KRÄMER VOR COMEBACK
Ohne ihn geht es nicht
Von ALEXANDER HAUBRICHS
Gummersbach – Die Zukunft des VfL Gummersbach ist weiter in der Schwebe. Dem Lager von Ex-Boss Jochen Kienbaum ist es nicht gelungen, neue Geldgeber für die Oberbergischen aufzutun.
So zeichnet sich jetzt eine spektakuläre Wende ab. Denn der am 27. Dezember zurückgetretene Aufsichtsrats-Vorsitzende Hans-Peter Krämer steht vor seinem Comeback.
EXPRESS erfuhr: In der vierten Kalender-Woche soll es in Oberberg die nächste Sitzung des obersten Gremiums geben – und zwar mit Krämer! Der ist dann aus seinem Erholungsurlaub in Oberstdorf zurück und will offenbar doch noch einmal seine vielfältigen Kontakte für seinen Lieblingsklub einsetzen.
„Ich werde keine führende Rolle beim VfL mehr spielen„, hatte der Finanzchef des Deutschen Olympischen Sportbunds vor seiner Abfahrt in den Allgäu im EXPRESS gesagt.
Doch dank der Vermittlung des Krämer-Stellvertreters Rosendahl haben sich die zerstrittenen Parteien angenähert. Auch Kienbaum muss inzwischen eingestanden haben, dass es ohne Krämer nicht geht.
Derweil droht plötzlich eine andere Baustelle: Geschäftsführer Stefan Hecker, der intern eher als Krämer-Kritiker gilt, droht von der Fahne zu gehen. Der umtriebige Manager kann bei Ex-Klub TuSEM Essen einsteigen.
Der aufstrebende Zweitligist aus Heckers Heimat sucht händeringend einen Geschäftsfüher. Gespräche mit Hecker gab es schon.