Beiträge von Peter2000

    teilweise sehr gut- teilweise auch recht fahrig-aber alles in allem mit plus 4 absolut i.o.

    weber auch heute nicht so im spiel- bei seiner klasse sollte man auch erwarten können, dass er sein wurfbild

    im wurf darauf ausrichtet, wenn der tw schon komplett in einer ecke ist....

    ob da i.a. zu viel verantwortung auf ihm lastet ?

    Wann hat Weber zum letzten Mal die erhoffte Klasse gezeigt? Das sind einzelne Momente, aber die notwendige Stabilität, die fehlt. Und das hat System. Er spielt vom Prinzip her genau das, was man erwarten konnte, wenn man den bisherigen Saisonverlauf betrachtet.

    Scheinen dringend Geld zu brauchen. Wirklich dringend! Normalerweise gibt es in kleineren Schritten Preiserhöhungen. Von 15 auf 20? Okay! Aber von von 15 auf 30....

    Vor einem Jahr lag der Konzernverlust noch bei 1,1 Mrd. €. Neue Zahlen scheint es noch nicht zu geben.

    War Witzke aus dem originalen 16er-Kader als Backup für Weber vorgesehen oder Ernst? Letzterer hat heute überhaupt nicht gespielt, obwohl er im Kader war. Als Außenstehender kann ich das nicht ganz nachvollziehen. Sollte Alfred da wirklich komplett nur auf Weber aufgebaut haben? Der hat leider im Turnier eher seine Kritiker bestätigt, warum er zumindest beim SCM die meiste Zeit auf der Bank verbringt. Die Idee eines variablen Rückraums mit wurfstarkem RM ist gut, aber man krempelt Spieler nicht um 180 ° um, nur weil sie das Nationalmannschaftstrikot übergezogen bekommen. Da sehe ich Parallelen zum Fußball, als Löw reihenweise Spieler eingesetzt hat, die sonst in ihren Mannschaften die Bank gewärmt haben.

    Ich will hier Weber nicht komplett verreißen. Die Anfangsphasen waren meist wirklich klasse. Aber es reicht offensichtlich nicht für annähernd ein komplettes Spiel.

    Ich habe die letzte Stunde damit zugebracht, Informationen zum "Instant Replay" zu suchen, die helfen könnten, die Frage zu klären, wann das eingesetzt werden darf.

    Die Pressetexte lassen den Schluss zu, dass die Schiedsrichter das ohne Einschränkungen nutzen können. Im Artikel hier: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-3-82040.html wurde die Schlussphase eines Spiels explizit aufgeführt.

    In offiziellen EHF-Dokumenten, die über google zu finden sind, gibt es kaum Erwähnungen. Lediglich in Beachhandall-Regularien findet sich ein eigener Absatz zum Thema. Und da (https://www.eurohandball.com/media/keujn5t5…ations_2019.pdf) könnte man schon zu der Ansicht kommen, dass der Einsatz nicht so breit angedacht war:

    Zitat

    The use of both goal-line technology and the instant replay (disqualification and consequences) is
    exclusively the responsibility of the referees and only the referees can decide to make us of it or not.

    Darf ich bei den Hauptkritikern einmal ernsthaft nachfragen woher die Erwartungshaltung kommt Spanien a) schlagen zu können bzw. zu müssen und b) unter diesen Umständen schlagen zu können und wenn das nicht passiert dies als schlechte oder gar katastrophale Leistung zu deuten?

    In welcher Parallelwelt ist diese Haltung entstanden und worauf basiert sie?

    Zumindest ich habe das nicht erwartet. Ich spreche aber trotzdem nicht von einer guten Leistung, wenn so viele offensichtliche Baustellen zu sehen waren. Man hat im Rahmen der Möglichkeiten gespielt, weil's offensichtlich niemand von den Spielern besser kann. Das ergibt aber noch lange kein "gut gemacht".

    Ich fand die Vorstellung jetzt gar nicht mal so schlecht.

    Was war der Unterschied?

    Doch hauptsächlich die Chancenverwertung. Und dann mit 6 Toren zu verlieren ist OK.

    Lass die Deutschen von den 6-8 freien Bällen noch 3-4 rein machen, dann wird das eine enge Kiste!

    Wie oft habe ich das schon gehört: Wir waren nicht schlechter, wir hätten nur nicht so viele Fehler machen dürfen...

    Aber genau das macht den Unterschied aus und definiert letztendlich besser und schlechter. Tore erzielen ist nun mal elementarer Bestandteil des Handballspiels und gehört mit in die Gesamtbewertung. Schön spielen reicht nicht aus. Und nüchtern betrachtet hat man gestern selbst das nur 25 Minuten lang gesehen. Danach hat man sich an der Abwehr die Zähne ausgebissen und keine Lösungen mehr gefunden.

    Dabei darf man noch unterscheiden zwischen den Bällen, die man frei durch nicht untergebracht hat und den Würfen aus der zweiten Reihe, bei denen die Abwehr zu überwinden war. Hier haben die Spanier eine um Klassen bessere Wurfqualität gezeigt. Bei den Deutschen war das oft nichts Halbes und nicht Ganzes. Wenn die hohen Bälle wenigstens hoch geworfen worden wären. Aber 30 cm unter der Latte, das sind dankbare Bälle für einen Torhüter. Die Wenigen, die gezielt ins Eck gingen, waren drin. Umso mehr habe ich gestern Kühn vermisst. Denn der hat offensichtlich in den letzten Monaten gelernt, platziert hoch zu werfen, statt krampfhaft die Bälle nach unten zu ziehen. Das war bei seinen Auftritten gut zu beobachten.

    Die Mannschaft wurde mit jedem Tor Rückstand auch zunehmend nervöser. Auch das macht einen Unterschied und ist Teil der gut/nicht so gut-Bewertung. Hier würde ich die Messlatte angesichts der personellen Umstände aber sehr tief hängen und das als unvermeidlich abtun. Trotzdem braucht man auch in solchen Phasen Spieler, die einen kühlen Kopf bewahren, wenn man oben mitspielen will.

    Wenn ich mir die Zeitstrafen so ansehe, dann war das auch in der Abwehr eher Kaffeekränzchen. Nur eine Einzige für die Deutschen. Null Gelbe Karten... Das sieht schon auf dem Papier nach Zuschauen, statt Abwehrarbeit aus und letztendlich kam das auch so rüber. Man hat die Spanier machen lassen. Da fehlte der nötige Kampf. Die Spanier auch ohne progressive Bestrafung, die mussten aber auch nicht mehr machen. Im Umkehrschluss ist das jedoch auch wieder ein Zeichen für den schwachen Angriff, denn Zeitstrafen für den Gegner muss man sich erarbeiten.

    In der Summe teile ich deshalb die Einschätzung nicht.

    Die Wurfqualität heute war Kreisklasse-Niveau und das war mitentscheidend für die Niederlage. Wenigstens die Freien muss man reinmachen, wenn man eine Chance haben will.

    Die Spanier haben auch nur mit Wasser gekocht, aber die Würfe waren platziert.

    Ich hoffe, dass man vor dem morgigen Spiel einen ordentlichen Schluck Zielwasser nimmt.

    Wer will überhaupt noch gegen Deutschland antreten? Da sind Infektionen doch vorprogrammiert.

    Eine berechtigte Frage. Aber so ganz unwahrscheinlich war es ja nicht, dass Infektionen auftreten könnten. Insofern dürfte sich jeder Spieler im Vorfeld der EM seine Gedanken dazu gemacht haben. Und die, die teilnehmen, haben das Risiko offenbar akzeptiert.

    Im Kleinen macht man sich ähnliche Gedanken sicherlich auch gerade in den Hobby-Ligen. Und da hast du noch das Problem, dass du die Vorgeschichte der gegnerischen Mannschaften in der Regel nicht kennst.

    Abwarten. Die Kohlen haben heute die Leute aus dem Feuer geholt, die schon da waren. Schiller und Mertens haben in den ersten beiden Spielen besser performt als Dahmke heute,

    Als Außenstehende können wir das meiner Meinung nach schlecht beurteilen, denn wir wissen nicht, was die mannschaftsinterne Vorgabe war. Insgesamt erschien mir das Spiel heute deutlich mehr auf den Rückraum konzentriert. Man hat gar nicht versucht, die Außen ins Spiel einzubinden. Bei einigen wenigen Aktionen hatte ich den Eindruck, dass ein Mertens mutiger agiert hätte als Dahmke. Beide Außen haben Sicherheit vor Risiko gewählt. Das sehe ich nicht negativ. Im Gegenteil: Das spricht sogar für die Spieler, dass sie keine Harakiri-Aktionen hingelegt haben.

    Da sieht man mal was Vertrauen eines Trainers ausmacht: Julius+-Kai unter Gudmi=pfui, unter Parrondo+Alfred=hui. Und was wurde nicht alles auf Julius und Co. von außen rumgehackt. Heute waren sie fast die Lebensversicherung für die Nati!!!

    Beide mit einer starken Leistung, keine Frage. Leider hat aber die Vergangenheit gezeigt, dass es immer mal wieder einzelne positive Auftritte gab, gefolgt von Rückfällen. Deshalb tue ich mich schwer damit, jetzt schon Lorbeeren zu verteilen. Weder an die Spieler, noch an den Trainer. Trotzdem wünsche auch ich mir natürlich, dass sie auch in allen folgenden Spielen so stark agieren.

    Die dritte Zeitstrafe von Wiencek war unnötig wie ein Kropf. Die Aktion hätte er sich schenken können.

    Wenn da wenigstens eine Aktion gewesen wäre... Mit der Bewertung des Kopftreffers (trotz Videoanalyse) als 2 min haben die Schiedsrichter eigentlich die Messlatte für die Bestrafungen weit hoch gelegt. Im Vergleich dazu waren die Fouls, für die die Deutschen vom Platz geschickt wurden, nahezu lächerlich.

    Aber umso schöner, dass man trotz dieser Entscheidungen das Spiel für sich entscheiden konnte.

    Mein persönliches Empfinden ist, dass die 50:50-Entscheidungen der Schiedsrichter im ersten Durchgang tendenziell zu Gunsten von Belarus ausfallen.

    Das waren schon recht deutliche Pro-Belarus Entscheidungen bisher von den Unparteiischen. Gemessen an der Rot-Blauen Karte gestern bei den Kroaten waren die 2 min ein Geschenk für Belarus. Dann noch mehrere Stürmerfoul-Entscheidungen gegen Deutschland, auf der anderen Seite dagegen bisher keine einzige, statt dessen 7 m. Die 2 min gegen Steinert waren ein Witz.

    Auf der anderen Seite verweigert Deutschland bisher weitgehend die Abwehrarbeit und ist damit am Ergebnis selbst Schuld.

    Also hier Parteilichkeit zugunsten des SCM zu unterstellen, ist schon grenzwertig.

    Die Schiedsrichter haben einfach keine Linie. Am Anfang alles zugelassen, dann plötzlich die Pfeife gefunden und begonnen, kleinlich zu pfeifen. Das hat am Anfang Flensburg und dann auch den SCM in Nöte gebracht.

    ... und schon gar nicht wegen Helene Fischer. Gefällt die dir oder wie kommst du auf die? :pillepalle:


    Also ganz ehrlich: Wir sind hier in einem SCM-Thread. Da ist der Weg zu Helene Fischer ganz ganz kurz. Ich kann ja verstehen, dass man bei den Sky-Übertragungen den Ton abschaltet. Aber jeder, der sich halbwegs mit dem SCM auseinandersetzt, sollte wissen, was es mit Helene Fischer auf sich hat.