Beiträge von Olle

    Vielleicht sollte der VfL einen Trainerwechsel überlegen. Ist Gorr noch zu haben? :D

    *grins* Ich kann mir gut vorstellen, dass sich in Gummersbach mittlerweile einige Leute ernsthaft fragen, ob sie nicht bei ihrer Entscheidung für Kurtagic einen ganz, ganz dummen Fehler gemacht haben ...

    Nun denn, Gummersbach wird damit leben müssen. Und so schlimm ist es in der 2. Liga auch nicht.

    christian,
    es ist ja sehr schön, dass Du hier eine muntere Diskussion anregst, und ich finde sie auch ganz interessant. Allerdings ist die ganze Sache wissenschaftlich überhaupt nichts wert, wenn du erst deine eigene Meinung zum Besten gibt und dann die Meinungen der anderen ständig kommentierst oder gar bewertest! Damit lenkst du nämlich die Wahrnehmung deiner Teilnehmer, deren unvoreingenommene Sicht der Dinge du für deine Umfrage brauchst. Du solltest dich also entscheiden: Wissenschaftliche Umfrage oder Anregen einer Diskussion unter Handballanhängern und -experten!

    Das unterschreibe ich sofort. Wer so vorgeht, zeigt damit, dass ihm grundlegende Kenntnisse in der Konzeption empirischer Untersuchungen fehlen. Die so gewonnenen Umfrageergebnisse sind völlig wertlos. Wie man solche Untersuchungen anlegt, sollte eigentlich Stoff des Grundstudiums sein.

    Ich würde eine Arbeit, die auf so gewonnenen Umfrageergebnissen beruht, ablehnen.

    Das Spiel gefällt mir eigentlich, die Kommentatoren auf Eurosport sind aber höchst mühsam zuzuhören, zumindest meiner Meinung nach. Dieses ständige Schuld-auf-den-Schiri-schieben geht mir einfach ein wenig gegen den Zeiger.

    Schuld auf die Schiris schieben? Auf welchem Stern lebst du denn? Dass die Schiris in etlichen Situationen geradezu grotesk gegen die Flensburger gepfiffen haben, sollte jeder, der auch nur ein kleines bisschen vom Handball versteht, gesehen haben. Diese beiden Herren gehören nach der Leistung auf die Tribüne, in die letzte Reihe, aber ganz sicher nicht auf die Platte.

    Bei so einer Leistung in einem Spiel der Hamburger wäre Schwalbe kurz vor dem Herzinfarkt gewesen.

    Ich finde es ziemlich unangebracht, wenn Storm dem engen Terminkalender die Schuld an Gensheimers Verletzung gibt, und gleichzeitig aber mit nur einem Linksaußen im Kader in die Saison geht, wohl wissend, was das für eine Belastung für die Spieler ist.


    Quelle: Storm sauer nach Gensel-Ausfall | Handball | DKB Handball-Bundesliga | SPORT1.de

    So ist es. Natürlich können sich kaum Vereine leisten, alle Positionen doppelt mit erstklassigen Leuten zu besetzen und füllen den Kader mit Nachwuchsleuten auf. Aber die muss man dann auch mal zur Entlastung der ersten Sieben spielen lassen. Sicher nicht in engen Spielen, aber selbst in Spielen, in denen das Bonbon längst gelutscht ist, spielen die Löwen überwiegend mit der ersten Sieben durch.

    Und wenn man das so handhabt, sind Überlastungsverletzungen *auch* in der Verantwortung des Trainers.

    Dennoch muss man sich natürlich fragen, ob z.B. in der CL dieser völlig überzogene Modus mit Gruppenphase etc. sein muss. Und ob wirklich jedes Jahr ein oder zwei große Turniere für die Natinalmannschaften sein müssen.

    Wenn man Nachwuchsspieler Philipp Weber statt Stion Tönnesen 20 Minuten auf die Mitte stellt und gleichzeitig Tim Hornke bringt, kann man nicht von fehlenden Nachwuchsspielern sprechen. Beide handeln sich zudem dumme 2 Minuten ein, dass zeigt wie schwer Bundesliga ist.

    Wie lange hat Hornke gespielt? 6 Minuten? 7 Minuten? Und welche Leistung hat vorher R. Weber auf RA gebracht - auch in der Deckung gegen Eggert? Und was die 2 Minuten angeht, das waren meines Erachtens keine, auch nicht, wenn man sich die Szene in verlangsamter Wiedergabe ansieht.

    Selbst die ganz Großen erwischen mal nen schwachen Tag und da soll ausgerechnet Eijlers die große Ausnahme sein? Und "sehr sehr gut", wie DS den Keeper in HZ1 gesehen hat, war er nun wirklich nicht, das war mal maximal ordentlich. In HZ2 hätte Carstens aber trotzdem mal den Aushilfskeeper bringen können, der saß doch bestimmt nicht nur zur Dekoration auf der Bank. Das Spiel war in der Tat ein Langweiler hoch zehn.

    Ich habe Eijlers auch nicht so gut gesehen. Ein paar gute Paraden, ansonsten guter Durchschnitt. Da hätte Carstens wohl durchaus mal einen Wechsel versuchen können.

    Wobei ich Carstens ohnehin nicht verstehe. In diesem Spiel hat er kaum etwas versucht, die Mannschaft einfach weiter vor sich hineiern lassen. Ein Beispiel: Da kommt Tim Hornke für ein paar Minuten auf RA, macht 2 aus 2, bekommt 2 Minuten für ein wahrlich nicht sonderlich aufregendes Foul, die letzten Minuten spielt dann wieder Robert Weber, der vorher wirklich nichts gerissen hat und in keiner sonderlich guten Verfassung zu sein scheint. Gegen Großwallstatt hatte Hornke mehr Spielanteile und 6 aus 8 Versuchen, nicht schlecht für einen Nachwuchsmann. Aber offenbar reicht das nicht, um unter Carstens Spielanteile zu bekommen.

    Für Nachwuchsspieler wie Hornke ist Magdeburg heute offenbar kein gutes Pflaster mehr.

    Dieser Satz von Heubeger ist ja wohl ein absoluter Scherz,oder:

    "Die Mannschaft hat trotzdem nach der Niederlage gegen Montenegro eine gute Leistung gezeigt", sagte Heuberger.

    Als Scherz wäre so eine Aussage wenigstens noch zu verstehen.

    Ich befürchte nur, er meint das tatsächlich ernst. Offenbar führt die Übernahme des Postens als Nationalmannschaftstrainers dazu, dass man jeglichen Bezug zur Realität verliert. Denn im Grunde war der Rückraum gegen eine diesmal körperlich deutlich unterlegene Deckung (wieder) mindestens bis zur 40. Minute ein Totalausfall, erst als die Israelis abbauten, fielen auch einige leichte Treffer aus dem Rückraum. Die zweite Welle fand wieder nicht wirklich statt, meistens fehlte sogar die erste. Eine Vorstellung wie aus dem Handballmuseum, da spielen die Russen den moderneren Handball. Die Deckung war (wieder) saumäßig, Roggisch z.B. bekommt mittlerweile offenbar noch nicht einmal mehr einen international zweitklassigen Kreisläufer in den Griff. Die Torhüter, auch Heinevetter, mittelmäßig und insgesamt schwächer als das israelische Gespann. Immerhin hat Heinevetter heute weniger lamentiert und sich mehr auf seine genuine Aufgabe als Torhüter konzentriert.

    Besonders ärgerlich war, dass die Mannschaft wieder ohne Leidenschaft, zum Teil fast pomadig ihren Stiefel herunterspielte, nach dem Motto "Das gewinnen wir schon". Gensheimers verworfene Siebenmeter z.B. waren ein Ausdruck dafür. Es war eben nach meinem Eindruck nicht nur ein "Nicht-Können", sondern auch ein "Nicht-unbedingt-Wollen", mit einigen wenigen löblichen Ausnahmen (z.B. Haaß, Wienceck).

    Mit dieser Leistung hätte die Nationalmannschaft jedenfalls heute gegen eine Mannschaft um die aussortierten Spieler (Kraus), die vergraulten Spieler (Zeitz, Hermann), die zurückgetretenen Spieler (Hens, Sprenger) und die nicht (mehr) berücksichtigten Spieler (Rojewski), ergänzt durch Nachwuchsleute (Fäth, Lemke, Dissinger, Schneider, Pevnov etc. etc.) unter einem taktisch gewieften Trainer wie Brack verloren. Aber das das ja eine "gute Leistung" war, wird man auch in Zukunft nichts ändern, warum auch, man hat ja (a) gewonnen. und es war (b) ja ein "gutes Spiel".

    Wenn die älteren Herren in der Führung des DHB nicht schleunigstens etwas ändern, werden sie zum Totengräber des deutschen Handballs. Und dann ists auch vorbei mit den netten Pöstchen und coolen Buffets. Das, immerhin, hätte etwas.

    Ich verstehe die gesammte Grundausrichtung des DHB nicht, dass aber zugegeben nicht erst seid gestern.Wir bilden in der Jungend individuel und taktisch nach DHB - Rahmentrainingskonzeption aus. Dabei ist der taktische Teil wesentlich Höher als bei den meisten anderen Nationen die zu den größeren im Handball gehören.

    In der Juniorennationalmannschaften bildet und formt man Mannschaftstaktiken die auch zu Erfolgen in der Jungend führen. Warum bildet man in den Juniorenmannschaften offensive Deckungssysteme aus um dann im Seniorenbereich wieder in die 6:0 Uralt Deckung zu verfallen?

    Hierauf gibt es zwei Antworten: Erstens, weil man die Nationalspieler nicht oft genug zu langen Lehrgängen zusammenbekommt, um diese Systeme einzuüben, und zweitens, weil man meint, nicht die passenden Spieler für solche Systeme zu haben. Das erste Argument halte ich für ein Scheinargument, da kaum Nationalmannschaften, die offenere Deckungssysteme spielen, ihre Spieler laufend zu Lehrgängen zusammenholen können, das zweite ist ist auch nicht viel besser. Da müsste man einfach mal den Mut haben, einen Schnitt zu machen, und Spieler einberufen, die solche Systeme kennen, sei es aus dem Verein oder aus der Juniorennationalmannschaft. Viel schlechter können als die derzeitige Truppe können die auch nicht spielen.

    Aber solange man z.B. an einem Roggisch festhält, der für eine offensive Deckung zu langsam ist, geht ohnehin nichts. Auch der Versuch gestern mit Klein auf der Spitze war noch viel zu halbherzig, da viele Mannschaften mittlerweile *große* Spieler auf der Spitze spielen lassen, die körperlich präsenter sind und eine große Armspannweite haben, siehe z.B. Kiel, wo Klein eben nicht mehr, wie noch zu Serdarusics Zeiten, auf der Spitze spielt.

    Es wird immer mal wieder gesagt, die Russen spielten unter Maximov Steinzeithandball, z.B. ihre uralte 5:1 mit Dibirov auf der Spitze. Aber die deutsche Nationalmannschaft ist kaum besser. Unter Brand war das schon ärgerlich, noch ärgerlicher ist aber, dass Heuberger, der sowas viel besser kann, was er durch seine Arbeit mit der Juniorennationalmannschaft hinlänglich bewiesen hat, jetzt auch solchen Steinzeithandball spielen lässt. Offenbar muss man in Deutschland seinen Handballverstand an der Garderobe abgeben, wenn man Nationaltrainer wird.

    Wir haben nunmal keine Spieler ala Karabatic, Jicha und Co, warum arbeitet man also nicht mehr im Mannschaftstaktischen Bereich und vollzieht dabei endlich den überfälligen Umbruch.

    Interessant wird es, wenn man mal darüber nachdenkt, warum das so ist. Warum haben die Franzosen mittlerweile zwei junge Spieler für die Rückraumpositionen, die Karabatic, Fernandez und Co. beerben können? Warum bekommen die Isländer, eine kleine Nation, seit vielen Jahren immer wieder Nationalmannschaften zusammen, die mit den Großen gut mithalten können? Was machen die anders? Irgendetwas *müssen* die ja wohl anders machen, sonst würden die auch so einen Gurkenhandball spielen.

    Ist es vielleicht so, dass in Deutschland vor allem Spieler gefördert werden, die irgendeinem abstrakten Konzept davon entsprechen, wie ein Spieler auf einer bestimmten Position auszusehen hat und was er zu können hat? Hätte in Deutschland mit seinem Fördersystem z.B. ein Spieler wie Vranjes, um ein zugegebenermaßen extremes Beispiel zu nehmen, der ja nun so gar nicht den landläufigen Vorstellungen von einem Rückraumspieler entspricht, überhaupt eine Chance, oder würde der nicht eher aussortiert? Ein Vranjes in seinen besten Zeiten hätte gestern die Deckung der Montonegriner jedenfalls auseinandergespielt. Ein Kraus übrigens auch, aber das ist ja ein ganz spezieller Fall.

    Da muss man auf jeden Fall mal in Ruhe beim DHB drüber nachdenken, wenn es denn da Leute geben sollte, die überhaupt bereit sind, ihre eigene Arbeit der letzten Jahre (und Jahrzehnte) in Frage zu stellen. Nur darauf zu warten, dass Glandorf und Kaufmann wieder zurückkommen und Djordic wieder fit ist, wäre dann doch zu billig und sicher keine Lösung.

    Vielleicht hätte man wirklich mal einen ausländischen Trainer holen sollen wie ich schon nach Brandt´s Rücktritt geschrieben hatte. Nur um mal neue Ideen ins deutsche Spiel zu bringen.

    Es hätte noch nicht mal ein ausländischer Trainer sein müssen. Es gab ja auch noch ganz andere Möglichkeiten, z.B. jemanden wie Brack, der hat seit Jahren bewiesen, dass er aus mittelmäßigen Spielern eine kampfkräftige Truppe formen kann. Und dass er das Spiel verstanden hat und sich Gedanken um die Taktik im Angriff und der Deckung macht. Der Ideen hat.

    Aber den wollte man ja nicht, denn "der hat ja noch nichts gewonnen", wie sinngemäß das deutsche Trainerdenkmal aus Gummersbach brummelte. Nun hat man einen Trainer mit dem richtigen Stallgeruch, einen, der auch schon mal was gewonnen hat, aber der dafür mit der Mannschaft nichts gewinnen wird.

    Und ein sehr großes Trainerproblem

    Dass ist nichts Neues. Warum sollte man nach dem Abgang des vorherigen Trainerproblems auch etwas ändern in der Nationalmannschaft? Auszeit viel zu spät genommen, keine Variationen in der Deckung bis zur 50. Minute, obwohl die Deckung nun mal so gar nicht funktionierte, keine Taktik im Angriff erkennbar, in der 1. Halbzeit die schwachen Gensheimer und Richwien weiterspielen lassen. Müller in den Kader aufgenommen, obwohl der nun von seinen handballerischen Fähigkeiten ganz sicher nicht in die Nationalmannschaft gehört, was er heute wieder eindrucksvoll bewiesen hat. Vielleicht in die von Lichtenstein, aber das kann kein Masstab sein. Oder sollte es zumindest nicht.

    Wobei der Spruch von Carstens in der Halbzeit, man habe ja gewusst, dass "wir" mit der offensiven Deckung Montonegros Probleme haben würden, wirklich der Gipfel war. Was bitte ist der Job eines Trainers wenn nicht der, seine Mannschaft auf solche Dinge einzustellen? Das ist offenbar nicht geschehen. So ein hilfloses Angriffsspiel habe ich selten gesehen, das sah weniger durchdacht aus als in besseren A-Jugendmannschaften.

    Wobei jetzt schon klar ist, was passieren wird - das vorherige Trainerproblem wird sich zu Wort melden und orakeln, diese Probleme lägen nur an der ungenügenden Nachwuchsförderung in den drei norddeutschen Spitzenclubs, die würden dem Handball schaden. Und so weiter und so fort. Man kennt das ja mittlerweile, klingt nach kaputter Schallplatte, obwohl es kaum noch Schallplatten gibt. Und die alten Herren im DHB werden ihrere greisen Häupter bedächtig wiegen und sich sagen "Er hat ja Recht, der Heiner." Und dann wird man irgendwann wieder eine Arbeitsgruppe einsetzen ("Wenn du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis ..."), bei der nichts herauskommt, aber es wird bei jedem Treffen sicher ein gutes Buffet geben. Und das ist ja schon mal was.

    Wobei man sich mittlerweile ernsthaft fragen muss, ob nicht eher die Nationalmannschaft den Spitzenclubs schadet, denn solche Auftritte der Nationalmannschaft schaden dem Sport insgesamt.

    Ob ich sauer bin? Und ob.


    Dann hat Melsungen heute einen Schritt in die falsche Richtung gemacht.
    Ist ja nicht der erste und wird auch nicht der letzte sein.

    Das hat heute der linkshändige Müller wieder eindrucksvoll bestätigt. Ein mittelmäßiger Bundesligaspieler mit großen technischen Defiziten, definitiv kein Spieler für internationale Einsätze. Nicht auf Clubebene und schon gar nicht in der Nationalmannschaft.

    Die Überraschung war für mich die Leistung von Kraus, der ein sehr gutes Spiel gemacht hat, nicht nur wegen seiner Tore. Der HSV mit der wohl besten Leistung diese Saison, das war schon nicht schlecht - bis auf die letzten 10 Minuten. Omeyer mit schwächerer Leistung als der starke Beutler - bis auf die letzten 10 Minuten.

    Dass beim THW noch lange nicht alles stimmt, konnte man jedenfalls überaus deutlich sehen. Vujin nicht ins Spiel eingebunden, Narcisse längst nicht bei seiner normalen Leistung, die Deckung nicht sattelfest. Da merkt man, wie wichtig Kubes in der letzten Saison war ... :)

    Nei

    Na, nun sei mal nicht so gemein wegen eines Versprechers. Sie macht Ihre Sache doch sehr ordentlich und ist immer ein niedlicher Kontrast mit ihren 1,55 neben den großen Handballern. Außerdem ist sie doch selbst Handballerin! Also: macht den Handball nicht zum Machosport!

    Nicht nur wegen des Versprechers, sicher nicht. Eher wegen ihrer oft etwas, sagen wir mal, "naiven" Anmerkungen zu Spielen.

    Aber niedlich ist sie.

    Glückwunsch an die Löwen, die ein gutes Spiel hingelegt haben. Nur, wer hier vorher die Schiedsrichter für eine mögliche Mannheimer Niederlage in Anspruch genommen hat, darf das wohl geren wieder zurück nehmen. Das war nun definitiv nicht pro FL.

    Ein wahres Wort. Da hat es doch so einige Situationen gegeben, in denen man nur den Kopf schütteln konnte, besonders in der zweiten Halbzeit. Stichwort Regelauslegung bei Stürmerfouls und Zeitstrafen.

    Das war sicher keine Topleistung der beiden.

    Die SG mußte sich in Serbien nicht über die Maßen verausgaben und so hoffe ich auf eine bessere Abwehr und weniger "Flüchtigkeitsfehler" im Angriff. Dann sollte das in Mannheim mit den 2 Punkten für den Norden schon klappen.....

    Eine vernünftigere Leistung in der Deckung und ein Kaufmann, der ein bisschen mehr auf die Reihe bekommt. Aber leicht wird das Spiel nicht.

    Zu den Löwen nur: Super, die Wandlung. Das ist ein gutes Team. EIn gewisser Alex P. wird in B. gerade sehr schmerzlich vermisst. Aber es macht Spaß, ihm und seinen Kollegen zuzusehen. Weiter so!

    Die Löwen spielen diese Saison erstmals als Mannschaft, und nicht als ein zusammengewürfelter Haufen von guten Einzelspielern. Außerdem dürfte geholfen haben, dass nicht wieder irgendein Löwe mit zu losem Mundwerk irgendwas von Titeln, die es zu gewinnen gäbe, gebrabbelt hat. Und dass Nielsen endgültig in der Versenkung verschwunden ist. Weniger Druck auf der Mannschaft, ruhigeres Arbeiten für die Mannschaft und den Trainer, ein ruhigeres Umfeld = bessere Spiele, bessere Leistungen und mehr Erfolg.

    Bisher wenigstens.

    Gruseliges Spiel der Berliner, vorn wie hinten, Alibihandball der ganz und gar unerfreulichen Sorte. Die Mannschaft macht im Moment den Eindruck, als würde es diese Saison bisher irgendwie nicht stimmen. Barcelona reichte eine für die Mannschaft eher durchschnittliche Leistung zu einem klaren Erfolg, die dürften kaum mehr als richtig warm geworden sein.

    Mal sehen, wohin die Reise der Füchse in den nächsten Wochen geht. Mit der Leistung dürften sie in der Bundesliga auch öfters ihre Schwierigkeiten bekommen, und beileibe nicht nur gegen Mannschaften der Spitzengruppe.