Beiträge von Peter2000


    Ich bin ausgestiegen, so ein Gurkenspiel :wall:
    Ja bei diesem hochentscheidenden Spiel muss man auch Metzner auf die Tribüne setzen, Schiller keine Spielzeit gönnen, Kühnovic rumrumpeln lassen...
    Gute Nacht an die tapferen Durchhalter"
    wasp

    Der Trainer hat doch vor dem Spiel gesagt, dass er keine Experimente machen, sondern in erster Linie das Spiel gewinnen will. Offensichtlich haben das seine Spieler nicht ganz verstanden.

    Ich finde es übrigens lustig, wie der ARD-Kommentator die polnische Abwehr inkl. Torhüter in den Himmel lobt. Ich sehe da eigentlich nur ein Totalversagen der deutschen Werfer. Die kommen bei 9 m frei zum Wurf und schaffen es immer wieder, dem Torwart auf die Arme zu werfen. Die 50 % Quote sind ein Geschenk der Deutschen.

    Wolff dagegen kann einem bis jetzt schon leid tun. Hinter der überforderten Abwehr macht das sicher keinen Spaß.


    Ich hoffe trotzdem auf eine Leistungssteigerung und einen positiven Turnierabschluss.


    Für mich bleibt es trotzdem ein wichtiges Spiel, da man die Vorrunde trotzdem mitzählt.

    Man sollte sich nicht auf Dinge verlassen, die man nicht beeinflussen kann. Auch wenn ein Spielausfall bei der WM ein Novum darstellt, so sollte angesichts der Begleitumstände dieses Szenario durchaus Teil der Überlegungen gewesen sein. Wenn man in den unteren (nationalen) Spielklassen unterwegs ist, erlebt man solche Entscheidungen, die dann auch Meisterschaften beeinflussen können, regelmäßig. Es ist also nicht so, dass man in der Handballwelt überrascht gewesen sein muss.

    So oder so sollte man jedes Spiel ernst nehmen. Aber ich kenne es aus eigener Praxis viel zu gut, dass das nicht immer klappt. Meine Beobachtung ist jedoch, dass einzelne Mannschaften über Jahre hinweg eine - wenn man so will - Killermentalität zeigen. Die kennen keine Gnade mit klar unterlegenen Mannschaften und da wird selbst bei einem 50:10 noch gemeckert, wenn jemand seine Chancen nicht nutzt. Das sind Mannschaften, die selbst in der Kreisklasse eine klare Struktur in ihrem Spiel haben und bei denen es kein Larifari gibt. Die wollen auch solche Spiele am Limit spielen, obwohl sie eigentlich nur "just for fun" auf der Platte stehen.
    Im Gegensatz dazu gibt es natürlich auch Mannschaften, die sich dem Niveau der Gegner anpassen. Da endet so ein Spiel halt 30:25. Die Frage ist: Was ist besser?

    Event-Publikum zufrieden, Stammsieben zufrieden, Trainer zufrieden. Reicht doch...

    Persönlich hätte ich mich gefreut, wenn man der zweiten Reihe mehr Spielzeiten gegeben hätte. Dann hätte man vielleicht auch zwei Mannschaften auf Augenhöhe gesehen, wie es das ZDF suggerieren wollte.

    Die gezeigte Leistung sollte man aber in Relation zu den Randbedingungen sehen. Wenn Spieler nur funktionieren, wenn der Druck weg ist, dann ist das immer noch ein Manko. Denn den Druck hat man im Normalfall, wenn man auch mal wieder um die Medaillen spielen will. Und deshalb bin ich nicht bereit, die gezeigte Leistung isoliert zu betrachten.

    Der Angriff hat funktioniert, weil die Brasilianer in der Abwehr überfordert waren. Wünschenswert und notwendig ist es aber, dass der Angriff auch gegen eine offensive Abwehr funktioniert, wie sie eben die Spanier spielen.


    Man weiß jetzt, dass man in einem Spiel, in dem es für beide Mannschaften um nichts mehr geht, die Brasilianer schlagen kann. Deshalb, wie schon vorher geschrieben: Ein Spiel ohne echten Wert und nur von bedingter Aussagekraft.

    Da wird die ganze Zeit gepredigt, wegen Corona ist Handball nur Nebensache, wer nicht mitfahren will braucht nicht, so eine WM ist für den Ar.....! Und jetzt sind wir raus, hat da jemand mit der Truppe mehr erwartet ?

    Ja.

    Zitat


    Wie viele Spieler aus Kiel, Flensburg, Löwen, Berlin und Magdeburg sind denn mit der deutschen Mannschaft inÄgypten ? Wären die Ungarn ohne Spieler aus Vezprem und Szeged angereist und Spanien auf die Jungs aus Barcelona verzichtet, hätten wir noch kein Spiel verloren und alles wäre Friede, Freude, Eierkuchen ! So einfach ist das.

    Wenn so einfach ist, dass man den Erfolg nur an der Anwesenheit von Spielern festmacht, wozu brauchen wir dann einen namenhaften Nationaltrainer?


    Ich bin verwundert, dass Alfred Gislason hier so angegangen wird. Für mein Empfinden war die deutsche Mannschaft sehr gut auf die offensive Deckungsvariante eingestellt. Noch nie in den vergangenen Jahren mussten die Spanier während eines Spiels gegen Deutschland auf 6:0 umstellen, weil diese offensive Variante ausgespielt wurde. Als dann auf 6:0 umgestellt wurde, war es doch folgerichtig, dass Kühn kam. Ein Gislason kann aber nichts dafür, wenn dann von Kühn einfach nichts kommt. Ich denke, Gislason wird gemerkt haben, dass das kein Spieler ist, auf den er in Zukunft bauen kann. Ähnlich verhält es sich mit Firnhaber. Dass er von den Erlangen-Fans verteidigt wird, ist normal und auch gut so. Abner ehrlicherweise hat seine Leistung mit internationalem Niveau vorne wie hinten nichts zu tun. Er stellt sich da oftmals wahnsinnig naiv an. Aber wer wäre im Innenblock eine Alternative gewesen? Vielleicht Heymann? Golla hat auch viele Fehler gemacht. Ihm traue ich aber neben einem Wiencek oder Pekeler zu, dass er sich steigert. Als Abwehrchef fehlt ihm aber auf diesem Nievau noch die Reife.
    Häfner fand ich gestern gut, Philipp Weber spielt ein ordentliches Turnier. Jogi Bitter auch, Andreas Wolff dagegen nicht. Ein Wolff in guter Verfassung hätte genügt, um Ungarn und Spanien zu schlagen. Er ist aber meilenweit von seiner Bestform entfernt. Keine Ahnung, woran das liegt. Und ganz ehrlich: Vielleicht haben wir in den kommenden Jahren tatsächlich ein Torwart-Problem. Ich sehe nämlich in der neuen Generation keinen, dem ich die außergewöhnlichen Leistungen zutraue. Till Klimpke durchschreitet in Wetzlar gerade seine erste Talsohle. Einen Rudeck oder einen Birlehm halte ich auch nicht für so grandios gut. Alle Spitzenvereine der HBL setzen auf ausländische Keeper. Da ist höchstens mal ein Deutscher die Nummer 2, wie Quenstedt in Kiel oder Genz in Berlin. In beiden sehe ich aber nicht den Retter der Nationalmannschaft.


    Du beschreibst eigentlich treffend die Probleme (gerade in Bezug auf Wolf und Kühn), siehst aber kein Verantwortung bei Gislason.

    Darum kann ich nur nochmal fragen: Warum setzt der Trainer auf Spieler, die bisher nicht gezeigt haben, dass man auf sie setzen muss und lässt gleichzeitig diejenigen draußen, die Leistung gebracht haben?

    Zur Einstellung gegen die offensive Abwehr: Auch das wurde heute schon von einem Forenmitglied angesprochen: Das Spiel von Golla passte überhaupt nicht zur offensiven Abwehr der Spanie. Der ist in der ersten Halbzeit permanent bei 8 bis 9 m rumgeschlichen und hat damit seine beiden Bewacher auch noch mit nach vorn gebracht. Warum??? Ich hatte das Gefühl, dass Golla immer zum Ball wollte. Damit hat er seinem Rückraum jeden Weg genommen. Das kann eigentlich nicht Teil des Spielkonzepts gewesen sein. Andererseits wurde es ja auch nicht korrigiert, also war es vielleicht doch Taktik?
    Auf 6:0 haben die Spanier wann umgestellt? Mitte der zweiten Halbzeit, als Knorr seine positiven Aktionen hatte. Wenn ich also 3/4 der Spielzeit brauche, um den Gegner zu einer taktischen Veränderung zu zwingen, ist das für mich nicht "gut eingestellt". Zumindest nicht zu Beginn des Spiels.


    Er spielt vor seiner Auswechslung 2 katastrophale Fehlpässe die direkt bestraft werden dafür bekommt jeder haue in jeder Liga! die Pässe sind ja auch nicht im Abstand von 5 min sondern innerhalb 1 min.


    Das ist ja das Schlimme: Man bewertet nicht das komplette Spiel, sondern meint, dass ausgesuchte Aktionen Schuld am Spielausgang wären.

    Dabei kann ein Fehler in der ersten Minute genauso negative Auswirkungen auf den weiteren Spielverlauf haben. Spieler wirft, Spieler trifft nicht, Spieler ist für den Rest des Spiels geknickt. Oder noch eins drauf: Gegner wirft, Gegner trifft, Mannschaft liegt hinten, Mannschaft ist geknickt...

    Profis sollten das eigentlich abkönnen. Und damit meine auch explizit, nicht auf einen Spieler zu hauen, der den Fehler gemacht hat. Deshalb hätte jeder Beteiligte gut daran getan, die Szene nicht gesondert hervorzuheben.


    Da ist schon was dran, ich hatte gestern den Eindruck dass er nicht in der Lage war zu reagieren. Aber gut, die Freien hat er nicht verballert und im Tor stand er auch nicht.
    Schade für die Mannschaft.


    Gislason trägt aber als Trainer die Verantwortung dafür, wer im Tor steht.

    Ich bin ja nicht der Einzige hier im Forum, der nicht versteht, warum zum wiederholten Male auf das Duo Wolf/Bitter gesetzt wurde und warum zum wiederholten Male Wolf der Vorzug gegeben wurde. An diesen Entscheidungen muss sich der Trainer messen lassen.

    P.S Herrn Knoor auszuwechslen war völlig richtig...Ich glaube er hat nach den 2 gelungen Aktionen gedacht er ist Raul Entrerrios :D

    Ihm gehört sicherlich die Zukunft aber ob er ein Spiel steuern kann oder besser gesagt schlau für seine Nebenleute zu arbeiten müssen wir einfach sehen...
    Ich habe große Angst das dort der nächste Mimi Kraus drauß wird :-/

    Ich habe ja selber über 30 Jahre gespielt und weiß, wie Spieler ticken. Es gibt welche, die blocken jede Weisung von außen ab. Die muss man irgendwann vom Platz nehmen, damit sie sich wieder fangen. Aber es gibt auch genug, denen eine kurze Ansage reicht, um sie wieder auf Linie zu bringen.

    Gislason hat sich dafür entschieden, Knorr runterzunehmen. Er muss wissen, ob das die bessere Entscheidung war. Gar nicht nachvollziehen kann ich aber, dass er dafür Kühn wieder aufs Feld gestellt hat. Und das hat er ja nach kürzester Zeit wieder korrigiert. Analog zu den ersten Minuten des Spiels. Da war doch eigentlich klar, dass Spanien offensiv beginnen wird. Wieso setzt er da auf Kühn, statt auf einen Spieler, der im vorigen Spiel gezeigt hat, wie man sich 1 gegen 1 durchsetzt?

    Ein Basketballtrainer hat mal gesagt, das Mannschaften die einen Rückstand aufholen müssen mehr Kraft investieren müssen.
    Durch diesen erhöhten Kraftaufwand fehlt diesen Mannschaften in den entscheidenden Momenten eines Spiels die notwendige Konzentration
    um zu treffen. Das war auch die Aussage von AG nach dem Spiel.
    Er wußte sicher schon vor dem Turnier das er ein "Himmelfahrtskommando" zu leiten hatte mit der Reihe von in internationalen Endspielen
    unerfahrenen Spielern. Das kann man weder dem Trainer noch den Spielern anrechnen.

    dies ständige abwälzen der verantwortlichkeiten auf den trainer- na ja, auf dem spielfeld wird letztlich entschieden,
    da reicht es nicht, da kannste als trainer einen plan haben, wenn man mit der stärke der nati hinten im block so schlecht
    aufgestellt ist, dann kommt man taktisch mit tempogegenstössen etc. auch nciht hin. positionsspiel ist nicht richtig
    unser ding-wir haben auch gestern oft von guten einzelleistungen gelebt.
    spielerisch momente a la baur gibts da kaum.

    Den Spielern möchte ich auch nichts anrechnen. Aber den Plan darf man hinterfragen. Kraftaufwand/Konzentration sind für mich Ausreden. Der Trainer kann sich vor dem Spiel aus 20 Spielern 16 auswählen. Es ist seine Aufgabe, deren Einsatz so zu manangen, dass man auch in der Crunch-Time noch mithalten kann.
    Und wenn man den Rückstand nur den Spielern zuschreibt, dann macht man es sich auch zu einfach. Der Trainer legt die Formation fest, die spielt. Damit ist er mitverantwortlich, wenn er zu Beginn statt der besten lieber die Lieblingsformation auf den Platz schickt.

    Zitat


    ]marc

    da gebe ich dir in ganzen grossen teilen recht.

    im tw- bereich hat m.e. bitter gestern phasenweise überragend gehalten-
    auf die gesamt einsatzzeit vlt. nur ganz gut.
    wolff wie vorher auch schon - out of order.
    ich hatte vor der wm getippt, dass die 1b nach der wm festgestellt die 1a war.


    Ich halte überhaupt nichts davon, bei der Nationalmannschaft eine 1a, 1b oder 3c festzulegen. Hat es das in der Form bei früheren Turnieren gegeben? Ich kann mich nicht wirklich daran erinnern. Wir sind hier bekanntermaßen nicht beim Fußball, wo man mit der Torhüterfrage eine Entscheidung fürs ganze Spiel trifft. Der Torhüter ist genauso austauschbar, wie jeder andere Feldspieler auch und deshalb sollte die aktuelle Leistung darüber entscheiden, wer im Tor steht. Dazu braucht es keine Rangfolge. Die ist eher was für handballfernes Publikum. Wenn der Torhüter das für sein Ego braucht, ist er fehl am Platz.

    Der 1a Torhüter war heute eine glatte Fehlentscheidung des Trainers.

    Jetzt schreibe ich doch noch was zur Aufstellung...


    Kühn in der Startaufstellung war die zweite Fehlentscheidung, der Wechsel von Knorr auf Kühn die Dritte und von Golla auf Firnhaber die Vierte. Dazu noch die Frage, warum Gensheimer statt Schiller beginnen durfte.

    Gislason hat sich heute definitiv nicht mit Ruhm bekleckert.

    Kann mir bitte jemand das deutsche Kreisläuferspiel erklären?

    Die Spanier extrem offensiv und Golla springt permanent bei 8-9 m rum und holt damit die Abwehrspieler, die sich um ihn kümmern, auch noch nach vorn. Warum hatte der seine Füße nicht an der 6 m-Linie? Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass der permanent anspielbar sein wollte und es damit dem Rückraum noch schwerer gemacht hat.

    Zu allem anderen, inklusive Startaufstellung und "perfekter" taktischer Wechsel bei der zweiten Auszeit, äußere ich mich erst einmal nicht weiter.

    Ich weiß nicht wie ich die Leistung von Weber sehen soll. Er hat gut geshootet mit wichtigen Treffern. Die Spielleitung litt meiner Meinung darunter.

    Die Alternativen wären gewesen? Kühn oder Häfner in Position bringen, die dann nicht treffen? Auf Golla abspielen, der sich dann am Kreis nicht durchsetzen kann? Ich sehe leider nicht, was Weber großartig anders hätte machen können. Im Gegenteil: Nach meinem Verständnis darf RM kein reiner Ballverteiler sein.

    Ich will nicht nachkarten, denn das Endergebnis finde ich durchaus angemessen –, aber was soll ein Abwehrspieler machen, wenn der Angreifer mit 5 (oder, wenn man die Ballannahme zu ungunsten des Angreifers auslegt, sogar mit 6) Schritten an einem vorbeigeht?

    EDIT:
    Oder hab ich da evtl. ein Prellen übersehen?

    Regel Nummer 1 für einen Abwehrspieler: Erst loslassen, wenn gepfiffen wurde! Das setzt allerdings voraus, dass der Abwehrspieler überhaupt am Gegner dran ist. Also im Zweifelsfall sofort raus und den Gegner stoppen, bevor er überhaupt eine Aktion initiieren kann.

    Insgesamt hat das Spiel deutlich gezeigt, dass die hier im Forum teilweise schon beleidigt vorgetragenen Absagen ("die werden die mehr wieder nominiert werden") klar einen deutlichen Qualitätsverlust gebracht haben. Wenn Drux nicht so einen Sahnetag erwischt hätte, hätte es noch dunkler im Rückraum ausgesehen.
    Gislasson wie zu Kieler Zeiten relativ wechselunwillig. Ich hätte auch mal Metzner eine Chance gegeben, der hätte bestimmt auch wertvolle Erfahrungen sammeln können.

    Wenn Prokop so wenig gewechselt hätte...

    Rückwirkend betrachtet hätte Gislason das Spiel auch 3 Torhütern bestreiten können. 14 Feldspieler braucht er ja nicht. Heinevetter ist vom Typ her halt eine andere Kategorie im Vergleich zu Bitter und Wolf, die ich als austauschbar ansehe. Andererseits: Wenn man den Gegner regelmäßig unbedrängt von 6 m werfen lässt, sieht jeder Torhüter alt aus.

    Trotzdem sehe ich das eigentliche Problem weiterhin im Angriff. Kühn (3/7), Häfner (3/7). Die Mannschaft erarbeitet sich gute Wurfchancen und die Schützen machen die Dinger nicht rein. Da fehlt einfach das Shooter-Gen, was Rückraumspieler brauchen. Das hat in meinen Augen auch nichts mit Pech oder Wurfglück zu tun. Das sind fehlende Basics, die man den Spielern vor 20 Jahren hätte antrainieren müssen.

    Eine Frage zum Schluss: Hält Bob Hanning eigentlich immer noch an seinem Olympiaziel fest?

    Mein Eindruck: Kühn hat heute wieder einmal gezeigt, warum er auf der Position eigentlich nur zweite Wahl ist. Die Wurfqualität ist unteres Mittelmaß. Es scheint so, dass man froh sein muss, dass der Ball überhaupt Richtung Tor geht. Den Zwang, die Bälle nach unten zu ziehen, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Oben lang und das Ding war drin. Direkt danach wieder solche halbherzigen Würfe. Nur Kraft reicht da halt nicht aus. Das ist für die Position viel zu wenig. Und damit ergeben sich Probleme für alle andere Angriffspositionen.

    Weber und Drux heute top und das war's auch schon. Der Rest, sofern er spielen durfte, war halt dabei.

    Hat sich jemand inhaltlich mit dem gestrigen Interview der ARD zwischen Bommes und einem Herrn Dr. Kainzinger auseinandergesetzt?

    Der Herr Dr. Kainzinger hat an den Hygienekonzepten im deutschen Sport mitgewirkt und galt deshalb bei der ARD als kompetent genug, um die Frage nach dem Ansteckungsrisiko auf dem Handballspielfeld zu beantworten.

    Hier der Link zur Sendung: 301 Moved Permanently

    Der relevante Teil beginnt bei Minute 08:30.

    Seine Grundannahme: Man filtert die Infizierten vorher durch Tests heraus, wodurch keine Infizierten am Spiel teilnehmen.

    Dann vergleicht er die Situation im deutschen Handball mit anderen Sportarten und kommt am Ende zu dem Schluss, dass Umkleiden, Reisen und Hotels gefährlicher sind als das Spiel an sich.

    In der Summe hat er die eigentliche Frage elegant umschifft und keine wirkliche Antwort darauf gegeben, welches Risiko von einem infizierten Spieler ausgeht, der am Spiel teilnimmt. So stelle ich mir die Antwort eines Juristen vor, nicht aber eines Mediziners.

    Okay, er ist ja auch kein Mediziner. Das Dr. in Verbindung mit dem Thema suggeriert das vielleicht, aber laut seiner Vita ist er "Dr. rer. medic.", also ein im Medizinbereich promovierter Nichtmediziner, dessen Promotion sich auch eher im organisatorischen Bereich ansiedelt.

    Schade, dass die ARD hier so oberflächlich agiert.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich kein spanischer Spieler im Spiel gegen die Kap Verden angesteckt hat. Bin mal gespannt, was sich bis Dienstag da noch tut. Die Spannung in der WM Gruppe A hat wenig mit Sport zu tun bisher ... Die Infektionskette in dieser Gruppe ist besonders brisant!!

    Also ich glaube nicht, dass sich da Spanier angesteckt haben.

    wenn ein team 3x nicht antritt, ist es draussen-
    weiss einer , ob es das auch für die wm selbst gibt-
    sprich- wenn zb. mehr als 5 spiele nicht stattfinden, ist ende oder muss der modus geändert werden ?


    Meinst du ernsthaft, der Pharao würde einen Paragraphen ins Reglement aufnehmen lassen, der ihm die WM versaut?

    Wie bewertest Du die Pfeiferei bis jetzt?

    Ich empfinde es teilweise als sehr, sehr kleinlich.

    Bei den Spielen, die ich gesehen habe, waren vor allem zwei Dinge erkennbar: Sehr zeitig 2 Minuten-Strafen, dafür wenig Gelbe. Im Gegensatz dazu wiederholt deutlichste Linienfehler und Schrittfehler nicht geahndet.

    Das heutige Spiel der Ägypter gegen Nordmazedonien wird von den beiden Mädels aus Frankreich gepfiffen.
    Vielleicht doch ein kleines politisches Statement, ein Spiel der islamischen Gastgeber durch zwei Frauen in kurzen Hosen leiten zu lassen?

    Wie passt in diese Theorie, dass der IHF-Oberguru ebenfalls Ägypter ist? Lehnt der sich etwa gegen das System seines Landes auf? Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.