Schwach von den Schiedsrichtern in den entscheidenden Momenten und schwach vom SCM, dass es überhaupt zur Verlängerung gekommen ist.
Beiträge von Peter2000
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Beim Verhindern des Kempa läuft der Lissaboner durch den Kreis. Schwach, dass nicht zu sehen.
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Jetzt wieder Green zu bringen hat auch was von Sadismus.
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Bin ich der Einzige, der gesehen hat, dass der Torschütze im Raum stand?

Nein. Hat jeder außer den Schiedsrichtern gesehen.
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3 Sekunden... Warum steht Magdeburg da so offensiv? Stoppfoul aus einer 6:0 heraus und das Ding wäre gegessen gewesen.
Dass der Lissaboner beim Wurf auf der Linie stand und die Schiedsrichter sehen es nicht, passt dazu.
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Das Spiel von Lissabon ließe sich schon etwas entschärfen, wenn die Kreiseintritte ihres Kreisläufers gepfiffen werden würden. Da haben die Schiedsrichter überhaupt kein Auge darauf.
Ansonsten liegt es nur am SCM selbst. Wenn sie verinnerlichen, dass da ein Torhüter im gegnerischen Tor steht und die halbherzigen Würfe unterlassen würden, könnte es deutlich besser aussehen.
Ich freue mich trotzdem auf die zweite Halbzeit.
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Das ist aber inhaltlich nicht richtig zusammengefasst. Die Absage stammt derzeit einseitig aus Halle und in der PM steht sogar drin, dass es keine Bestätigung der spielleitende Stelle dazu gibt. Bin gespannt, ob da noch was nach kommt. Denn meiner Meinung nach sehen die Durchführungsbestimmungen der HBF diese Art der Spielabsage nicht vor. Es gibt auch keine definierte finanzielle Strafe für eine solche Spielabsage.
Über den Durchführungsbestimmungen steht die Spielordnung des DHB. Und da gibt es den § 47, der sich der Nichtaustragung von Spielen widmet.
Ungeachtet möglicher finanzieller Strafen steht es damit jeder Mannshaft frei, nicht zum Spiel anzutreten. Die folgenden Paragraphen der Spielordnung regeln dann, wie das Nichtantreten geahndet wird.
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Verdienter Sieg des THW.
Die physische Überlegenheit des THW hat Magdeburg vorne und hinten die Grenzen aufgezeigt. Vielleicht auch ein Fingerzeig in Richtung Kretzsche & Co., die das Magdeburger Modell als Zukunft des Handballs ansehen.
Bei Magdeburg leider Magnusson und Smits mit schwacher Leistung, bei den anderen Rückraumpositionen hatte Wiegert überhaupt keinen Plan B. Damgaard offensichtlich nicht wirklich spielfähig, da hätte man aber auch mal O'Sullivan für Weber bringen können. Bezjak wäre auf RM sicher auch eine Überlegung wert gewesen. Aber Wiegert wird sicher wissen, warum er nicht mehr auf die beiden vertraut.
Das Torhüterduell ging wie zu erwarten an Landin. Auch das sicher ein entscheidender Faktor für den Sieg.
Nicht ganz finaltauglich agierte der Kommentator der ARD. Brav ein paar Schlagworte auswendig gelernt (weiße Mauer, weiße Wand, Rekordpokalsieger) und diese dann im Minutentakt wiederholt. Das war fast so monoton wie der Angriff des SCM. Auch da fehlte die nötige Variabilität. Das ehemals weltweit bewunderte Kreisläuferspiel des SCM fand überhaupt nicht statt, die Außen hatten in den entscheidenden Momenten keine Lösung gegen Landin. Richten sollten es die 3 aus dem Rückraum. Da fehlte einfach der Plan B.
Die Schiedsrichterleistung - naja... Nicht entscheidend für den Ausgang des Spiels, aber leider auch nicht wirklich finaltauglich. Am Anfang haben sie sich nicht auf die Schauspielerei von Duvnjak und Sagosen eingelassen, dann aber doch recht wild und ohne Substanz Zeitstrafen verteilt.
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Gut, dass das Spiel nicht im regulären Fernsehen läuft. Das ist keine gute Werbung für den Handball.
Warum ist Weber eigentlich nicht mehr dabei? Ach ja, er passt nicht in Alfreds System (wurde so beim letzten Spiel vom Kommentator gesagt). Nur welches System soll das sein? Egoshooter auf Halblinks? Das funktioniert irgendwie nicht so toll heute.
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Mein Gott war der Kommentar ätzend. Die Leistung war ok, Witzke und Wolff die Highlights.
Für den Torwart war das ein dankbarer Gegner. Man sollte sich aber nicht von der Quote blenden lassen, sondern das immer in Relation zur Qualität der Würfe betrachten. Aber immerhin hat sich Wolff, im Gegensatz zur deutschen Abwehr, nicht dem Gegner angepasst.
Aus dem Spiel selbst kann man kaum positives ableiten.
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Hens hat es doch auf den Punkt gebracht; Viel Pfiffe auf beiden Seiten hat er nicht verstanden

Ich auch nicht, aber es war nicht einseitig verteilt.
In Halbzeit 1 hätte man auch sagen können: Endlich mal Schiedsrichter, die das Regelwerk konsequent umsetzen. Dass das bei den Profis zu Irritationen führt, verwundert nicht.
Am Ende kamen dann einige wenige Pfiffe dazu, die nicht wirklich nachzuvollziehen waren. Aber das auf beide Seiten verteilt, sodass der SCM da definitiv keinen Vorteil hatte.
Ich bin aber auch kein Freund davon, dass die Spieler direkt nach dem Spiel mit solchen Dingen konfrontiert werden. Man weiß doch eigentlich vorher schon, wie die Antworten ausfallen. Und dann, wie bei Klimpke, nochmal nachzuhaken, bis er diese gewünschte Antwort liefert, ist absolut unnötig und kein feiner Stil vom Moderator. Das ist Boulevard-Niveau.
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Mit einem Top-Gespann läuft das am Ende so nicht.
Mit anderen Schiedsrichtern läuft mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit das komplette Spiel anders. Genauso wie es kein "hätten wir die zwei 7m getroffen, hätten wir mit zwei Toren mehr gewonnen" gibt, gibt es auch kein bis zur Schlussphase gleich laufendes Spiel, wenn Akteure des Systems ausgetauscht werden. Der einzelne Mensch stellt im wissenschaftlichen Sinne bereits ein "komplexes System" dar. Das Zusammenwirken von zwei Mannschaften, ergänzt durch die Umgebung, ist nicht vorausberechenbar. Bei klaren Kräfteunterschieden kann man in der Regel mit hoher Wahrscheinlichkeit den grundlegenden Ausgang des Spiels vorhersagen (wobei: wie oft irren sich selbst hier im Forum die Experten?). Bei zwei gleichwertigen Mannschaften reicht dagegen vielleicht schon eine ungünstige Entscheidung, um den Spielverlauf entscheidend zu ändern. Wer sich hier tiefergreifend informieren möchte: Der Schmetterlingseffekt ist ein guter Einstiegspunkt.
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Ich habe mir die Weber-Wiencek-Szene eben nochmal angeschaut, nachdem ich es bisher nur live im Spiel mit einer Wiederholung gesehen habe.
Wiencek steht mit dem Ball in der Hand, als der Pfiff kommt. Nahezu zeitgleich stürmt Weber auf ihn und schlägt nach dem Ball. Man muss auch Wiencek zugestehen, dass er sich erst vergewissern darf, was die Schiedsrichter anzeigen. Wer selbst Handball gespielt hat, weiß, dass man erst schaut, was der Schiedsrichter zeigt, bevor man dem Gegner den Ball überlässt. Diese Zeit hatte er nicht wirklich. Ob er da erstmal absichtlich in die falsche Richtung schaut, halte ich für irrelevant in Bezug auf die Aktion von Weber. Wie schon geschrieben, glaube ich, dass Weber den Ball wollte und da einfach zu ungestüm agierte. Selbst als Wiencek am Boden liegt, ist deutlich zu sehen, dass Weber den Ball greifen will, den Wiencek dann aber fortwirft.
Da die Aktion sehr intensiv gegen den Körper von Wiencek ging, ist eine Zeitstrafe für Weber hier korrekt. Wenn man Wiencek unterstellen möchte, dass er nach dem Pfiff den Ball blockiert, muss auch er 2 Minuten runter.
Interessanter ist das, was danach folgte. Wiencek geht zu Boden und teilt dann aktiv aus. Und das ist regeltechnisch brenzlig. Das ist kein Kampf mehr um den Ball, da geht es nur noch gegen Weber. Haben die Schiedsrichter hier einen schlechten Tag, werten sie das als Revanche und dafür gibt es laut Regelwerk Rot.
Wenn man mal die anderen Aktionen betrachtet, für die die Schiedsrichter in diesem Spiel Zeitstrafen verteilt haben, hätte es hier für Wiencek zwingend eine Zeitstrafe geben müssen. Aber das ist nur eines von mehreren Beispielen für die fehlende Linie der beiden Unparteiischen.
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Welche schwarz-weiße Welt? Meine Welt ist gelb-blau. Zum Glück sind andere Magdeburger hier im Forum anders drauf als du und entschuldigen sich sogar. Danke dafür!
Naja, bei deiner Gossensprache brauche ich mich für nichts zu entschuldigen. Und die Zeiten von Sippenhaft sind auch lange vorbei. Selbst wenn da ein Fan ausgetickt ist (kennst du die Vorgeschichte???), rechtfertigt das nicht solche Ausdrücke, wie du sie hier bringst. Damit stellst du dich auf dieselbe niedrige Stufe, wie die, die du verurteilst.
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Geiles Spiel!
Zu den SCM Fans fehlen mir die Worte: Einfach nur assi!
Manche Kommentare hier auch und da zähle ich deinen dazu.
Ich erlaube mir kein Urteil, ohne die komplette Story zu kennen.
Zum Spiel: Ich hoffe, der Sieg war für Kiel nicht zu teuer erkauft. Sagosen mit einer Unterschenkelverletzung, das sah nicht gut aus. Und Landin hat sich mehrfach den OP-Bereich gehalten. Es ist mir ein Rätsel, wie man guten Gewissens einen Spieler so kurz nach einer Blinddarm-OP wieder spielen lassen kann. Das kann auch ganz böse nach hinten losgehen.
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Ich hoffe, dass die Abwehr von Kiel in der 2.Halbzeit ähnlich konsequent bestraft wird, wie beim SCM. Dann wäre Bambam schon nicht mehr dabei und Jicha müsste sich irgendwo in der Halle einen Sitzplatz suchen ...
Die Schiedsrichter wollen sich offensichtlich nicht als Heimschiedsrichter abstempeln lassen. Dazu kommt, dass sie am Anfang sehr viel haben laufen lassen, um dann kleinlich zu werden und selbst Vorteile nicht mehr abzuwarten. Damit spielen sie sich ein bisschen zu sehr in den Vordergrund.
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Bei HW war diese Geschichte auch schon ein Thema. Die Ansichten der Beteiligten sind anscheinend aber recht unterschiedlich.
In der Lokalzeitung der HCB gibt es dazu ebenfalls einen Bericht:
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Wo war da jetzt der Unterschied?
Finger statt kompletter Oberarm. Deutlich weniger Intensität.
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Und zukünftig sollte man vielleicht überlegen, ob man sich die EM spart und den Titel einfach alle 2 Jahre nach Spanien schickt.
In zwei Jahren ist die Heimmannschaft Favorit.

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Interessant, wie hier kollektiv auf Dänemark rumgehackt wird, während dieselben Leute die Kritiker der deutschen Mannschaft am liebsten aus dem Forum werfen würden.
Was genau ist gestern falsch gelaufen? Kratzt die Niederlage der Dänen am Ego?Was die Isländer angeht: Jeder ist seines Glückes Schmied. Wer sich auf andere verlässt, ist verlassen (dafür gebe ich gerne 10 € ins Phrasenschwein).
Die Dänen haben doch genau das gemacht, was hier im Forum vorhergesagt wurde: Schweden im Halbfinale aus dem Weg gehen. Da bestand überhaupt keine Notwendigkeit, sich voll reinzuhängen und die Konzentration 60 Minuten lang hochzuhalten. Das, was in der Schlussphase gezeigt wurde, war genau das, was ich bei Trainingsspielen auch sehe, wenn es um nichts mehr geht. Man geht die Sache lockerer an und probiert Dinge, die man sonst eher lassen würde. Mit dem schon feststehenden Einzug ins Halbfinale und nur einem Tag Pause vor diesem wirklich wichtigen Spiel, wäre es grob fahrlässig, mehr zu tun als unbedingt nötig. Für ein schönes Spiel kann man sich nichts kaufen.
Enttäuschend war allenfalls das Auftreten der Franzosen über weite Strecken.