Beiträge von Peter2000

    Nach der Logik kann ja jeder Trainer unbekümmert das ganze Spiel meckern. Irgendwann gibt es halt mal eine gelbe Karte, aber eine zweite gelbe Karte, die gibt es ja nicht. Warum soll das Verhalten nach einer gelben Karte anders behandelt werden, als vor einer gelben Karte? Der Deligierte hat Wiegert eine gelbe Karte gegeben, weil er es in dieser Situation für angemessen hielt

    Und vllt war es tatsächlich so, dass er die erste gelbe Karte nicht aufm Schirm hatte. Das ist aber dann das Pech von Wiegert und nicht das vom Delegierten. Wenn ein Trainer nach einer gelben Karte nichts mehr zu befürchten hätte, würde die gelbe Karte in meinen Augen relativ wenig Sinn ergeben.

    Jetzt muss ich nochmal mit meiner Regelkenntnis dazwischen... Es kann sehr wohl mehr als eine gelbe Karte pro Person geben. Nämlich dann, wenn niemandem auffällt, dass die Person schon verwarnt wurde. Das Regelwerk schützt die Schiedsrichter dahingehend, dass hier lediglich von "sollte nicht" gesprochen wird.

    Rheiner argumentiert mit Feingefühl, wie man es durchaus auch im Fußball regelmäßig sieht. Da ist die Hemmschwelle für eine zweite Gelbe Karte beim Schiedsrichter halt doch höher, weil es zur Disqualifikation des Spielers führt.

    Wünschenswert wäre natürlich eine Gleichbewertung und -beurteilung vom An- bis zum Abpfiff. Aber da grätscht der Handball ja mit seinen eigenen Regeln z.B. für die letzten 30 Sekunden dazwischen. Oder mit der Beurteilung, ob eine fehlerhafte Schiedsrichterentscheidung "spielentscheidend" war, was ja durchaus Konsequenzen wie z.B. ein Wiederholungsspiel haben könnte. Hier wird in der Regel argumentiert, dass Fehler von Schiedsrichtern erst zum Ende des Spiels hin spielentscheidend sein können, weil ansonsten die Mannschaften genug Zeit hätten, die Fehler wieder auszubügeln.

    Der Abwehrspieler von Barca stand nicht im Kreis, als Saugstrupp umgekippt ist. Ganz klar kein 7m... Außer ich hab die Regeln falsch im Kopf.

    In welcher Regel steht denn, dass der Abwehrspieler zwingend im Kreis stehen muss, damit es einen Strafwurf gibt?

    Regel 14.1:

    Auf 7-m-Wurf wird entschieden bei:

    a) regelwidrigem Vereiteln einer klaren Torgelegenheit auf der gesamten Spielfläche durch einen Spieler oder Mannschaftsoffiziellen der gegnerischen Mannschaft;

    Dazu die Erläuterung:

    Nach Regel 14:1 handelt es sich um eine "klare Torgelegenheit", wenn:

    a) ein Spieler, der bereits Ball- und Körperkontrolle an der Torraumlinie der gegnerischen Mannschaft hat, die Gelegenheit zum Torwurf bekommt, ohne dass ein Gegenspieler in der Lage wäre, den Wurf mit zulässigen Mitteln zu verhindern;

    Bei der Saugstrup-Szene wäre also einzig zu diskutieren, ob er die Gelegenheit zum Wurf hatte und wenn ja, ob der Gegner ihm diese regelwidrig genommen hat.

    Ohne Abwehrspieler hätte er definitiv werfen können, also ist die Gelegenheit vorhanden gewesen. Bleibt also nur die Frage, ob er unzulässig am Wurf gehindert wurde.

    Die Hand des Abwehrspielers war im Bereich Wurfhand/Ball von Saugstrup. Drückt er nur gegen den Ball und meinen die Schiedsrichter, dass da noch keine Wurfbewegung stattfand, dann ist es kein Strafwurf. Ist die Hand dagegen an Hand oder Arm vom Angreifer, dann darf sich niemand über einen Strafwurf beschweren.

    Ich habe nur die erste HZ gesehen. Auch da hatte ich den Eindruck, einige Spieler der RNL

    wollten absichtlich nicht gewinnen (Kohlbacher, Lagergreen), weil für sie geht es um nichts mehr und sie wollten die Meisterschaft nicht entscheiden. Haben bei den Füchsen verloren und auch zu Hause gegen Kiel deutlich. Jetzt den angeschlagenen

    SCM abzuschlachten, wäre für einige erfahrene Spieler sportlich nicht fair. Und genauso haben sie verteidigt, bzw. einfache technische Fehler gemacht.

    Man darf es sicherlich nicht offiziell sagen, aber danke für soviel Sportsgeist gegenüber dem angeschlagenen SCM. Für mich sind sie dadurch in meiner

    Sympathieliste deutlich gestiegen.

    Ich behaupte mal, diese Ansicht hast du ganz exklusiv.

    Gratulation an Magdeburg , dass ihr den Meisterkampf so spannend macht .

    Wiegert finde ich manchmal etwas weinerlich , aber heute hat er zu Recht die kämpferische Leistung gelobt .

    Wenn ich die Leistung von Damgaard so sehe , verstehe ich die Gesamtspielzeit von Weber in der Saison nicht wirklich.

    Wenn du nicht nur auf die isolierte Damgaard-Leistung schaust, sondern auf die komplette Rückraumachse, dann ist Weber einfach der Spieler, mit dem die anderen besser zusammenspielen. Smits stand heute ziemlich allein da, weil Damgaard einfach nicht der Spieler ist, der ihn abholt und die Lücken zieht. Und das war auch heute sehr gut zu sehen.

    Und wie viele (entscheidende) Fehler haben sie jetzt , so im Vergleich zu den Spielern und Trainern, gemacht?

    Whataboutism! Nächste Frage?

    Und die Szene heute wäre für mich übrigens auch schon vor zehn Jahren Rot gewesen.

    In Originalgeschwindigkeit (nicht in den ollen Zeitlupen)!

    Da hätte ich dann doch gerne mal eine Szene von vor 10 Jahren, in der für sowas Rot gegeben wurde.

    Ich hatte es vor einigen Wochen schon mal gefragt (und keine Antwort bekommen): Gab es in der Vergangenheit so eine Häufung von Unterlaufen (bzw. auf den Fuß treten) von Außenspielern? Meine subjektive Wahrnehmung geht eher in die Richtung, dass die Außenspieler jetzt viel öfter den Weg Richtung Abwehrspieler nehmen und damit die Kontaktwahrscheinlichkeit erhöhen. Nüchtern betrachtet mag man zwar argumentieren, dass dies ja ein Verletzungsrisiko darstellt, welches der angreifende Spieler nicht wirklich wollen kann. Aber wer selbst spielt, wird das sicher anders argumentieren: Der Fokus liegt auf der Torchance. Ein Profi wird nicht aus Angst vor Verletzungen passiv agieren. Nicht, wenn es um etwas geht.

    Schrittfehler sind für mich eher das Problem to beat in den nächsten Jahren.

    Gerne auch das Vorteilverschaffen durch Eintreten in den Kreis. So wie gestern mehrmals, vor allem bei Kohlbacher, gesehen. Sowas wird in den unteren Klassen konsequent weggepfiffen.

    Oder die Stürmerfoulauslegung. Wie kann Stürmerfoul gepfiffen werden, wenn der Abwehrspieler direkt vorher eine Abkürzung durch den Kreis nimmt, um seine Position überhaupt erreichen zu können? Wäre da nicht vielmehr ein Strafwurf die richtige Entscheidung? Auch das gab's gestern wieder zu sehen. Vom Abstehen/Abstützen im Kreis bei Würfen mal ganz zu schweigen.

    Es scheint, dass zwei Augenpaare nicht mehr ausreichen, um die Einhaltung der Regeln während des Spiels zu überwachen.

    Andererseits würde bei konsequenter Regelauslegung auch sehr viel von der Show verloren gehen. Das wiederum wäre nicht im Sinne derjenigen, die diese Sportart populärer machen wollen.

    Der Arm von Meister hat da "oben" nichts verloren, egal wie sich der Gegenspieler dreht. Die Entscheidung der Schiris ist dann mit Blick auf die 3. Zeitstrafe für Kohlbacher sehr fragwürdig. Weber bekommt einen leichten "Fingerkontakt" im Gesicht, und fängt ein bisschen an zu heulen. Und sofort 2 Minuten und Kohlbacher ist raus. Meister trifft Knorr voll im Gesicht mit dem Arm und bekommt auch 2 Minuten. Da stimmt das Strafmaß nicht.

    Das Strafmaß hat im ganzen Spiel nicht gestimmt. Es gab im gesamten Spiel keine einzige Gelbe Karte für einen Spieler! Beim SCM ging es sofort mit 2 Zeitstrafen los, die Löwen kamen lange Zeit ohne Progression davon. Dass Kohlbacher gegen Weber eine Zeitstrafe bekommt, war dann mal eine falsche Entscheidung zu Ungunsten der Löwen. Aber Gisli z.B. hat sich sein Trikot sicher nicht selbst zerrissen. Nur war Trikotziehen kein Schwerpunkt bei den Entscheidungen der Unparteiischen. Am Ende haben sich die Fehlentscheidungen in Waage gehalten.

    Eine Bitte:

    Redet einfach nicht mehr über die Schiedsrichter. Sie haben den Ausgangs des Spiels nicht beeinflusst und das ist , offen gestanden, die wichtigste Aufgabe in solch einem Spiel.

    In Realtime würde ich persönlich 10X mehr Fehlentscheidungen treffen und ich bin mir sicher, dass das auf nahezu jeden Forumsteilnehmer hier zutrifft - außer Rheiner natürlich ;)

    Sorry, aber wenn ein Pilot so fliegt, dass die Passagiere danach ins Krankenhaus müssen, dann wird sich doch auch niemand hinstellen und sagen: Was soll's, sind doch alle am Ziel angekommen?

    Es ist schlichtweg ihr Job, die Spiele ordentlich zu leiten. Und wenn sie dabei zu viele Fehler machen, muss ihre Eignung hinterfragt werden.

    Und was deinen Vergleich mit dir selbst angeht: Würdest du einen Metzger mit einem Chirurgen vergleichen?

    Tendenziell haben die Löwen bisher weniger Grund, sich über die Schiedsrichter zu beschweren. Und die beiden am Sky-Mikro sind da auch keine Hilfe. Bei 2x Stürmerfoul gegen den SCM stehen die Abwehrspieler im Kreis, dazu die recht eigenwillige Auslegung progressiver Strafen. Wenn man die Zeitstrafen gegen den SCM als Messlatte nimmt, hätte es zwingend mindestens auch Gelbe Karten gegen die Löwen geben müssen.

    Man kann im Sinne eines fairen Finales nur hoffen, dass die beiden Unparteiischen und das Kampfgericht sich nicht noch mehr in den Vordergrund spielen.

    Hallo zusammen!

    Ich habe eine Frage zur Gewährung eines TTO.

    Folgende Situation: Mannschaft B ist im Angriff und bekommt nach regelwidrigem Abwehrverhalten von A einen Strafwurf zugesprochen. Unmittelbar nach dem Strafwurf-Pfiff des Schiedsrichters signalisiert das Kampfgericht, dass Mannschaft B ein TTO beantragt hat. Der MV von B hatte die Grüne Karte vor dem Foul und dem Pfiff der Schiedsrichter aufs Kampgericht gelegt, die Bekanntmachung des TTO erfolgte dann mit leichter Verzögerung. Unter Verweis darauf, dass das TTO zu spät signalisiert wurde, bekam der MV von B seine Grüne Karte zurück, das TTO wurde dementsprechend nicht gegeben und das Spiel mit der Ausführung des bereits zugesprochenen Strafwurfs fortgesetzt.

    Nach meinem Verständnis war Mannschaft B die komplette Zeit (während der Strafwurf zugesprochen und das TTO-Signal ertönte) im Ballbesitz. Es fand keine Unterbrechung des Spiels statt. Folglich hätte das TTO vor der Ausführung des Strafwurfs gewährt werden müssen. Oder übersehe ich da etwas?

    Interessante Statistik.

    Gibt es irgendwo Statistiken der Torhüter Paraden nachzulesen?

    Mich würden die Statistiken der Spiele der ersten acht Mannschaften untereinander interessieren.

    Ich glaube da würde Andi Wollf sich noch deutlicher von anderen Torhütern abheben, denn Wolff hat auch gegen Ägypten,Frankreich und 2mal gegen Norwegen hohe Quoten abgeliefert.

    Diese "Aufbaugegner" wie bei Thulin gegen die Urus verwässern die Quoten.

    Es gibt zu jedem Spiel 4 PDF-Dokumente, in denen auch die Torhüterstatistiken enthalten sind. Zu finden in den Details zum jeweiligen Match.

    Hier zum Beispiel die Übersicht zu Algerien-Deutschland: https://www.ihf.info/competitions/m…h-center/118939

    Im FTR- und im MTR-PDF finden sich die Zahlen für die Torhüter.

    Nun, eher gedachtnislos. Vor zwei Jahren galt es als große Überraschung das Schweden ins Finale kam. In dieser kurzen Zeit ist niemand mutiert. auch bei diesem Turnier war Jg der beste von Schweden. Siehe u.a. Playerscore nach der Hauptrunde. Die Abhängigkeit ist nicht mehr so groß, aber sie ist da. Frankreich hatte das seeeeeeehr lange mit Karabatic.

    Bei Deutschland will man in meinen Augen immer gleich den Mond, wenn man einmal zum Nachthimmel geguckt hat.

    Okay. Und welche Zeitspanne setzen wir dann für die Bewertung einer Mannschaft an? Wir leben im Hier und Jetzt, die Erfolge und Misserfolge früherer Generationen haben nur wenig Aussagekraft.

    Und warum unterschlägst du den EM-Titel der Schweden aus dem letzten Jahr? War der ein Zufallsprodukt?