Beiträge von Brummsel

    Nur - um wieder die Brücke zu Verteidigungsminister a.D. Guttenberg zu schlagen - dieser wurde aufgefordert von der SPD den Einsatz in Afghanistan zu beenden.

    Da hat doch das eine mit dem anderen gar nichts zu tun.

    Wenn die Regierung, vertreten durch den Außenminister, der Ansicht ist, man müsse sich aus Kampfeinsätzen in Libyen raushalten und als Mitglied des Sicherheitsrates der UNO die Zustimmung zu einer Libyen betreffenden Resolution verweigert, nur um kurz danach zu verkünden, man sei ja eigentlich doch dafür, ist das keine klare, nachvollziehbare Politik. Das ist Wischiwaschi, um nur nirgends anzuecken. Es ist doch nicht zwingend, dass Deutschland, wenn es für die Resolution stimmt, dann auch an Kampfeinsätzen in Libyen beteiligt sein muss. Zumal wenn das Kontingent der in Afghanistan stationierten Truppen eventuell ausgeweitet werden wird, um NATO-Partnern den Rücken freizuhalten, die mit den dann freien Kapazitäten in Libyen eingreifen können.

    Wenn die SPD dieses kritisiert und gleichzeitig sich dafür ausspricht, in Afghanistan mehr AWACS-Einsätze zu fliegen, ist das doch unabhängig von der grundsätzlichen Forderung, den Einsatz in Afghanistan als solchen in absehbarer Zeit zu beenden. Zumal die SPD ja nicht von einer einseitigen deutschen Beendigung des Einsatzes am Hindukusch spricht, sondern von einem Rückzug aller NATO-Truppen.

    Hast recht 25000 ist falsch, sigmar gabriel redet von 30000 das bmu von ca 38000.
    http://www.haz.de/Nachrichten/Wi…m-HAZ-Interview
    (es gibt auch arbeitsplätze in abhängigkeit zum akw, die drumherum liegen)
    Sicher werden gleichzeitig viele schöne Arbeitsplätze geschaffen in der erneuerbaren Energie...profitieren davon aber die betroffenen gemeinden?

    Sigmar Gabriel hat insgesamt von 30.000 Arbeitsplätzen in der Atomwirtschaft gesprochen, nicht von denen, die direkt mit den Kernkraftwerken in Zusammenhang sind. Da ist natürlich auch Forschung dabei. Und letztlich die Lagerung. Du hast dezidiert von 25.000 Arbeitsplätzen in den Kernkraftwerken gesprochen. Das ist ein erheblicher Unterschied.

    Und was das Profitieren der betroffenen Gemeinden angeht, so halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass die Gemeinden entschädigt werden würden. Denn das kann die Bundesrepublik, einen Ausgleich herstellen in Regionen und bei Industriesektoren, die durch ordnungspolitische Maßnahmen getroffen sind. Dann gibts finanzielle Unterstützung für Unternehmen, die in den betroffenen Gemeinden in erneuerbare Energien investieren, um Forschungseinrichtungen oder ähnliches zu errichten. Oder die Region insgesamt bekommt finanzielle Zugeständnisse welcher Art auch immer. Das sind doch nur Scheinargumente, die Du hier anführst.


    Ne ganz andere Sache, ist eigentlich irgendwem bewusst, dass derzeit ca. 150 Atommeiler auf den Weltmeeren herumfahren? Viele Flugzeugträger und die große Mehrzahl der U-Boote sind mit Reaktoren ausgestattet. Die überall an den Küsten (theoretisch) Radioaktivität in großem Maßstab abgeben können. Und was das angeht, dürte die Informationspolitik quasi nicht-existent sein, sprich: Bei einem Unfall erfährt man erst dann etwas, wenn Dritte zufällig darüber stolpern. Und die nächsten Schiffe mit Atomantrieb sind schon im Bau.
    Auch wenn ich persönlich die Diskussion in Deutschland für sinnvoll und notwendig halte, so wird die atomare Gefahr uns noch über lange, lange Zeit begleiten. Insofern ist es höchste Zeit, dass irgendwer den Anfang macht und sich konsequent um den Ausstieg aus der Kernenergie bemüht.


    Steinar: Die "Niebelkerzen" fand ich sehr gelungen... ;)

    Was anderes: 1000 Angestellte für das AKW Bilis. Bei 19 Kraftwerken macht das mal 19000 + einige mehr die für Wartung und Reperaturen und so eingesetzt werden. Würde mal schätzen: An der Atomenergie hängen knapp 25000 Arbeitnehmer. Bei jedem anderen Arbeitgeber würde man schreien und demonstrieren, wenn er mal 25000 Arbeitsplätze abbaut...

    Das ist leider nicht korrekt. Laut der Homepage von Eo.n haben die sieben Kernkraftwerke, die von Eo.n betrieben werden, zusammen weniger als 2.500 Mitarbeiter. Und da sind die abgestellten Meiler in Stade und Würgassen schon einberechnet. Und das Kernkraftwerk Biblis (sprich: Bliblis A und B) verhilft laut RWE-Homepage insgesamt 1.500 Menschen "in der Region" Arbeit, insgesamt. Wobei jeder Reaktor als eigenes AKW geführt wird bei den 19 AKWs in Deutschland.
    Wenn Du also eine Rechnung aufmachst, nach der 19 Kernkraftwerke 25.000 Menschen Lohn und Brot geben, würde ich Dir empfehlen, da mal genauer zu recherchieren. :) Nachdem, was von den Betreibern auf deren Homepages zu erfahren ist, wäre eine Rechnung mit 350-500 Mitarbeitern pro AKW zutreffender. Was bei weitem nicht auf 25.000 Arbeitsplätze hochgerechnet werden kann. Rund 7.000-10.000 Arbeitsplätze wäre da vermutlich korrekter.

    Aber Du hast einen (todsicheren und lebenslangen) Arbeitgeber vergessen in Deiner Bestandsaufnahme: Die Betreibergesellschaft, die für die nächsten 1.000.000 Jahre den Atommüll lagern darf, egal wo. Wobei da die Fluktuation der Arbeitnehmerschaft mit steigendem Alter der Anlage(n) vermutlich ebenfalls stark ansteigen wird. Es lebe die Atomkraft. :hi:


    Wenn die Atomkraft so sicher und sauber und so ist, warum wohnen denn die Vorstände von Eo.n, RWE etc. nicht in unmittelbarer Nähe von Biblis oder Neckarwestheim? Das würde doch Vertrauen schaffen beim Verbraucher. Und wenn dann die Befürworter in der Politik auch noch dahinziehen, dürfte doch niemand mehr daran zweifeln, dass Atomkraft in irgendeiner Weise unsicher sein könnte.

    Du solltest es mit Lotto versuchen - zumindest in Teilbereichen korrekt prognostiziert:

    Bayerns Umweltminister Söder

    Lotto mag mich nicht. Und ist auch nicht ganz so gut zu prognostizieren. ;)

    Immerhin scheint der eine oder andere tatsächlich in Grübeln gekommen zu sein.

    Auch da frage ich mich (ich weiß, ich hab immer was zu meckern...), wie lange das vorhält, wenn jetzt FDP- und CDU-Politiker laut sagen, dass sie das ganze nicht doch noch einmal überdenken wollen. Und wenn es ihnen ernst ist, ob sie sich in ihren Parteien durchsetzen können. Röttgen, immerhin Bundesumweltminister, wollte ja selber keine Laufzeitverlängerung um die durchschnittlichen 12 Jahre, sondern nur um 8 Jahre anvisieren und kam damit nicht durch. Und das als Bundesumweltminister. Wie sollen da Hinterbänkler sich durchsetzen können? Das ist dann die "mahnende Stimme" in den eigenen Reihen, die als Lorbeerblatt dienen soll, vermutlich gut in Szene gesetzt für die Medien in Zeiten des Wahlkampfs. Und danach - puff. Alles egal. Quasi ne politische Knallgasprobe. ;)

    Wenn der TW hält ist es die TW-Ecke! so

    Hey, so einfach kann die Welt sein. :D

    Schönes Spiel bisher der deutschen Mannschaft. Nur... warum klappt das nicht öfter? Dieses Auf und Ab verstehe ich einfach nicht. Und nein, das liegt nicht nur an Heinevetter und Gustavsson.

    Wird er jetzt doch noch so gaaaanz langsam gaaanz wenig zu einem Genscher?

    Mir würde es ja schon reichen, wenn er an Klaus Kinkel heranreichen könnte, qualitativ.

    Laut Emnid wäre die FDP in Rheinland-Pfalz mit 6 % gerade eben drin, in Ba-Wü würde sie auf 7 % kommen. Mal schauen, wie sich das in den nächsten zwei Wochen entwickelt, wenn die FDP-Politiker doch noch ein Fettnäpfchen finden, gerade in Bezug auf den Atomausstieg oder Nicht-Ausstieg. ;)

    Von welchem Politiker konkret stammt das von Dir gepostete Zitat??

    Ähm... ich werde Ironie wieder besser kennzeichnen. Das war ein imaginäres Zitat eines generischen, so nicht existenten Politikers und Befürworters der Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken in Deutschland.
    Ja, ich habe überspitzt formuliert und mir die Freiheit genommen, keine Fußnoten zu setzen. Weil die Worte von mir selbst stammen. Falls diese Worte so, wie sie da stehen, irgendwo im Internet zu finden sein sollten, so wurde von mir abgeschrieben. :)

    Scheinbar gab es zwar eine Kernschmelze (jedenfalls meldet das die ARD unter Berufung auf japanische Behörden), aber der erste Schutzkokon um den Reaktor selber hat wohl gehalten, laut DLF, das sich auf die japanische Regierung und die Betreibergesellschaft beruft.
    Und man kann beide Sachverhalte (Erdbeben-Tsunami-Katastrophe und möglicher GAU in Fukushima) nicht voneinander trennen. Die Hilfskräfte werden durch die Bedrohung, die ein GAU in Fukushima mit sich bringen würde, ganz stark daran gehindert, das zu tun, weswegen sie dorthin gereist sind, da eben Teile der am stärksten betroffenen Region evakuiert worden sind und nicht bereist werden können.

    UlfN: Mein Reden. :) wiegesagt, das war das imaginäre Statement eines generischen, Atomkraft befürwortenden Politikers. Was ich aber in ein, zwei Wochen (spätestens) so ähnlich erwarte.

    Das meinst Du doch nicht ernst, oder?

    Ich hoffe, spätestens seit dem heutigen Drama, ist auch der letzte Atomkraftbefürworter vom Gegenteil überzeugt.

    Aus dem Statement eines x-beliebigen Politikers, der mit Sicherheit niemals von der Atom-Lobby beeinflusst worden sein wird: "Man kann die Situation in Japan doch gar nicht mit der in Deutschland vergleichen. In Japan war das eine extreme Extremsituation, die durch ein unvorstellbar schreckliches Erdbeben und einen darauf folgenden verheerenden Tsunami ausgelöst wurde. Solche Verhältnisse haben wir in Deutschland glücklicherweise nicht zu befürchten. Daher ist der Betrieb auch älterer Atommeiler in Deutschland risikofrei und alternativlos."

    Vielleicht bin ich zu negativ eingestellt gegenüber den Politikern, aber allein die Reaktionen aus Berlin scheinen genau in diese Richtung zu gehen. Und was sich einige Politiker von SPD und Grünen und Linkspartei gerade leisten, dass sie Wahlkampf machen mit der (wahrscheinlichen) Kernschmelze, ist einfach nur geschmacklos.

    Das wäre ja mal erfreulich früh. Dann wird hoffentlich festgestellt, dass die Entscheidung zwar falsch war, aber nicht spielentscheidend (es gab danach noch genug Situationen, die das Spiel hätten zugunsten einer Mannschaft entscheiden können) und das Spiel wird mit dem Unentschieden gewertet.

    36:31 für Island. Die fünf Tore Differenz am Ende täuschen etwas darüber hinweg, dass in den ersten 30 Minuten nur sehr wenig zusammenlief in der Deckung. Immerhin war ne Leistungssteigerung erkennbar in der zweiten Halbzeit. Ob das daran lag, dass die Isländer etwas Tempo rausgenommen haben, lasse ich mal dahingestellt.

    Das Schlüsselspiel wird das Auswärtsspiel in Österreich. Wenn da kein Sieg rausspringt, hat man es auch wirklich nicht verdient, die EM zu spielen.

    Keine Sorge, das Viertelfinale überstehen die Russen nicht, Flense, Barcelona, HSV oder die Löwen, da haben sie keine Chance. Und das ist gut so.

    Das hoffe ich ernsthaft. Dann sollten es zwei deutsche Teams nach Köln schaffen können, realistischerweise. Wenn die Achtelfinals so ausgehen, wie Du annimmst. Ich rechne ja im Viertelfinale - sofern der HSV das erreicht - mit einem erneuten Aufeinandertreffen gegen Ciudad Real.
    Aber erstmal das Achtelfinale gegen Valladolid gewinnen. Wird schwer genug. :hi:

    Brownie: Es sollte nicht so rüberkommen, als sei ich restlos davon überzeugt, dass Hamburg die Burgdorfer niederwalzt oder so. Wenn das so rübergekommen sein sollte, hab ich das falsch ausgedrückt. Ich meinte, dass der Anspruch der sein muss, gegen Hannover mit mindestens sieben Toren Differenz zu gewinnen, zumal nach dem durchaus überzeugenden Auftritt am Wochenende in Magdeburg.
    Dass Hannover in der Lage ist, auch Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel paroli zu bieten, haben sie in der Hinrunde eins ums andere Mal gezeigt. Deshalb bin ich mir auch sicher, dass der HSV das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen wird, sondern von der ersten Minute an Vollgas geben wird, um gar keine zwei Meinungen aufkommen zu lassen, was den Sieger angeht. :hi:

    Ich wünsche den Hannoveranern den Klassenerhalt, aber bitte macht den in den restlichen Spielen klar. ;)


    Edit: Punktlandung, genau sieben Tore Differenz. Nicht spektakulär, aber angemessen. Und zur Pause war noch mehr Spannung vorhanden, als mir lieb war. Die nächsten Spiele in Lübbecke und gegen DHC Rheinland sollten ebenfalls gewonnen werden, auch wenn beide Spiele keine Selbstläufer werden. Und danach gilts in der Max-Schmeling-Halle.

    Das Spiel wurde übrigens kurzfristig auf Donnerstag, 17. Februar, 20:15 in der O2-World verlegt. Am Mittwoch steigt das verlegte Lokal-Derby HSV vs. St. Pauli in der benachbarten Arena im Volkspark. Dadurch wäre einerseits die Parkplatzsituation bescheiden gewesen und andererseits wären die Handballfans unter Umständen in den Strudel der Sicherheitsvorkehrungen des Hamburger Stadtderbys geraten.

    Alles andere als ein Sieg mit mindestens 7 Toren Differenz wäre enttäuschend.

    Die Maggiburger werden sich warm anziehen müssen :)

    Nachdem die Mannschaft - nee is das falsche Wort - die Einzelspielervereinigung jetzt näher zusammenrückt und 100 % Leistung bringt, sowie noch die aufgesparten 50 % aus der Ahlenbegegnung und die 80 % gegen Wetzlar drauflegt, wirds wohl eine historische Demontage für die Gäste geben. :D

    Wäre man mit 230 % Einsatz nicht übermotiviert ohne Ende? Würden sich dann nicht die Mitglieder der Einzelspielervereinigung den Ball gegenseitig wegnehmen? Fragen über Fragen. ;)

    Gratulation nach Wetzlar. Ich bin mal gespannt, wie Harmandic auftrumpft, wenn er mehr Spielpraxis mit der Mannschaft bekommen hat und die Lauf- und Passwege eingespielt sind. An dem dürfte die HSG noch viel Spaß haben. :hi:

    Green Bay Packers - Pittsburgh Steelers 31:25

    Beim Stand von 21:3 kurz vor der Halbzeit schien es ein unerwartet einseitiges Spiel zu werden, aber in der zweiten Halbzeit kam noch einmal Spannung auf. Habe Green Bay die Daumen gedrückt, obwohl für mich als Play-Off-Ablehner die Meisterschaft eigentlich unverdient ist. Mit 10:6-Siegen aus der regular season gerade so als Sechster der NFC in die Play-Offs gerutscht und dann reichen vier Siege zum Titelgewinn. :/:

    Du musst dazu sagen, dass Green Bay erst durch zwei Siege in den letzten beiden Spielen der Regular Season überhaupt den letzten Playoff-Platz ergattert hat, nachdem vorher bereits mehrfach der Quarterback Aaron Rodgers mit Gehirnerschütterung zuschauen musste. Und dass die Packers ihre drei Playoff-Spiele jeweils auswärts bestreiten durften. Insofern ist das nicht unverdient denke ich, da der Vorteil jeweils bei den Heim-Mannschaften lag.

    Der Superbowl wurde durch die sehr starke Defense der Packers entschieden, die zwei Interceptions und ein (spielentscheidendes) Fumble forcierte. Das war ganz stark gespielt. Offense wins games, defense wins Championships. Once more.

    Und das Stadion ist absolut der Hammer. Ich weiß nicht, ob es da einen "Wohlfühlfaktor" gibt, aber vom Beeindruckt-Faktor her ne klare 12 auf der Skala von 1-10. Und Dachlawinen in Dallas sind echt gefährlich.

    Wie immer sehr amüsant: Die Werbung zum Superbowl, hier.

    Das Abendblatt weiß schon seit Juni vom Carlen (Senior und Junior) Transfer. Irgendwelche guten Quellen müssen sie demnach haben.....

    Die Journalisten lesen hier in der Handballecke mit. Wo schon seit der Bekanntgabe des Wechsels von Krysztof Lijewski nach Mannheim und dem Bekanntwerden des Wechsels von Martin Schwalb vom Trainerstuhl zum Sportlichen Leiter vermutet wurde, dass es diesen Doppel-Carlen-Wechsel von Flensburg nach Hamburg geben würde.

    Ich bin hin- und hergerissen zwischen Galgenhumor und Sprachlosigkeit. Gespannt bin ich jedenfalls auf die Reaktionen der Fans, wenn unsere deutschen Nationalspieler zurück in der Heimat sind und wieder auflaufen. Wenn die Vereine Stil haben, sprechen sie die WM nur für die Spieler anderer Nationen an und ignorieren, dass deutsche Spieler auch in Schweden waren. Oder will man den deutschen Nationalspielern zu Platz 11 gratulieren? :D

    Die einzigen, mit denen ich mitfühle, sind Jogi und Heine: Jederzeit 100 % Einsatz und Leistung, egal wer auf der Platte stand von den beiden. Die müssen sich teilweise echt verarscht vorgekommen sein.


    Ulf: Mich hätte ein Sieg der Gauchos auch mehr gefreut. Eindeutig.

    Irgendwie bin ich einfach sprachlos.

    Fast hoffe ich jetzt, dass Deutschland nicht einmal 11. wird. Denn wenn jetzt gegen wen auch immer ein gutes Spiel zum Abschluss glücken sollte, wird wieder einiges unter den Teppich gekehrt, was anderenfalls oben bleiben würde.
    Ich versteh einfach nicht, wie man eine Halbzeit gegen Spanien ziemlich gut und zwei Halbzeiten gegen Island gut bis sehr gut spielen kann - nur um danach derart erstmal gegen Frankreich und nun gegen Ungarn und vor allem Norwegen einzubrechen. Selbst wenn die Spieler individuell nicht die Klasse haben, um mit den großen Nationen mitzuhalten, so muss doch die Einstellung vorhanden sein. Und das hab ich nicht gesehen.

    KLingt schon ziemlich abstruss. Aber auch die Äußerung von Heuberger zeigt, dass man das Problem der Manipulation garnicht kennt: Durch eine bessere Schulung der SR verhindert man keine Manipulation...

    Ähm... Heuberger meinte wohl, wenn ich ihn richtig verstehe, dass sich die IHF lieber Gedanken machen sollte, wie man Schiris besser ausbildet, als dass sie sich über sowas Gedanken macht. Und da kann ich ihm nur zustimmen.

    Sehr gewagt mMn! Bringt aber finde ich mehr als der 4. Mann und die 2 Torrichter im Fußball!

    Und was bringt es Deiner Meinung nach? Ich halte das lediglich für eine Alibi-Aktion, die mediengerecht zur WM eingeführt wurde um anzudeuten: Die IHF tut was gegen Manipulationen beim Handball. Sonst hat das keinerlei Auswirkungen.
    Wer will denn wie sagen: "Die Schiris wurden bestochen!" Gut, wenn es so ein Fall ist wie beim Spiel Südkorea vs. Kuwait vor ein paar Jahren, wäre das eventuell denkbar. Doch da war wohl auch das Kampfgericht nicht wirklich neutral, wenn ich mich recht entsinne. Und sonst? Das käme doch einer Art Lynchjustiz gleich, die Schiris wären gebrandmarkt und das alles ohne Kontrolle. Da stellt sich wieder die Frage: Wer bewacht die Wächter?

    Manchmal frage ich mich, ob die Experten (egal ob Kretzsche, Schwarzer, Schwalb oder wie sie heißen) sich nicht fragen: "Was will der Typ mit dem Mikro da eigentlich von mir? Soll ich jetzt ernsthaft antworten? Oder verarscht der mich?" Sicher können das nicht alles Handball-Spezialisten sein. Keine Frage. Aber ein Grundmaß an Kompetenz bzw. Neutralität dürfte schon existent sein.
    Und mir ging heute beispielsweise auch die Fokussierung auf Mimi Kraus auf den Geist: Da konnten alle anderen machen, was sie wollten, es wurde fast nur über Kraus gesprochen, dass er ja vor vier Jahren so ein tolles Spiel auf RL gemacht habe und dass er ja gegen Omeyer diesmal so schlecht ausgesehen habe und was weiß ich noch alles.

    Im Vergleich zur letzten WM lässt sich feststellen, dass der Unterschied zwischen Sport1 (damals noch DSF) und den Öffentlich-Rechtlichen größer geworden ist. Zugunsten von Sport1. Und dass die qualitativ besseren Spiele eh auf Sport1 gezeigt werden. :D