Beiträge von thomask

    und ich denke hier an den kommentar

    6. Grob unsportliches Verhalten (8:6, 16:6c)

    Die folgenden Beispiele sollen im Sinne der Regel 16:6c mit einer Disqualifikation bestraft werden. Analog können die Schiedsrichter andere Handlungen ebenso bewerten:

    a) Beleidigungen (durch Sprache, Gestik, Mimik und Körperkontakt) gegenüber einer anderen Person (Schieds-richter, Zeitnehmer/Sekretär, Delegierter, Offizieller, Spieler, Zuschauer usw.);

    DQ kommt nur in b vor.

    @tnt

    dann gilt ja diese klarstellung des IHF nicht zum ende der 1. hz, da ja nach deiner aussage die hz pause zur spielzeit gehört. oder wie handhabst du das?

    2. Die neuen Bestimmungen für die Freiwurfausführung nach dem Ende der Spielzeit haben hier und da zu Verwirrung geführt. Meist hat die werfende Mannschaft richtig reagiert und nur ein zur Ausführung bereiter Spieler vortritt. Die Schiedsrichter sollten die zügige Ausführung unter-stützen, denn dies ist der beste Weg, um anderen Problemen vorzubeugen. Die Mannschaften in der Abwehr haben gelegentlich den Wechsel missverstanden und dachten, dass sie ebenfalls einen Spielerwechsel vornehmen dürften (oder ein kleiner Abwehrspieler lief schlichtweg aus Gewohnheit von der Spielfläche). Die Trainer müssen deutlichere Anweisungen erhalten, und die Schiedsrichter müssen, in der Hoffnung, eine derartige unrichtige Handlung und die damit verbundene Bestrafung zu vermeiden, aufmerksam bleiben.

    @blinder

    HZ Pause gehört nicht zur Spielzeit, aus diesem Grund ja auch Schlusssignal.

    "Dies stellt aus meiner Sicht sehr wohl einen starken und absichtlichen Angriff gegen den Körper (nach Regel 8:7) dar!"

    Da geb ich dir recht blinder. Sehe ich auch so, immerhin verlust der körperkontrolle


    thomas

    @blinder

    was ist hier geklärt??

    2:3 Die Spielzeit beginnt mit dem Anpfiff des Anwurfs durch einen Schiedsrichter und endet mit dem automati-schen Schlusssignal der öffentlichen Zeitmessanlage oder dem Schlusssignal des Zeitnehmers. Ertönt kein derartiges Signal, pfeift der Schiedsrichter, um anzuzeigen, dass die Spielzeit abgelaufen ist (17:9


    2:7 Stellen die Schiedsrichter fest, dass der Zeitnehmer das Spiel zu früh mit dem Schlusssignal (Halbzeit, Ende des Spiels oder der Verlängerungen) beendet hat, sind sie verpflichtet, die Spieler auf der Spielflä-che zu behalten und die verbleibende Spielzeit nachspielen zu lassen.

    thomas

    da gebe ich dir recht ness. für die dummheit des mv bzw. der spieler werden wir dann blöd angeschaut. mir ist es jedoch in all den jahren nur einmal passiert, und das in einem höherklassigen jugendspiel. vielleicht ist ja der, der die diskussion eröffnet hat, der mv aus dem spiel. :D
    thomas

    @t.n.t

    ein schiri ist ja auch nicht verpflichtet eine medizinische beurteilung abzugeben. aber eine bewusstlosigkeit, die allem anschein nach von allen anwesenden erkannt wurde kann man bei seiner entscheidung evtl. doch berücksichtigen.

    aber zum glück kommt das in den seltensten fällen vor.
    thomas

    ich wollte nicht unbedingt auf die zeit anspielen (5 sec) sondern auf die evtl. schwere der verletzung.

    vielleicht zum abschluss, wenn ich es richtig sehe, würden doch die meisten hier eher nach dem gesunden menschenverstand als nach den regeln pfeifen. und das finde ich auch gut so.
    thomas

    vielleicht noch ein kleiner medizinischer hinweis.

    wenn ihr bezüglich einer verletzung den notruf anruft und darauf hinweist, dass der verletzte bewustlos ist, kommt ein Notarzt. Falls nicht bewustlos kommt selbst bei stark blutenden verletzungen ein krankenwagen. daran ist schon zu erkennen, dass bewustlosigkeit als besonderst gefährliche situation mit evtl. todesfolge eingestuft wird.

    aslo ich würde mir in einem spiel nicht anmassen einen bewustlosen einige zeit, wenn auch nur sekunden, ohne versorgung liegen zu lassenn, nur damit irgendeine handballmannschaft egal in welcher liga einen oder zwei punkte erzielen könnte.

    ergebnis des spiels:
    TG laufende mannschaft gewann mit einem tor. TW liegt im koma und wird lebenslang gehirngeschädigt aufgrund sauerstoffmangel sein, da eine ärztliche versorgung erst nach dem TG (Vorteilsregel) erfolgen konnte.

    weiß nicht ob ich da stolz auf meine pfeiferei wäre.

    thomas

    ich denke, der eintretende spieler wartet solange, ist ja TO. ;)

    vielleicht sollten wir aber das thema wechselfehler mal genauer betrachten. scheint interessant. also für mich liegt nur dann ein wechselfehler vor wenn

    ein zusätzlicher spieler das feld betritt, egal ob während dem spiel oder bei TO. Ausgenommen TTO. heißt (auch wenn es sich nur um einen ganz kurzen augenblick handelt) die mannschaft die wechselt ist unerlaubt in überzahl.

    im konkreten fall wäre das ja nicht so. hier schicke ich als schiri jemanden aufgrund von verletzung vom feld (wichtig keine hinausstellung). somit besteht keine überzahl, falls der verletzte das spielfeld vor eintritt des teamkollegen verlassen hat. wichtig auch, dass dieser an der richtigen stelle eintritt, denn 7.10 sagt ja nur was vom falschen verlassen aus..

    wenn ich hier falsch liege, lasse ich mich gern belehren.
    thomas

    das haut aber nicht ganz hin. also es stehen 8 spieler auf dem feld
    1 tw
    7 fsp
    heißt 1 ner zuviel. wenn jetzt nur der eine fsp. bestraft wird würden 1 tw und 6 fsp. übrig bleiben. bedeutet, die korrekte anzahl spieler wäre auf dem feld. also muss nioch einer raus, den kannst du aber nicht persönlich bestrafen, da er ja nichts regelwidriges getan hat. wechselfehler, dafür wurde ja schon ein spieler bestraft. also wer bekommt dann die 2 min--> nur der MV und noch ein spieler geht raus. denn bestimmt natürlich der MV.
    thomas

    7:10 Wenn sich ein ballbesitzender Spieler mit einem Fuß oder beiden Füßen außerhalb der Spielfläche bewegt (während der Ball sich noch innerhalb befindet), z.B. um einen Abwehrspieler zu umlaufen, ist auf Freiwurf für die andere Mannschaft zu entscheiden (13:1a).
    Verlässt ein Spieler der ballbesitzenden Mannschaft die Spielfläche ohne Ball, haben die Schiedsrichter ihn aufzufordern, auf die Spielfläche zurückzukehren. Tut er das nicht oder wiederholt sich das Vorkommnis bei derselben Mannschaft, ist ohne vorherige Aufforderung auf Freiwurf für die andere Mannschaft zu entscheiden (13:1a). Derartige Vergehen führen nicht zu persönlichen Bestrafungen gemäß Regel 8 und 16.

    Also ich gehe davon aus, dass der verletzte spieler das feld bereits verlassen hat bevor der "gesunde" spieler ordnungsgemäß über den wechselbereich das feld betritt. warum dann hinausstellung? FW für die andere mannschaft ist ok sonst nichts. wenn jedoch der verletzte spieler noch im feld ist, dann folgt hinausstellung des eintretenden spielers.

    thomas

    DHTV
    wo steht in 17.3, dass die schiris verantwortlich für die anzahl der spieler vor anpfiff auf dem spielfeld sind? dafür bleibt der MV verantwortlich.

    wie berndo sagt, es ist lediglich ein freundschaftdienst wenn vor anpfiff darauf hingewiesen wird.

    thomas

    natürlich ja. Nach dem anpfiff und erkennen der falschen spielerzahl geht es in unterzahl weiter. falls die schiris das vor anpfiff bemerken, kann der 8 te spieler das feld noch ohne bestrafung verlassen.

    thomas

    @ Uwe

    aber ein klein bisschen handelst du doch nach dem Kommentar. Du hast in eben der Situation entsprechend etwas ausgeweitet. ;) Was m.E. auch richtig ist.

    Bedenken muss man auch die Tatsache, falls der/die Spieler/inn von Sanitätern herausgetragen wird (Krankentrage) gehen die Rotkreuzler auch nicht über die Auswechsellinie sondern über den kürzesten Weg vom Spielfeld. Hier würde egal in welcher Liga auch kein Schiri bestrafen.

    Thomas

    IHF Kommentar:
    Sinn der Auswechsellinie ist es, ein korrektes Auswechseln sicherzustellen, nicht aber, Spieler zu bestra-fen, die die Seiten- oder die Torauslinie ohne Vorteilsabsicht überschreiten (z.B. um Wasser oder das Handtuch direkt neben der Auswechsellinie zu holen oder die Spielfläche nach einer Hinausstellung auf sportliche Weise außerhalb der eigenen Auswechselraummarkierung zu verlassen). Taktisches und nicht erlaubtes Verlassen wird in Regel 7:10 behandelt.

    Also ich würde nicht mal in einer höheren Liga bestrafen, da ich hier keine Vorteilsabsicht sehe und der Auswechselspieler ordnungsgemäß nach Verlassen des Verletzten richtig eingewechselt wurde.

    Thomas