Beiträge von Uwe aus LD

    Falsch, wo steht das (Ermahnung gehört zur Progression) im Regelwerk? Regelbezug?

    Im Regelwerk kommt die Ermahnung nur in 13:6 und 15:5 vor und die stehen nicht im Zusammenhang mit der Progression.
    § 16 kennt die Ermahnung gar nicht.

    siehe auch "Der Handballschiedsrichter" 1:6 Seite 5: "Ermahnungen sind keine Strafe..."

    Progression ist gelb - 2 Min - 2 Min - 2 Min/ROT
    Die Progression beginnt mit gelb!!!!

    Gruß Uwe

    Wenn das laufende Spiel wegen eines Regelverstoßes unterbrochen wird, wird es mit Freiwurf gegen die fehlbare Mannschaft fortgesetzt, auch wenn der Schieri "nur" ermahnt.
    War die fehlbare Mannschaft in Ballbesitz während der Trainer reklamiert und ich unterbreche das Spiel für eine Ermahnung, wechselt der Ballbesitz.

    Regelbezug? Hast du schon mal Freiwurf für die fehlbare Mannschaft gegeben, wenn das laufende Spiel wegen eines Regelverstoßes unterbrochen wurde? Hoffentlich nicht!

    Zitat

    Freiwurf-Entscheidung
    13:1 Grundsätzlich unterbrechen die Schiedsrichter das Spiel und lassen es durch einen Freiwurf für die andere Mannschaft wiederaufnehmen, wenn:
    a) die ballbesitzende Mannschaft eine Regelwidrigkeit begeht, die zu einem Verlust des Ballbesitzes führen muss (4:2 bis 3, 4:5 bis 6, 5:6 bis 10, 6:5 1. Absatz, 6:7b, 7:2 bis 7:4, 7:7 bis 8, 7:10 bis 11, 8:8, 10:3, 11:4, 13:7, 14:4 bis 7 und 15:7 Absatz 3 und 15:8).
    ........

    Zitat

    8:4
    Körperliche und verbale Ausdrucksformen, die nicht mit dem Geiste der Sportlichkeit vereinbar sind, gelten als unsportliches Verhalten (Beispiele: siehe Erläuterung 5). Dies gilt sowohl für Spieler als auch Mannschaftsoffizielle auf der Spielfläche wie außerhalb. Auch im Falle unsportlichen Verhaltens ist progressiv zu bestrafen (16:1c, 16:3c-d und 16:6a).

    ..............

    8:8
    Verstöße gegen Regeln 8:2-7 führen zu einem 7-m-Wurf für die gegnerische Mannschaft (14:1), wenn der Verstoß direkt - oder indirekt wegen der dadurch verursachten Unterbrechung - eine klare Torgelegenheit für die gegnerische Mannschaft vereitelt. Ansonsten führt die Regelwidrigkeit zu einem Freiwurf für die gegnerische Mannschaft (13:1a-b, 13:2-3).


    Fettung von mir

    14:1 b ist nur für den unberechtigten Pfiff des ZN anzuwenden.
    "Der Handballschiedsrichter" 1.7 S. 41 Nr. 8

    Der Schiedsrichter ist jederzeit berechtigt das Spiel zu unterbrechen, auch ohne Grund - es mag zwar ein falscher Pfiff sein, aber niemals unberechtigt im Sinn von 14:1 b

    Sunny
    unberechtigt und unbegründet sind keinesfalls Synonyme -
    unberechtigt heißt ohne "Recht", unbegründet heißt ohne "Grund" - und das sind zwei paar Schuhe!

    Gruß Uwe

    Zitat

    Original von Theoitetos
    @Rheinland-SR
    Aber der Aufbau der Progression beginnt immer mit einer Ermahnung und wenn ich noch niemanden der Mannschaft ermahnt habe, wieso muss ich dann gleich verwarnen oder hinausstellen?
    ..........


    Falsch, wo steht das (Ermahnung gehört zur Progression) im Regelwerk? Regelbezug?

    Im Regelwerk kommt die Ermahnung nur in 13:6 und 15:5 vor und die stehen nicht im Zusammenhang mit der Progression.
    § 16 kennt die Ermahnung gar nicht.

    siehe auch "Der Handballschiedsrichter" 1:6 Seite 5: "Ermahnungen sind keine Strafe..."

    Die Progression beginnt mit gelb!!!!
    Gruß Uwe

    Zitat

    Original von meteokoebes
    Ja, aber wer verschuldet dieses Verletzungsrisiko? Der Torhüter oder der Gegnstoßspezialist? Kommen wir nun wieder auf den Punkt Stürmerfoul bleibt auch weiterhin Stürmerfoul zurück, dann ist doch klar, welche Verantwortung der Gegenstoßspezialist in jeder Hinsicht haben sollte. Das Argument, dass der Gegenstoßspezialist den Torwart nicht sehen kann ist leider vollkommen falsch, er will ihn nicht sehen, das ist ein himmelweiter Unterschied.

    Zu deiner . Frage:
    Wenn
    1.) der Torwart sich in den Laufweg des Angreifers bewegt und nicht als erster eine regelgerechte Stellung eingenommen hat der Torwart,
    2.) wenn der Torwart steht und keine Bewegung (vorwärts oder zur Seite mehr macht) der den Gegenstoß laufende Spieler.

    Dass er ihn nicht sehen will halte ich allerdings für eine gewagte These, ich glaube eher er würde gerne aber kann nicht. Das liegt daran, dass er nicht gleichzeitig den (ankommenden) Ball und den Torwart sehen kann - da gibt es technische Grenzen.

    Mir ging es bei dem Beitrag nur darum das Argument "wenn, ...., dann darf auch kein Feldspieler mehr in den Kreis springen" zu entkäften, da hier unterschiedliche Situationen vorliegen, die man nicht zwangsläufig gleich behandeln muss.
    Gruß Uwe

    Ein ebenso altes wie aus meiner Sicht unzutreffendes Argument, da es zwischen beiden Situationen einen erheblichen Unterschied gibt, der Andersbehandlung sinnvoll macht.

    Der Torwart sieht den Werfer oder Spieler der auf ihn zukommt und hat nicht die Blickrichtung weg vom Gegenspieler. Er kann sich auf das was da kommt einrichten.

    Bei den typischen Zusammenstößen im Tempogegenstoß, die zu erheblichen Verletzungen führten, war es meist/immer (?) so, dass der Feldspieler gerade den Gegenspieler (Torwart) nicht gesehen hat und der Zusammenprall daher für ihn unvorbereitet kam. Darin liegt das Verletzungsrisiko.

    Gruß Uwe

    Spielordnung des DHB (von Seite des PfHV)

    Zitat

    § 83 Sperren
    (1) Gesperrte Spieler, Mannschaftsoffizielle, Trainer, Übungsleiter, Betreuer, sonstige Offizielle sowie Schiedsrichter, Zeitnehmer und Sekretäre sind für den Zeitraum der Sperre von der Teilnahme an Spielen ausgeschlossen. Sie gelten als nichtteilnahmeberechtigt. Sie dürfen auch nicht an Freundschaftsspielen teilnehmen sowie in der Sperrzeit eine der vorgenannten Funktionen bei Spielen ausüben

    Also im Auswechselraum haben sie nichts zu suchen (es sei denn sie sind im Protokoll eingetragen) und dann gibt es die Progressionsreihe gegen den MV. Wenn sie eingetragen sind kann ich als Schieri nicht prüfen, ob die Sperre besteht, bestand oder aufgehoben wurde.

    In den Klassen in denen wir pfeifen können wir die Besetzung der Kabinen nicht überwachen. Auch gibt es meines Wissens keine Regel über eine Höchstzahl von Personen in der Kabine in der Halbzeit.
    Wenn die gegnerische Mannschaft dagegen (Coaching durch gesperrten Trainer in der Halbzeit/gesperrter Trainer auf Bogen und Bank) Protest einlegt kann ich mir vorstellen, dass der Verein zumindest eine Strafe vom Verband bekommt.
    Gruß Uwe

    ... und der von dir zitierte 17:3 verweist auf 4:2 wonach der MV ab Spielbeginn allein verantwortlich und bei Verstoß progressiv zu bestrafen ist.
    Das wird auch dadurch nicht aufgehoben, dass eventuell vor Spielbeginn eine Prüfung nicht stattgefunden hat oder ob der "Zusätzliche" nach Prüfung und vor Anpfiff noch dort hin gekommen ist.
    Ab Anpfiff ist kein Raum mehr für einen "Hinweis" an den MV!
    Gruß Uwe

    Zitat

    Original von drummer_flori
    Ja klar ist der Schiri dafür verantwortlich, aber der mannschaftsverantwortliche doch irgendwie auch oder ? Also ich hätte den Trainer einfach daraufangesprochen.

    Gruß Flori

    Nein! Der Schieri ist hierfür nicht verantwortlich, sondern allein der MV! Mit dem Nur darauf ansprechen begehst du einen Regelverstoß, der, wenn spielentscheidend (wohl unwahrscheinlich), Grund für nen erfolgreichen Protest sein könnte.

    Regel 4:2

    Zitat

    Eine Mannschaft darf im Spielverlauf höchstens 4 Mannschaftsoffizielle einsetzen. Diese Mannschaftsoffiziellen dürfen während des Spiels nicht ausgewechselt werden. Einer von ihnen ist als "Mannschaftsverantwortlicher" zu bezeichnen. Nur dieser Offizielle ist berechtigt, den Zeitnehmer/Sekretär und eventuell die Schiedsrichter anzusprechen (ausgenommen Erläuterung 3). Im allgemeinen ist ein Mannschaftsoffizieller nicht berechtigt, während des Spiels die Spielfläche zu betreten. Ein Verstoß gegen diese Regel ist als unsportliches Verhalten zu ahnden (8:4, 16:1c, 16:3d und 16:6a).Das Spiel wird mit einem Freiwurf für die gegnerische Mannschaft fortgesetzt (13:1a- b; Erläuterung 9).
    Der Mannschaftsverantwortliche ist dafür verantwortlich, dass sich ab Spielbeginn im Auswechselraum keine anderen Personen als die eingetragenen Offiziellen (max. 4) und die teilnahmeberechtigten Spieler (4:3) befinden. Andernfalls ist er progressiv zu bestrafen (16:1c, 16:3d und 16:6a).

    Fettung von mir

    Auswechselraumreglement:

    Zitat

    6. Kommt es zum Verstoß gegen das Auswechselraum-Reglement, sind die Schiedsrichter verpflichtet, entsprechend Regeln 16:1d, 16:3c bis d oder 16:6a, c (Verwarnung, Hinausstellung, Disqualifikation) zu verfahren.

    Fettung von mir!

    Sicherlich überprüfe ich vor dem Anpfiff auch immer ob die Anzahl stimmt, aber nicht, weil ich zum "Schutz" der MVs das tun muss, oder verantwortlich bin, sondern um mir später Ärger zu ersparen z.B. Beleidigung durch einen nicht eingetragenen "Offiziellen" von der Bank führt zu gelber Karte gegen MV (4:2) da er nicht eingetragen war.
    Die Verantwortung liegt aber allein und ausschließlich bei dem MV!
    Gruß Uwe und ein gutes neues Jahr an Alle

    Zitat

    Original von drummer_flori
    Also laut den regeln ist es nur erlaubt inerhalb eines Punktspieles Schiris mit Lizenz pfeifen zu lassen. Schiris ohne Lizenz dürfen nur private Turniere Pfeifen, die vom eigenden Verein außerhalb der Saisons stattfinden.


    Wo steht das in den Regeln?

    Zitat

    Original von Rheinland-SR
    ......................
    Meine Frage bzgl. des Anwurfes ins Gesicht, kurz vor dem Schlussignal, konnte ich mir aber hier nicht beantworten.
    Bei der beschriebenen Situation wäre ich auf dem Feld ziemlich unsicher und ich glaube, ehrlich gesagt, dass man bei derselben Situation in den Hallen etliche Male sowohl keine Strafe, als auch eine Hinausstellung und auch Rot sehen würde.
    Also da z.B. bin ich mir sicher, dass sich viele hier bei der Situation unsicher wären.
    .....................

    Du wirst nicht umhinkommen mit Unsicherheiten auf dem Spielfeld zu leben, da es dir nicht erspart bleiben wird aus deiner Regelkenntnis und deinen Wahrnehmungen in der konkreten Situation auf dem Feld Entscheidungen zu treffen, und zwar in Sekundenbruchteilen ohne es vorher in einem Forum zu diskutieren oder dir Zeitlupen anzuschauen zu können.

    Ein Tipp von mir: verabschiede dich von dem Gedanken immer nur die einzig richtige Entscheidung zu treffen und die Zustimmung aller zu haben - Das ist unmöglich!!!! -
    Du triffst deine Entscheidung aus deiner Position zur Aktion auf dem Feld, auf Grund dessen was du gesehen/wahrgenommen hast und deiner Regelkenntnis.
    Gutes Stellungsspiel -> es entgeht dir weniger -> du kannst Situationen besser beurteilen.....


    Du kannst Situationen so oft du willst in allen Foren diskutieren viel hängt von deiner Wertung/Einschätzung ab und die kann dir kein Forum abnehmen.
    Gruß Uwe

    Ich weiß immer noch nicht, welches "andere Forum" du hier immer bemühst, entweder du verlinkst es hier mal lässt es einfach raus.

    Warum befriedigen dich dort die Antworten nicht und warum glaubst du hier befriedigendere zu kriegen .... es gibt nun oft mal verschiedene Ansichten.....

    Ich denke mit deinen Fragen bist du sicher auf einem Lehrabend an einem richtigen Ort.

    Zuletzt noch zu deiner Frage 14.
    Die Situation, so wie du sie schilderst

    Zitat

    Ein Spieler (der z.B. gerade schon eine Hinausstellung wegen Meckerns bekommen hat) schreit laut durch die Halle "Meine Fresse, was pfeifst du für eine Scheiße"

    ist für mich eine Schiedsrichterbeleidigung und es gibt Rot und auf den Spielberichtsbogen wird vermerkt: Spieler ..... beleidigt den/die Schiedsrichter in dem er die Worte "....." laut durch die Halle schreit. (Bei uns, PfHV folgt noch zwingend der Passeinzug)
    Wenn ein anderer Schieri meint es wäre keine Beleidigung sondern "nur" grob unsportlich gibt es auch Rot. (allerdings bei uns ohne Passeinzug). Das ist nach Erläuterungen 6 auch möglich (siehe Fettung von mir).

    Zitat

    Original von Rheinland-SR
    ............

    1. Ich habe immer wieder bei den Spielen Diskussionen um 7-Meter.
    Und zwar springen die Spieler(innen) bei der 7-Meter-Ausführung immer wieder, mit beiden Beinen, nach vorne ab.
    Die Regel 15:1 sagt ja aus, dass der Spieler mit einem Fuß stehen bleiben muss, solange er den Ball noch in der Hand hat.
    Das Problem ist aber, dass ich bei dem Sekunden-Bruchteil nicht entscheiden kann, ob zuerst der zweite Fuß den Boden, oder der Ball die Hand verlassen hat. Das ist ja fast zeitgleich, das kann wohl kein Schiedsrichter immer genau sehen.

    Ich hab's bisher abgepfiffen (wenn nicht wirklich ganz klar zuerst der Wurf kam), da für mich ein, durch Sprungwurf erzieltes, 7-Meter-Tor schlimmer ist, als ein ganz knapp zu Unrecht nicht gegebenes Tor.
    Aber da die allermeisten Schiedsrichter es laufen lassen, ernte ich dafür meistens Unverständnis.

    Darum meine konkrete Frage: Lasst iihr's im Zweifel laufen und gebt Tor, oder pfeift ihr ab?

    Wir handhaben es genau umgekehrt, wenn es eindeutig und klar für mich ist, dass entweder gesprungen oder der Fuß über die Linie ging, pfeife ich ab und FW Gegner (ebenso handhaben wir es mit "Abgestanden").
    Auch von mir erntest du Unverständnis, denn einen Regelverstoß darf und kann ich nur pfeifen, wenn ich ihn gesehen/wahrgenommen habe. Was du praktizierst ist eine Umkehrung - du pfeifst (alles?), wenn dir nicht "wirklich ganz klar" ist, dass es regelgerecht ist.

    Ein nicht gegebenes Tor ist genauso schlimm wie ein zu unrecht gegebenes Tor - nur eben für eine andere Mannschaft


    Zitat

    2. Was genau ist der Unterschied zwischen einer Regelwidrigkeit und einer Unsportlichkeit, bzw. zwischen einer groben Regelwidrigkeit und grob unsportlichem Verhalten?
    Gibt es da klar definierte Unterschiede/ Abgrenzungen?

    Steht in den Regeln und den Erläuterungen vielleicht solltest du dir die Mühe machen selber mal zu suchen - auch beim Suchen (weniger beim suchen lassen) kann man was lernen.

    Zitat


    3. In welchem Fall muss ein Offizieller zwingend eine "sofortige Hinausstellung" erhalten (also ohne Verwarnung)?

    Habe mal eine Folie gesehen und, damit verbunden, von einem Fall gehört, wo es einen Einspruch gab, weil die Schiedsrichter nur verwarnt haben.
    Bin mir nicht mehr ganz sicher, ob das eine Regel aus'm DHB/ IHF oder nur aus unserem Landesverband, WHV, war.

    Es ging auf jeden Fall um eine Situation in der sofort eine Hinausstellung (nicht Disqualifikation wegen Beleidigung oder so) an den Offiziellen gegeben werden muss.
    Vielleicht, wenn der Offizielle von B auf dem Spielfeld coacht, während einer Verletzungsunterbrechung von A (also wenn eigentlich nur zwei von A auf dem Spielfeld sein dürften)?
    Hm, kann mich einfach nicht mehr genau dran erinnern.
    Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

    Erinnern musst du dich schon alleine.
    Sofern ich weiß, gibt es keine "Regeln eines Landesverbandes".
    In Regel 16 (16:6) findest du wann welche Strafen auszusprechen sind bzw. ausgesprochen werden können


    Zitat

    4. Mannschaft B möchte einen TG laufen. B1 wirft zu B3, der alleine auf's Tor zuläuft, den Ball aber nicht fangen kann, sondern (mit einer Berührung) nach vorne schlägt.
    B3 läuft hinterher, fängt den Ball, der zwischendurch noch zweimal aufgeprallt ist, mit beiden Händen in der Luft auf und fängt dann sofort mit dem Prellen an.
    Also zwischen dem "Nach vorne Schlagen" und dem Fangen hat den Ball kein anderer Spieler berührt und es liegen ca. 2 - 3 Sekunden dazwischen.

    Weiterlaufen lassen oder ist das ein Prellfehler?
    Also gilt das "Wegschlagen" schon als Prellen oder als "Fangfehler"?

    Wegschlagen = Prellen -> Prellfehler

    Zitat


    5. Folgende Frage habe ich hier schon mal in einem alten Thread gestellt, habe aber unterschiedliche Antworten bekommen.

    Mannschaft A bekommt einen FW zugesprochen. In dem Moment (also noch vor FW-Ausführung) pfeift der ZN und teilt den Schiedsrichtern mit, dass Mannschaft A vor (!) dem FW-Pfiff einen Wechselfehler begangen hat.
    ZN konnte vorher nicht schnell genug pfeifen.

    Wer bekommt den FW?

    6. Wie bei 5, nur jetzt meldet der ZN nach dem FW-Pfiff für A keinen Wechselfehler von A, sondern einen nicht teilnahmeberechtigen Spieler (nicht eingetragen) von A, der ganz kurz vor dem FW-Pfiff eingewechselt wurde.
    Verwarnung an Trainer und Nachtragen ist klar, es geht mir nur um die Spielfortsetzung.

    Warum glaubst du hier und jetzt andere (bessere) Antworten zu bekommen?
    Ich sage der Freiwurf bleibt in beiden Fällen wie ursprünglich gepfiffen, da der Pfiff des ZN das Spiel nicht unterbricht sondern die Unterbrechung schon vor dem Pfiff des ZN erfolgt war.

    So, und jetzt wird mir dass zu lang.
    Vielleicht - du scheinst ja Schiedsrichter zu sein - wäre ein Lehrabend ja die richtige Anlaufstelle für sooo viele Fragen auf einmal.

    Gruß Uwe

    1. Wenn der Trainer dies gemacht hat während er auf dem Feld (Verletzungsunterberechung, ich vermute mit der Erlaubnis zur Behandlung des Spielers) war, dann korrekt.

    Zitat

    Regel 4:11
    Im Falle einer Verletzung können die Schiedsrichter zwei teilnahmeberechtigten Personen dieser Mannschaft die Erlaubnis erteilen, die Spielfläche bei einem Time-out zu betreten (Handzeichen 16 und 17), um einen verletzten Spieler ihrer Mannschaft zu versorgen.
    Wenn eine dritte oder weitere Personen die Spielfläche betreten, ist dies im Falle von Spielern nach Regel 4:6 und 16:3a und im Falle von Offiziellen nach Regel 4:2, 16:1c, 16:3d und 16:6a als unberechtigtes Eintreten zu ahnden.
    Wer die Spielfläche nach Erlaubnis betritt, aber, anstatt den verletzten Spieler zu versorgen, Anweisungen an andere Spieler gibt, sich mit Gegnern oder Schiedsrichtern beschäftigt usw., ist wegen unsportlichen Verhaltens zu bestrafen. (16:1c, 16:3c- d und 16:6a).

    2. Wenn erste Bestrafung der Bank ist gelb wohl korrekt
    Auswechselraumreglement Nr. 5 (Mitte):

    Zitat

    Es ist Mannschaftsoffiziellen oder Spielern nicht erlaubt:
    - in provozierender, protestierender oder in irgendeiner anderen unsportlichen Weise (Sprache, Mimik oder Gestik) auf Schiedsrichter, Delegierte, Zeitnehmer/Sekretär, Spieler, Mannschaftsoffizielle oder Zuschauer einzuwirken oder diese zu beleidigen
    - den Auswechselraum zum Zwecke der Spielbeeinflus sung zu verlassen
    - während des Aufwärmens an der Seitenlinie zu stehen oder zu laufen.

    Auswechselraum Nr. 6

    Zitat

    Kommt es zum Verstoß gegen das Auswechselraum-Reglement, sind die Schiedsrichter verpflichtet, entsprechend Regeln 16:1d, 16:3c bis d oder 16:6a, c (Verwarnung, Hinausstellung, Disqualifikation) zu verfahren.


    Gruß Uwe

    Zitat

    Da der Ball ein dreidimensionales Gebilde ist, kann ich Dir eine ganze Reihe möglicher Fälle zeigen, bei denen ein Umfang des Balles komplett hinter der Linie ist ohne dass der Ball vollständig hinter der Torlinie ist. Es weiß zwar jeder was gemeint ist, aber die Formulierung "mit ganzem Umfang" ist einfach nicht eindeutig genug.

    Bin ich echt gespannt drauf, will ich sehen .....

    Muss dann aber "bei denen der Ball mit vollem Umfang ..." heißen und nicht ".. bei denen ein Umfang ...."

    Zeigen !!!!!!!!!! Hilf mir mathematischem Legastheniker!

    Gruß Uwe


    aus dem Auswechselraum-Reglement

    Es ist schwer zu sagen nach deiner Beschreibung was der Schieri gemeint hat oder haben könnte

    Gruß Uwe

    Zitat

    16:6
    Eine Disqualifikation ist auszusprechen bei:
    a) unsportlichem Verhalten eines der Offiziellen, nachdem diese zuvor schon eine Verwarnung und eine Hinausstellung entsprechend Regel 8:4, 16:1c und 16:3d erhalten haben;
    b) Regelwidrigkeiten, die die Gesundheit eines Gegenspielers gefährden (Regel 8:5);
    c) grob unsportlichem Verhalten eines Spielers oder Mannschaftsoffiziellen auf oder außerhalb der Spielfläche (8:6, Erläuterung 6) und im Falle von besoderem oder wiederholtem unsportlichen Verhalten während Entscheidungen durch 7-m-Werfen (2:2 Kommentar und 16:13);
    d) Tätlichkeit eines Spielers außerhalb der Spielzeit, d.h. vor Spielbeginn oder während des 7-m-Werfens (2:2 Kommentar, 8:7 und 16:14b);


    Fettung von mir

    Tätlichkeit beim 7-Meterschießen ergibt ausdrücklich "nur" Rot!

    Zitat

    16:9
    Ein Ausschluss ist auszusprechen bei:
    Tätlichkeit eines Spielers (gemäß der Definition in Regel 8:7) während der Spielzeit ( 16:13, Absatz 1; und 2:6), auch außerhalb der Spielfläche.


    Fettung wie gewohnt von mir

    16:9 verweist ausdrücklich nur auf 16:13 Absatz 1 und nicht auf Abs. 2 oder den gesamten 16:13, sodass Abs 2 für 16:9 keine Anwendung findet!

    "Einspruch abgewiesen"! ;)

    Gruß Uwe