Kurz ein Einwurf zu den Gebühren, die bei den Pro7-Sendungen angefallen sind: Der Löwenanteil davon dürfte an Brainpool gehen, das Unternehmen von Raab. Gut, Pro7 macht das sicherlich gerne mit, zumal Raabs Shows, das muss man ihm zugute halten, viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen, so dass die Werbeeinnahmen fließen werden. Aber der schwarze Peter gebührt zu einem großen Anteil eben Raab.
Was die Auswahl der Kandidaten betrifft, ich hätte gerne gewust, wieviele Telefonanrufe es gab, wieviele SMS verschickt wurden. Sowohl die absoluten als auch die relativen Zahlen. War Lena schon ab der zweiten Show bei 90 % und der Rest durfte sich die übrigen 10 % aufteilen? Oder war es tatsächlich spannend und am Ende haben 500 Stimmen zwischen Lena und Jennifer entschieden?
Dass man einen "neuen" Weg gegangen ist und eine Casting-Show gemacht hat, finde ich nicht verkehrt. Der andere, alte Weg hat ja gezeigt, wie viel Erfolg man damit haben kann.
Top 10 halte ich für nicht unwahrscheinlich, selbst wenn bis Mai der Faktor "Unverbrauchtheit" kaum noch vorhanden sein wird. Wobei man auch nicht sagen kann, wie weit der Song im Ausland bekannt sein wird. Der norwegische Beitrag letztes Jahr hat ja auch davon gelebt (u.a.), dass er frisch und unverbraucht rüberkam. In Deutschland war er, außerhalb der Fangemeinde, wohl nicht wirklich bekannt. Das ist eben auch das Spannende beim ESC, dass es immer wieder Überraschungen gibt.