muss. Das scheint aber im Kopf des Spielers nicht angekommen zu sein. Und bei Semper schien doch einiges an Power zu fehlen. Die Würfe aus der zweiten Reihe waren durchgehend zu schwach und damit leichte Beute für Landin.

    Das ist aus meiner Sicht sehr bedenklich worauf ja auch bereits Experten hingewiesen haben.

    Irgendwer muss ja die Kinderbetreuung übernehmen. Also zB dann oft die Großeltern. Sehr bedenklich.

    Oder die Eltern müssen zu Hause bleiben. Dann auch wenn sie Ärzte, Pfleger, etc sind.


    Pest oder Cholera.

    Kitas und Schulen sind perfekte Viren-Verteilzentren. Wenn da ein Kind infiziert ist, kannst du Gift drauf nehmen, dass es kurz danach alle haben. So einem Kind brauchst du nichts von 2 m Sicherheitsabstand oder Nießen in die Armbeuge erzählen. Und wenn es die Kinder mit nach Hause bringen, stehen die Chancen gut, dass sich die Eltern ebenfalls anstecken. Solange ein Kind nicht infiziert ist, wäre der Kontakt mit Älteren dagegen noch kein Problem.

    ich finde, dass petko in gewisser hinsicht recht hat...

    zu hause gegen einen gegner nordhorn musst du ohne drux und notfalls auch ohne trainer gewinnen mit dem
    personal was den füchsen zur verfügung steht-

    Die Aussage von Petkovic geht für mich in die Richtung Realitätsverlust. Er schiebt die Verantwortung auf die Spieler, o.k. Aber wer hat sich denn die Woche über um diese Spieler zu kümmern? Wer hat sie denn physisch und psychisch aufzubauen, damit sie dann so ein Spiel auch ohne Trainer gewinnen können?

    Matthias Brauer, Sekretär am Spielfeldrand, beweist so wenig Empathie und Fingerspitzengefühl und gibt Wiegert gelb.

    Brauers Vita erinnert an Stemberg - der war DIE Koryphäe am Kampfgericht. Die haben halt nie wirklich Handball gespielt und waren ihr Leben lang nur Funktionär (oder Schiedsrichter). Und das merkt man.

    Ich kann ja verstehen, dass man die Ersatzbänke in die Schranken weisen muss, die Diskussionen darüber gibt es auch bei anderen Sportarten. Aber mit der Keule draufhauen, das bringt doch nichts. Gerade Brauer als ehemaliger Schiedsrichter hätte doch erkennen müssen, dass die Schiedsrichter hier klar daneben lagen. Man kann's natürlich auch so sehen: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

    Soviel zur Meinungsfreiheit, einer (D. Stephan) gibt fundiert seine Meinung wieder und er wird bombardiert. Was soll das? Lieber weiter im eigenen Saft schmoren... :rolleyes:


    Naja, das "weiter im eigenen Saft schmoren" hatten wir mit Brand und seinem Schützling/Nachfolger Heuberger von 2009 bis 2014. Und wenn jetzt deren "Familienmitglieder" Stephan und Schwarzer miese Stimmung verbreiten, dann zeigt das, dass die immer noch in ihrer eigenen Welt leben und nicht verkraftet haben, dass ihre Clique nicht mehr das Sagen hat.


    Das ist ein Fan-Forum hier, zumindest vordergründig. Dementsprechend haben Leute ne Meinung und die kann auch falsch oder kurzsichtig oder nicht fundiert genug sein.
    Das muss man dann halt werten und nicht so ernst nehmen. Wenn man Trainer sein muss, um hier ne Meinung zu äußern, sollte das Forum leer sein.
    Das ist das selbe überzogene Ding wie das Totschlagsargument, dass man selber Spieler sein oder gewesen sein muss, möglichst noch Weltklasse, um irgendwas zu einem Spieler zu sagen.


    Ich hatte mit der Frage nicht das Ziel, hier jemanden das Schreiben zu verbieten. Ich bin nur der Meinung, dass die meisten Spieler und Trainer auch mal so ein Kroatien-Spiel gehabt haben dürften. Ein Spiel wo nichts klappt, egal was du machst. Und damit hat man eine andere Sicht auf die Dinge, gerade auf die von mir angesprochenen Aussagen à la "da muss man einfach nur Spieler B einwechseln und dann gewinnt man".

    Ja genau. Der Heilsbringer Alfred. Von dem viele auch hier im Forum sagten er hätte früher beim THW aufhören sollen.

    Der führt Deutschland sicher zu zahllosen Titeln. Er kann wahrscheinlich auch übers Wasser gehen. Klappt es dann wider Erwarten nicht kann man ihn wieder von dannen jagen.

    Der Mensch neigt dazu, negative Eindrücke schnell zu verdrängen und sich nur an das Positive zu erinnern. Gislason hat während der Erfolgszeit des THW von den sehr starken Einzelspielern profitiert. Ein Spielsystem war da oft nicht zu erkennen. Diese Spielertypen hätte er in der Nationalmannschaft nicht zur Verfügung, weshalb ich ihn nicht als geeignet für den Posten des Nationaltrainers erachte.

    Mal 'ne generelle Frage in die Gruppe: Wer ist oder war selbst mal Trainer? Solche Aussagen, man hätte nur zum Zeitpunkt X Spieler A gegen B austauschen müssen, sprechen aus meiner Sicht nämlich für wenig praktische Erfahrung.