Sitzgelegenheit
Beiträge von Brummsel
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Was bringt Deutschland der Ausstieg, wenn Strom aus dem Ausland importiert wird? Was bringt Deutschland der Atomausstieg, wenn die Gefahr aber weiterhin besteht?
Wenn die Energiewende kommt und funktioniert, also die Stromnetze und Stromspeichermöglichkeiten ausgebaut bzw. entwickelt werden, so dass Deutschland eben keinen Strom aus dem Ausland importieren muss, bringt uns der Atomausstieg die Gewissheit: Es geht auch ohne. Und das wird Schule machen. In Japan fängt man jetzt an, umzudenken. Nach Fukushima. Spät zwar, aber immerhin. Und wenn Deutschland zeigt, dass es ohne Atomkraft geht, dürften auch andere Gesellschaften in anderen Ländern anfangen, darüber nachzudenken, wie es ohne Atomkraft gehen könnte.Gespannt bin ich, ob die Parteien eine gemeinsame Beschlusslage entwickeln können, durch die der Ausbau der Stromnetze und der erneuerbaren Energien vorangetrieben werden kann, oder ob sich das aufgrund kleinlicher Streitereien auf Jahre verzögert, weil jede Partei "ihr" Konzept als sakrosankt betrachtet und keinen Deut davon abzuweichen gedenkt. Ich befürchte ja fast letzteres.
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Wenn ich an Relegatonsspiele vergangener Jahre denke, ist noch nichts entschieden. Man erinnere sich nur an das Duell zwischen Kronau-Östringen und Schwerin 2004 (Hinspiel: 39:30, Rückspiel: 29:39) oder Wilhelmshaven gegen Dormagen 2006 (Hin: 32:22, Rück: 24:34). Insofern halte ich Glückwünsche nach Hüttenberg für zu verfrüht.
Wird das Spiel irgendwo im Radio live übertragen?
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Department...
...Haute-Garonne?
...Gers?
...Tarn-et-Garonne?
...Tarn?
...Lot?
...Cantal?
...Corrèze?
...Ariège?
...Aveyron? -
Kunstpostkarte?
(Liebes)Brief?
Briefpapier?
Bild?
Gemälde?
Foto?
Sammelbilder?Kauft man es...
...im Fachhandel?
...Warenhaus?
...zum Benutzen?
...zum Anschauen?
...zum Wegwerfen? -
Aus Stoff?
Papier?
Papierdrache?
Papierflieger? -
Schade. Man wusste, was passieren würde, wie die Deckung agieren würde. Aber genützt hat es nix. War das nun Unvermögen oder war das die Klasse von Ciudad Real? Wenn beim 22:20 der Siebenmeter von Lindberg den Weg ins Netz gefunden hätte und / oder Ciudad danach in dem ewig dauernden Angriff nicht doch noch das 23. Tor erzielt hätte, wäre ein Sieg drin gewesen. Was letztlich vermutlich nur bedingt verdient gewesen wäre.
Naja, man ist Meister und kann zumindest darauf stolz sein. Mal schauen, ob das Spiel zwischen Mannheim und Hamburg ernstgenommen wird oder doch nur ein besseres Trainingsspiel ist. Und im Finale erwarte ich eigentlich einen Sieg von Ciudad Real, wenn sie die Leistung in der Deckung konservieren können.
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Es ist erstaunlich, dass die Löwen zur Halbzeit noch das Unentschieden erreicht haben. Nach der Anfangsphase dachte ich, dass Barcelona die erste Hälfte mit mindestens fünf Toren vor gewinnt. Aber beide Teams agieren immer noch extrem nervös und überhastet nach meinem Eindruck und die Wurfauswahl war auch schon mal besser. Wenigstens ist es spannend.

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Suchst Du nach Gordon Shumway aka ALF...?
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Europa?
Deutschland?
Rheinland-Pfalz?
Baden-Württemberg?
Weinbaugebiet? -
inwiefern widerspricht sich das? Die Spieler geben IHR Geld für eine Feier aus, nicht das des Vereins. Hättest du jetzt erwartet, dass die Spieler die Mannschaftskasse spenden? Das sind Profisportler, keine Fans des VfL...
Ich glaub, es ging Celje mehr um die gegensätzliche Außenwirkung: Einerseits werden die Fans aufgerufen, das zu spenden, was sie entbehren können (überspitzt formuliert: "Gebt euer letztes Hemd, damit stopfen wir dann das bodenlose Millionen-Loch im Etat..."), während die (sicherlich nicht schlecht verdienenden) Profis die Mannschaftskasse auf Malle auf den Kopp hauen.
Beides für sich nachvollziehbar, nur dass es derart zeitnah zueinander verbreitet wird, wirkt irgendwie unglücklich. Auch wenn das eine mit dem anderen eigentlich nichts zu tun hat. -
Hatte man Ola Lindgren nicht bei den Löwen beurlaubt mit der Begründung die Mannschaft würde nicht konstant auf hohem Niveau spielen können?
Die Ergebnisse unter Gudmundsson (Niederlage nach schwacher Leistung im Pokalhalbfinale, Niederlage nach schwacher Leistung gestern und damit wahrscheinlich Verlust der sicheren CL-Quali)) lassen vermuten, dass es bei den RNL nicht am Trainer liegt.
...aber wenigstens werden in den letzten Spielen die Leistungen relativ konstant abgerufen.
(scnr)Wie viel Einfluss hat eigentlich ein Trainer, wenn es auf der Platte nicht funktioniert, wenn da kein Esprit, kein Wille vorhanden ist und "nur" mehr oder weniger ideenlos der Ball an den nächsten Mann weitergegeben wird in der Hoffnung, ihm würde schon irgendwas tolles einfallen? Andi Schmid hatte ja ein paar lichte Momente wenigstens. Nur in einem Mannschaftssport kann ein Einzelkämpfer allein keinen Blumentopf gewinnen. Sicher, ein Trainer soll "die Spieler erreichen" können. Nur wird ein Trainer in den seltensten Fällen Psychologie studiert haben. Auch die Spieler müssen eben wollen, von sich aus. Und dieses "Wollen" habe ich vermisst. Jedenfalls kam es nicht so rüber am Fernseher.
Wobei das natürlich die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Trainerwechsel von Lindgren auf Gudmundsson nicht wirklich beantwortet.
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Sieht ganz so aus, als würden sich die Gummersbacher die Beine ausreißen (oder wirkt der Restalkohol derart beflügelnd?
), während die Rhein-Neckar-Löwen eher gehemmt zu Werke gingen. Und ideenlos. -
Gratulation nach Göppingen! Ein insgesamt sehr verdienter Pokalsieg.

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Ob sie mit 3 Spielen "Arschaufreißen" den Eindruck, den sie den Rest der Saison gemacht haben noch ändern können, möchte ich bezweifeln.
Darum gehts ja auch nicht. Es geht darum, dass die Spieler zeigen, dass sie wollen, leistungsbereit sind und sich nicht hängen lassen, auch unter schwierigen äußeren Bedingungen. Das haben sie - jedenfalls in der Schlussphase - gegen Tremblay eindrucksvoll unter Beweis gestellt.Und natürlich geht es darum, dass sich die Spieler präsentieren. Viele der Spieler waren doch nicht wirklich auf dem Markt, bevor dem VfL (vorläufig) die Lizenz verweigert wurde, jedenfalls nicht so kurzfristig. Jetzt wird doch beispielsweise Uli Derad sich mit Gislason besprechen, ob der THW Wiencek nicht eventuell schon zur nächsten Saison an die Förde lotst. Und Thorsten Storm wird sicherlich nach den Abgängen von Stefansson und Lijewski (ok, dem Nicht-Zugang von Lijewski) überlegen, ob er sich nicht mit Adrian Pfahl zusammensetzen will usw. Da können dann aktuelle Eindrücke schon nicht ganz unwesentlich sein, auch bei den Verhandlungen bezüglich des Gehalts. Denke ich mir in meiner Naivität.

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Aber wie der VFL das Ding dann am Schluss doch noch gedreht hat, das hatte schon was
. Auch das Publikum ist nochmal so richtig abgegangen. Naja, nicht alle - mein Sitznachbar hatte so nach etwas über 40 Minuten die Nase voll und ist von dannen gezogen. Der dürfte sich hinterher in den Ar... gebissen haben
.
Hehe, denke ich auch. Ich hab so ca. 45. Minute, als fast gar nix zusammenlief, umgeschaltet und knapp 10 Minuten später nochmal auf Eurosport zurückgeschaltet. Wahnsinn, allein von der Körpersprache her, was in den 10 Minuten beim VfL passiert ist.Gratulation und Respekt nach Gummersbach.

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Ich mag das jetzt falsch interpretieren, aber meines Erachtens sind weder der HSV Handball noch die Rhein-Neckar-Löwen in der Lage, ihre Mannschaft aus Einnahmen des normalen Geschäftsbetriebs zu finanzieren. Im Gegenteil, sie brauchen gewisse Privatpersonen (Rudolph, Nielsen), um die jährlich entstehenden Liquiditätslücken schließen. Von einem "gesunden Weg" kann diesbezüglich keine Rede sein, eher von "financial doping", einem Phänomen, das zumindest im Profifußball aufgrund der UEFA-Richtlinien zum financial fair play minimiert werden soll.
Es gibt einen Unterschied, ob ein Verein von vornherein Zuwendungen von Mäzenen in den jährlichen Haushalt einplant (HSV Hamburg, RNL) und es dadurch eben nicht zu einer Liquiditätslücke kommt. Oder ob man sich einen Kader leistet und dann hofft, dass irgendwann ein Mäzen einspringt. Und diesen Eindruck erweckt eben das Gebaren des VfL Gummersbach: Erstmal nen Kader leisten, den man nicht zahlen kann, und dann hoffen, dass die Gläubiger / werauchimmer das ganze zum Stichtag hin regeln kann.Ich kann ja akzeptieren, dass viele Fans des "Traditions-Handballs" sich schwer tun mit Vereinen wie dem HSV Hamburg oder den RNL, die zu einem Teil von einzelnen Personen abhängig sind. Aber die Parallele zu ziehen zwischen einem Finanzgebaren, das sehenden Auges in die Insolvenz geht, wenn nicht ein finanzielles Wunder passiert, und einem (wenn auch mäzen-mitfinanzierten) ausgeglichenen Etat geht deutlich über das Ziel hinaus.
Im Handball habe ich aber eher den Verdacht, dass dort mäzenatengleiche Privatpersonen als Lösungsweg für sämtliche Finanzierungsprobleme gesehen werden
Ohne "mäzenatengleiche Privatpersonen" wäre doch der so vielgerühmte und traditionsreiche Dorfhandball schon lange nicht mehr möglich, jedenfalls nicht in dieser Form und in dieser Qualität. Das wird fast überall immer ein Zuschussgeschäft sein für Personen, die sich (privat) engagieren, und auch für Unternehmen, die als Sponsoren auftreten (obwohl es eigentlich eher dem Mäzenatentum ähnelt). Nenne mir bitte einen Verein, dessen Sponsoren ihr finanzielles Engagement zu 100 % wieder rausbekommen.Auf die Idee, die Personalkosten bzw. die Spielergehälter zur reduzieren kommt irgendwie niemand.
Jein. Erste Anzeichen, dass der HSV Hamburg wirtschaftlich irgendwann (...) unabhängig von Andreas Rudolph werden kann, gibt es schon. Beispielsweise wurde beim Poker um Krysztof Lijewski eben nicht jeder Betrag geboten. Es wird jetzt kolportiert, dass er 600.000 € im Jahr verdienen soll bei seinem neuen Arbeitgeber (ob es die Löwen oder Kopenhagen sein wird bleibt davon unbenommen), mehr als das Doppelte von dem, was der HSV Hamburg bisher gezahlt hat. Aber das führt denke ich hier zu weit vom Thema ab... -
Ok, dit war es mit Platz drei. Die Gummersbacher Spieler haben nun konkret andere Sorgen als RNL oder den THW später zu ärgern.
Wieso? Die Spieler wollen sich für neue Vereine empfehlen. Und wie geht das besser als a) über eine absolut professionelle Einstellung und b) über besonderes Engagement, selbst in aussichtslosen Zeiten? Es geht gerade (jedenfalls bei einigen) um deren Existenz. Die werden sich beide Beine ausreißen, um anderswo einen neuen Vertrag zu bekommen.
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Zum Thema "bestelltes Feld" hinterlassen und "Leistung" des KTG die Süddeutsche
Dazu passend ein Kommentar ebenfalls aus der Süddeutschen: "Stroh zu Gold"
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Ob es schlau war, ihn jetzt schon zu nominieren, wobei es hierbei nur um ein Stimmrecht und ein Signal geht nicht um Glaubwürdigkeit und große Verantwortung, weiß ich nicht.
Also geht es bei der Ausübung eines Stimmrechts auf einem Parteitag der CSU nicht um Glaubwürdigkeit oder (große) Verantwortung. Das hätte ich nun nicht so erwartet muss ich gestehen.

Das hier der JUNGE KT betrogen hat, steht jetzt außer Frage. Seinen Doktor ist er auch zu recht los. Das stellt keiner in Frage mehr. Die Frage ist einfach, wie geht man jetzt damit um? Als Aussätzigen behandeln für einen Fehler, der sicher schwer wiegt aber bei dem keiner wirklich zu schaden gekommen ist? Oder einfach ihm ne zweite Chance geben? Zu zeigen: du hast nen Fehler gemacht, du bekommst aber von uns ne zweite Chance.
Eben, es geht darum, wie zu Guttenberg mit diesem, seinem Betrug umgeht. Und da erscheint mir nur in sehr geringem Maße ein Unrechtsbewusstsein zu existieren, wenn er beispielsweise in seiner Einlassung zur Untersuchung der Uni Bayreuth meint, ihm sei die Arbeit "über den Kopf gewachsen", während die Umstände nach Lesart der Uni Bayreuth eindeutig von einem Betrug zeugen.
Solange Herr zu Guttenberg diesbezüglich nicht auch vor sich selber den Betrug eingesteht, solange ist diese Affäre nicht überwunden und ein "Neuanfang" nicht möglich. Und solange muss er sich daran messen lassen.