Beiträge von Jungsenior52

    Hallo,
    wir bekommen unsere Notizkarten vom Bezirk! Anlässlich der Lehrabende legt der Lehrwart immer einen Stapel zur Mitnahme aus, fast als Belohnung dafür, dass wir zum Lehrabend gekommen sind. Diese Karten ähneln der von B&D und sind recht stabil. Ich verwende dazu aber immer noch ein Etui, weil das dann eine noch festere Auflage ergibt
    Zu der "anderen" stellt sich mir die Frage, welche Bedeutung es hat, dass sich die Spielfortsetzung nach Team-Time-out notiert wird. Ist das, weil man uns Schiris ein schlechtes Kurzzeitgedächtnis unterstellt oder hat das eine Bewandnis wegen zu befürchtender Einsprüche?
    Was ich dann auch noch gewöhnungsbedürftig finde, ist, dass die Torreihe immer bis 11 geht.
    Aber wie schon gesagt wurde, letztendlich ist alles gewöhnungssache.
    Ich wünsche weiterhin frohes Notieren und noch einen schönen Abend.

    JüM

    Hallo zusammen,
    und ganz besonders "SchwarzeZunft" für 'Deinen Beitrag, weil er mir zeigt, dass es doch noch menschliche Schiedsrichter gibt und nicht nur solche, die immer und gleich ans Bestrafen denken.
    Es ist mir schon manchmal peinlich wenn ich lesen muss, wie viele Gedanken sich um Bestrafungen bei banalen Sachen gemacht wird und der Spielgedanke oftmals zu kurz kommt.
    Ich jedenfalls komme nicht in die Halle um möglichst viel Progression auszuüben sondern um ein Spiel unauffällig laufen zu lassen. Und bisher bin ich mit ein bisschen "Menschlichkeit" sehr gut gefahren und komme kurioser Weise mit wenigen Zeitstrafen aus, ohne dass ein Spiel ausgeartet wäre. Schon schlimm, wenn wegen so etwas eine Zeitstrafe verhängt wird und nach Stoßen beim Sprungwurf dann als "normale Abwehr" einfach weitergespielt wird.
    In der angefragten Situation hätte ich auch einfach "Time-out" gegebenund fertig.

    Schönen Abend noch.

    Hallo,
    interessant ist aber, dass die Altergrenze nach oben seit Jahren (Jahrzehnten?) konstant bei 50 Jahren liegt, während das Einstiegsalter in die Bundesligakader immer jünger wird. Das spricht zwar einerseits für die gute Ausbildung der Schiedsrichter (dass sie nämlich schon früher "erfahren" werden), bedeutet aber andererseits auch, dass sie viel länger im Spitzenkader bleiben. Das wird dann irgendwann dazu führen, dass über mehrere Jahre hinweg kein Gespann aus Altersgründen ausscheidet und demzufolge kein neues (junges) Gespann nachrücken kann. Schaller/Wutzler sind jetzt mit so jungen Jahren schon im EHF-Kader. Wenn sie denn dort bleiben, bedeutet das aber für andere Gespanne, in all diesen Jahren keine weitere Aufstiegschance zu bekommen. Und das wird dann vermutlich in einigen Jahren dazu führen (müssen), dass auch mal Gespanne vor der Altersgrenze aus Leistungsgründen absteigen müssen. Andernfalls bleiben hoffnungsolle Gespanne "ohne Perspektive".
    Ob sich darüber schon mal jemand Gedanken gemacht hat?
    Schönen Sonntag noch.

    Hallo zusammen und ganz besonders referee09,
    wie der Name schon sagt, ist der Mannschaftsverantwortliche für die Mannschaft v e r a n t w o r t l i c h. Und das geht nur ab Volljährigkeit = 18 Jahre. Wieso das in "unteren Klassen" nicht möglich sein soll und es daher Ausnahmen gäbe, ist mir nicht ersichtlich. Aus haftungsrechtlichen Gründen können da auch keine Ausnahmen möglich sein. Da unter "untere Klassen" wohl Jugendmannschaften gemeint sind, muss da ja mindestens ein (volljähriger) Trainer anwesend sein oder in seiner Vertretung mindestens ein Elternteil. Denn dass alle Kinder/Jugendliche einer Mannschaft zu Fußz zur Halle kommen, ist ja wohl illusorisch. Also ist ein Verantwortlicher (Elternteil) auch da.
    Es wäre für einen Schiedsrichter schon sehr fahrlässig, wenn er ein Jugendspiel anpfeift nachdem er festgestellt hat, dass kein volljähriger Verantwortlicher da ist. Von einem offensichtlich Minderjährigen lasse ich jedenfalls keinen Spielbericht unterschreiben! Und ich hoffe sehr, dass alle anderen Schiedsrichter das genau so handhaben.
    Schönen abend noch.

    Hallo zusammen,
    also das was hsr schreibt ist nicht nur praxisorientiert sondern auch durch Regeln usw. gedeckt und wird so auch geschult. Bevor ich als Schiri reaktiviert wurde, war ich lange als Zeitnehmer/Sekretär aktiv und habe dann auch die Berechtigung erworben, vereinsintern die Z/S zu schulen.
    Auf der Basis von Regel 18.1, 2. Satz "Der Sekretär hat die Hauptverantwortung für die Spielerliste, das Spielprotokoll, das Eintreten von Spielern, die nach Spielbeginn ankommen, ...."
    trägt der Sekretär (zunächst auf der Vorderseite) nachkommende Spieler mit den erforderlichen Daten ein. Fehlt der Spielerpass, muss er die Daten des Spielers auf der Rückseite eintragen (gemäß Sekretär-/Zeitnehmerrichtlinien analog der Verfahrensweise vor Spielbeginn) und der Spieler muss unterschreiben. Nach der Unterschrift erhält der Spieler dann vom Seketär die Teilnahmeberechtigung und kann somit in den Spielbetrieb eingreifen. Beider nächsten Spielunterbrechung soll der Sekretär den Schiri über diesen Nachtrag informieren (bevor dieser überrascht ist, dass er jemanden bestraft, der auf seiner Notizkarte nicht vermerkt ist; spätestens dann würde er aber selbst Kontakt zum Sekretär aufnehmen). In den Richtlinien macht es im übrigen auch keinen Unterschied hinsichtlich der übertragenen Aufgaben, wer den Sekretär stellt.
    Schönen Abend noch.

    Hallo zusammen,
    bei der diesbezüglichen Diskussion vermisse ich ein klein wenig den Praxisbezug. Warum? Weil es beispielsweise bislang bei mir immer so war, dass bei meinem Eintreffen ca. 30 Minuten vor Spielbeginn die Spieler/innen schon da waren; nur ganz selten komme ich mal gemeinsam mit einem Nachzügler an. Dann laufen beim Aufwärmen oft genug viel mehr Leute in der Halle umher als dann auf dem Spielbericht stehen. Selbst wenn ich dann die Pässe kontrolliere, kann ich maximal mir persönlich bekannte Spieler vorher identifizieren. Fazit: wer wirklich mitspielt, merke ich doch erst zum Anpfiff, wenn die Trainingsshirts ausgezogen sind usw. Dann beim Einlaufen stehen höchstens die Spielführer und vielleicht noch 1 oder 2 Spieler so in meiner Nähe, dass ich eine "Fahne" frühzeitig feststellen könnte (zum Thema "Fahne" möchte ich aber bewusst nicht näher eingehen, dafür war ich zu lange als Rettungssanitäter tätig). Wie soll ich da schon vor Spielbeginn eine Disqualifikation aussprechen?
    Folglich kann ich doch erst während dem Spiel bemerken, ob sich jemand "ungewöhnlich bewegt" und dann darauf reagieren. Wie gesagt, ausgenommen, dass ich jeden Spieler persönlich kenne und daher weiß, wie er sich normalerweise (ohne Akohol?) bewegt. Und zum Schluss doch noch etwas medizinisches: Es gibt Leute, die sind chronisch süchtig und nur mit einem gewissen Alkoholpegel in der Lage, gerade zu gehen und die werden nur o h n e Alkohol auffällig. Was macht Ihr demzuolge, wenn sich jemand ohne Fahne ungewöhnlich bewegt? Ich wäre da mit meinen Vrurteilen sehr vorsichtig1
    Schönen Abend noch.

    Hallo zusammen,
    das mit den Reportern ist halt so eine Sache. Das meiste ist ja schon gesagt und ei mir ist es manchmal so, dass ich mir von Beginn an eine Strichliste mache, was der betreffende Reporter mal wieder an Ungereimtheiten so von sich gibt.
    Viel mehr nervt mich aber an den Berichterstattern ihr ständiger "Meinungsumschwung". Der "Chefreporter" vom Eurosport ist m. E. so einer, der sich im Spiel am Samstag darüber auslässt, wie "lasch" die Schiedsrichter mal wieder sind und gleich am nächsten Tag sich empört, weil sie "jede Kleinigkeit" abpfeifen. Oder jetzt die aktuelle Diskussion (insbesondere im DSF) wegen der Verspätung zur Dopingprobe bei den Hoffenheimer Spielern. Beim Radsport oder auch der letzten Handball-WM wird die laxe Handhabung angeprangert, jetzt wird (im Fußball) evtl. durchgegriffen und es ist auch wieder nicht recht. Solcherlei Dinge nerven mich inzwischen eher als die mangelhafte Regelkenntnis. Aber wer täglich die Zeitung liest, stellt doch mit "Freude" fest, dass in fast allen anderen Bereichen der berichterstattung das Fachwissen der Berichterstatter nur knapp ausreichend bis mangelhaft oder schlimmer ist. Warum sollen da also Handballreporter eine ausnahme sein?
    Schönen Abend noch und wollen wir mal hören, was im DSF gleich wieder so alles erzählt wird.

    Hallo zusammen,
    ich kann die Auffassung, dass es für eine wie vor erwähnte Sperre keine Grundlage gäbe bzw. dass § 14 Rechtsordnung (RO) für diesen Fall nicht greifen würde, nicht teilen.
    Zum einen gibt es keine vorrangigen oder nachrangigen Rechtsvorschriften innerhalb der RO, sondern es wird sich auf diejenige bezogen, die dem erfolgten Tatbestand entspricht. In diesem Falle also folgerichtig § 14, weil die Tat in den Spielbetrieb eingreift und nicht gegen eine bestimmte Person erfolgte. Dies ist das Vereiteln eines Anwurfes "in der letzten Spielminute" bei einem Spielstand von 1 Tor unterschied allemal. Dadurch erhält nämlich eine Mannschaft 2 Punkte, bei Unentschieden wäre es nur ein Punkt gewesen (umgedreht erhält die gegnerische Mannschaft keinen bzw. dann 1 Punkt). Dies hat somit Einfluss auf den Punktestand der Mannschaften, damit auf die Tabelle und zum Saisonende möglicherweise sogar auf den Auf- oder Abstieg. Somit finde ich das Heranziehen von § 14 als die geeignete Möglichkeit, § 17 indes greift nicht, weil er ja andere Vergehen (Beleidigung, Bedrohung ..) beschreibt.
    Auf jeden Fall sehe ich es als einen richtigen Schritt der Rechtsinstanz (siehe dazu auch meine Ansichten in meinem vorherigen Beitrag).
    Einen schönen abend noch.

    Hallo Arcosh,
    genau das, was Du schreibst, ist ja das Problem, dass nämlich der Verursacher der Unsportlichkeit mannschaftsintern der "Held" ist. Somit ist dann die Sperre zwar (für den Gegner) nur ein schwacher Trost, aber immerhin ein Zeichen, dass es eben nicht einfach vom Verband hingenommen wird. Wenn sich solche Unsportlichkeiten dann aber wiederholen und überall zu "Arbeit" für die Rechtsinstanz führen, dann wird vielleicht in ferner Zukunft als nächster Schritt das Strafmaß erhöht.
    In diesem Sinne - schönen Abend noch.

    Hallo Missy,
    bei solchen Fragen empfiehlt sich immer ein Blick in die Rechtsordnung:

    § 12 Fälschen eines Spielausweises oder Spielberichts, Missbrauch eines
    gültigen Spielausweises
    (1) Wer einen Spielausweis oder einen Spielbericht fälscht oder verfälscht oder von einem gefälschten oder für einen Dritten ausgestellten Spielausweis vorsätzlich Gebrauch macht, ist mit einer Sperre von zwei bis zwölf Monaten zu bestrafen.
    (2) Wer einen Schiedsrichter veranlasst, einen falschen Spielbericht abzufassen, Vorfälle nicht zu melden oder falsche Aussagen zu machen oder dies ernsthaft versucht, ist mit einer Sperre von zwei bis acht Monaten zu bestrafen.
    (3) Ein Schiedsrichter, der derartige Fälschungen begeht, Vorfälle nicht meldet oder falsche Aussagen macht, ist mit einer Sperre von zwei bis zwölf Monaten zu bestrafen.
    (4) Die Verhängung weiterer Strafen ist zulässig.

    § 13 Erschleichen der Spielberechtigung
    (1) Wer durch falsche Angaben eine Spielberechtigung erschleicht, die Eintragung falscher Daten im Spielausweis bewirkt, von einem solchen Spielausweis vorsätzlich Gebrauch macht oder einen für einen Dritten ausgestellten Spielausweis verwendet, ist mit einer Sperre von drei bis zwölf Monaten zu bestrafen. Außerdem kann auf Amtsenthebung und/oder Aberkennung der Fähigkeit zur Bekleidung eines Amtes erkannt werden.
    (2) Der Versuch ist strafbar.

    Und wie Du jetzt feststellst, kann sogar ein SR, der diesen Vorfall kennt und ihn nicht meldet, bestraft werden!
    Du siehst, es ist alles geregelt, es muss nur bekannt gemacht werden.

    Die Rechtsordnung in voller Länge findest Du im Internetauftritt des DHB unter "DHB-Intern" > "Satzungen/Ordnungen".
    Schönen Abend noch.

    Hallo,
    anbei ein Auszug aus der Rechtsordnung:

    "§ 10 Vergehen gegen Mitarbeiter
    Wer einem Mitarbeiter der Verwaltung oder einer Person, die ein Amt ausübt oder eine Funktion wahrnimmt, ehrenrühriges Verhalten nachsagt, ohne den Wahrheitsbeweis zu erbringen, ihn beleidigt, verleumdet, bedroht oder tätlich angreift, kann bis zu zwölf
    Monate gesperrt und/oder mit einer Geldstrafe bis 2.500,00 € bestraft werden."

    Somit ist denke ich klar, dass auch Bedrohungen (im Nachhinein) bestraft werden können. Nur steht eine Bedrohung in keinem der genannten Fälle faktisch zur Entscheidung, weil davon im Spielberichtsbogen wohl nichts stand. Wenn ich mich durch eine Äußerung BELEIDIGT fühle, kann das Gericht niemanden wegen etwas anderem verurteilen, wenn es zu dem Schluss kommt, dass es KEINE Beleidgung war. Die in dem zitierten Urteil genannte Formulierung lässt sich m. E. auch nicht so ohne weiteres als Bedrohung ansehen, zumal sie ja auch streitig im Wortlaut ist. Hingegen ist das was Theoitetos dann aufführt eine klare Bedrohung, nur muss ich sie dann als SR auch als solche im Spielbericht eintragen. Dann werden die Rechtsinstanzen auch aktiv.
    Und zum Schluss noch eine Frage: was bedeutet denn die Abkürzung "SSR", die hier mehrfach verwendet wurde.
    Schönen Abend noch.

    Hallo alle zusammen,
    ich kann mich nur der Mehrheit der bisherigen Meinungen anschließen, dass es nämlich völlig richtig ist, dass verschiedene Vergehen in der letzten Spielminute bei knappem Spielstand grob unsportlich sind und deswegen auch noch zusätzlich mit einer Sperre belegt werden.
    Insofern haben sich sicherlich auch nicht einige Leute aus der Regelkommission nur so etwas ausgedacht, sondern haben solche Unsportlichkeiten Überhand genommen und die IHF musste daraufhin reagieren. Bei der hier beschriebenen Situation würde doch kein Spieler in der 34 Minute auf die Idee kommen, durch Ballabfangen eine Zeitstrafe zu riskieren, also wird so etwas doch nur bei knappem Spielstand kurz vor Schluss gemacht. Und dann muss sich jeder von Anfang an klar sein, dass er dann zusätzlich bestraft wird.
    Letztendlich geht es doch im Handball zu wie im sonstigen Leben auch, so ist doch das Verbot, am Steuer des Autos mit dem Handy zu telefonieren, nur deshalb gemacht worden, weil dabei so viele Unfälle passiert sind und nicht, weil sich in Flensburg (aber nicht bei der SG) mehr Punkte sammeln sollten.
    Deswegen hoffe ich auch, dass das obige Urteil durch alle Sportinstanzen hindurch Bestand behält und so weiter publiziert wird, dass es auch eine gewisse abschreckende Wirkung entfaltet -und in anderen LV's ggf. Nachahmung erfährt.
    Schönen Abend noch.

    Hallo alle zusammen,
    habe lange überlegt, ob ich auch noch was zu dem Thema beitragen kann, denn von üblen Beleidigungen kann ich bei meinen Spielen nicht berichten. Dass es von den Rängen oder Bänken auch mal andere Meinungen gibt, kommt allerdings auch bei mir vor. Aber ich habe ich insoweit darauf eingestellt, weil ich aus eigener Erfahrung (auf der Tribüne oder am Zeitnehmertisch) weiß, dass man aus einem anderen Blickwinkel oder anderer Perspektive schon mal die ein oder andere Situation, ja selbst Kreisbetreten, anders sehen kann. Daraus lasse ich mich aber nicht verunsichern und versuche, meine Linie fortzusetzen und schlimmstensfalls beide Mannschaften gleichmäßig zu benachteiligen.
    Nur die gleichbleibende Linie ist enorm wichtig! Aber viel wichtiger ist für mich der Anfang, d. h. die Begrüßung der Bank. Ich bin immer so rechtzeitig in der Halle, dass ich genügend Zeit für eine Begrüßung mit Handschlag und neudeutsch "Smal talk" habe und frage dabei dann immer nach der Trikotfarbe "um mich mit meinem darauf einzustellen". Das wirkt, "wenn der sich auf uns einstellt". So ein lockeres Gespräch geht dann auch mit den Spieler/innen bei Einlaufen usw. weiter und diese Stimmung überträgt sich dann ganz oft. Denn wenn man mit den Mannschaften mal ein lockeres Wort wechselt, wirkt das ganz oft auch auf die Tribüne, weil die erkennen, dass ich uch nur ein Mensch bin. Und für Jugendspiele habe ich ein besonderes "Schmankerl" auf Lager, nämlich eine Regelheftzusammenfassung für Handballeltern auf 2 Seiten DIN A 4, die ich bei Bedarf nach Spielende an die Eltern verteile, "damit sie wissen, worüber sie geredet haben".
    Zusammenfassung: Mensch sein und auch Mensch bleiben, auch wenn ich der Schiedsrichter bin.
    Schönen Abend noch.

    PS: Wenn mir jemand erklärt, wie ich eine word-datei als Anlage zu einer Antwort ergänzen kann, stelle ich Euch diese Regelzusammenfassung als Kopiervorlage zur Verfügung.

    Hallo zusammen,
    das was dthv-mitglied geschrieben hat, ist die richtige Antwort auf die Frage. Das "Greifen in den Wurfarm" müsste dazu doch etwas genauer beschrieben werden, um es wirklich als progressiv zu ahndende Regelwidrigkeit anzusehen. Wenn ein Gegenspieler den ballführenden Spieler am Unterarm (bzw. an beiden) packt und diese dann fest an den Körper drückt, ohne das der Wurfarm schon gehoben oder ausgestreckt ist, muss ich dafür ja nicht sofort progressiv bestrafen, sonst wäre bald keiner mehr auf der Spielfläche.

    Hallo Mado92,
    couglyn hatte schon richtig festgestellt, dass es kein Wechselfehler war. Dass aber auch bei Zeitstrafen und mehr gegen Mannschaftsoffizielle keine Reduzierung der Mannschaft erfolgt, ergibt sich aus der "Wettkampfstruktur im Jugendhandball F-C-Jugend", die die einzelnen Landesverbände erlassen müssten. In denen des Hessischen Handball-Verbandes steht eindeutig: "Bei Zeitstrafen bzw. Disqualifikation und Ausschluss eines Offiziellen ist die Mannschaft nicht zu reduzieren."
    Also müsstest Du nachschauen, welche verbindlichen Vorgaben Dein Landesverband diesbezüglich erlassen hat.
    PS: Die des HHV sind im Internet als download abrufbar.

    Viel Spaß trotzdem weiterhin.