Eben! Dass es riskant ist, wenn man am "Tropf" eines Mäzens hängt, wissen die HSV-Mäzene selbst und verlangen doch schon längst vom Verein, sich um Sponsoren zu bemühen (die Akquise neuer Sponsoren hatte man sich ja u.a. auch von der Verpflichtung von Rost erhofft)! A. Rudolph wurde schon öfters zitiert, dass es Ziel sein muss, von ihm selbst unabhängig zu werden. Es wird aber auch nicht ganz zu Unrecht gemeint (wie man an den Anfangsjahren sehen konnte), dass man in Hamburg keine Chance hat, nur mit dem Etat eines Mittelfeldvereins attraktiv zu sein bzw. zu bleiben - nur mal so als Bemerkung, falls jetzt jemand auf den glorreichen Gedanken kommen sollte, die sollen dann mal eben kleinere Brötchen backen.
Naja. Kleinere Brötchen hin, kleinere Brötchen her. Man muss doch wenigstens hinterfragen, ob es sinnvoll ist, einen Kader von 19 (!) Spielern zu haben. Das klingt - obwohl dieses Jahr sicher besondere Umstände vorlagen, man denke an die Verpflichtung von Canellas - ein bisschen nach "Erstmal kaufen, später denken - wenn überhaupt."
Außerdem halte ich es nicht für ausgemacht, dass man in HH grundsätzlich nur wahrgenommen wird, wenn man in der Spitzengruppe mitmischt. Das kann so sein, muss es aber nicht. Erstmal auf einem vernünftigen Niveau konsolidieren, das hielte ich für durchaus machbar. Mit einem kleineren Etat und, sagen wir mal, 15 Spielern (und ohne Gelenkbus).
Ob das allerdings mit Schwalb geht - ich weiß es nicht.