ich springe oko mal in dem Punkt bei, dass in meinen Augen die Mehrzahl der Beiträge hier schon dem Motto folgt "Ich habe zwar keinen Einblick, kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass Volker Zerbe sich jemals am TBV bereichern könnte". Geht mir selbst ja genauso. Zumindest theoretisch könnte die Darstellung des Beirats ja aber auch der Wahrheit entsprechen.
In diesem Fall darf man nicht unterschätzen, unter welchem Druck der Beirat dadurch stünde. Sollte es so sein, dass das Vorgehen des Beirats weder dem Versuch, eigene Unregelmäßigkeiten zu vertuschen, geschuldet ist, noch einer völligen Fehleinschätzung der Lage entspringt, ergibt sich eine verworrene Gemengelage. Finanzielle Engpässe, eigene (Kontroll-)Versäumnisse, die undurchsichtige Rolle und das negative öffentliche Standing des Finanzgeschäftsführers Holpert samt staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen, der angeblich freiwillige und gesundheitsbedingte Rückzug von Zerbe, dessen Begründung den meisten Leuten vorgeschoben erscheint, die mit einer juristischen Auseinandersetzung verbundene Unruhe und Unwägbarkeiten,...
Wer da ohne Not das Vereinsidol und die überragende Identifikationsfigur opfert, muss doch verzweifelt, hasserfüllt oder von allen guten Geistern verlassen sein. Wenn es aber stimmt, dass der juristische Weg der letzte gangbare Ausweg war, habe ich für den schlechten Stil des Beirats angesichts des oben beschriebenen Drucks sogar ein gewisses Verständnis.