Ich persönlich halte dieses Szenario für unwahrscheinlich,
Weil du über eine entsprechende Expertise verfügst oder weil es deine Vorstellungskraft übersteigt?
Ich persönlich halte dieses Szenario für unwahrscheinlich,
Weil du über eine entsprechende Expertise verfügst oder weil es deine Vorstellungskraft übersteigt?
Dann frag doch bitte in Zukunft erst gar nicht nach, wenn Du meine Antwort ohnehin nicht akzeptierst oder nicht bereit bist in Betracht zu ziehen, dass es mir primär nicht um die Person Nikola Portner geht, sondern um die möglichen Auswirkungen auf den Sport.
Klingt für mich so, als wäre es für dich in Ordnung, eine unschuldige Person zu opfern, nur um das System aufrecht zu erhalten?
Ich denke bei Kopftreffern wo jemand im Anschluss blutet oder wie in Hamburg mit Pytlik, wo ganz klar ein Schwerer Treffer dazu führt das ein Spieler behandelt werden muss (und Simon danach tagelang nichts gehört hat auf der Seite), zeigt es mir eher, dass der Videobeweis verdammt nützlich ist.
Das ist auch das was mich momentan an Rheiner leicht fassungslos macht. Ich sehe sehr oft vieles anders, aber bisher kam er mir immer wie jemand vor, der durchaus sehr viel regelkundiger war als ich, nur halt viel krassere Vorurteile mitbrachte als die meisten anderen im Forum.
Aber diese Situationen die hier und oft in den letzten Montaten diskutiert werden....ein Teil der Gründe, warum es Platzverweise gibt, ist Gesundheitsgefährdung. Ein Videobeweis kann hier doch gar nichts verfälschen. Die Konsequenzen sehen ja alle bereits ohne Videobeweis (gerade wenn jemand sofort wieder rumhupft). Wenn in der Wiederholung keine Fremdeinwirkung zu sehen ist, gibt es dann eben nichts.
Aber zu behaupten das eine Superzeitlupe für die Schiris sowas in die andere Richtung verfälscht....was ist das überhaupt für eine Logik? Ich finde das fast schon menschenverachtend eine Szene komplett abgekoppelt vom eigentlichen Sinn der Regeln zu betrachten. Spieler sind keine Puppen und daher wird mich Rheiner auch jedes mal wieder triggern bei sowas. Weil ich wirklich glaube das er das ernst meint.
Eine Sache wird bei der Argumentation bezüglich O'Sullivan immer wieder unterschlagen. Der einleitende Satz der Regel 8.3:
ZitatRegelwidrigkeiten, bei denen die Aktion überwiegend oder ausschließlich auf den Körper des Gegenspielers abzielt, müssen zu einer persönlichen Strafe führen.
Auf diesem Satz bauen alle Bestrafungen auf. Das Bewertungskriterium ist also nicht Kopftreffer Ja/Nein, sondern die Frage, ob der Kopf überhaupt das Ziel der Aktion war. Und hier definiert die Regel, wie zu lesen ist, den Spielraum zwischen "ausschließlich" und "überwiegend". Rheiner und andere führen zurecht auf, dass es sich um einen Kampf um den Ball handelte. Das lässt "ausschließlich" wegfallen. Bleibt die Frage, ob man die Aktion so werten kann oder muss, dass die Aktion von O'Sullivan überwiegend auf den Kopf des Gegners abzielte. Und hier gebe ich Rheiner auch recht, dass die Zeitlupe die Gesamtsituation verfälschen kann. Das sind mehrere Spieler involviert, deren Aktionen sich überschneiden. Die Bewegungen finden in Sekundenbruchteilen statt, eine aktive Reaktion auf die Bewegungen des Gegners ist quasi unmöglich.
Der Gesichtstreffer allein reicht also überhaupt nicht für eine Bestrafung aus. Es muss unterstellt werden, dass O'Sullivan diesen als Ziel mindestens billigend in Kauf genommen hat.
Was man auf keinen Fall mit den Regeln vermischen sollte, sind die Folgen der Aktionen. Denn solange die Schiedsrichter nicht gleichzeitig auch Notärzte sind und auch die Handballregeln dahingehend geändert werden, ist nur die Aktion zu bewerten, nicht jedoch die Folgen. Ich habe auch schon von Schiedsrichtern zu hören bekommen, dass sie Rot gegeben haben, weil die gegnerische Spielerin ja ärztliche Hilfe brauchte (wobei nur der MV den Platz betrat). Dass es unter Spielern auch gute Schauspieler gibt, ist unbestritten. Schon alleine deshalb darf die Reaktion eines Spielers kein Bewertungskriterium sein.
Du scheinst immer noch nicht verstanden zu haben, worum es gestern bezüglich Weber und Smarason ging.
Jeder versteht die Enttäuschung etc etc, aber im Moment der Medaillenvergabe hat man sich einfach im Griff zu haben und sollte ein professionelles Verhalten an den Tag legen.
Sich von dem Offiziellen nicht mal die Medaille umhängen zu lassen ist maximal unprofessionell und respektlos .
Und du beweist, was ich oben schrieb.
Du und der Handballfan sehen die Spieler als Maschinen, die perfekt funktionieren sollen. Und dein ursprünglich gewählter Begriff war ja "charakterlos". Das ist in meinen Augen eine völlig unangebrachte Beschreibung, so kurz nach diesen Spielen.
Wenn es jemanden persönlich angreift, dass ein anderer anonymer User in einem Internetforum einen Spieler, dessen Fan man ist, als charakterlos bezeichnet hat, dann weiß ich auch nicht weiter.
Und dann gibt es Menschen, die den Eindruck vermitteln, die Bedeutung des Begriffs Empathie erst einmal im Fremdwortlexikon nachschlagen zu müssen.
Ich glaube, Peter möchte das nicht verstehen 😉
Schön, dass du deine Brüder im Geiste unterstützt. Habt ihr euch im Leben mal in einer vergleichbaren Situation befunden? Meint ihr, euch in diese Spieler hineinversetzen zu können?
Wenn Stifler'sMom meint, das Spiel und die Medaillenvergabe haben nichts miteinander zu tun, zweifle ich ernsthaft an der Fähigkeit, solche Situationen einschätzen zu können. In meinen Augen ist das billige Provokation. Auch diese Handballprofis sind Menschen und keine Maschinen, die von einem Moment auf den anderen alles ausblenden können, was die zwei Tage lang passiert ist.
Sie kennen mich nicht und können das absolut nicht beurteilen.
Achso. Aber schön vom Sofa aus auf Weber einhauen, weil dessen Gedanken und Emotionen nach diesem Wochenende ja glasklar sind.
Und dann noch den Vergleich mit Claar bringen. Was haben die beiden gemeinsam, außer, dass sie in derselben Mannschaft spielen? Zwei unterschiedlichere Schicksale als die dieser beiden lassen sich kaum finden. Der Eine ist neu in der Mannschaft, wird sofort zu Leader und unverzichtbar fürs Spiel. Der andere sitzt nur noch auf dem Abstellgleis und bekommt nicht einmal einen Einsatz, wenn es um die goldene Ananas geht. Das sollte auch Teil der Bewertung sein, wenn man schon Urteile über Spieler fällen möchte.
Was erwartest du von Herrn Weber? 🤔
Um es mit einem anderen Wort zu sagen: charakterlos
Ein Spieler, der an diesem Wochenende 0 von 120 möglichen Minuten gespielt hat. Und auf den schießt ihr euch ein. Wie ärmlich muss euer reales Leben sein, dass ihr das nötig habt?
Man muss doch aber den Kontext der Bewegung bewerten. Hier springen vier Spieler nach dem Ball und die Hand landet im Gesicht. Anders als gestern, als Petrus in Kauf nimmt, auch das Gesicht zu treffen.
Für mich ist das keine rote Karte, ehrlich gesagt. Aber ist wie es ist. Für O‘Sullivan ist das WE aus persönlicher Sicht so richtig bitter gelaufen.
Du verlangst zu viel. Für manche hier scheint es die einzige Freude im Leben zu sein, andere zu provozieren. Wer hier mit "Hand im Gesicht = Rot" um die Ecke kommt, sollte sich vielleicht in der Sommerpause alle Spiele der Saison nochmal anschauen. Und vielleicht erkennt die Person dann auch, dass es Handballregeln doch etwas komplexer sind.
Mein Tipp: Platz 3 geht an Magdeburg und Barcelona holt sich den Titel. Die hatten zwar drei Stunden weniger Regeneration, konnten sich aber im Spiel gegen Kiel schonen.
Und da schrieben hier einige in den letzten Wochen, dass Kiel sich in der Bundesliga für dieses Wochenende geschont hat. Hat ja super funktioniert, oder?
Was mich aber geärgert hat war ein deutscher Reporter der sich freut dass eine dänische Mannschaft gegen eine deutsche Mannschaft weiterkommt. Ist das nur mir so vorgekommen?
Meinst du Petrzika auf Dyn? Da stimme ich zu. Der kann einfach nicht anders, wenn der SCM dabei ist.
Als in der 2. Halbzeit die Bildruckler bei Dyn anfingen, habe ich auf DF1 umgeschaltet. Danke an DAZN. Das war wesentlich angenehmer.
Die beiden Damen machen einen ausgezeichneten Job
Sorry, aber da hast du ein anderes Spiel gesehen als ich.
Allein die Tatsache, dass im gesamten Spiel nicht ein einziges Mal die Abstandsvergehen bei den Freiwürfen auch nur ermahnt wurden, verbietet schon jedes Prädikat für die beiden. Man kann ja durchaus argumentieren, dass Szenen aus der Bewegung heraus schwer zu entscheiden sind. Aber beim Freiwurf haben sie alle Zeit der Welt, das zu sehen und die Pflicht, das auch zu korrigieren. Das hat auch nichts mit großzügiger Spielweise zu tun. Hier bekommt der Gegner permanent einen Meter und damit einen Vorteil geschenkt. Saugstrup hat auch immer wieder drauf hingewiesen. Aber das haben sie an sich abprallen lassen.
In Halbzeit Zwei wollten sie dann offenbar unbedingt Zeitstrafen verteilen. Die gegen Saugstrup war ein Bruch mit der bis dahin großzügigen Linie. Und die Rettungstat vom Aalborger Spieler, als er den Wurf aufs leere Tor verhindert, schien laut Fernsehbildern komplett sauber gewesen zu sein.
Mit Hochrechnungen ist es auch so ein Ding. Nach nem Blitzstart mit zehn Toren in zehn Minuten rechnet auch keiner am Ende mit 60 Buden.
Der ein oder andere Reporter hat das durchaus drauf.
Aber du hast vollkommen recht, die Startphase ist nur bedingt für eine Prognose des weiteren Spielverlaufs geeignet.
Ergänzend ist zu konstatieren, dass wir uns, teils durch die Früchte der eigenen Arbeit, teils aufgrund der medial erzeugten unbesiegbaren SuperWeltBest(i)e, einen Status erarbeitet haben, der unsere Gegner mitunter höchst(über?)motiviert gegen uns agieren lässt, wenn sie Morgenluft wittern. War sehr gut in Leipzig und Hannover zu beobachten, aber auch Erlangen, Göppingen, Wetzlar (im letzten Saisonspiel) (über?)drehten mächtig auf, als sie eine Chance witterten. Damit müssen wir in Zukunft lernen, besser umzugehen.
Die Motivation ist doch klar: Nach einem Sieg könnte man sich Weltpokalsiegerbesieger nennen.
aber dieses ständige Gerede das man in einer Woche noch einen Titel hat, fand ich ziemlich überheblich, sowohl in der Halle, als auch auf dem Balkon.
Kam das wirklich so von der Mannschaft? Ich habe die Reden vom Balkon so wahrgenommen, dass man noch einen Titel will. Dass man den quasi schon in der Tasche hat, habe ich nicht gehört. Eher das Gegenteil war der Fall. Die Mahnungen, dass man noch viel dafür zu tun hat, waren deutlich zu vernehmen.
Wäre das Champions-League Finale ein Handballspiel, hätten wir hier jetzt schon 10 Seiten Diskussion über den Schiedsrichter.
Steht in den Regeln, dass das Fordern einer Zeitstrafe bestraft werden muss? Kann ich mir nicht vorstellen.
Bei 14.589 Beiträgen wundert mich solch eine Frage schon ein bisschen. Wir sollten eine Sommercamp mit Schwerpunkt Handballregeln organisieren.
Sowas untergräbt langfristig den Respekt gegenüber den Unparteiischen.
Respekt gibt es für Leistung, nicht für die Position oder das Amt, das man innehat.
Schon nach fünf Minuten wurde hinter mir „Schiedsrichter raus“ gesungen. Furchtbar so was
Ja, ganz furchtbar. Lass' uns einen Stuhlkreis bilden und das aufarbeiten.
Es ist ja immer noch nicht eindeutig geklärt, ob der Videobeweis da zum Einsatz kommen darf oder nicht (es geht ja nicht um Rot und um Spieler-Verwechslung auch nicht).
Welcher Videobeweis-Fall soll das sein?
7 - Simulation
ZitatWenn die Schiedsrichter ernsthafte Zweifel daran haben, ob ein Spieler progressiv bestraft werden sollte oder wenn ein Spieler versucht, die Schiedsrichter durch Simulation zu täuschen
https://www.liquimoly-hbl.de/?proxy=redaktion/20230705_-Anhang-Richtlinie-Videobeweis.pdf
Passt wie der Ball aufs Auge.