Beiträge von Snooky21

    Es ist auf jeden Fall keine gute Werbung für den Sport!!!

    Zitat von KiyO

    Jetzt muss ich doch glatt mal fragen: Hast du schonmal in einem Tempogegenstoß bei 4 Schritten abgepfiffen??

    Ich kann nur sagen, vergleich es mit der Bundesliga, da wirds auch nicht gemacht... Im Verband wird es bei uns auch nicht gemacht. Die Beobachter sagen sogar alle, lieber einen Schritt mehr machen lassen...

    nur weil es da nicht gepfiffen wird, macht das die Entscheidung richtiger!? Ich habe schon gelegentlich Schritte im Gegenstoß gepfiffen, allerdings nur, wenn ich mir 100%ig ohne den geringsten Zweifel sicher war - und habe es unbeschadet überstanden. Diese waren dann jedoch ohne Foul. Hierbei habe ich komplett unterschiedliche Reaktionen der Trainer erlebt - der eine witterte Betrug, der andere hat seinen Spieler wegen solch einem unnötigen Fehler zur Sau gemacht! That's business! :D

    Ich wollte ja auch lediglich auf die Schritte hinweisen - in diesem speziellen Beispiel gehört Spieler+Mannschaft bestraft, was also DQ und 7m bedeuten würde. So hätte auch meine Entscheidung ausgesehen! Hier war der 4. Schritt und das Foul ja ganz kurz hintereinander, so dass die Vernunft dann 7m gesagt hätte!

    Der Tor-SR konnte die Schritte auch gar nicht sehen, da er bei mind. 2 Schritten Richtung Tribüne schaut!

    wer bei den gezeigten Szenen nichtmal über DQ nachdenkt, hat doch ein wenig seinen Job als SR, wo man die Gesundheit der Spieler schützen sollte, deutlich verfehlt. Dennoch sollte man auch nicht aus einer Mücke einen Elefanten machen:

    Szene 1:
    Der Stoß ist heftig, keine Frage, dennoch bin ich hier, je nachdem wie man die Situation dann auch auf dem Spielfeld wahrnimmt bei einer Hinausstellung mit Tendenz zur DQ, wenn es die erste Auffälligkeit in dem Spiel war aber eher 2min. mit deutlicher Ermahnung.

    Szene 2:
    Hier von DQ zu sprechen, wäre schon etwas heftig. Der Abwehrspieler gehört für 2min. aus dem Verkehr gezogen, zur Abkühlung. Das ist Gerangel am Kreis, was regelmäßig vorkommt und mit 2 min. zu bestrafen ist!

    Szene 3:
    Eine klare DQ mit Bericht. Es ist ein deutlicher Schlag mit Aushohlbewegung! Die Aktion geht nur gegen den Mann. Dabei ist es unerheblich, ob er den Ball hat oder nicht!

    Szene 4:
    Die 2 min. sind lächerlich! Wer so im Gegenstoß reinläuft muss mit der DQ rechnen. Aufgrund der Intensität kommt man auch hier zu Tendenzen Richtung DQ mit Bericht! Die Reaktion der Spieler (klatschen) danach ist natürlich Unsportlich und meiner Meinung auch zu ahnden!

    Korrekt wäre allerdings Freiwurf grün (wegen 4 Schritte) und die DQ!

    Ich denke mal, dass wir alle nach den gleichen Regeln pfeifen (oder hoffe ich zumindest) und auch die Regional- und Landesverbände können dagegen nichts machen, was die IHF bestimmt! ;)

    Sie können einzig in der Spielordnung kleinere Durchführungen angeben. Auf DHB-Ebene war z.B. das Rot für den Torwart beim Gegenstoß schon Bestandteil, als es international noch "erlaubt" war! Genauso wie Regelungen bzgl. offensiver Abwehr im Jugendbereich, Hinausstellung bei D-Jugend ist persönliche Strafe etc. sind DHB, bzw. Regional- und Landesverbandssache, auch wenn in den IHF Regeln was anderes drinnen steht!

    Zitat

    Wenn es ganz hart kommt muss ich B-Jugend-,A-Jugend, und 1. Mannschafts-spiel an einem Wochenende machen :D

    Dann sollte sich Dein Verein aber nicht erwischen lassen, da Du pro Saison in maximal zwei Altersklassen eingesetzt werden darfst und B- / A-Jugend und Senioren sind drei!

    thomask

    natürlich sind mein Teampartner und ich an sachlicher Kritik stark interessiert, da man immer was verbessern kann. Wir lesen uns natürlich auch gerne die Spielberichte durch, da ja auch oft direkte oder versteckte Kommentare zu SR-Leistungen sind, wo man natürlich auch nicht alles ernst nehmen kann, ganz klar. Wir stehen natürlich über sachlicher Kritik, die uns entgegenkommt. Es ging ja jetzt auch nicht speziell um dieses Spiel, sondern auch eher um eine allgemeine Frage, was hier als besser empfunden wird. Lieber kleinlich oder mehr laufen lassen! Wir waren nur überrascht, dass bei einem MÄ BOL Spiel (zumal beide an der LL-Tür geklopft haben und SMÜ auch dorthin aufsteigt) noch über die großzügige Linie eines SR diskutiert wird und mein Teampartner und ich haben uns natürlich danach Gedanken gemacht, was man besser machen kann und obs zu großzügig war!

    Hast Du das Spiel gesehen/mitgespielt? Wenn ja, würde mich natürlich auch Deine Meinung zu unserer Leistung interessieren ...

    Zu deinen erwähnten Punkten:

    1. mA BYL:
    nein, das Spiel wurde an den BSW zurückgegeben, da dies wohl vom Verband aus dem Förderkader nicht besetzt werden konnte, oder das eingeteilte Team zurückgezogen hat!

    2. Trainer und Spieler SMÜ/Bobingen:
    Wir hatten das Gefühl, dass die Spieler die Linie sehr gut angenommen haben und den gesteckten Rahmen akzeptiert haben. Auch der Trainer SMÜ ist damit sehr gut zurechtgekommen. Von den tumultartigen Szenen war ich sehr überrascht davon zu lesen und auch, dass die großzügige Linie im Spielbericht überhaupt erwähnt wird. Daher sind wir natürlich auch ein wenig ins grübeln gekommen, obs vielleicht zu viel war. Klar hätte man den Gästetrainer verwarnen können, da ich allerdings selber als Trainer aktiv bin, haben wir da ein Auge zugedrückt. In der Halbzeit haben wir ihn mündlich ermahnt und er hat sich in der zweiten Halbzeit deutlich ruhiger verhalten, was uns dann dazu veranlasste, es bei der Ermahnung zu belassen! Emotionen sollen ja auch beim Sport erlaubt sein, im Rahmen!!! :D

    Hallo zusammen,

    ich pfeife erst seit einem halben Jahr im Team und wir haben schnell schöne Spiele bekommen (Bayernliga mA, Aufstiegsduell MÄ BL, Abstiegsduell MÄ BOL und zuletzt Spitzenspiel (1.-3.) MÄ BOL). Bei den meisten Spielen sind wir für unsere ruhige Art zu pfeifen sehr gelobt worden und es wurde auch positiv angesprochen, dass wir nicht sofort in jede Aktion reinpfeifen, viel laufen lassen und nicht unnötig mit Strafen um uns hauen. Das ist einfach die Linie die mein Teampartner und ich für sinnvoll erachten, um einen Spielfluss aufkommen zu lassen und auch nicht zu schnell die Strafen verteilt zu haben. Daher geben wir den Spielern auch immer wieder deutliche Hinweise "bis hier hin und nicht weiter" und die Spieler bleiben brav in diesem Rahmen. Uns ist keins dieser Topspiele entglitten. Ausgerechnet bei dem Spiel MÄ BOL (zwei Absteiger aus der LL), wo beide Mannschaften ordentlich, aber fair von vorne hingelangt haben, wurde unsere großzügigere Linie im Spielberichtsbogen bisschen kritisch angemerkt. Auch der Trainer der Gästemannschaft war in der ersten Halbzeit nah an einer Verwarnung und hat nach Ermahnung in der Pause um eine härtere Linie gebeten. Ich weiß nicht ob es zielführend und von den Mannschaften gewünscht sein kann, dass man kleinlich pfeift und mit Strafen um sich schmeißt, vor allem in einem Spitzenspiel, wo sich beide Mannschaften nichts nehmen und dann jede Strafzeit auch spielentscheidend sein kann. Ich persönlich hasse es, wenn Schiedsrichter durch eine viel zu kleinliche Linie in einem Topspiel ein ständiges 4:5 auf der Platte haben, da meistens 2-3 Spieler Ihre Strafzeiten absitzen. Da ich selber als Trainer aktiv bin, toleriere ich auch etwas mehr auf der Bank, aber von den unten beschriebenen "tumultartigen Szenen" kann in keinster Weise die Rede sein. Die mündliche Ermahnung in der Pause wurde von dem betreffenden Trainer gut angenommen und das Verhalten im 2. Durchgang angepasst. Da es kurzfristig etwas ruppiger im zweiten Durchgang wurde, haben natürlich auch wir unsere Leitung angepasst und die ein oder andere Strafe mehr ausgesprochen und wieder zur beruhigung der Gemüter gesorgt.

    Ich war von dem angehängten Artikel etwas verwundert, da vor allem die Spieler die großzügigere Leitung gut angenommen haben und in dem von uns erlaubten Rahmen auf beiden Seiten fair agiert haben. Der Artikel der Gäste, der mich brennend interessiert hätte, wurde leider noch nicht veröffentlicht! Natürlich haben auch die Trommeln der gut 350 Zuschauer Ihr übriges zur Derbyatmosphäre beigetragen und für einen riesigen Spaßfaktor bei uns geführt!!!

    Zitat


    Hier der betreffende Artikel des Siegers:

    Leider rückten die Gäste jetzt wieder einmal die Leistung der fraglos sehr großzügig leitenden Unparteiischen aus München in den Mittelpunkt, die ihre Linie aber auf beiden Seiten konsequent durchhielten. Kann man die Aufregung im ansonsten wirklich großartig mitgehenden Bobinger Fanblock noch verstehen, sorgten die manchmal tumultartigen Szenen auf der Gästebank eher für Kopfschütteln und sorgten so endgültig für eine auf diese Art nicht unbedingt erhoffte verschärfte Derbyatmosphäre.


    Was ist Euch als Spieler/Trainer/SR lieber oder wie geht Ihr vor?

    Wie Du schon selber schreibst, merkst Du die Pause. Warum ist Dir dann die dritte Mannschaft nicht genug? Der Trainer entscheidet, welche Spieler er braucht, egal ob nach Leistung oder nach homogener Truppe, er entscheidet. Daher akzeptiere die Entscheidung und steige in der dritten Mannschaft wieder ein. Gehe auch das eine Mal ins Training und trainiere ein zweites Mal in der zweiten Mannschaft mit, um so den Anschluss wieder zu finden und dich ggf. in die zweite Mannschaft reinzuspielen. Auf der anderen Seite schreibst Du von Motivationsproblemen. Wieso sollte ein Trainer einen unmotivierten Spieler in einer höheren Mannschaft einsetzen, wo er dann evtl. motivierte Spieler ansteckt???

    Die Spieler der unteren Mannschaft können innerhalb von vier Wochen einmal in der oberen Mannschaft aushelfen, ohne sich festzuspielen! Sofern Sie festgespielt sind, müssen Sie zwei Wochen bei der höherklassiken Mannschaft aussetzen um für die untere Mannschaft frei zu werden! Ausnahme hierbei sind die ersten beiden Saisonspiele. Hier ist man sofort bei der Mannschaft festgespielt, bis beide Mannschaften Ihre ersten beiden Saisonspiele absolviert haben. Auch Spieler der höheren Mannschaft dürfen, sofern Sie eines der letzten beiden Saisonspiele absolviert haben nicht mehr nach unten aushelfen, sofern das Saisonende der unteren Mannschaft innerhalb der nächsten vier Wochen ist (sofern die Mannschaft vorzeitig aus der Meisterschaft ausscheidet = z.B. abgemeldet wird).

    Um sich als Verein keine Probleme einzuhandeln, sollte man im Jugendbereich (vor allem unterhalb der B-Jugend) ein striktes Alkoholverbot einführen! Bei uns im Verein wird das so gehandhabt, dass es in der Halle für alle Jugenden Alkoholverbot gilt. Da sind auch die Trainer dahinter. Einzig die Jugendspieler die bei den Senioren mitspielen (A-Jugend), dürfen nach den Seniorenspielen natürlich auch beim Bierkasten mittrinken, in dem moment gelten sie nicht als Jugendspieler.

    Etwas gelockerter ist das Ganze auch bei der A-Jugend, wenn diese zu einem Spaßturnier fahren. Da wurde für die ganze Mannschaft für drei Tage zwei Kästen Bier von den Trainern spendiert. Unterhalb der A-Jugend gilt jedoch bei allen Spielen kein Alkohol! Bei Veranstaltungen (Weihnachtsfeier, etc.) geht es nach den gesetzlichen Bestimmungen und es dürfen Jugendliche ab 16 Jahren Bier/Wein, bzw. ab 18 Jahren Alkohol konsumieren.

    Rauchen hat sich bei uns so eingebürgert, dass man keine Jugendspieler vor der Halle rauchen sieht, weder Training noch Spiel. Einzig die Senioren gehen hier mit schlechtem Beispiel, meist nach ihrem Spiel voran. Wobei auch hier fast alle Trainer der Jugendmannschaft die spielt oder trainiert nicht vor, "während" oder nach dem Spiel/Training raucht oder Alkohol trinkt, bis die meisten Spieler seiner Mannschaft die Halle verlassen haben oder die Seniorenspiele am Abend losgehen, denn dann sind sie mehr oder weniger aus dem Jugendtraineramt raus und selber Spieler! Das läuft bisher eigentlich ganz gut bei uns ...

    Ich bin zwar ein SR von einem Verein aus Oberbayern, pfeife aber meist fürs Alpenvorland, da mein Teampartner aus dem Bezirk kommt und wir wohnen beide in München (Bezirk Oberbayern). Klar gibt es hier auch mal Spiele, dass man von München bis ins Allgäu fahren muss und auch mal 1,5 Stunden im Auto zum Spiel sitzt. Teilweise verbindet man das aber dann, dass man dann auch noch schnell ein Spiel auf dem Weg mitpfeift oder einen Doppeleinsatz in der Halle hat bei zu langen fahrten. Sicherlich macht das nicht jeder SR mit, da es doch sehr Zeitaufwendig ist, aber wie Larsjens schon geschrieben hat, der Umgang mit den MV´s und Spieler ist meist angenehmer als in der Handballprovinz Oberbayern. Auch im Bezirk Altbayern wurden wir schon fast wie Könige behandelt, als die Vereine gesehen haben, dass ein neues Team aus einem anderen Bezirk kommt, das war teilweise schon fast befremdlich, aber auch hier haben wir nur positive Erfahrungen gemacht. Wir wurden auch im Nachhinein sehr gelobt für die Leitung der Topspiele, von beiden MV´s, auch von der Verliererseite! Andererseits hat das Alpenvorland negative Erfahrungen gemacht, als diese SR-Teams aus Ober- oder Altbayern im Austausch erhielten und diese mit der Leistung hinterherhinkten, so dass hier eher nicht die "Spitzenspiele" besetzt werden konnten.

    Der bayerische Handball ist zwar in vielen Belangen meilenweit von anderen Bezirken entfernt, so traurig das ist, aber in einem Bezirk des bayerischen Handballverbandes gibt es einen Bezirksschiedsrichterwart der den ein oder anderen Bezirk aufwachen lies und der auch durch gute Förderung junger Schiedsrichter eine gute Auslastung seiner Spiele hat. Aufgrund der bereits beschriebenen Problematik, dass SR in entscheidenden Spielen in einem Interessenskonflikt stehen, gibt es für das ein oder andere Spiel in der laufenden und am Ende der Saison Schiedsrichteraustausch zwischen aneinanderliegenden Bezirken. Somit fährt ein Team vom Bezirk "Alpenvorland" in den Bezirk "Altbayern" oder "Oberbayern". Hierdurch entstehen zwar dem ein oder anderen Verein höhere SR-Kosten, dennoch haben Sie ein komplett unvoreingenommenes Team. Ich habe in dieser Saison bereits in den Nachbarbezirken mit meinem Teampartner ein Aufstiegsduell in der Bezirksliga (1. gg. 2.) und ein Abstiegsduell aus der Bezirksoberliga (Vorletzter gg. Vorvorletzter) gepfiffen und beide Mannschaften aus beiden Begegnungen haben dies sehr begrüßt. Hinzu kommt, dass in dem ausgeholfenen Bezirk akuter SR-Mangel herrscht und die ein oder anderen einfach froh waren, auch mal "neue" Gesichter zu sehen! Diese Spiele wurden kurzfristig zwischen den beiden Bezirksschiedsrichterwärten umbesetzt, da die Brisanz der Duelle recht hoch war.

    Wäre natürlich ein interessantes Modell, was man in mehreren Bezirken durchführen könnte, wenn die Abstimmung zwischen den Bezirksschiedsrichterwärten stimmt. Es ist auch als Schiedsrichter interessanter völlig neue Mannschaften zu pfeifen, da man auch nach einer Zeit weiss, dass bei Team XYZ der HM mit der Nummer 5 immer nochmal von hinten in den Wurf reingreift usw. und darauf natürlich gezielter achtet, oder das Spieler Nr. 10 nach jeder Entscheidung Redebedarf hat und man dann vielleicht schneller wegen Meckerns zur 2 min. Strafe greift.

    wie bereits mehrfach erwähnt ist und bleibt das blocken natürlich erlaubt, alles andere wäre ja auch völliger Käse. Da das blocken ja kein kontrolliertes Spielen des Balles ist gelange ich nicht zwangsläufig in Ballbesitz, kann zwar sein, muss aber nicht. Als Blockspieler bin ich ja froh, wenn ich an den Ball rankomme, kann aber definitiv nie 100%ig sagen, wohin man den Ball lenkt! Dies ist vor allem entscheidend, wenn der Angriff das "Warnzeichen passives Spiel" bekommt und den Ball nach dem Block erneut erhält. Nur weil ich den Ball als Abwehrspieler berührt habe, wird das Passivzeichen nicht aufgehoben, so dass der Angriff erneut schnell zum Abschluss kommen muss, daher kann es sich gar nicht um ein kontrolliertes Spielen des Balles des Abwehrspielers handeln! Wenn es sich um ein kontrolliertes spielen des Balles handeln würde, müsste ich ja auch jeden Ball, den der Block abfälscht und der Torwart hält mit Freiwurf wegen Rückspiel bestrafen und auch das ist völliger Käse und ich denke auch nicht, dass das jemand macht ... :D

    Servus beinand,

    ich war mit 16 Jahren mal Fußballschiedsrichter um das Taschengeld aufzubessern und habe aber nach zwei Jahren aufgehört. Damals kamen Schulstress und das schwierige Publikum (inkl. Trainer) beim Fußball dazu. Habe dann im Rahmen des C-Trainerscheines für Handball vor zwei Jahren den Schirischein gemacht und wollte nur "sporadisch" pfeifen. Habe dann auch eineinhalb Jahre ein paar Jugendspiele und viele Seniorenspiele in den unteren Spielklassen gepfiffen. Hier habe ich gemerkt, dass es wichtig ist, ein wenig älter und erfahrener zu sein, um mit den äußeren EInflüssen besser zurecht zukommen, das hat mir damals zur Fußballzeit einfach gefehlt. Seit der Rückrunde pfeife ich auch im Team, bin durch ein Vorbereitungsturnier zu meinem Teampartner gekommen und es hat von Anfang an bestens geklappt. Da wir auch einen sehr guten Förderer haben, haben wir von Anfang an auch gute Spiele bekommen, bei denen wir uns gut beweisen konnten. Wir hatten darunter ein männliche A-Jugend Bayernligaspiel, ein Männer Bezirksliga Aufsteigsduell (1. gg. 2.) und ein Abstiegsduell der Männer Bezirksoberliga (Drittletzter gg. Vorletzter). Alle Spiele liefen ohne besondere Vorkomnisse und wir wurden sehr oft auch für unsere Art des pfeifens gelobt. Ziel ist es uns in der BOL und in den oberen Jugendligen zu etablieren, um dann nächste oder übernächste Saison auch Landesliga zu pfeifen.


    Gruß

    Dominik

    C-Jugend: DJK - Handballer erobern punktgleich mit Rang 2 den 3. Tabellenplatz der Bayernliga zurück - 79 Tore in 50 Minuten

    Das Spiel gegen den TSV stand unter schlechten Vorzeichen. Hatte man doch das Hinspiel mit 26:36 beim TSV deutlich verloren, so konnten die beiden Trainer in diesem Spiel nur auf einen deutlich reduzierten Kader zurückgreifen. Marius, Moritz und Lukas fielen an diesem Wochenende wegen Grippe aus. Durch das Fehlen von 2 Stammspielern hatte diesmal der junge Philip (Jahrgang 1996) die Chance sich zu beweisen. Dass die Partie gegen die starken Schwaben schwer werden würde, war dem DJK klar, aber dass man mit nur 6 Feldspielern ohne Auswechselspieler und zwei Torwarten ins Rennen gehen würde, damit hatte im Vorfeld keiner gerechnet.

    In der ersten Halbzeit gestaltete sich der Spielverlauf über 10 Minuten ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte entscheidende Vorteile für sich verbuchen. Dann dominierte auf Seite des DJK wieder ihr bewährtes Tempospiel verbunden mit einem hervorragenden Abwehrverhalten gegenüber den beiden stärksten gegnerischen Spielern Peter und Alex. So konnte sich der DJK bis zur Pause zum vorentscheidenden 21:18 absetzen. Dabei profitierte der DJK sehr stark von ihrem Auswahlspieler Niklas, der allein in der ersten Halbzeit mit 10 Toren einen neuen Rekord markierte und von Leonard, der im Tor des DJK eine starke Leistung lieferte.

    Für die zweite Halbzeit war die entscheidende Frage, ob die Junioren des DJK ohne die Möglichkeit auszuwechseln das hohe Tempo gegen die jetzt stark aufspielenden Schwaben durchhalten konnten. Bis zur 42. Minute verkürzte des TSV den Abstand kontinuierlich, um dann 5 Minuten vor Spielende mit 38:36 mit 2 Toren in Führung zu gehen. Fast zeitgleich wurde auf Seite des DJK durch eine unglückliche Schiedsrichterentscheidung Bernhard mit der dritten Zweiminutenstrafe disqualifiziert. Das Spiel schien für den DJK damit verloren zu sein. Doch die DJK'ler C-Junioren bäumten sich nochmals auf, mobilisierten die letzten Kraftreserven und der Torwart Hannes musste 2 Minuten vor Spielende als Feldspieler aushelfen. Der TSV wurde nervös und vergab durch zwei Fehlwürfe über das Tor wertvolle Chancen. Beim Spielstand von 39:39, 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff, erhielt nun der Aushilfsfeldspieler Hannes (TW) den Ball. Durch die exzellent stehende TSV-Abwehr waren alle DJK'ler Feldspieler gedeckt und Hannes hatte keine Gelegenheit abzuspielen. Beherzt stürmte er auf das gegnerische Tor zu und versenkte unhaltbar für den gegnerischen Schlussmann durch einen Abpraller vom Innenpfosten den Ball zum siegentscheidenden 40:39 für die DJK'ler im Tor. Der Jubel nach dem spannenden Spiel unter den zahlreichen Zuschauern des DJK und den sichtlich erschöpften Akteuren auf dem Spielfeld war sehenswert. Am kommenden Wochenende geht es für den DJK zum letzten Saisonspiel der Bayernliga zum SC.


    DJK'ler–Handball Tempomaschine überrollt den SC und erobert kurzfristig den 2. ten Tabellenplatz der Bayernliga der männlichen Jugend C

    Nach der 31:34 Niederlage vom Hinspiel gegen den SC traten die DJK'ler C-Junioren in ihrem letzten Saisonspiel hoch motiviert und konzentriert an. Um in der dicht gestaffelten Bayernliga Tabelle vorne zu bleiben, musste unbedingt ein Sieg im letzten Spiel her. Damit würde, nachdem am nächsten Wochenende noch Spiele der anderen Mitstreiter ausgefochten werden, zumindest der 3. Tabellenplatz sicher sein. Zwischen den jeweils besten beiden Mannschaften der Bayernliga Süd und Nord wird dann in einem Final Four Turnier der bayrische Meister ausgespielt.

    Der DJK trat an diesem Sonntag in seiner Bestbesetzung an, da ihre krankheitsbedingten Ausfälle der vergangenen Spiele auskuriert waren. Vom Spielbeginn weg dominierte das schnelle Angriffsspiel der DJK'ler, das von anderen Vereinen in ihren Berichten oft als Tempomaschine bezeichnet wurde. Gleichzeitig war der sehr gut aufgelegte DJK'ler Torwart Hannes kaum zu überwinden. Bereits das Halbzeitergebnis von 16:11 für den DJK zeigte, dass es für den SC in heimischer Halle nicht viel zu holen gab.

    Nach der Pause zogen die DJK'ler durch ihr schnelles Kombinationsspiel bereits in den ersten beiden Minuten auf 19:12 davon. Die Gegenwehr des SC erlahmte. Letztendlich endete das Spiel mit einem klaren 38:24 Sieg für die DJK'ler.

    Die Trainer waren mit der Leistung ihrer Schützlinge in diesem Spiel und auch mit dem Saisonergebnis hoch zufrieden. Zu Saisonbeginn hatten sie das Ziel für die noch sehr junge Mannschaft dahingehend definiert, dass man gut in der unteren Tabellenmitte der Bayernliga mitspielen wolle. Dieses Ziel wurde bei weitem übertroffen und man darf gespannt sein, welche Erfolge in der nächsten Saison unter den Erfolgstrainern noch möglich sein werden.

    Zudem besteht noch die Chance auf das Final Four um die bayerische Meisterschaft, wenn der Tabbelndritte Ihr letztes Heimspiel am kommenden Sonntag (15.02.) nicht gewinnt. Das Hinspiel haben sie noch mit einem Tor verloren.